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Tardigrada

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2018

Verlag

Epubli

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

1,7/12,5/19 cm

Gewicht

301 g

Auflage

11. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7467-6952-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2018

Verlag

Epubli

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

1,7/12,5/19 cm

Gewicht

301 g

Auflage

11. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7467-6952-3

Herstelleradresse

Epubli
Köpenickerstr. 154a|10997|Berlin|DE
kontakt@epubli.de

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Zum Inhalt: Eine hochschwanger…

FP aus Dresden am 10.11.2018

Bewertungsnummer: 2715892

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zum Inhalt: Eine hochschwangere junge Frau ist schwer krank und schafft es in der letzten Sekunde, ihr Kind zur Welt zu bringen. Sie gibt es einem Soldaten, der das Kind an der nächsten Straßenecke einem Mädchen schenkt. Und hier beginnt Bernhardts Geschichte: Der kleine Junge wird im Waisenheim für tot erklärt, erstaunt dann aber doch alle mit seinem Überleben. Er ist ein sehr verschlafenes Kind und ziemlich dick. Im Laufe seiner Kindheit freundet er sich mit Ludwig an, der später ein Gymnasium besuchen darf. So langsam trennen sich die Wege zwischen den beiden Jungen. Ludwig strebt ein Medizinstudium an und als Hitlers Machtübernahme so weit vorangeschritten ist, dass sogar das christliche Waisenheim davon betroffen ist, tritt er nicht der HJ, sondern einer kirchlichen Jugenorganisation bei und macht sein Abitur. Ludwig beobachtet durch persönliche Kontakte in der Schule die Jugenverfolgung aus einer ergreifenden Perspektive. Bernhardt beendet die Schule eher und verlässt demzufolge auch das Waisenheim eher. Während Bernhardt eine Karriere bei der SS hinlegt, beginnt Ludwig sein Studium und findet seine Jugendliebe wieder, die leider Jüdin ist. Die beiden wollen in die Schweiz fliehen. Sie schafft es, Ludwig nicht. Daraufhin muss er eine Odyssee durch verschiedene Konzentrationslager über sich ergehen lassen und kann knapp dem Tod entgehen. In Wola treffen Ludwig und Bernhardt dann wieder aufeinander und sie flüchten zusammen zurück nach München. Meine Meinung: Die Bärtierchen spielen in der Geschichte kaum eine Rolle und die Handlung ist weitaus düsterer, als der phantasievolle und fast schon kindlich gestaltete Umschlag vermuten ließe. Leider war der Lektor weniger gut, sodass in der ersten Auflage noch recht viele Fehler drin sind. Trotzdem fand ich die Handlung richtig mitreißend und freue mich auf den nächsten Teil! Fazit: Wer sich für Literatur mit historischem Kontext und explizit das Dritte Reich interessiert, ist mit diesem Buch gut beraten. Der Kriegsalltag und seine Grausamkeiten werden gut beschrieben.

Zum Inhalt: Eine hochschwanger…

FP aus Dresden am 10.11.2018
Bewertungsnummer: 2715892
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zum Inhalt: Eine hochschwangere junge Frau ist schwer krank und schafft es in der letzten Sekunde, ihr Kind zur Welt zu bringen. Sie gibt es einem Soldaten, der das Kind an der nächsten Straßenecke einem Mädchen schenkt. Und hier beginnt Bernhardts Geschichte: Der kleine Junge wird im Waisenheim für tot erklärt, erstaunt dann aber doch alle mit seinem Überleben. Er ist ein sehr verschlafenes Kind und ziemlich dick. Im Laufe seiner Kindheit freundet er sich mit Ludwig an, der später ein Gymnasium besuchen darf. So langsam trennen sich die Wege zwischen den beiden Jungen. Ludwig strebt ein Medizinstudium an und als Hitlers Machtübernahme so weit vorangeschritten ist, dass sogar das christliche Waisenheim davon betroffen ist, tritt er nicht der HJ, sondern einer kirchlichen Jugenorganisation bei und macht sein Abitur. Ludwig beobachtet durch persönliche Kontakte in der Schule die Jugenverfolgung aus einer ergreifenden Perspektive. Bernhardt beendet die Schule eher und verlässt demzufolge auch das Waisenheim eher. Während Bernhardt eine Karriere bei der SS hinlegt, beginnt Ludwig sein Studium und findet seine Jugendliebe wieder, die leider Jüdin ist. Die beiden wollen in die Schweiz fliehen. Sie schafft es, Ludwig nicht. Daraufhin muss er eine Odyssee durch verschiedene Konzentrationslager über sich ergehen lassen und kann knapp dem Tod entgehen. In Wola treffen Ludwig und Bernhardt dann wieder aufeinander und sie flüchten zusammen zurück nach München. Meine Meinung: Die Bärtierchen spielen in der Geschichte kaum eine Rolle und die Handlung ist weitaus düsterer, als der phantasievolle und fast schon kindlich gestaltete Umschlag vermuten ließe. Leider war der Lektor weniger gut, sodass in der ersten Auflage noch recht viele Fehler drin sind. Trotzdem fand ich die Handlung richtig mitreißend und freue mich auf den nächsten Teil! Fazit: Wer sich für Literatur mit historischem Kontext und explizit das Dritte Reich interessiert, ist mit diesem Buch gut beraten. Der Kriegsalltag und seine Grausamkeiten werden gut beschrieben.

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Tardigrada

von Alexander Meining

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