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Fatima Farheen Mirza

1. Worauf wir hoffen

Worauf wir hoffen Ungekürzte Lesung mit Julia Nachtmann, Barnaby Metschurat, Heikko Deutschmann und Gabriele Blum (2 mp3-CDs)

66

29,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Julia Nachtmann + weitere

Spieldauer

14 Stunden und 39 Minuten

Erscheinungsdatum

28.02.2019

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Sabine Hübner

Sprache

Deutsch

EAN

9783742409430

Beschreibung

Rezension

»Fatima Mirza nimmt Sie mit Haut und Haaren gefangen und tut dies mit einer Dringlichkeit, die Sie einfach zwingt, weiterzulesen.« Sarah Jessica Parker

Produktdetails

Gesprochen von

Spieldauer

14 Stunden und 39 Minuten

Erscheinungsdatum

28.02.2019

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Sabine Hübner

Sprache

Deutsch

EAN

9783742409430

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstr. 9a
10623 Berlin
Deutschland
Email: info@der-audio-verlag.de
Url: www.der-audio-verlag.de
Telephone: +49 30 31998280
Fax: +49 30 319982811

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    07.12.2019

    Hörbuch (Audio)

    Ein Spagat zwischen den Kulturen...

    Eine Hochzeitsfeier führt die indisch-amerikanische Familie von Laila und Rafik seit Jahren erstmals wieder zusammen: Da ist Hadia, die kluge älteste Tochter, die keine gemäß der muslimischen Tradition arrangierte Ehe eingeht, sondern aus Liebe heiratet, Huda, die ihrer älteren Schwester in allem nacheifert, – und zur Überraschung aller auch Amar, der sensible, aufrührerische jüngste Sohn, der eines Nachts vor drei Jahren einfach verschwand. »Worauf wir hoffen« erzählt die berührende Geschichte einer Familie zwischen Tradition und Moderne, von den ersten Jahren in den USA bis zur Gegenwart, von Liebe und Verrat, vom Ankommen und Loslassen.  In ihrem Debüt erzählt Fatima Farheen Mirza die Geschichte einer strenggläubigen muslimisch-indischen Familie in den USA. Der Vater Rafik lebt bereits seit seiner Kindheit in Amerika, die Mutter Laila kam erst nach der von den Familien arrangierten Heirat aus Indien in die USA. Die drei Kinder Hadia, Huda und Amar wachsen traditionell muslimisch auf, sprechen bis zum Schuleintritt der ältesten Tochter nur Urdu und nehmen mit ihren Eltern an den religiösen Ritualen der muslimischen Gemeinde teil.    „So etwas wie Freunde gibt es nicht“, sagt Rafik, „es gibt nur Familie, und nur die Familie lässt euch nie im Stich.“    Schwierig wird es, als die Kinder mit zunehmendem Alter auch anderen Einflüssen unterliegen. Der liebevoll-strenge Erziehungsansatz der Familie kollidiert mit den eher liberalen Ansätzen in Schule und Gesellschaft. Die Suche nach dem richtigen Weg für sich selbst gestaltet sich für jedes der Kinder nicht ohne Komplikationen. Während sich die Töchter Hadia und Huda zunächst überaus angepasst verhalten und erst später versuchen, ihren individuellen Platz im Leben zu finden, verhält sich das jüngste Kind - Amar - von Anfang an rebellisch. Er akzeptiert Grenzen nicht ohne Weiteres, seine Wutanfälle sind legendär, und er hinterfragt vieles, das als gegeben präsentiert wird. Von seiner Mutter eindeutig bevorzugt, wird er von seinem Vater um so strenger behandelt. Als einziger Sohn der Familie hat er eine Sonderstellung, die seine Schwestern oftmals verärgert. Sensibel wie er ist, hat Amar jedoch trotz der bedinungslosen Liebe seiner Mutter oftmals das Gefühl, nicht wirklich dazuzugehören. Er schwankt zwischen Gleichgültigkeit gegenüber dem, was andere über ihn denken, und dem dringenden Wunsch, genauso geliebt und akzeptiert zu werden, wie er nun einmal ist.   „,Amar‘, sagt sie und die Regentropfen bilden Ringe in der Pfütze. ,Ich kann meinen Eltern das nicht länger antun.‘ ,Und ich? Bin ich niemand?‘ ,Du verlangst von mir, dass ich allen, die ich liebe, den Rücken kehre.‘ ,Ich würde das umgekehrt sofort für dich tun.‘ ,Dir ist es egal, wie sich dein Handeln auf andere auswirkt.‘“   Wechselnde Perspektiven und Zeitsprünge von der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück lassen das Familienportrait zunehmend plastischer erscheinen, beleuchten bedeutsame Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln und zeigen auf, dass der Spagat zwischen den Kulturen für alle Familienmitglieder nicht ohne Probleme geleistet werden kann. Allerdings verwirren diese ständigen Sprünge auch durchaus und verwässern mitunter den Eindruck, den die intensive Darstellung einer einzelnen Perspektive hätte schaffen können. Merkwürdigerweise wird auch nichts aus der Sicht der mittleren Schwester Huda geschildert, so dass die Erzählung für mich in dieser Hinsicht unvollständig bleibt. Während nach einem interessanten Start die beiden mittleren Teile für mich durchaus Längen aufwiesen und ich zwischendurch gerne beim Lesen pausierte, konnte mich das letzte Viertel des Romans wieder überzeugen. Da übernimmt der Vater Rafik erstmals die Erzählung, und er, der zuvor so streng und unnahbar erschien, zeigt sich nun zunehmend verletzlich und demütig. Das enge Korsett des Glaubens, das manchen Halt gibt, andere aber zu ersticken droht, Erwartungen an sich selbst, an andere und das Leben, erfüllte Hoffnungen und Enttäuschungen, erstarrte oder berührende Begegnungen, die Sehnsucht nach Zugehörigkeit - und über allem: die Suche nach dem Platz im Leben, der für sich selbst der richtige scheint, wo man so akzeptiert und geliebt wird, wie man ist und dabei den eigenen Grundsätzen treu bleiben kann - all dies und mehr thematisiert dieser Roman. Julia Nachtmann, Barnaby Metschurat, Heikko Deutschmann und Gabriele Blum besetzen in der ungekürzten Hörbuchfassung (14 Stunden und 39 Minuten) die verschiedenen Perspektiven, wobei alle Sprecher den Vortrag ruhig und gemessen gestalten. Für mich ein angenehmes Hörerlebnis. Ein buntes Potpourri verschiedener Themen, verwebt in einem Netz von nicht spannungsarmen Beziehungen, dargestellt aus einer Vielzahl wechselnder Perspektiven und Zeiten, eingebettet in einen kulturellen Hintergrund voll strenger Normen. Anspruchsvoll aber eindringlich - ein ambitioniertes Debüt, das in meinen Augen über weite Strecken überzeugen kann…   © Parden  

