According to Wikipedia, "The War of the Worlds (1898) is a science fiction novel by H. G. Wells. It describes the experiences of an unnamed narrator who travels through the suburbs of London as the Earth is invaded by Martians. It is one of the earliest stories that details a conflict between mankind and an alien race. The War of the Worlds is split into two parts, Book one: The Coming of the Martians, and Book two: The Earth under the Martians. The novel is narrated by a writer of philosophical articles who throughout the narrative struggles to reunite with his wife, while witnessing the Martians rampaging through the southern English counties. Part one also features the tale of his brother, who accompanies two women to the coast in the hope of escaping England as it is invaded. The plot has been related to invasion literature of the time. The novel has been variously interpreted as a commentary on evolutionary theory, British imperialism, and generally Victorian fears and prejudices. At the time of publication it was classed as a scientific romance, like his earlier novel The Time Machine. Since then, it has influenced much literature and other media, spawning several films, radio dramas, comic book adaptations, a television series, and sequels or parallel stories by other authors. It also influenced the real-life work of scientists, notably the rocket scientist Robert H. Goddard who developed practical techniques for interplanetary travel. Herbert George Wells (21 September 1866 - 13 August 1946) was an English author, now best known for his work in the science fiction genre. He was also a prolific writer in many other genres, including contemporary novels, history, politics and social commentary. Together with Jules Verne, Wells has been referred to as "The Father of Science Fiction".
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Mario Pf.
aus Oberösterreich
5/5
14.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Meilenstein der Science Fiction
Bereits 1898 begründete Herbert George Wells mit War of the Worlds ein besonderes Genre der heutigen Science Fiction, welches in Filmen wie Independence Day seine bekanntesten Vertreter gefunden hat. Alieninvasionen gibt es seither in unterschiedlichen Variationen und Medien, auch wenn Wells War of the Worlds bisher nur eher schwache Verfilmungen erfahren hat. Zum Inhalt selbst gibt es nach über einem Jahrhundert nur noch wenig zusagen, das Szenario ist mittlerweile doch zu bekannt, dennoch lässt sich nur empfehlen das Werk selbst zu lesen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Der Erzählstil hält sich strikt an die Ichform und so erlebt man die Handlung aus der Sicht des Protagonisten, dessen Erfahrungen und Emotionen weit über die Berichterstattung hinausgehen. Nur einige Kapitel schildern kurz die Erlebnisse des Bruders unseres Erzählers, was möglich ist, weil der Erzähler rückblickend die Ereignisse schildert. Spannend und detailiert geschrieben verliert sich Wells nicht in heute altertümlich wirkenden Formulierungen. Eine der Stärken des Werks ist mitunter wie plastisch es seinem Autor doch gelungen ist, sein Szenario darzustellen, es wirkt realistischer als viele Werke neuerer Zeit.
Der War of the Worlds ist H. G. Wells geniale Darstellung eines Krieges zwischen Marsianer und Menschen, der so ungleich ist, wie ein Kampf zwischen Mensch und Tier. Das Buch wurde in einer Zeit vor den beiden Weltkriegen geschrieben und greift doch einer Vision gleich Gedanken aus Jahren weit nach der Verwüstung Europas auf. Ein Dejavu sind bereits die Verheerungen Londons, welche 40 Jahre später traurige Realität wurden. Den Einfluss von Wells Meisterwerk neben The Timemachine, kann man kaum zu gering einschätzen, denn so manche als modern geltende Ideen aus der Science Fiction finden sich bereits in den Werken des alten Meisters. Und auch bekannte Literaten und Sozialkritiker wie etwa George Orwell haben Wells War of the World einst gelesen.
Wie moderne Science Fiction-Autoren versuchte auch schon H. G. Wells seinerzeit durch die Schaffungs abstrakter Szenarien Probleme der Gegenwart auf eine "harmlosere" Weise zu projezieren. So kann War of the Worlds auch als Kritik an Imperialismus verstanden, indem ein sorgloses Volk von einer Nation in ihrem Expansionsdrang überfallen und beinahe ausgelöscht wird. Schließlich heisst es nicht umsonst, manche Kulturen würden in ganz anderen "Welten" leben. Durch überlegene Waffen, den Überraschungseffekt und weil die Opfer kaum etwas über ihre Unterdrücker wissen, sind die Menschen den Invasoren ausgeliefert. Doch nicht zuletzt sind es die Bedingungen auf der Erde, die einfachen Dinge, wie für den Invasor unbekannte Krankheiten, die maßgeblich ihre Wirkung entfalten. Genauso wie wohl für so manche Opfer des menschlichen Imperialismus, bleibt am Ende offen, wie es weiter geht und ob eine Fortsetzung der Invasion nicht doch möglich wäre.
Fazit:
Mit War of the Worlds hat H. G. Wells einen Meilenstein der Science Fiction geschaffen, der seit 1898 immer wieder kopiert wurde und Generationen beeinflusst hat. Empfehlenswert ist das Buch für alle Leser die sich auch nur ansatzweise für Science Fiction oder klassische Literatur interessieren, denn Moderne und Klassik sind hier vereint.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.