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Islandsommer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24189

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2019

Verlag

Heyne

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,5 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42350-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24189

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.05.2019

Verlag

Heyne

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,5 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42350-3

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Svanvithe

    5/5

    25.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Islandsommer

    „Die Sonne lauerte bereits an der Wasseroberfläche und zauberte Pastelltöne in die feuchte Meeresluft. … so kurz vor dem Ziel fühlte sie nun auch eine erwartungsvolle Freude, ein Kribbeln, als wüsste etwas in ihrem Unterbewusstsein mehr als sie selbst und hoffte auf ein grandioses Abenteuer.“ (Seite 9) Merit wird von ihrem Freund Ferdinand für eine andere Frau verlassen. An sich passiert so etwas ja täglich, aber Merit ist völlig überrascht. Sie hat nun in Berlin keine Unterkunft mehr, wohnte sie doch bei Ferdinand. Spontan entscheidet sie sich, das Angebot anzunehmen, für einige Sommermonate als Katzensitterin auf Island nicht nur das Tier, sondern auch das Haus der Besitzerin Ísrún in beliebtesten Teil der Hauptstadt Reykjavík zu hüten. Außerdem knüpft sie eine weitere Hoffnung an den Aufenthalt: Vielleicht kann sie ihre in der Beziehung mit Ferdinand auf Eis gelegte Leidenschaft für die Malerei wieder beleben und Perspektiven für ihre Zukunft entdecken? Es dauert nicht lange, und Merit findet Anschluss und neue Freunde. Sie beginnt, die Sprache zu lernen, bekommt sogar einen Job, um im teuren Reykjavík zu bestehen. In Ísrúns Haus trifft Merit nicht nur auf Kater Köttur, ein weiterer „Streuner“ wohnt hier: der Norweger Kristján, der als Hubschrauberpilot arbeitet und der jungen Frau zeigt, dass sich das Herz nicht so einfach abstellen lässt, wenn man es befiehlt, sein eigenes nicht ausgenommen. Aus einer anfänglichen „Bettgeschichte“ entwickelt sich langsam eine engere Bindung, bei der zwar die Narben auf Merits Körper keine Rolle spielen, sich allerdings ein paar Dämonen aus Kristjáns Vergangenheit bemerkbar machen... Kiri Johanssons „Islandsommer“ ist die Geschichte von Merit und Kristján, die auf den ersten Blick alltäglich anmutet, es jedoch nicht ist. Sie erzählt von Liebe, Freundschaft, Leidenschaft, Selbstfindung und -verwirklichung und der Bewältigung von Traumata. „Islandsommer“ versprüht einen ganz eigenen Zauber, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass wir im Land der magischen Wesen, der Elfen, Feen, Gnome und Trolle sind. Das Weltbild auf Island scheint ein bisschen anders zu sein, genau wie der Umgang der Insulaner mit ihrer Heimat. Die Autorin hat eine wunderbare, unglaublich bildschöne Art, die Einmaligkeit der Insel, die Vielfältigkeit der Natur, die Menschen und die besondere Atmosphäre darzustellen. Sie kennt sich aus, und es gelingt ihr mit wenigen Worten, uns einzuladen, um das Land in all seiner Pracht mit dem nötigen Respekt und rücksichtsvoll zu erkunden. Kiri Johansson wählt für ihre Geschichte einen ruhigen Erzählton, der mit seinem ästhetischen, behaglichen Ausdruck überzeugt. Die Handlung folgt einer klaren Linie, wenngleich deren Verlauf nicht unbedingt überrascht. Aber mit einigen tiefgründigen Ereignissen und Geheimnissen versehen beansprucht sie durchaus eine Beschäftigung mit dem realistischen Geschehen. Die Geschichte erfahren wir hauptsächlich aus der Sicht von Merit. Indes tragen die Kristján gewidmeten Kapitel dazu bei, seine innere Gefühlswelt offenzulegen und nachzuvollziehen. Überhaupt entfaltet Kiri Johansson sehr viel Einfühlsamkeit bei der Ausarbeitung und Entwicklung der Emotionen ihrer Protagonisten, dem Auf und Ab der Annäherung. Denn sowohl an Merit als auch an Kristján ist die Vergangenheit nicht spurlos vorbeigegangen. Bei Merit sitzt der Schock über die unerwartete Trennung von Ferdinand anfangs tief, in Reykjavík kommt sie zur Ruhe, löst sich davon und lernt mit dem überwältigende Gefühl von Menschenscheu, das sie wie so oft aus dem Nichts überfällt, noch besser umzugehen. Nach dem Tod der Eltern hatte es eine Zeit bedrückender Dunkelheit gegeben, von dem ein kleiner Schatten geblieben war. Kristján ist ein kontrollierter Mann, gradlinig und schnörkellos in seiner Kommunikation. Er schätzt Ordnung und Verlässlichkeit. Zwar ist er nicht immun gegen die Ausstrahlung interessanter Frauen, jedoch er hat sich vorgenommen, diesen Sommer einen deutlichen Abstand zwischen sich und allem Weiblichen zu wahren. Und die attraktive, aber unstrukturierte Merit passt so gar nicht in sein Beuteschema. Letztlich erweist sich gerade sein „Elfenmädchen“ als absoluter Glücksgriff, als den jungen Mann ein Teil seiner Vergangenheit übermächtig einholt... „Islandsommer“ ist einer jener warmherzigen Romane, der den Alltag versüßt und wunderbare Lesestunden bereitet.

