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Produktbild: Berta Isla

Berta Isla Roman

5

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.05.2019

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

656 (Printausgabe)

Dateigröße

6892 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

EAN

9783104909165

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

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Kopierschutz

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Erscheinungsdatum

22.05.2019

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

656 (Printausgabe)

Dateigröße

6892 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

EAN

9783104909165

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Spannende Spionage und Liebesgeschichte

AMCL aus Wien am 05.07.2023

Bewertungsnummer: 1974634

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Javier Mariás entführt uns in das Spanien der Francozeit und schreibt über das Leben und die Liebe von Tomás und Berta, einem interessanten Paar. Tomás Nevinson und Berta Isla wissen beide schon früh, dass sie füreinander bestimmt sind. Selbst sein Studium in Oxford und ihre Zeit in Madrid können sie nicht voneinander trennen, auch amouröse Abenteuer mit anderen lassen ihre Liebe nicht erlöschen. Während seines Aufenthalts in England fällt Tomás ungeheues Sprachentalent auf, das sich der britische Geheimdienst gern zu Nutzen machen möchte. Tomás lehnt vorerst ab, wird aber durch den Mord an seiner Geliebten dazu gebracht, dem Spionagedienst beizutreten und ist damit zur absoluten Geheimhaltung verpflichtet. Zurück in Madrid, fällt Berta sein verändertes Wesen auf, aber es hält sie trotzdem nicht ab, ihr zu heiraten und zwei Kinder mit ihm zu bekommen. Tomás ständige Abwesenheiten nähren ihren Argwohn, da er nichts über seine Arbeit erzählt. Als er durch private Umstände gezwungen wird, ihr ein bißchen von seinem anderen Leben zu erzählen, versucht sie ihn zu verstehen und arrangiert sich mit der Situation, obwohl sie nie weiß wann er von seinen wochenlangen Missionen zurückkommen wird. Eines Tages kehrt er gar nicht mehr zurück und wird für tot erklärt. Diese entsetzliche Nachricht erhält Berta durch Tomás Chef, Bertram Tupra. Sie beweist ihre Stärke, indem sie einfach weiterlebt, sich um die gemeinsamen Kinder kümmert und anfangs noch immer hofft, dass ihr Mann aus dem Falklandkrieg, in dem sie ihn vermutet, zurückkehrt. Seine plötzliche Rückkehr nach über 12 Jahren verläuft unspektakulär und langsam gewöhnen sich die beiden wieder aneinander. Dieser Roman ist nicht nur eine Spionage-, sondern auch eine Liebesgeschichte über zwei außergewöhnliche Personen. Berta Isla erzählt ihre Story in "Ichform" und daher wird man sofort warm mit ihr. Sie ist eine kluge, beständige Frau, die sich zwar mit dem Beruf ihres Mannes arrangiert, aber ihm dennoch Paroli bietet. In Streitgesprächen fordert sie heraus, um in groben Zügen zu wissen, womit er sich beschäftigt. Sie ist neugierig und während sie auf ihn wartet, liest sie Bücher über Spionage. Dabei ist sie keine passive Heldin, sie nimmt ihr Leben selbst in die Hand und gelegentlich einen Liebhaber in ihr Bett. Aber sie bleibt "Witwe" und läßt sich nicht noch einmal auf eine Ehe ein. Daher nimmt sie Tomás Nevinson wieder auf, als er nach 12 Jahren wieder zu ihr zurückkommt. Javier Mariás beschreibt das Verhalten und die Entwicklung seiner Hauptprotagonisten in schönen, langen Sätzen und läßt ihnen dabei viel Zeit zu reflektieren und zu philosphieren. Der Roman liest sich flüssig und ist spannend, da er ein Stück Zeitgeschichte und Spionage zugleich ist. Diese Dichte ist einfach wunderschön zu lesen, auch wenn sie von mangeldem Vertrauen und unerfüllter Sehnsucht spricht. Klare Leseempfehlung!

