Produktbild: Die Gescannten
Band 2

Die Gescannten

Aus der Reihe Scanner
3

8,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.02.2019

Verlag

FISCHER Sauerländer

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/12,6/1,7 cm

Gewicht

171 g

Farbe

Dunkelgrün / Khaki

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7335-0481-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Insgesamt ist ›Die Gescannten‹ wie sein Vorgänger eine gelungene Dystopie, die sich mit der zunehmenden Überwachung und der wachsenden Macht der Internetkonzerne beschäftigt. ("Buchsichten")
Wenn diese neuen Romane dann auch noch so flüssig geschrieben sind und das Lesen wie im Flug vergeht so wie bei ›Die Scanner‹ und ›Die Gescannten‹, dann hat der Autor alles richtig gemacht. ("Die Zukunft")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.02.2019

Verlag

FISCHER Sauerländer

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/12,6/1,7 cm

Gewicht

171 g

Farbe

Dunkelgrün / Khaki

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7335-0481-6

Herstelleradresse

FISCHER Sauerländer
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischer-sauerlaender.de

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Eine wahnsinnige Zukunft?

Melanie Enns aus L. am 28.03.2019

Bewertungsnummer: 1197647

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Gescannten" ist ein sehr interessant dargestellter Near - Future - Thriller, der in vielen Bereichen regelrecht unter die Haut geht. Nicht vor Spannung, sondern vor regelrechter Furcht. Furcht vor der Zukunft. Wir sind in einem Zeitalter angekommen, welches uns Menschen gläsern macht und daher ist "Die Gescannten" nicht ausschließlich Fiktion, da einiges was im Buch verarbeitet wurde, eben auch schon im Heute anzutreffen ist. Medizin und Forschung machen es möglich, wobei auch ich, mich durch diverse Medien überwachen lasse, ohne es immer zu merken. Der Thriller spielt 2048 und dennoch ist es nicht nur Zukunftsmusik. Es gab direkt vom Verlag einiges an Insiderwissen über diesen Thriller und ich gestehe, dass ich nicht überrascht war, über das, was der Autor in 192 Seiten an Story verpackt hat. Nun erschließt sich mir eine gewisse Logik und ich bin immer wieder absolut fasziniert davon, was geschriebene Worte für eine macht haben. Im Bereich der Behindertenhilfe wir es in der Zukunft Avatare geben, die dem Menschen im alltäglichen Leben Unterstützung und Struktur geben. Diese leiten beim Zähneputzen, Duschen und anderen Dingen an und geben mir ein ungutes Gefühl, da ich als Pflegekraft durch diverse Technologien ersetzt werden könnte, dabei ist die Kommunikation mit anderen Menschen ebenso wichtig, wie beim Zähneputzen angeleitet zu werden. Ein Avatar alleine kann keine Wärme und Wertschätzung für geschaffte Hürden übermitteln. In "Die Gescannten" sind es ebenfalls erschaffene Animationen, die ich als absolut beängstigend fand. Natürlich ist es cool einen Wetterfrosch zu besitzen, der mit mir redet und das Wetter bekannt gibt, aber einen echten Frosch und echte Natur ersetzen kann es nicht. Ich empfand die erschaffene Welt des Autors als Wahnsinn und dennoch gibt es gewisse Parallelen zu ziehen, die unser Zeitalter betreffen. Für mich war "Die Gescannten" nicht einen Moment lang langweilig und daher vergebe ich gerne eine Leseempfehlung! Nicht wirklich meine bevorzugte Genre, wobei "Die Gescannten" mich tatsächlich so überzeugt hat, dass ich mich in Zukunft auch auf "Die Scanner" einlassen werde.

Eine wahnsinnige Zukunft?

