Produktbild: Klare, lichte Zukunft

Klare, lichte Zukunft Eine radikale Verteidigung des Humanismus

1

33,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

24,4/16,1/4 cm

Gewicht

814 g

Farbe

Sonnengelb / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Angabe fehlt

Übersetzt von

Stephan Gebauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42860-3

Beschreibung

Rezension

»Empfehlenswerte Lektüre!« ("General Anzeiger")
»Mason hat einen bedeutenden Diskussionsbeitrag geliefert für all diejenigen, denen die Zukunft dieses Planeten und seiner Spezies nicht egal ist.« ("SWR")
»Masons Buch ist eine imposante Zeitdiagnose mit großem Aufklärungs-, Orientierungs- und Motivationspotenzial für den radikalen Humanismus.« ("Publik-Forum")
»Eine radikale Verteidigung des Humanismus.« ("news.at")
»Seine informierte und griffige Darstellung hilft, die dichten Thesen zu verstehen. ... Und es ist ein Buch, das Mut macht.« ("Falter")
»Masons kämperischer Humanismus ... hat Biss, macht vor Silicon Valley ebenso wenig halt wie vor der Volksrepublik China, geißelt den ›Trumpismus‹ und den Rechtsfaschismus.« ("Die Presse")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

24,4/16,1/4 cm

Gewicht

814 g

Farbe

Sonnengelb / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Angabe fehlt

Übersetzt von

Stephan Gebauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42860-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Das Ende des Neoliberalismus…

Juti aus HD am 04.12.2019

Bewertungsnummer: 2729945

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Ende des Neoliberalismus Wie fast jedes Sachbuch enthält auch dieses Themen, die mich mehr oder weniger interessieren. Gut gefällt mir die historische Entwicklung des kriselnden Neoliberalismus. Finanzkrise (als man noch dachte Komplexität schützt vor dem Zusammenbruch), Eurokrise, Brexit und die Wahl von Trump sind Vorboten eines neuen Zeitalters, dem Ende des Neoliberalismus. Begonnen hat er Ende der 70er mit der Wahl Thatchers und Reagans, er setzte sich fort dem Niedergang von Labour und Sozialdemokratie, und zeigt immer absurdere Auswüchse, beispielsweise die Realitätsverbiegung durch Trump und dem Wachstum rechter Parteien. Der Autor formuliert 5 Thesen: 1. In der Wirtschaftspolitik geht es nicht mehr um den Menschen. (65) 2. Linke Anlternativen zum Neoliberalismus werden unweigerlich scheitern, weil die Finanzmärkte sie stets sabotieren werden. (66) Beispiel: Mitterrand in den 80ern. 3. Die Privatisierung ist gut für alle, selbst, wenn sie unsere Welt zerstört. (66) 4. Wirtschaftliche Unabhängigkeit ist unmöglich. (67) Beispiel: Mexico und IWF in den 80ern. 5. Selbst Länder, die sich zum Wohlfahrtsstaat bekennen, werden neoliberale Methoden anwenden müssen, um ihn zu verwirklichen. (68) Der Fall des Ostblocks spielte der Wirtschaft in die Hände, weil der Ostblock nur 15% zum globalen Handeln beitrug, aber die Zahl der auszubeutenden Arbeitskräfte von 1,5 auf 3 Milliarden Menschen verdoppelte (71) Erstmals gelesen habe ich von der Sinnkrise, die dieses System auslöste. 1996 veröffentlichte Mark Ravenhill das Theaterstück „Shopping and Fucking“ (77), was den Sinn des Neoliberalismus gut zusammenfasst, im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo es mit der Religion, der Aufklärung und dem Sozialismus alternative Narrative gab. Weniger gut gefällt mir, dass er sich sehr lang über rechte Ideen äußert und die Erbsünde nicht richtig verstanden hat. Besser wird es wieder, wenn der Autor über die Moral einer denkenden Maschine nachdenkt und vier Möglichkeiten zur Wahl stellt: Nutzen, soziale Gerechtigkeit, Eigennutz oder Tugendethik. Mason bevorzugt die Tugend. (203) Wieder zu lang erscheint mir das Kapitel über den Widerstand gegen den Humanismus. Auch der Löwenmensch in der Steinzeit und die Nachteile von Marx, der die Frauenfrage und Ausbeutung des Planeten übersehen hat, sind nicht so spannend. Angesichts des wirklichen Mehrwerts in den guten Kapitel kann ich dem Buch dennoch guten Gewissens 4 Sterne geben.

