Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt seinen Platz an der Highschool einem Eishockey-Stipendium. Er ist ein Außenseiter in dieser Welt der Privilegierten. Ebenso wie Jules Devereux, die an der ganzen Schule als Rebellin bekannt ist und seit Jahren gegen überholte Traditionen, den alltäglichen Sexismus und jede Form von Diskriminierung kämpft. Als eine Party aus dem Ruder läuft, erheben James und Jules ihre Stimmen und stellen sich gegen die Macht der Elite.
Ein hochaktueller Roman über Traditionen von gestern und den Mut, für ein besseres Morgen einzustehen
Kundinnen und Kunden meinen
3.4/5.0
Bianca Penz
5/5
22.05.2019
Buch (Taschenbuch)
Es prallen verschiedene Welten...
Es prallen verschiedene Welten und ihre unterschiedlichen Meinungen aufeinander. Dramatisch, spannend, ein faszinierender Roman.
Magische Seiten
aus Brmen
5/5
20.05.2019
Buch (Taschenbuch)
Viel Potenzial, schlechte und langweilige Umsetzung
“Wir sind Außenseiter [...]. Außer uns scheint sich niemand darum zu scheren, was passieren kann”
Seite 334
“Elite - Die Welt gehört euch nicht” von Brendan Kiely, welches am 29.04.2019 beim Bastei Lübbe Verlag erschienen ist, befasst sich auf 384 Seiten mit top aktuellen Problemen von Schülern auf einem hochangesehenen Internat.
James Baxter, auch Buckeye oder Bax genannt, kommt neu auf die Fullbrook Academy, nicht weil seine Familie viel Geld hat, sondern wegen eines Eishockey Stipendiums.
Schnell merkt er, dass das nicht seine Welt ist.
Der zweite Hauptcharakter ist Jules Deveraux, seit dem letzten Schuljahr hat sich ihr Leben verändert, sie ist jetzt eine Außenseiterin, eine Rebellin.
Zusammen mit Jules besten Freund Javi und “Der Wikingerin” Aileen stellen sie sich gegen die Elite der Schule, gegen das Ungerechte und haben dabei alle mit ihren eigene Problemen zu kämpfen, Probleme denen es egal ist, ob du arm oder reich bist.
Der Klappentext der Geschichte hat mir sehr neugierig gemacht, weswegen ich mich sofort für die Leserunde beworben hatte, was ich im nachhinein zwar nicht bereue, aber es dennoch sehr enttäuschend war.
Aber kommen wir erstmal zum Cover, denn das gefällt mir ziemlich gut, es ist sehr schlicht, klar und einfach gestaltet, was zum Buch passt.
Ich wurde oft gefragt, ob das Buch was mit der gleichnamigen Netflix Serie zu tun hat, im nachhinein wünschte ich es würde, denn dann wäre das Buch wahrscheinlich spannender gewesen.
Denn leider gab es im Buch nicht wirklich einen Spannungsbogen, ganz zum Schluss, so die letzten 20 Seiten kam dann endlich mal ein wenig Spannung, aber der Rest war eigentlich alles monoton, naja langweilig.
Die Charaktere haben mir als solches gefallen, sie waren interessante Persönlichkeiten, aber ich habe keine Verbindung zu ihnen gehabt, es war unmöglich eine herzustellen, was sehr schade war, da sie so viel erlebt hatten und man nicht selber fühlen konnte wie es ihnen geht, was gerade in einigen Situationen extrem wichtig gewesen wäre.
Die Idee des Buches finde ich extrem gut, deswegen macht es mich ja auch so traurig, dass das Buch nicht so gut geworden ist.
Der Roman wird aus der Ich-Sicht von Jules und Brax geschrieben, was auch immer gut gekennzeichnet ist, trotzdem schaffte der Schreibstil eher eine Distanz, eine Barriere, aber auch nicht als würde man sich etwas angucken, sondern eher als würde man in der Schule einen Text über Chromosomen lesen, was einen eigentlich nicht die Bohne interessiert.