  • Bewertung

    aus Essen

    5/5

    21.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traditionen

    Zum Inhalt: Amar hat es sich nicht ausgesucht, einziger Sohn und Stolz der Familie zu sein. Wenn er gegen seine muslimischen Eltern rebelliert, ist es seine ältere Schwester Hadia, die ihn schützt. Bis sie sich fragt: wovor eigentlich? Vor den Möglichkeiten, die sie als junge Frau nicht hat? Nach einem Streit mit dem Vater läuft Amar von zu Hause weg. Und Hadia nimmt nach und nach seinen Platz ein. Drei Jahre später heiratet sie einen Mann ihrer eigenen Wahl: für die Familie die Chance, sich neu zu erfinden. Doch dann kehrt Amar zurück. Gibt es eine Eifersucht, die verzweifelter ist, als die unter Geschwistern? Müssen wir die Welt unserer Eltern erst akzeptieren, bevor wir uns daraus befreien können? Hier ist eine Familiengeschichte, die so vielschichtig ist. Kein Buch, was sich so eben durchlesen lässt. Viele Farcetten tauchen auf. Sehr muslimische Eltern - deren beiden Töchter nicht das dürfen, was ihre Freundinnen in der Schule machen. Auf Partys gehen wo auch Jungs sind. Das gehört sich für eine muslimische Frau nicht. Der Vater beherrscht das Leben der Kinder. Da ist der Sohn Amar. Er lehnt sich gegen das Leben als einziger Sohn gegen den Vater auf. Und wie so oft in einer muslimischen Ehe - ist der Sohn das beste für den Vater. Immer wieder heißt es Respekt dem Vater gegenüber. Amar darf nicht mit dem Mädchen reden, was er liebt. Es schickt sich nicht. Um dem ganzen zu entgehen, läuft Amar von zu Hause weg. Wäre auch für immer weggeblieben, aber seine Schwester heiratet - einen Mann ihrer Wahl. Das Buch überzeugt auf jeder Seite mehr. Was für uns so selbstverständlich ist, geht in muslimischen Familien nicht immer. Eine ganz klare Kaufempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine traditionelle indische Familie, von außen perfekt, drei Kinder und die Eltern glücklich verheiratet, im Innersten jedoch zutiefst zerstritten. Jahrelang wurde die Familie nur von der ältesten Tochter und der Mutter der Kinder zusammengehalten, bis ein schrecklicher Konflikt in den eigenen vier Wänden das Fass zum überlaufen bringt. Doch was hat zu eben diesem Ausbruch geführt, welcher seit Jahren unter der Oberfläche brodelt? Und was denkt eigentlich der Vater über die ganze Geschichte? Was hat ihn und Amar dazu gebracht, sich so voneinander abzuwenden?

  • Pedi

    5/5

    26.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    A place for us

    Ein wundervoller, gefühlvoller, aber überhaupt nicht kitschiger Familienroman! "A place for us", so der Originaltitel. Eine muslimische Migrantenfamilie in Kalifornien, die Eltern sehr dem Glauben und den Traditionen verhaftet, die Kinder zwischen ihnen und dem modernen Leben hin und her gerissen. Nicht alle drei schaffen den Spagat gleich gut. Während die Mädchen allenfalls im Stillen rebellieren - und dennoch ihren Weg gehen - sucht Sohn Amar die Konfrontation mit dem Vater. Jeder in der Familie sucht ihn, seinen Platz im Leben, die Eltern hoffen, ihren Kindern möglichst viel von ihren Werten und Überzeugungen weiterzugeben. Sie tun das aus Liebe, aber riskieren, sie zu verletzen, zu vertreiben. Die Geschwister sind sich innig zugetan, und doch brodelt da immer ein wenig Eifersucht und Konkurrenz. Für einen Debütroman sehr ausgereift und klug. Für mich eine wirkliche Entdeckung!

  • Bewertung

    5/5

    11.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührendes Debüt

    Berührende Familiengeschichte einer muslimisch-indischen Auswandererfamilie in den USA über die Auswirkungen der streng-religiösen Vorschriften und Regeln der Gemeinde auf eine Familie, deren verlorener Sohn zur Hochzeit der Schwester zurückkehrt. Realistisch, ungeschönt und herzergreifend.

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