Das Ende des Neoliberalismus…

Juti aus HD am 04.12.2019
Bewertungsnummer: 2729945
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Ende des Neoliberalismus Wie fast jedes Sachbuch enthält auch dieses Themen, die mich mehr oder weniger interessieren. Gut gefällt mir die historische Entwicklung des kriselnden Neoliberalismus. Finanzkrise (als man noch dachte Komplexität schützt vor dem Zusammenbruch), Eurokrise, Brexit und die Wahl von Trump sind Vorboten eines neuen Zeitalters, dem Ende des Neoliberalismus. Begonnen hat er Ende der 70er mit der Wahl Thatchers und Reagans, er setzte sich fort dem Niedergang von Labour und Sozialdemokratie, und zeigt immer absurdere Auswüchse, beispielsweise die Realitätsverbiegung durch Trump und dem Wachstum rechter Parteien. Der Autor formuliert 5 Thesen: 1. In der Wirtschaftspolitik geht es nicht mehr um den Menschen. (65) 2. Linke Anlternativen zum Neoliberalismus werden unweigerlich scheitern, weil die Finanzmärkte sie stets sabotieren werden. (66) Beispiel: Mitterrand in den 80ern. 3. Die Privatisierung ist gut für alle, selbst, wenn sie unsere Welt zerstört. (66) 4. Wirtschaftliche Unabhängigkeit ist unmöglich. (67) Beispiel: Mexico und IWF in den 80ern. 5. Selbst Länder, die sich zum Wohlfahrtsstaat bekennen, werden neoliberale Methoden anwenden müssen, um ihn zu verwirklichen. (68) Der Fall des Ostblocks spielte der Wirtschaft in die Hände, weil der Ostblock nur 15% zum globalen Handeln beitrug, aber die Zahl der auszubeutenden Arbeitskräfte von 1,5 auf 3 Milliarden Menschen verdoppelte (71) Erstmals gelesen habe ich von der Sinnkrise, die dieses System auslöste. 1996 veröffentlichte Mark Ravenhill das Theaterstück „Shopping and Fucking“ (77), was den Sinn des Neoliberalismus gut zusammenfasst, im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo es mit der Religion, der Aufklärung und dem Sozialismus alternative Narrative gab. Weniger gut gefällt mir, dass er sich sehr lang über rechte Ideen äußert und die Erbsünde nicht richtig verstanden hat. Besser wird es wieder, wenn der Autor über die Moral einer denkenden Maschine nachdenkt und vier Möglichkeiten zur Wahl stellt: Nutzen, soziale Gerechtigkeit, Eigennutz oder Tugendethik. Mason bevorzugt die Tugend. (203) Wieder zu lang erscheint mir das Kapitel über den Widerstand gegen den Humanismus. Auch der Löwenmensch in der Steinzeit und die Nachteile von Marx, der die Frauenfrage und Ausbeutung des Planeten übersehen hat, sind nicht so spannend. Angesichts des wirklichen Mehrwerts in den guten Kapitel kann ich dem Buch dennoch guten Gewissens 4 Sterne geben.

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Klare, lichte Zukunft

von Paul Mason

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  • Produktbild: Klare, lichte Zukunft
  • Einleitung

    Der Tag null

    Eine allgemeine Theorie von Trump

    Das neoliberale Selbst

    Die Illusion der Handlungsmacht

    Der Zusammenbruch

    Auf dem Weg nach Kekistan

    Es genügt nicht, Arendt zu lesen

    Die Entmystifizierung der Maschinen

    Warum brauchen wir eine Theorie des Menschen?

    Die denkende Maschine

    Die Offensive gegen den Humanismus

    Der Aufstand der Schneeflocken

    Der Löwenmensch

    Was ist vom Marxismus übrig?

    Zwischenspiel

    Wir müssen die Zukunft wiederherstellen