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Nomaden der Arbeit Überleben in den USA im 21. Jahrhundert - Die Buchvorlage für den Oscar-prämierten Film »Nomadland«

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.04.2019

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Blessing

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3,8 cm

Gewicht

563 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Nomadland. Surviving America in the Twenty-First Century

Übersetzt von

Teja Schwaner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-630-6

Beschreibung

Rezension

»Ein überwältigendes und großartig geschriebenes Buch, das an John Steinbecks ›Früchte des Zorns‹ denken lässt.« ("The New York Times")
»Wer glaubt, die Finanzkrise von 2008 sei schon lange vorbei, sollte die Menschen treffen, denen Jessica Bruder in diesem beißenden, großartig geschriebenen, lebendigen Buch begegnet.« ("Rebecca Solnit")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.04.2019

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Blessing

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3,8 cm

Gewicht

563 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Nomadland. Surviving America in the Twenty-First Century

Übersetzt von

Teja Schwaner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-630-6

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Das Ende des amerikanischen Traums

Bewertung am 05.09.2021

Bewertungsnummer: 1562063

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selbst wenn der Film „Nomadland“ nicht mit einem Oscar prämiert worden wäre, ist seine Buchvorlage „Nomaden der Arbeit“ ein äußerst lesenswerter Einblick in das Ende des US-amerikanischen Kapitalismus. Seit dem Platzen der Immobilienblase 2008 endet der amerikanische Traum für viele beim Aufwachen auf einem Parkplatz an einem neuen Ort. In einer Welt, in der bezahlbarer Wohnraum immer rarer wird, werden Menschen einfallsreich in der Frage, wie sie den größten Kostenfaktor abschaffen können: Die Miete. Für einen Transporter, ein Wohnmobil oder gar ein geräumiges Auto muss man keine Miete aufbringen. Zeitgleich ist man mobil genug, dorthin zu reisen, wo es (saisonale) Arbeit gibt. Jessica Bruder hat für ihr Buch eine Reihe von US-Amerikanern, die diese Lebensweise gewählt haben, über mehr als drei Jahre begleitet und für Interviews getroffen, um zu recherchieren. Überraschend oft sind es Senioren, die als Wanderarbeiter durchs Land fahren, weil die soziale Absicherung nicht reicht und sie gezwungen sind in häufig prekären Jobs weiterzuarbeiten. Von den Menschen im Zentrum dieser Reportage wurde Bruder kritisch beäugt, denn sie hatten Bedenken als obdachloser White Trash dargestellt zu werden. Sie sehen sich nicht als homeless, also obdachlos, sondern als houseless. Äußerst einfühlsam und mit viel Verständnis berichtet Bruder von den Träumen, Wünschen, Sorgen und Nöten der selbsternannten Vandweller – Menschen, die größtenteils in ihren Fahrzeugen leben. Sie begleitet sie bei ihrer Arbeit, bei ihren Reisen und lernt - eigentümlich fasziniert von der Lebensweise, als sie sich selbst im Vandwelling versucht – die Gefahren kennen, der die Menschen ausgesetzt sind, die auf Parkplätzen wohnen. Dieses Buch ist ein augenöffnender Roadtrip der ganz anderen und vor allem besonderen Art, wenn der Aufenthalt auf den Highways nicht nur der Weg, sondern auch das Ziel ist.

Das Ende des amerikanischen Traums

Bewertung am 05.09.2021
Bewertungsnummer: 1562063
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selbst wenn der Film „Nomadland“ nicht mit einem Oscar prämiert worden wäre, ist seine Buchvorlage „Nomaden der Arbeit“ ein äußerst lesenswerter Einblick in das Ende des US-amerikanischen Kapitalismus. Seit dem Platzen der Immobilienblase 2008 endet der amerikanische Traum für viele beim Aufwachen auf einem Parkplatz an einem neuen Ort. In einer Welt, in der bezahlbarer Wohnraum immer rarer wird, werden Menschen einfallsreich in der Frage, wie sie den größten Kostenfaktor abschaffen können: Die Miete. Für einen Transporter, ein Wohnmobil oder gar ein geräumiges Auto muss man keine Miete aufbringen. Zeitgleich ist man mobil genug, dorthin zu reisen, wo es (saisonale) Arbeit gibt. Jessica Bruder hat für ihr Buch eine Reihe von US-Amerikanern, die diese Lebensweise gewählt haben, über mehr als drei Jahre begleitet und für Interviews getroffen, um zu recherchieren. Überraschend oft sind es Senioren, die als Wanderarbeiter durchs Land fahren, weil die soziale Absicherung nicht reicht und sie gezwungen sind in häufig prekären Jobs weiterzuarbeiten. Von den Menschen im Zentrum dieser Reportage wurde Bruder kritisch beäugt, denn sie hatten Bedenken als obdachloser White Trash dargestellt zu werden. Sie sehen sich nicht als homeless, also obdachlos, sondern als houseless. Äußerst einfühlsam und mit viel Verständnis berichtet Bruder von den Träumen, Wünschen, Sorgen und Nöten der selbsternannten Vandweller – Menschen, die größtenteils in ihren Fahrzeugen leben. Sie begleitet sie bei ihrer Arbeit, bei ihren Reisen und lernt - eigentümlich fasziniert von der Lebensweise, als sie sich selbst im Vandwelling versucht – die Gefahren kennen, der die Menschen ausgesetzt sind, die auf Parkplätzen wohnen. Dieses Buch ist ein augenöffnender Roadtrip der ganz anderen und vor allem besonderen Art, wenn der Aufenthalt auf den Highways nicht nur der Weg, sondern auch das Ziel ist.

Ein amerikanischer Albtraum

Bewertung am 14.12.2020

Bewertungsnummer: 490004

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine finstere Reise in die Abgründe der amerikanischen Gesellschaft. In der Tradition von John Steinbeck oder Upton Sinclair erkundet Jessica Bruder was es heißt im 21 Jahrhundert Teil der amerikanischen Arbeiterklasse zu sein. Drei Jahre war Sie als Arbeitsnomadin in den USA unterwegs, hat als Erntehelferin, bei Amazon oder in Vergnügungsparks gearbeitet, im Van gelebt. Sie schildert ein Leben das zum Überlebenskampf geworden ist. Intensiv und gut recherchiert. Wer Amerika verstehen will sollte dieses Buch lesen.

Ein amerikanischer Albtraum

Bewertung am 14.12.2020
Bewertungsnummer: 490004
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine finstere Reise in die Abgründe der amerikanischen Gesellschaft. In der Tradition von John Steinbeck oder Upton Sinclair erkundet Jessica Bruder was es heißt im 21 Jahrhundert Teil der amerikanischen Arbeiterklasse zu sein. Drei Jahre war Sie als Arbeitsnomadin in den USA unterwegs, hat als Erntehelferin, bei Amazon oder in Vergnügungsparks gearbeitet, im Van gelebt. Sie schildert ein Leben das zum Überlebenskampf geworden ist. Intensiv und gut recherchiert. Wer Amerika verstehen will sollte dieses Buch lesen.

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