Kommen wir zum Lesespaß, bei diesem Buch habe ich mich echt gefragt was das ist und ob man das essen kann. Ich musste mich regelrecht zwingen weiterzulesen, mehr als das. Es war als würde man ein Schulbuch lesen, wobei die an einigen stellen sogar noch spannender waren. Um ehrlich zu sein, wenn es keine Leserunde gewesen wäre hätte ich das Buch schon sehr früh abgebrochen. So habe ich mich da irgendwie durchgerungen. Das Buch hat mir irgendwie jegliche Motivation zum lesen geraubt, ich muss da jetzt irgendwie schnell wieder rauskommen.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass wenn ich das Buch mit einigen Schlagwörtern beschreiben sollte wären es folgende.
Langweilige Handlung, Distanz zum Leser, Top Aktuelle Themen, schlechte Umsetzung.
Was sehr schade ist, man hätte soviel aus diesem Buch herraushoeln können und vorallem hat einen das Buch gerade bei den ernsten und wichtigen Themen nicht so erreicht wie es wahrscheinlich sein sollte. Sehr schade.
Ich gebe diesem Buch 2 von 5 Sternen.
Wieso? Die Idee hat mich sehr begeistert und auch die Charaktere haben mir gut gefallen, sie waren vielschichtig und sind sich selbst treu geblieben.
Lavendelknowsbest
5/5
14.05.2019
Buch (Taschenbuch)
Am Ziel vorbei
Die Fullbrook Academy wird von den reichen und altehrwürdigen Familien bestimmt. Die Kids sind reich, versnobt und glauben, ihnen gehört die Welt. Als James mit einem Stipendium an die Privatschule wechselt, wird er mit einer komplett neuen Welt konfrontiert. Dort lernt er Jules kennen, die sich als Aktivistin gegen Diskriminierung einsetzt. Als eine Party ein schlimmes Ende nimmt, schließen beide sich zusammen.
Mich sprach an der Geschichte an, dass es in dem gerade beliebten Internat bzw. Privatschulsetting spielt. Außerdem greift sie wichtige und aktuelle Themen wie Sexismus und sexuelle Gewalt auf.
Leider konnte mich die Geschichte trotz der brisanten Thematik überhaupt nicht fesseln. Der Autor schaffte es nicht, dass ich eine Verbindung zu den Figuren aufbaute. Ihnen fehlte es so sehr an Tiefe. Es passieren ihnen ungerechte Dinge, doch mich als Leserin erreichten diese nicht. Ich war gleichgültig den Figuren gegenüber, eben weil der Autor mir nichts zu ihnen vermitteln konnte. Ich litt und fieberte nicht mit den Protagonisten mit. Immer ein schlechtes Zeichen!
Der Schreibstil war leider auch nicht auf den Punkt. Die Dialoge verwirrten eher, als das sie unterhielten und auch die ganze Erzählung plätscherte nur so vor sich hin.
Dabei steckt das Buch voller Probleme und Baustellen, doch keine davon konnte Brendan Kiely zur Genüge abarbeiten. Er hat zu viel gewollt und zu wenig gekonnt.
Schade, aus "Elite" hätte eine wichtige Geschichte werden können, doch leider schwächelte ihre Umsetzung zu sehr!
Bewertung
aus Oldendorf
5/5
14.05.2019
Buch (Taschenbuch)
Endlich mal was anderes
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Aber erstmal das negative... Der Schreibstil ließ sich insgesamt flüssig lesen, leider wurde ich aber immer wieder im Lesefluss unterbrochen, da ich nachshcauen musste, wer denn nun im Dialog spricht. Diese Unklarheit zog sich durch das ganze Buch und hat einfach gestört, sodass ich mir irgendwann nur noch gedacht habe, wer gerade rede und nicht mehr nachgeschaut habe.
Das Cover ist toll, aber irgendetwas fehlt mir. Etwas, das auf die Story schließen lässt.
Den Titel finde ich auch in Bezug zum Thema und zur Story toll! Er verrät gerade genug und passt.
Das Thema ist super wichtig und viel zu vernahclässigt. Meistens wird daraus eine Story (zum Großteil eine Liebesgeschichte) gebastelt, mit künstlich erzeugter Spannung, da Romane ja zur Unterhaltung da sind.
