Produktbild: Gruselkabinett - Folge 149
Band 149
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E. und H. Heron

1. Gruselkabinett: Der Fall Teufelsmoor (Folge 149)

Gruselkabinett - Folge 149 Flaxman Low - Der Fall Teufelsmoor. Hörspiel.

Aus der Reihe Gruselkabinett
1

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Rolf Berg + weitere

Altersempfehlung

ab 15 Jahr(e)

Spieldauer

49 Minuten

Erscheinungsdatum

28.06.2019

Hörtyp

Hörspiel

Medium

CD

Anzahl

1

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783785759493

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Altersempfehlung

ab 15 Jahr(e)

Spieldauer

49 Minuten

Erscheinungsdatum

28.06.2019

Hörtyp

Hörspiel

Medium

CD

Anzahl

1

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783785759493

Herstelleradresse

HarperCollins
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: matthias.mundt@luebbe.de

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  • Bewertung

    5/5

    13.03.2025

    Hörbuch (CD)

    Auf der Spur des Moorzombies

    Den Geisterjäger Flaxman Low kannte ich bereits aus den „Ghost Stories“ von E. H. Heron, die ich mir nach der äußerst vergnüglichen Sherlock Holmes-Folge „Das graue Haus“ von Titania Medien besorgt und zu Gemüte geführt hatte. Umso gespannter war ich jetzt auf die Vertonung der Gruselgeschichte aus dem Teufelsmoor. Dass die beiden Hörspielmacher in der Vertonung von Moorlandschaften spitze sind, hatte ich bereits im „Hund der Baskervilles“ festgestellt. Und das Moor ist ja auch ein idealer Schauplatz für Hexenwesen, Monster, Mumien und Zombies. Diese Geschichte hier bietet aber weit mehr als den klassischen Moorgrusel. Der untote Geselle, der hier sein Unwesen treibt und schon auf dem Cover über seine düstere Erscheinung keine Zweifel aufkommen lässt, hätte ebensogut John Carpenters Film „Prince of Darkness“ entspringen können. Ich jedenfalls fühlte mich hieran sofort erinnert, und obwohl ich solche auf visuelle Schrecksekunden ausgerichtete Gestalten bisher als unvertonbar hielt, habe ich mich hier eines Besseren belehren lassen. Dieser Moorzombie wartet mit aller Gruseligkeit auf, die ein Wesen bieten kann, und hat seine Zombieausbildung mit Sicherheit bei den Schwarzen Reitern aus dem „Herrn der Ringe“ oder den Dementoren aus der Harry Potter-Welt gemacht. Mit tödlicher Berechenbarkeit erscheint er mit Vorliebe der Dame des Hauses, also auch ein Hauch Nosferatu, der seiner wabernden Kleidung anhaftet. Seine Stimme wird ihm von Marc Gruppe höchstpersönlich geliehen, der eindeutiges Talent in einer Kategorie aufweist, die man als „schleimiges Rotzröcheln“ einführen könnte. Ich möchte nicht zuviel verraten, daher nur so viel: Die Geschichte rund um den Moorzombie ist spannend, gruselig, unterhaltsam und hat ein konsequentes, logisches Ende. Die Geräuschdramaturgie ist wie gewohnt dicht, passend und lässt zusammen mit den Musikeinsätzen Raum für das Kopfkino. Den Sprecher Nils Kreutinger als fürsorglich-halbmutiger Lane Chaddam kannte ich noch nicht und finde seine Leistung erfrischend und professionell. Seine Vita liest sich im Internet indes sehr vielseitig und in vielen Medien heimisch, was wieder ein Beweis für die erstklassige Sprecherauswahl der Titania-Macher ist. Mit Mia Geese hört man ebenfalls eine neue und unverbrauchte Stimme, die in ihrer Jugendhaftigkeit treffend den Konflikt zwischen behüteter, fast entmündigter naiven Haustochter zur damaligen Zeit mit der aufkeimenden Neugier und dem Wunsch nach Eigenständigkeit, Wissen und Eingeweihtwerden verkörpert. Fabienne Hesse und Rolf Berg sind feste und auch dieses Mal wieder überzeugende Stimmen im Ensemble. Gerhard Fehn brilliert als selbstbewusster Mann von Welt und Ehre, der die Welt gesehen hat und sich nicht mehr so leicht aus der Fassung bringen lässt. Fazit: Ein durch und durch hörenswertes Gruselstück, das sicherlich noch mehrfach in meinem Player landen wird. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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