Zu Hause ist, wo wir zusammen sind Die drei Halbgeschwister Malcolm, Callie und Keira wussten nichts voneinander. Aber als ihr Großvater sie in der Familienvilla am See zusammenführt, beginnt für sie alle ein neues Leben. Malcolm, der schon längst den Familienkonzern »Alberto's Alfresco« leitet, muss damit zurechtkommen, dass zu Hause plötzlich zwei Schwestern mitreden. Callie erfährt, wie es ist, von einem großen Bruder beschützt zu werden - ob sie will oder nicht. Und die 12-jährige Keira hofft nur, dass das alles kein Sternentraum ist, sondern sie ein echtes Zuhause gefunden hat. »Ein unwiderstehliches modernes Märchen mit einem wunderschönen Happy End. Die Leser werden gern zu diesem Wohlfühlroman zum Träumen greifen.« Booklist »Herzerwärmend! [...] perfekt für Leser, die familiäre Unwägbarkeiten mögen.« Publishers Weekly
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Ein Haus in Seattle eine Familie, und viel Liebe
Bewertung aus Ditzingen am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1429445
Bewertet: eBook (ePUB)
Ein Grossvater der in einem wunderschönen Haus in Seattle lebt, und sein Sohn der sich mit drei Frauen eingelassen hat, und drei Kinder gezeugt hat. Malcolm der älteste Enkel hat das Unternehmen, des Grossvaters übernommen, er hat seinen Vater immerhin kennengelernt, ein italienischer Feinkostversandhandel ist dieses grosses Unternehmen. Sein Grossvater bittet ihn nach seinen Geschwistern zu fahnden, denn der Vater hat dies in seinen Unterlagen so hinterlassen. Malcolm findet seine beiden Schwestern, Keira ist 12 und Callie 26. Beide haben ihre eigenen Geschichten. Und beide müssen sich nun in ihrer neuen Welt zurecht finden. Keira wie auch Callie kommen aus ärmlichen Verhältnissen, und das dieser Luxus und Wohlstand. Beide Schwestern haben Ängste, denn der Reichtum ist eine Sache, aber nun zu einer Familie zu werden eine andere. Wie sollen sie das zu dritt schaffen. Ich mochte den Roman, denn die drei Geschwister könnten unterschiedlicher nicht sein. Und wie sie es dann schaffen eine Familie zu werden. Ich mag Susan Mallerys Bücher und auch ihren Schreibstil.. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Eine absolut gelungene Familien-Liebes-Geschichte über alte Wunden, die durch neue Chancen heilen können!
jam am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1431408
Bewertet: eBook (ePUB)
„Sie pflegte einen nachsichtigeren, sanfteren Umgang mit sich selbst. Die Zeit heilte in der Tat die meisten Wunden und wie sie schon vermutet hatte, war sie offensichtlich mehr als bereit, wieder ein normales Leben zu führen…“
(Kapitel 1)
Ja, ein normales Leben… aber wie sollte das aussehen für Malcom, der mit 12 zu seinem Großvater Alberto kam und seinen Vater kennenlernte, kurz bevor seine Mutter starb? Jetzt, lange Zeit und 3 Jahre nachdem auch sein Vater verstarb, finden sie heraus, dass er noch zwei Schwestern hat, die Alberto sucht.
Die 12jährige Keira ist schnell gefunden, ist sie nach dem Verschwinden ihrer Mutter ja im Pflegesystem. Doch die ältere Schwester Callie macht es ihnen nicht leicht, sie scheint außerhalb des Systems zu leben.
Dennoch finden die Geschwister bald räumlich zueinander… Emotional aber sind sie weit voneinander entfernt…
Ich mag Susan Mallerys Bücher, die etwas lockereren wie die Happily Inc-Reihe, aber auch die, in denen sie ernstere Töne anschlägt. Dies ist eines ihrer tiefer gehenden Bücher, denn die Geschwister könnten unterschiedlicher nicht sein. Malcom tut sich generell sehr schwer damit, Menschen zu vertrauen und sie in sein Leben zu lassen. Plötzlich unter einem Dach mit einer verletzten Jugendlichen und einer Mitte Zwanzigjährigen, die sich für ihr Leben gezeichnet fühlt, gelangt er schnell an seine Grenzen.
Gut, dass es da noch Delany gibt, die mit Keira befreundet ist und auch ihm zur Seite steht. Sie trägt selbst schwer an ihrer Vergangenheit, hat sich nach einem tragischen Vorfall neu orientiert – und wirkt dennoch orientierungslos.
Gemeinsam zerbrechen und heilen sie aneinander, verletzten sich, missverstehen sich, aber besinnen sich glücklicherweise vor künstlichen Dramen wieder. Mitten drin auch wieder eine vierbeinige Heldin, ein kleiner Findling der mich sehr an unser letztes Findelkind erinnerte und mir ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
Meist folgen die Bücher Mallerys einem bestimmten Schema, eine Protagonistin hat eine schlimme Zeit hinter sich und fühlt sich nicht mehr wert, geliebt zu werden. Manchmal kann ich diese Gründe nicht ganz nachvollziehen und finde sie überzogen, in diesem waren sie mir total verständlich und haben mich auch über unser Rechtsystem und die Vorverurteilung in unseren Gedanken reflektieren lassen.
„Wo sich die Sterne spiegeln“ zeigt die Heilung einer Familie, wie man aus vielen Scherben wieder ein schönes Mosaik zaubern kann, und dass jeder eine zweite Chance verdient hat.
Mit dabei auch ein Hauch vom Flair Seattles – und einige Dinge, mit denen man in amerikanischen Büchern wohl leben muss. Dass man zusätzlich zur Verhütung noch eine Pille danach nimmt, zum Beispiel.
Fazit: Eine absolut gelungene Familien-Liebes-Geschichte über alte Wunden, die durch neue Chancen heilen können!
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