Produktbild: Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen

Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen Ein Aufruf an alle von Matthias Platzeck, Peter Gauweiler, Antje Vollmer, Oskar Lafontaine, Gabriele Krone-Schmalz, Peter Brandt, Daniela Dahn und vielen anderen

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Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.10.2018

Herausgeber

Adelheid Bahr

Verlag

Westend Verlag

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

3003 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783864897276

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ePUB

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Erscheinungsdatum

02.10.2018

Herausgeber

Adelheid Bahr

Verlag

Westend Verlag

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

3003 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783864897276

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  • ws

    aus Markdorf

    5/5

    21.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Besprochen - und dann Wort…

    Besprochen - und dann Wort gebrochen... Bei den Gesprächen, Verhandlungen, Diskussionen, Vereinbarungen der entscheidenden Politiker mit der Zielsetzung, die Teilung Deutschlands aufzuheben, wurde von den Westmächten nach übereinstimmenden Quellen zu zugesagt, den Wirkungsbereich des westlichen Militärbündnisses nach weiter nach Osten bis direkt an die russische Grenze auszudehnen. Bedauerlicherweise wurde diese Zusage nicht in einen schriftlichen Vertrag gegossen. Mit dem Ergebnis, dass die NATO-Einheiten und die NATO-Militärtechnik vor der Grenze zu Russland stehen. Dass sich Russland darob eingekreist, umzingelt, fühlt und sieht, ist in Anbetracht der leidvollen geschichtlichen Erfahrungen (Napoleon, Drittes Reich und Deutsche Wehrmacht) durchaus nachvollziehbar. Putin hin oder her. Wobei Wladimir Wladimirowitsch Putin in den westlichen Massenmedien auf eine Art und Weise verteufelt wird, die es unmöglich macht, seine Verdienste um den Weg aus dem Jelzin'schen Chaos zu erwähnen. Durch diese in den westlichen Medien betriebene Verteufelung Putins und seiner Politik wird die alles andere als schmeichelhafte Rolle der USA in der Weltpolitik komplett unterschlagen. Die 26 Autoren, die zu dem "Aufruf für eine neue Friedenspolitik" beitragen, erläutern und begründen ihren Aufruf mit nachprüfbaren Fakten. Die Anmerkungen und Quellenangaben umfassen immerhin viereinhalb Seiten. Und die Autoren sind wahrhaft nicht nur dem lenken Lager zuzurechnen. Oder sind Peter Gauweiler (CSU), Wolfgang Kubicki (FDP), Harald Kujat (von 2002 bis 2005 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses) für kommunistische Umtriebe bekannt? Auch wenn verschiedene Autoren unabhängig voneinander in ihren Beiträgen stellenweise eine Wiederholung der unbestreitbaren und als wahrhaft historisch zu bezeichnenden Verdienste von Egon Bahr niedergeschrieben haben: die Lektüre der etwas mehr als 180 Seiten ist ein 'wahrer Augenöffner'. Der den von der Bild-Zeitung und ähnlichen Publikationen in die Augen gestreuten Sand beseitigt.

  • Sikal

    4/5

    11.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Illusion oder ein zukunftsträchtiger Ansatz?

    Wenn ich die Rezensionen zu diesem Buch lese, bin ich zum Teil erschüttert, mit welcher Selbstverständlichkeit viele Menschen der Propagandamaschinerie folgen – aber nicht der russischen, sondern der des Westens. Zwei Positionen in unserer ach so globalisierten Welt werden dargestellt. Immer gegenüber und nie miteinander. Der Westen – ja das sind die Guten, Putin ist der Böse … Doch ist das wirklich so einfach? In diesem Buch „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“ werden verschiedene Denkansätze bekannter Persönlichkeiten von ganz rechts, aber auch ganz links vorgestellt. Man findet darunter Namen, wie Egon Bahr, Peter Brandt, Gabriele Krone-Schmalz (sehr zu empfehlen auch das Buch „Eiszeit“ von ihr), Oskar Lafontaine, u.a. Verschiedenste Ansätze werden vorgestellt, der stets präsenten Propaganda widersprochen, provokante Denkansätze laden zum eigenen Nachdenken ein. Kann eine Änderung der deutschen Außenpolitik zielführend sein? Kann die Annäherung nach dem Kalten Krieg noch von unserer heutigen politischen Spielwiese übernommen werden? Vielleicht sollte man auch mal in die andere Richtung blicken und kritisch so manche Vorgehensweise der USA hinterfragen? Ein wichtiges Buch, das die Russlandpropaganda mal unter einem anderen Licht dastehen lässt. Natürlich kann und muss man nicht alle Denkansätze unkritisch übernehmen, das wäre nicht im Sinne des Erfinders. Man darf hoffen, dass es eine Annäherung zwischen Ost und West noch geben wird, dass ein Dialog stattfinden kann. Wir würden alle davon profitieren. Brückenbauen statt Ausgrenzen sollte zur Devise unserer Zeit werden. Warum fällt uns das nur so schwer?

  • Gertie G.

    aus Wien

    3/5

    31.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Annäherung könnte helfen ...

    In diesem Buch sind die Meinungen von 26 bekannten Persönlichkeiten, darunter (Ex)Politiker, zusammengefasst, die für eine friedliche und freundschaftliche Annäherung an Russland stehen. Das politische Spektrum dieser Essays ist von ganz links nach weit rechts einzuordnen. Allen ist gemeinsam, dass sie glauben, es bedürfe einer Änderung der deutschen Außenpolitik im Sinne Willy Brandts, die Russland nicht dämonisiert. Allerdings haben sich die Zeiten und das politische Umfeld geändert, sodass diese Ideen nicht mehr 1:1 übernehmbar sind. Natürlich ist das westliche Demokratieverständnis ein anderes als jenes von Russland. Doch wenn man sich die Statements von Amerikas Präsidenten Trump anhört, wird einem hier Angst und Bang. Wladimir Putin ist immerhin eine berechenbare, stabile Größe während Donald Trump unberechenbar und völlig abgehoben agiert. Auch in Hinblick der einseitigen Kündigung von Abkommen, sei in der Wirtschaft oder Klimakommission durch Trump, wäre es geschickt, die wegfallende Partnerschaft durch eine Annäherung an Russland zu kompensieren ohne gleich westliche Prinzipien aufzugeben. Vom aktuellen Russland-Bashing halte ich wenig, denn auch der Westen ist nicht frei von Fehlern in Innen- und Außenpolitik. Allen Beiträgen kann ich nicht zustimmen. Die Aussage „Russland wäre von der NATO eingekreist“ muss widersprochen werden, da dies als militärischer Angriff missverstanden werden könnte. Allerdings ist es verständlich, dass ehemalige Mitglieder der Warschauer Pakt-Staaten sich zur NATO hingewendet haben. Sie haben großzügige Wirtschaftshilfe durch den Westen erhofft und teilweise erhalten. Was in diesem Buch ein wenig abgeht ist, eine Analyse zu diesem Thema. Auch eine zeitliche Einordnung der einzelnen Beiträge wäre wünschenswert, denn die Zeit ist nicht stehengeblieben. Was vor 20 Jahren noch opportun erschienen ist, kann heute schon längst überholt sein. Eine freundschaftliche und friedliche Annäherung an Russland könnte einige bestehende Konflikte ein wenig entschärfen.

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