Melanie Enns aus L. am 28.03.2019
Bewertungsnummer: 1197647
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Gescannten" ist ein sehr interessant dargestellter Near - Future - Thriller, der in vielen Bereichen regelrecht unter die Haut geht. Nicht vor Spannung, sondern vor regelrechter Furcht. Furcht vor der Zukunft. Wir sind in einem Zeitalter angekommen, welches uns Menschen gläsern macht und daher ist "Die Gescannten" nicht ausschließlich Fiktion, da einiges was im Buch verarbeitet wurde, eben auch schon im Heute anzutreffen ist. Medizin und Forschung machen es möglich, wobei auch ich, mich durch diverse Medien überwachen lasse, ohne es immer zu merken. Der Thriller spielt 2048 und dennoch ist es nicht nur Zukunftsmusik. Es gab direkt vom Verlag einiges an Insiderwissen über diesen Thriller und ich gestehe, dass ich nicht überrascht war, über das, was der Autor in 192 Seiten an Story verpackt hat. Nun erschließt sich mir eine gewisse Logik und ich bin immer wieder absolut fasziniert davon, was geschriebene Worte für eine macht haben. Im Bereich der Behindertenhilfe wir es in der Zukunft Avatare geben, die dem Menschen im alltäglichen Leben Unterstützung und Struktur geben. Diese leiten beim Zähneputzen, Duschen und anderen Dingen an und geben mir ein ungutes Gefühl, da ich als Pflegekraft durch diverse Technologien ersetzt werden könnte, dabei ist die Kommunikation mit anderen Menschen ebenso wichtig, wie beim Zähneputzen angeleitet zu werden. Ein Avatar alleine kann keine Wärme und Wertschätzung für geschaffte Hürden übermitteln. In "Die Gescannten" sind es ebenfalls erschaffene Animationen, die ich als absolut beängstigend fand. Natürlich ist es cool einen Wetterfrosch zu besitzen, der mit mir redet und das Wetter bekannt gibt, aber einen echten Frosch und echte Natur ersetzen kann es nicht. Ich empfand die erschaffene Welt des Autors als Wahnsinn und dennoch gibt es gewisse Parallelen zu ziehen, die unser Zeitalter betreffen. Für mich war "Die Gescannten" nicht einen Moment lang langweilig und daher vergebe ich gerne eine Leseempfehlung! Nicht wirklich meine bevorzugte Genre, wobei "Die Gescannten" mich tatsächlich so überzeugt hat, dass ich mich in Zukunft auch auf "Die Scanner" einlassen werde.

Interessanter Ansatz, aber die Umsetzung überzeugt nicht ...

Sharon Baker aus Mönchengladbach am 15.04.2019

Bewertungsnummer: 1202847

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir schreiben das Jahr 2048 und die Welt ist eine andere. Die Menschen leben in der Stadt hochdigitalisiert und vernetzt, so bekommt jeder was von jedem mit und jeder Wunsch wird sofort erfüllt. Über den Konzern Ultranetz wird alles gesteuert und jeder Gedanke eingefangen. Eine Untergrundbewegung möchte gern, diese Entwicklung aufhalten, oder zumindest wachrütteln. Dafür wollen sie den Jugendlichen Jaro einschleusen und dieser soll mit der gleichaltrigen Nana geheime Information beschaffen. Allerdings bleibt Ultranetz das geheime Treiben nicht verborgen und ist auf der Spur. Können die zwei, es schaffen? Welche Information sollen sie zusammensuchen? Und kommen sie heil aus der Stadt raus? Die Gescannten ist der Nachfolger von Die Scanner, im ersten Teil spielte Jaros Vater eine Rolle, nämlich aus der Stadt herauszubrechen und nun soll Jaro in die Stadt zurück. Ein Near-Future-Thriller, welcher ein hochinteressantes Szenario verspricht und ob es mich mitreißen konnte, erzähle ich euch nun. Jaro lebt weit außerhalb der Stadt. Seine Eltern und die Gemeinde leben zurückgezogen und bauen ihre Lebensmittel selber an und versuchen nichts mit der Technik der Stadt zutun zuhaben. Alles was Jaro erfährt macht ihn innerlich wütend, wie gern würde er die Stadt mal sehen und warum sträuben sich alle nur so dagegen. Kurzum, das kann doch gar nicht alles so schlecht sein, wie sie sagen. So nimmt Jaro die Wahl an, für die Untergrundgemeinschaft in die Stadt zu gehen und einen Auftrag auszuführen. Dafür muss er sich mit dem Denker vertraut machen, der sich in seinem Kopf einpflanzt und alle seine Gedanken kontrolliert. „Der Denker! Absolute Realität. Absolute Kommunikation. Absolute Intelligenz.“ So einfach, wie sich das Jaro vorstellt, wird es ganz bestimmt nicht. Am Anfang ist die Stadt noch faszinierend, aber dieses Gefühl schlägt schnell um, in Panik und Angst. Was ist Ultranetz eigentlich und welche Wirkung hat es auf seine Bewohner? Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen und wo ich aufhören soll. Die Grundidee mit Ultranetz und der Versklavung der eigenen Gedanken finde ich super und ist ein wichtiges Thema, gerade heute mit den ganzen „Sozialen Medien“. Allerdings habe ich die Thematik schon oft und viel besser umgesetzt erlebt. Zum einen viel mir total auf, das sich die Geschichte wie eine Schullektüre lesen lies. Mit vielen offen Punkten und jeder Menge Spekulation und Diskussionsstoff. Für mich als Einzelleser kam es einfach nur sehr eindimensional, unnahbar und oft nicht greifbar vor. Die Figuren konnten oft ihre Gefühle nicht transportieren und wirkten überhaupt total fehl am Platz, eher total kindisch und unreif. Wer denn überhaupt solch eine Aufgabe gegeben hat, ist mir völlig unverständlich. Darüber hinaus wussten die zwei selber nicht, was sie tun und das fand ich irgendwie nach schlimmer. Somit konnte man sich nicht in sie hineinversetzten, noch konnte man ihre Entwicklung spüren. Auch die Stadt, was hatte man da alles beschreiben können, aber hier reihte sich nur eine Information an die andere, somit gab es auch überhaupt keinen Spannungsbogen und ganz ehrlich so reizt mich keine Geschichte und dann auch noch das Ende. Überzeugt hat mich diese Geschichte leider so gar nicht, obwohl die Idee und die Kernaussage wichtig und lobenswert sind. Die Gescannten konnten mich leider gar nicht überzeugen, da fehlten mir einfach tolle Figuren, ein Spannungsbogen und Atmosphäre, die nicht wie ein 1D Spiel über die Mattscheibe flimmerte.