  • papier.fliegerin

    aus Münster

    5/5

    16.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Reise nach Island

    „Islandsommer“ von Kiri Johansson Darum geht es: Merit wird von ihrem Freund verlassen und muss schnellst-möglich eine neue Wohnung finden. Gar nicht so einfach als freischaffende Künstlerin eine bezahlbare Wohnung in Berlin zu finden. Spontan stimmt sie einen Haus- und Katzensitting zu – auf Island. Und was nur als eine kurze Zwischenlösung gedacht ist, wird ein Lebensplan. Eine Liebeserklärung an Island! Islands Natur und Leute nehmen einen großen Platz im Roman ein. Durch die bildhafte Beschreibung der Autorin erlebt der Leser die Schönheit dieser magischen Insel und weckt den Wunsch den nächsten Urlaub dort zu verbringen. So war es bei mir auf jeden Fall! Fernweh pur. Dem Cover nach zu schließen, würde man eine seichte Liebesgeschichte erwarten. Aber „Islandsommer“ ist alles andere als seicht. Beide Protagonisten tragen ihr Päckchen mit sich, die sehr sensibel und einfühlsam von Kiri Johansson geschildert werden. Beide haben schwere Traumata erlebt, die tiefe Narben in ihren Seelen hinterlassen haben. Merit kämpft mit dunklen Tagen und Kristjan erlebt Flashbacks. Beide bekommen genug Raum um ihre eigene Geschichte erzählen zu können. Auch hat es mir sehr gut gefallen, dass Beide nicht den ganzen Roman um einander herumschleichen, sondern früh zueinander finden. Von mir bekommt dieses Buch 5 von 5 Sternen Ich kann diesen zauberhaften, tiefgründigen Roman jeden nur ans Herz legen!

  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    5/5

    26.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Neuanfang in Island

    Nachdem ihr Freund ihr eröffnet hat, dass er eine Affäre hat, hält Merit nichts mehr in Berlin. Kurz entschlossen und auch ein wenig blauäugig, übernimmt sie die Betreuung eines Hauses und mehreren Katzen auf Island. Dort angekommen stellt sie fest, dass sie nicht alleine in Haus wohnt, sie hat einen Roommate namens Kristjan. Aus dem sehr verschlossenen Mitbewohner wird sie nicht schlau. Zusätzlich hat sie sich das Arbeiten und Geldverdienen auf Island auch etwas einfacher vorgestellt. Zumal sie noch nicht mal die Sprache kann. Doch wenn einem nichts anderes mehr übrig bleibt, muss man sein Leben eben neu ordnen. Da kann es auch schon mal sein , dass sich Gefühle einschleichen, die nicht geplant sind. Ganz toller Sommerroman!

  • Buecherrose

    5/5

    01.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Definitiv einer meiner Jahreshighlights!