Hier nicht. Hier liegt der Fokus auf dem Feminismus und damit auch vergleichbarer Homophobie.Und das bleibt im Fokus. Dazu der Kampf, wie alltäglich diese Art der Diskriminierung ist und wie weit man gehen muss, um einen Aufschrei zu erreichen, der nichts ändert. Und das ist Realität und bleibt auch unangefochten das Hauptthema.
Die Protagonisten ecken an, man sympathisiert nicht hundertprozentig mit ihnen, sie sind einfach echt.
Alles in allem also nur der halbe Stern abzug aufgrund der Kritik am Schreibstil und am Cover. Dennoch eine riesige Empfehlung für diejenigen, die sich ernsthaft mit diesen Themen beschäftigen wollen und nicht erwarten, reine Unterhaltung und schnulzige Liebesgeschichten zu finden.
Bewertung
aus Rinteln
5/5
06.05.2019
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch über Freundschaft, Liebe und Gerechtigkeit.
Worum geht es?
Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt seinen Platz an der Highschool einem Eishockey-Stipendium. Er ist ein Außenseiter in dieser Welt der Privilegierten. Ebenso wie Jules Devereux, die an der ganzen Schule als Rebellin bekannt ist und seit Jahren gegen überholte Traditionen, den alltäglichen Sexismus und jede Form von Diskriminierung kämpft. Als eine Party aus dem Ruder läuft, erheben James und Jules ihre Stimmen und stellen sich gegen die Macht der Elite.
Ein hochaktueller Roman über Traditionen von gestern und den Mut, für ein besseres Morgen einzustehen
Der Autor (ich muss kurz anmerken, dass Elite das erste Buch ist, dass ich von einem männlichen Autor zu Ende gelesen habe) setzt sich für viele (vor allem früher) diskriminierte Minderheiten ein: Frauen, Homosexuelle und Dunkelhäutige.
Zu sagen, der Autor hätte sich mit Gerechtigkeit beschäftigt, wird dem Buch folglich nicht ganz gerecht.
Wer auf der Suche nach einer romantischen Liebesgeschichte ist, ist hier an der falschen Adresse. Wer jedoch etwas Abwechslung sucht, ist hier geau richtig..
Endlich steht mal die Freundschaft und nicht immer nur die Liebe im Vordergrund.
Zu dem Protagonisten:
Grob gesagt, geht es um vier Freunde oder Jugendliche, die zu Freunden werden: Jules - die Feministin, James - der Sportler, Aileen - die Wikingerin und Javi - der typische schwule beste Freund. Allesamt sehr starke Charaktere.
Ich fang trotzdem erstmal mit Jules an: Jules ist ein siebzehn Jahre altes Mädchen, das für ihre Rechte als Frau einzustehen versucht. Ihren Blick niemals von ihrem Ziel abweichend, ist es ihr geradezu egal, was andere von ihr denken.
Ich habe es so satt, so zu tun, als würde das gar nicht existieren, nur damit andere Leute sich wohler fühlen. Wie wäre es, wenn die sich einfach mit meiner Realität anfreunden? - Jules (S. 95)
James wird hingegen von seinen Mitmenschen nur auf den Sport reduziert. Ein Fehler und schon wenden sich alle von ihm ab. Ich hatte das Gefühl, dass sich James während des Buches erst selber gefunden hat. Somit ist es schwer, ihn richtig zu beschreiben.
Aileen ist schwer einzuschätzen. Daher möchte ich auch nicht zu viel vorab nehmen. Lasst euch einfach überraschen.
Und Javi war eine kleine Dramaqueen, aber immer für Jules da. Er ist die personifizierte Loyalität.
Zum Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, aber er ist sehr gewöhnungsbedürftig. Poetisch und dadurch oft sehr umständlich. Wenn man sich jedoch erst einmal an ihn gewöhnt hat, ließ sich das Buch flüssig lesen.
Fazit:
Die Charaktere haben sich quasi dabei überschlagen, an sich selbst zu wachsen und es war sehr schön ihnen dabei zuzusehen.
Insgesamt eine erfrischende Abwechslung zu den Liebesromanen, die ich sonst lese
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