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Anderswo Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,3/2,2 cm

Gewicht

214 g

Farbe

Graublau / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70247-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,3/2,2 cm

Gewicht

214 g

Farbe

Graublau / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70247-3

Herstelleradresse

Fischer Frankfurt, TB
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE
kontakt@fischerverlage.de

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Familienbande

Kaffeeelse am 19.12.2018

Bewertungsnummer: 1157185

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem Buch von Verena Lueken blickt die sehr autark lebende B. auf ihr Leben und das Leben der anderen Mitglieder ihrer Familie. Trotz dieser Autarkie blitzen in den Blicken zurück auch einige erlittene Traumata durch. Und immer mehr stellt sich die Ahnung her, dass das autarke Leben eine Folge dieser Traumata ist. Dieses rastlose, sehr wechselnde Leben von B. und auch eine gewisse Bindungsangst haben Gründe, solch ein Leben ist definitiv kein Leben, was ich mir wünschen würde. Und man begreift als empathische Leserin, dass dieses Erlebte deutliche Spuren hinterlassen hat und B.'s Leben definiert/dominiert. Durch die Beerdigung des Vaters einer Freundin wieder sehr an ihren eigenen Vater erinnert, versucht sie einiges an dessen Vergangenheit wieder aufzudröseln. Und begibt sich deswegen auf Spurensuche. Und sie begreift, das in ihrer Familie durch historische Begebenheiten und althergebrachte Rollenbilder viele Bindungen gelöst wurden und dieses Handeln generationenübergreifende Folgen hat. Und bedauert zunehmend das zwischen Vater und Tochter vieles ungesagt blieb, was aber leider nicht mehr verändert werden kann. Irgendwann ist es zu spät, etwas was wir alle im Kopf haben sollten. Sie versucht deswegen auf einem besonderen Weg wieder Nähe zum Verstorbenen zu schaffen. Eine nicht einfache, aber sehr eindringliche Schreibe, die sehr nachdenklich macht. Trotzdem ein Buch für das man bereit sein sollte.

Familienbande

Kaffeeelse am 19.12.2018
Bewertungsnummer: 1157185
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem Buch von Verena Lueken blickt die sehr autark lebende B. auf ihr Leben und das Leben der anderen Mitglieder ihrer Familie. Trotz dieser Autarkie blitzen in den Blicken zurück auch einige erlittene Traumata durch. Und immer mehr stellt sich die Ahnung her, dass das autarke Leben eine Folge dieser Traumata ist. Dieses rastlose, sehr wechselnde Leben von B. und auch eine gewisse Bindungsangst haben Gründe, solch ein Leben ist definitiv kein Leben, was ich mir wünschen würde. Und man begreift als empathische Leserin, dass dieses Erlebte deutliche Spuren hinterlassen hat und B.'s Leben definiert/dominiert. Durch die Beerdigung des Vaters einer Freundin wieder sehr an ihren eigenen Vater erinnert, versucht sie einiges an dessen Vergangenheit wieder aufzudröseln. Und begibt sich deswegen auf Spurensuche. Und sie begreift, das in ihrer Familie durch historische Begebenheiten und althergebrachte Rollenbilder viele Bindungen gelöst wurden und dieses Handeln generationenübergreifende Folgen hat. Und bedauert zunehmend das zwischen Vater und Tochter vieles ungesagt blieb, was aber leider nicht mehr verändert werden kann. Irgendwann ist es zu spät, etwas was wir alle im Kopf haben sollten. Sie versucht deswegen auf einem besonderen Weg wieder Nähe zum Verstorbenen zu schaffen. Eine nicht einfache, aber sehr eindringliche Schreibe, die sehr nachdenklich macht. Trotzdem ein Buch für das man bereit sein sollte.

nicht ganz plausible Vater-Toc…

Juti aus HD am 19.05.2021

Bewertungsnummer: 2744281

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

nicht ganz plausible Vater-Tochtergeschichte Manchmal steht ein Buch Jahre auf Liste der zu lesenden Bücher und manchmal weiß man nicht mehr, warum überhaupt. So ging es mir bei diesem Roman. Aber der große Druck und die kurzen Zeilen, die keine Blickverschiebung nötig machen, verführten mich dazu, dieses Werk an einem Nachmittag und Abend zu lesen. Drei Dinge gefielen mir: 1. Die Kriegserzählung vom Vater, der als Fotograf an der Front war, dabei verletzt wurde und den Krieg nur noch in Gips erlebte. 2. Die Geschichte der Tochter, die für eine Peep-Show arbeitete, aber nie von Männern berührt wurde und 3. dass der geliebte Musiker Claudio in seinen Konzerten immer fragte: „Wollt ihr tanzen?“, wenn es an einem Abend nicht so lief, nachdem ihm ein Barbesitzer erzählte, sein Publikum tanze lieber. Weniger gefiel mir, dass die Mutter 500 Mark für die Abtreibung ihrer Tochter und 500 Mark für das Schweigen über die Nichttötung bezahlt haben soll. Selbst wenn es so war, ist es mir ein Rätsel wie die Tochter selbst von dieser ungeheuren Geschichte erfahren kann. Außerdem könnte das Buch mit dem Tod des Vaters etwa auf S.175 zu Ende sein. Stattdessen wird noch sein Onkel Karl von der Tochter gesucht. Woher sie, die sich nach der Trennung von Claudio in Amerika mit Aushilfsjobs über Wasser gehalten hat, das Geld dafür hatte, bleibt unklar. Alles in allem lohnt sich die Investition von einigen Stunden für die Lektüre. 3 Sterne

nicht ganz plausible Vater-Toc…

Juti aus HD am 19.05.2021
Bewertungsnummer: 2744281
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

nicht ganz plausible Vater-Tochtergeschichte Manchmal steht ein Buch Jahre auf Liste der zu lesenden Bücher und manchmal weiß man nicht mehr, warum überhaupt. So ging es mir bei diesem Roman. Aber der große Druck und die kurzen Zeilen, die keine Blickverschiebung nötig machen, verführten mich dazu, dieses Werk an einem Nachmittag und Abend zu lesen. Drei Dinge gefielen mir: 1. Die Kriegserzählung vom Vater, der als Fotograf an der Front war, dabei verletzt wurde und den Krieg nur noch in Gips erlebte. 2. Die Geschichte der Tochter, die für eine Peep-Show arbeitete, aber nie von Männern berührt wurde und 3. dass der geliebte Musiker Claudio in seinen Konzerten immer fragte: „Wollt ihr tanzen?“, wenn es an einem Abend nicht so lief, nachdem ihm ein Barbesitzer erzählte, sein Publikum tanze lieber. Weniger gefiel mir, dass die Mutter 500 Mark für die Abtreibung ihrer Tochter und 500 Mark für das Schweigen über die Nichttötung bezahlt haben soll. Selbst wenn es so war, ist es mir ein Rätsel wie die Tochter selbst von dieser ungeheuren Geschichte erfahren kann. Außerdem könnte das Buch mit dem Tod des Vaters etwa auf S.175 zu Ende sein. Stattdessen wird noch sein Onkel Karl von der Tochter gesucht. Woher sie, die sich nach der Trennung von Claudio in Amerika mit Aushilfsjobs über Wasser gehalten hat, das Geld dafür hatte, bleibt unklar. Alles in allem lohnt sich die Investition von einigen Stunden für die Lektüre. 3 Sterne

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