Interessanter Ansatz, aber die Umsetzung überzeugt nicht ...

Sharon Baker aus Mönchengladbach am 15.04.2019
Bewertungsnummer: 1202847
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir schreiben das Jahr 2048 und die Welt ist eine andere. Die Menschen leben in der Stadt hochdigitalisiert und vernetzt, so bekommt jeder was von jedem mit und jeder Wunsch wird sofort erfüllt. Über den Konzern Ultranetz wird alles gesteuert und jeder Gedanke eingefangen. Eine Untergrundbewegung möchte gern, diese Entwicklung aufhalten, oder zumindest wachrütteln. Dafür wollen sie den Jugendlichen Jaro einschleusen und dieser soll mit der gleichaltrigen Nana geheime Information beschaffen. Allerdings bleibt Ultranetz das geheime Treiben nicht verborgen und ist auf der Spur. Können die zwei, es schaffen? Welche Information sollen sie zusammensuchen? Und kommen sie heil aus der Stadt raus? Die Gescannten ist der Nachfolger von Die Scanner, im ersten Teil spielte Jaros Vater eine Rolle, nämlich aus der Stadt herauszubrechen und nun soll Jaro in die Stadt zurück. Ein Near-Future-Thriller, welcher ein hochinteressantes Szenario verspricht und ob es mich mitreißen konnte, erzähle ich euch nun. Jaro lebt weit außerhalb der Stadt. Seine Eltern und die Gemeinde leben zurückgezogen und bauen ihre Lebensmittel selber an und versuchen nichts mit der Technik der Stadt zutun zuhaben. Alles was Jaro erfährt macht ihn innerlich wütend, wie gern würde er die Stadt mal sehen und warum sträuben sich alle nur so dagegen. Kurzum, das kann doch gar nicht alles so schlecht sein, wie sie sagen. So nimmt Jaro die Wahl an, für die Untergrundgemeinschaft in die Stadt zu gehen und einen Auftrag auszuführen. Dafür muss er sich mit dem Denker vertraut machen, der sich in seinem Kopf einpflanzt und alle seine Gedanken kontrolliert. „Der Denker! Absolute Realität. Absolute Kommunikation. Absolute Intelligenz.“ So einfach, wie sich das Jaro vorstellt, wird es ganz bestimmt nicht. Am Anfang ist die Stadt noch faszinierend, aber dieses Gefühl schlägt schnell um, in Panik und Angst. Was ist Ultranetz eigentlich und welche Wirkung hat es auf seine Bewohner? Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen und wo ich aufhören soll. Die Grundidee mit Ultranetz und der Versklavung der eigenen Gedanken finde ich super und ist ein wichtiges Thema, gerade heute mit den ganzen „Sozialen Medien“. Allerdings habe ich die Thematik schon oft und viel besser umgesetzt erlebt. Zum einen viel mir total auf, das sich die Geschichte wie eine Schullektüre lesen lies. Mit vielen offen Punkten und jeder Menge Spekulation und Diskussionsstoff. Für mich als Einzelleser kam es einfach nur sehr eindimensional, unnahbar und oft nicht greifbar vor. Die Figuren konnten oft ihre Gefühle nicht transportieren und wirkten überhaupt total fehl am Platz, eher total kindisch und unreif. Wer denn überhaupt solch eine Aufgabe gegeben hat, ist mir völlig unverständlich. Darüber hinaus wussten die zwei selber nicht, was sie tun und das fand ich irgendwie nach schlimmer. Somit konnte man sich nicht in sie hineinversetzten, noch konnte man ihre Entwicklung spüren. Auch die Stadt, was hatte man da alles beschreiben können, aber hier reihte sich nur eine Information an die andere, somit gab es auch überhaupt keinen Spannungsbogen und ganz ehrlich so reizt mich keine Geschichte und dann auch noch das Ende. Überzeugt hat mich diese Geschichte leider so gar nicht, obwohl die Idee und die Kernaussage wichtig und lobenswert sind. Die Gescannten konnten mich leider gar nicht überzeugen, da fehlten mir einfach tolle Figuren, ein Spannungsbogen und Atmosphäre, die nicht wie ein 1D Spiel über die Mattscheibe flimmerte.

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Die Gescannten

von Robert M. Sonntag

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