Spannende Spionage und Liebesgeschichte

AMCL aus Wien am 05.07.2023
Bewertungsnummer: 1974634
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Javier Mariás entführt uns in das Spanien der Francozeit und schreibt über das Leben und die Liebe von Tomás und Berta, einem interessanten Paar. Tomás Nevinson und Berta Isla wissen beide schon früh, dass sie füreinander bestimmt sind. Selbst sein Studium in Oxford und ihre Zeit in Madrid können sie nicht voneinander trennen, auch amouröse Abenteuer mit anderen lassen ihre Liebe nicht erlöschen. Während seines Aufenthalts in England fällt Tomás ungeheues Sprachentalent auf, das sich der britische Geheimdienst gern zu Nutzen machen möchte. Tomás lehnt vorerst ab, wird aber durch den Mord an seiner Geliebten dazu gebracht, dem Spionagedienst beizutreten und ist damit zur absoluten Geheimhaltung verpflichtet. Zurück in Madrid, fällt Berta sein verändertes Wesen auf, aber es hält sie trotzdem nicht ab, ihr zu heiraten und zwei Kinder mit ihm zu bekommen. Tomás ständige Abwesenheiten nähren ihren Argwohn, da er nichts über seine Arbeit erzählt. Als er durch private Umstände gezwungen wird, ihr ein bißchen von seinem anderen Leben zu erzählen, versucht sie ihn zu verstehen und arrangiert sich mit der Situation, obwohl sie nie weiß wann er von seinen wochenlangen Missionen zurückkommen wird. Eines Tages kehrt er gar nicht mehr zurück und wird für tot erklärt. Diese entsetzliche Nachricht erhält Berta durch Tomás Chef, Bertram Tupra. Sie beweist ihre Stärke, indem sie einfach weiterlebt, sich um die gemeinsamen Kinder kümmert und anfangs noch immer hofft, dass ihr Mann aus dem Falklandkrieg, in dem sie ihn vermutet, zurückkehrt. Seine plötzliche Rückkehr nach über 12 Jahren verläuft unspektakulär und langsam gewöhnen sich die beiden wieder aneinander. Dieser Roman ist nicht nur eine Spionage-, sondern auch eine Liebesgeschichte über zwei außergewöhnliche Personen. Berta Isla erzählt ihre Story in "Ichform" und daher wird man sofort warm mit ihr. Sie ist eine kluge, beständige Frau, die sich zwar mit dem Beruf ihres Mannes arrangiert, aber ihm dennoch Paroli bietet. In Streitgesprächen fordert sie heraus, um in groben Zügen zu wissen, womit er sich beschäftigt. Sie ist neugierig und während sie auf ihn wartet, liest sie Bücher über Spionage. Dabei ist sie keine passive Heldin, sie nimmt ihr Leben selbst in die Hand und gelegentlich einen Liebhaber in ihr Bett. Aber sie bleibt "Witwe" und läßt sich nicht noch einmal auf eine Ehe ein. Daher nimmt sie Tomás Nevinson wieder auf, als er nach 12 Jahren wieder zu ihr zurückkommt. Javier Mariás beschreibt das Verhalten und die Entwicklung seiner Hauptprotagonisten in schönen, langen Sätzen und läßt ihnen dabei viel Zeit zu reflektieren und zu philosphieren. Der Roman liest sich flüssig und ist spannend, da er ein Stück Zeitgeschichte und Spionage zugleich ist. Diese Dichte ist einfach wunderschön zu lesen, auch wenn sie von mangeldem Vertrauen und unerfüllter Sehnsucht spricht. Klare Leseempfehlung!