    Zur Handlung: Merit wird von ihrem Freund verlassen und soll sich in kürzester Zeit ein neues Zuhause in Berlin suchen. Leichter gesagt als getan. Doch dann stößt sie auf ein verlockendes Angebot als Haus- und Katzensitterin. Leider steht diese perfekte Gelegenheit in Reykjavík, der Hauptstadt von Island. Fest entschlossen nimmt sie diese Möglichkeit wahr, und steht plötzlich ihrem unerwarteten Mitbewohner und Piloten Kristján gegenüber. Beide haben der Liebe abgeschworen und doch fühlen sie sich zueinander hingezogen. Es gibt diese seltenen Bücher, da lese ich allein die Einleitung und denke mir: „Wow, das ist ein außergewöhnliches Buch!“. Islandsommer war genau das für mich. Eine besondere Geschichte und eines jener Lektüren, die zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehören. Nicht weil es einen Literaturpreis gewonnen hat, philosophisch das Leben hinterfragt, oder, weil es wichtige/schwere gesellschaftliche Themen bearbeitet, sondern weil es einen wunderbaren, mitreißenden und gefühlvollen Schreibstil besitzt und mich mit jeder Seite immer wieder neu in seinen Bann ziehen konnte. Besonders gefallen hat mir, dass zwar die meiste Zeit aus Merits Perspektive geschrieben wird, aber auch Kristján seine Kapitel zum Erzählen bekommt. So lernt der Leser auch seine Gedanken und Gefühle kennen, die sonst vielleicht nicht so stark deutlich geworden wären. Auch ein Highlight war, dass Merits neuer Alltag im fremden Land deutlich, präsent und realitätsgetreu geschildert wurde. So braucht sie beispielsweise eine Kennitala (isländische Identifikationsnummer), um überhaupt eine Jahreskarte für das Schwimmbad kaufen zu können. Die Hindernisse, die sie in ihrer neuen Umgebung begegnet, waren für mich ein besonderer Reiz und ich habe mich riesig gefreut, dass diese so gründlich im Buch behandelt wurden. Mein abschließendes Fazit: Eine herrliche Sommerlektüre, um die Seele einfach baumeln zu lassen und sich seinen Gefühlen hinzugeben. Definitiv einer meiner Jahreshighlights!

  • Bewertung

    aus Herzogenrath

    5/5

    27.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Stimmungsvoller Roman rund um ein wunderbares Land

    „Petta reddast“ - Es wird schon schiefgehen... Dieser Ausspruch begleitet Merit, eine junge deutsche Künstlerin, welche von ihrem Freund verlassen, auf der Suche nach einer Wohnung ist. Sie wird in Berlin nicht fündig – aber in Island! Dort bekommt sie das Angebot, auf Haus & zwei Streuner während des Sommers aufzupassen und so macht sich Merit auf den Weg in eine ungewisse Zukunft, ohne ihren beiden Schwestern davon zu erzählen. Rumgekommen ist Merit schon viel in der Welt, aber nach dem Verlust ihrer Eltern trägt sie ein schweres seelisches Gepäck mit sich. Und das hilft ihr, als sie nicht nur Streuner Nr. 1 – den roten Kater der Hausbesitzerin – sondern auch Kristjan kennenlernt. Sie versucht zu ihrem Nachbarn eine freundschaftliche Beziehung aufzubauen, was ihr allerdings bei anderen Isländern, die sie z.B. in der Sprachschule kennenlernt, deutlich leichter fällt. Dennoch wird dieser Sommer ein ganz besonderer für Merit... und fesselt nicht nur sie, sondern auch mich beim Lesen an dieses wunderbare Land, deren Pferde ich schon in meiner Kindheit kennenlernen durfte. Mit dieser projizierten Erwartung – raue, eigenwillige Pferde mit einem besonderen Charme – ging ich an den Roman heran und wurde nicht enttäuscht! Das Buch ist wie eine Reise durch Island; die Autorin erzählt bildlich anregend und mit viel Feingefühl die Besonderheiten, die das nordische Land ausmachen. Dabei werden wir LeserInnen an die Hand ge- und einfach in die Geschichte mitgenommen. Ich liebe das! Modern ist die Erzählung, manchmal skuril die Gestalten, aber auch sehr sensibel erzählt: „Als wüsste David , was in ihr vorging, sagte er: 'Ich will ganz ehrlich und direkt zu dir sein, denn das hast du verdient. Untersteh dich, wieder wegzulaufen. Du bist kein kleines Mädchen mehr. Stell dich deinen Dämonen und reite sie, wenn es nicht anders geht.'“ (S. 192, Mitte) Die Geschichte baut sich logisch auf und sicherlich kann man an der ein oder anderen Stelle schon erkennen, was letztendlich passiert. Die Autorin lässt aber immer wieder Personen auftauchen, die dem Ganzen eine gewisse Würze und Spannung geben. Daher bin ich vom Inhalt wirklich begeistert... was ich leider vom Cover nicht ganz sagen kann. Für mich ist das Stilleben ein wenig zu konstruiert, zu „lieblich“ und wenig passend (ja, der Kater im Roman ist ein roter Brocken und kein zierliches Grautigerchen)... schade, hier wurde zu sehr dem derzeitigen Trend nachgegeben und zu wenig auf den Inhalt geschaut. Dennoch: ich hätte vermutlich aufgrund des Covers und vor allem wegen des Titels zu diesem Buch gegriffen und bin froh, dass mich das Wörtchen „Island“ angelockt hat, denn dieser Roman ist ein wunderbarer Sommer- und Urlaubsroman, der mir viel Spaß gemacht, der mich unterhalten hat und der ruhig noch viel länger hätte sein können ;)

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