Krisis - Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft / Bitcoinblase und Blockchainballyhoo Krisis 1/ 2018 Warum Bitcoin und andere Kryptowährungen kein Geld darstellen und dieses auch nicht ersetzen können
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
17.09.2018
Verlag
EpubliSeitenzahl
48
Maße (L/B/H)
0,2/14,8/0,3 cm
Gewicht
89 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7467-6271-5
Anschließend geht es um die Frage, ob Kryptowährungen tatsächlich Geld darstellen. Auf Grundlage der von Ernst Lohoff entwickelten Theorie des fiktiven Kapitals und der darauf beruhenden Geldtheorie wird zunächst argumentiert, dass das Geld in kapitalistisch verfassten Gesellschaften seinen Charakter als allgemeine Ware, die zur Darstellungsform des Tauschwerts aller anderen, besonderen Waren wird, nur erhält, weil es selbst einen Wert darstellt, der sich auf abstrakte Arbeit zurückführen lässt. Beim im Umlauf befindlichen Zentralbankgeld handelt es sich um Geldzeichen, die auf die bei den Zentralbanken eingelagerte Geldware verweisen. Diese Rolle nahm zunächst das Gold ein, im Laufe des 20. Jahrhunderts ist dieses jedoch durch Wertpapiere ersetzt worden, die einen Anspruch auf zukünftigenWert repräsentieren. Krytpowährungen hingegen sind reine Zeichen ohne jeden Wert, Zeichen, die überdies aufgrund ihres spekulativen Charakters nicht einmal die wichtigsten Geldfunktionen (Zahlungsmittel, Wertaufbewahrung, Wertmaßstab) adäquat erfüllen können. Daher stellen sie auch kein Geld dar. Der Hype um sie verweist vielmehr umgekehrt auf die sich anbahnende Krise des Zentralbankgeldes.
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