Vielschichtig, packend und…

Circlestonesbooks.blog am 28.02.2023

Bewertungsnummer: 2795482

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vielschichtig, packend und auch sprachlich überzeugend „Es gab eine Zeit, da war sie sich nicht sicher, ob ihr Mann ihr Mann war, wie man auch im Dämmerschlaf nicht weiß, ob man denkt oder träumt, ob man seinen Geist noch lenkt oder die Erschöpfung ihn in die Irre führt.“ (Zitat Seite 9) Inhalt Tomás Nevinson hatte schon bald klare Vorstellungen, wie seine Zukunft aussehen würde: verheiratet mit seiner Jugendliebe Berta Isla in Madrid, ein glückliches Privatleben, auch beruflich erfolgreich. Auf Grund seiner herausragenden sprachlichen Begabung studiert er in Oxford. Nach vier Jahren erwartet er ein Abschlussexamen mit Bestnoten und danach wird er, noch nicht einundzwanzig Jahre alt, nach Madrid zurückkehren. Als ihm sein Tutor den Vorschlag macht, für den britischen Geheimdienst zu arbeiten, glaubt Tomás, die freie Wahl zu haben, ablehnen zu können, was er auch sofort tut. Doch knapp danach tritt ein Ereignis ein, das ihm keine Wahl mehr lässt und sein Leben und auch das Leben seiner späteren Ehefrau Berta für immer verändert. Obwohl seine Anstellung bei der britischen Botschaft in Madrid seine Reisen nach London für Berta zunächst logisch erscheinen lässt, beginnt sie, Fragen zu stellen, als seine Abwesenheiten immer länger werden und er in diesen Zeiten nicht erreichbar ist. Doch sie erhält keine Antworten, aber wenigstens die Bestätigung, dass es so ist. Dann verschwindet er im Mai 1982 spurlos, Jahre vergehen und niemand weiß, ob er noch lebt. Thema und Genre In diesem Roman geht es nicht um die aktive Tätigkeit der Geheimdienste, sondern vor allem darum, wie dieses Doppelleben, der Wechsel zwischen unterschiedlichen Identitäten und die damit verbundenen Geheimnisse, die Menschen verändern. Themen sind politische Überzeugungen, Beziehung, Familie, Liebe und Vertrauen. Charaktere Tomás ist völlig verändert, als er nach dem Abschluss seines Studiums zu Berta zurückkehrt. Ihr fällt auf, dass er nie mehr über die Zukunft nachzudenken scheint, so, als stünde führ ihn alles schon fest. Seinen neuen Patriotismus kann Berta nicht teilen und sie versteht nicht, warum er sich für dieses Leben entschieden hat. Dennoch trennt sie sich nicht von ihm und als er verschwunden ist, gibt ein Teil von ihr die Hoffnung nicht auf, sie hört nicht auf, auf seine Rückkehr zu warten. Handlung und Schreibstil Die Geschichte wird chronologisch, jedoch aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Einerseits schildert der Erzähler personal die Geschichte von Tomás, anderseits erzählt Berta Isla selbst ihre Geschichte in der Ich-Form und diese bildet den Hauptteil des Romans. So erfahren wir Lesenden zeitgleich mit den tatsächlichen Abläufen die Geschichte von Tomás in Oxford, kennen die Hintergründe für seine Entscheidung, die Berta nicht kennt. Wir kennen das Leben von Tomás in diesen Jahren, mehr, als er Berta erzählt, aber auch Bertas Leben während der Abwesenheit von Tomás, Dinge, die er nicht weiß, außer, sie erzählt es ihm. Es ist diese brillant gewählte Art, die Geschichte von Tomás und Berta zu erzählen, die für Spannung sorgt, vor allem aber auch die Problematik und Konflikte aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, uns Lesende zu eigenen Überlegungen anregt und dafür auch Raum lässt. Denn die Sprache nimmt sich viel Zeit für Schilderungen, für die Entwicklung und Charakterisierung besonders der beiden Hauptfiguren. Fazit Spannend, mit einer Vielfalt an interessanten Themen, ist dieser Roman vor allem eine einfühlsame, packende Studie der menschlichen Verhaltensweisen.

Vielschichtig, packend und…

Circlestonesbooks.blog am 28.02.2023
Bewertungsnummer: 2795482
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vielschichtig, packend und auch sprachlich überzeugend „Es gab eine Zeit, da war sie sich nicht sicher, ob ihr Mann ihr Mann war, wie man auch im Dämmerschlaf nicht weiß, ob man denkt oder träumt, ob man seinen Geist noch lenkt oder die Erschöpfung ihn in die Irre führt.“ (Zitat Seite 9) Inhalt Tomás Nevinson hatte schon bald klare Vorstellungen, wie seine Zukunft aussehen würde: verheiratet mit seiner Jugendliebe Berta Isla in Madrid, ein glückliches Privatleben, auch beruflich erfolgreich. Auf Grund seiner herausragenden sprachlichen Begabung studiert er in Oxford. Nach vier Jahren erwartet er ein Abschlussexamen mit Bestnoten und danach wird er, noch nicht einundzwanzig Jahre alt, nach Madrid zurückkehren. Als ihm sein Tutor den Vorschlag macht, für den britischen Geheimdienst zu arbeiten, glaubt Tomás, die freie Wahl zu haben, ablehnen zu können, was er auch sofort tut. Doch knapp danach tritt ein Ereignis ein, das ihm keine Wahl mehr lässt und sein Leben und auch das Leben seiner späteren Ehefrau Berta für immer verändert. Obwohl seine Anstellung bei der britischen Botschaft in Madrid seine Reisen nach London für Berta zunächst logisch erscheinen lässt, beginnt sie, Fragen zu stellen, als seine Abwesenheiten immer länger werden und er in diesen Zeiten nicht erreichbar ist. Doch sie erhält keine Antworten, aber wenigstens die Bestätigung, dass es so ist. Dann verschwindet er im Mai 1982 spurlos, Jahre vergehen und niemand weiß, ob er noch lebt. Thema und Genre In diesem Roman geht es nicht um die aktive Tätigkeit der Geheimdienste, sondern vor allem darum, wie dieses Doppelleben, der Wechsel zwischen unterschiedlichen Identitäten und die damit verbundenen Geheimnisse, die Menschen verändern. Themen sind politische Überzeugungen, Beziehung, Familie, Liebe und Vertrauen. Charaktere Tomás ist völlig verändert, als er nach dem Abschluss seines Studiums zu Berta zurückkehrt. Ihr fällt auf, dass er nie mehr über die Zukunft nachzudenken scheint, so, als stünde führ ihn alles schon fest. Seinen neuen Patriotismus kann Berta nicht teilen und sie versteht nicht, warum er sich für dieses Leben entschieden hat. Dennoch trennt sie sich nicht von ihm und als er verschwunden ist, gibt ein Teil von ihr die Hoffnung nicht auf, sie hört nicht auf, auf seine Rückkehr zu warten. Handlung und Schreibstil Die Geschichte wird chronologisch, jedoch aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Einerseits schildert der Erzähler personal die Geschichte von Tomás, anderseits erzählt Berta Isla selbst ihre Geschichte in der Ich-Form und diese bildet den Hauptteil des Romans. So erfahren wir Lesenden zeitgleich mit den tatsächlichen Abläufen die Geschichte von Tomás in Oxford, kennen die Hintergründe für seine Entscheidung, die Berta nicht kennt. Wir kennen das Leben von Tomás in diesen Jahren, mehr, als er Berta erzählt, aber auch Bertas Leben während der Abwesenheit von Tomás, Dinge, die er nicht weiß, außer, sie erzählt es ihm. Es ist diese brillant gewählte Art, die Geschichte von Tomás und Berta zu erzählen, die für Spannung sorgt, vor allem aber auch die Problematik und Konflikte aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, uns Lesende zu eigenen Überlegungen anregt und dafür auch Raum lässt. Denn die Sprache nimmt sich viel Zeit für Schilderungen, für die Entwicklung und Charakterisierung besonders der beiden Hauptfiguren. Fazit Spannend, mit einer Vielfalt an interessanten Themen, ist dieser Roman vor allem eine einfühlsame, packende Studie der menschlichen Verhaltensweisen.

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Berta Isla

von Javier Marías

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