Produktbild: Sektenmord in Neuharlingersiel. Ostfrieslandkrimi
Band 5

Sektenmord in Neuharlingersiel. Ostfrieslandkrimi

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2018

Verlag

Klarant

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

19,5/12,8/1,7 cm

Gewicht

195 g

Farbe

Dunkellila / Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95573-866-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2018

Verlag

Klarant

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

19,5/12,8/1,7 cm

Gewicht

195 g

Farbe

Dunkellila / Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95573-866-2

Herstelleradresse

Klarant
Rockwinkeler Heerstraße 83
28355 Bremen
DE

Email: info@klarant.de

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  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    03.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Wieder ein Volltreffer

    In Köln werden die Zwillinge Simon und Daniel Spiekermann Zeugen eines Mordes innerhalb zweier Drogenbanden. Ihnen bleibt nur die Flucht. Ihre Wahl fällt auf einen abgeschieden gelegenen Hof in Neuharlingersiel, der von einer Sekte geführt wird. Dort finden Menschen mit krimineller Vergangenheit Unterschlupf. Kurz darauf werden in der Nähe von Wittmund ein junger Mann und seine Freundin verbrannt aufgefunden. Der Mann stammt aus Neuharlingersiel. Bert Linnig und Nina Jürgens von der Kripo Wittmund müssen sich die Frage stellen, ob die Morde mit den in Köln vermißten Zwillingen in Zusammenhang stehen.  Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Nun ist dies schon der 5. Fall für das sympathische Ermittlerteam aus Wittmund.  Und Rolf Uliczka hat wieder einmal vollends überzeugt! Die Handlung besticht durch eine Spannung, die von Beginn an fesselt. Dies zwar durch blutige Morde, aber diese sind nicht durch Effekthascherei aufgebauscht.  Man kann lesen und seine Vorstellungskraft nutzen, ohne Würgreiz zu bekommen. Was ja bei vielen Krimis leider nicht mehr der Fall ist. Solche gemäßigteren Krimis sind für mich eine Wohltat. Allein durch den bildlichen Schreibstil des Autors hat man alles sehr gut vor Augen und bekommt ein klares Bild von Tatorten, Charakteren und vor allem der wunderschönen Landschaft Ostfrieslands. Die übrigens auch in der Realität wunderschön ist und für einen Urlaub wirklich lohnt. Dabei kann man sich dann direkt auf die Spuren von Bert und Nina begeben... Bert und Nina - die absoluten Sympathieträger der Serie. Wunderschön auch hier wieder ihre Entwicklung. Vor allem bei Nina. Es ist bewundernswert, wie sie aus ihrem Schicksalsschlag herausfindet und Unterstützung von allen Seiten erfährt.  Auch dieses Buch kann ich jedem nur ans Herz legen. Diese Serie hat bis jetzt einfach keinen Schwachpunkt. Man kann diesen Fall zwar gut ohne Vorkenntnisse lesen, da der Autor es versteht Hintergrundwissen unaufdringlich zu vermitteln, allerdings entgehen einem dann vier andere wunderbar spannende Bücher!

  • eiger

    aus Berlin

    5/5

    29.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ostfriesland im Visier des…

    Ostfriesland im Visier des organisierten Verbrechens „Sektenmord in Neuharlinger Siel“ von Rolf Uliczka ist der 5.Fall für die Kommissare Bert Linnig und Nina Jürgens von der Polizei Wittmund, erschienen 2018 im Klarant Verlag. Im schönen und beschaulichen Ostfriesland sind wieder grausame Verbrechen geschehen. Im Benser Tief finden Spaziergänger zwei Leichen und im Knyphauser Wald wird ein ausgebranntet VW Bus mit zwei Toten entdeckt. Zunächst ist nicht klar ob es sich um unterschiedliche Fälle handelt oder ob ein Zusammenhang besteht. Wer sind die Toten? Nina, die sich von den furchtbaren Ereignissen des letzten Falls einigermaßen erholt hat, tritt wieder ihren Dienst an und wird von den Kollegen auf das Herzlichste willkommen geheißen. Mir gefällt wie der Autor das polizeiliche Umfeld mit warmen Worten schildert und das Team von Nina und Bert beschreibt. Erste Spuren führen zu einem abgelegenen Gulfhof, wo sich eine illustre Gesellschaft um den amischen Bischof Ummo zusammen gefunden hat. Hier finden Menschen Zuflucht und eine neue Heimat, die gestrandet sind. Ihnen wird Hilfe in jeder Lebenslage und eine Anstellung auf dem Hof geboten. Nach ihrer Vergangenheit wird nicht gefragt, denn Ummo sieht in jedem Menschen ein Geschöpf Gottes. Rolf Uliczka zeichnet ein interessantes, manchmal widersprüchliches Bild von ihm. Aber jemand, der nach einem Zugriff der Polizei auf seinem Hof als erstes an die Versorgung der Tiere denkt, der kann doch kein eiskalter Verbrecher sein? Auch die Heimat des Autors, das Saterland, wo von 2.500 Menschen saterfriesisch gesprochen wird, lernt der Leser in einer folgenreichen Episode, dem Karneval, kennen. Als die Polizisten im Rahmen ihrer Ermittlungen und Untersuchungen Hinweise finden, die in Richtung organisiertes Verbrechen deuten, nimmt der Krimi rasant an Fahrt auf. Temporeich und spannend wird eine Geschichte erzählt, die den Leser fesselt. Durch die Zusammenarbeit mit den Kollegen in Köln wird dort ein ganzer Verbrecherring ausgehoben. Ninas Intuition und ihre Kombinationsgabe helfen weitere Puzzlestückchen zu finden. Trotz ihrer traumatischen Erlebnisse stellt sie sich den neuen Anforderungen des aktuellen Falls. Sie ist eine starke Frau, die ich bewundere. Der Schreibstil von Rolf Uliczka ist flüssig und sehr gut zu lesen. Durch immer neue Erkenntnisse ist die Spannung garantiert. Die Lösung der Kriminalfälle ist in sich schlüssig und nachvollziehbar. Die besondere Grausamkeit, der hier geschilderten Morde, ist der organisierten Kriminalität geschuldet und zeigt, wie wenig ein Menschenleben diesen Verbrechern wert ist. Aus meiner Sicht ist der Krimi eine klare Leseempfehlung mit 5 Sternen. Ich freue mich schon auf weitere Fälle von Nina und Bert.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    22.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnder Krimi

    „...Zudem vertrat Daniel eine – mehr als schlitzohrig zu bezeichnende – Auffassung: Man wird nicht dafür bestraft, dass man etwas gemacht hat, sondern nur dafür, dass man sich hat erwischen lassen...“ Daniel und Simon Spiekermann stehen kurz vor ihrem Abitur. Wegen des Dealens mit Haschisch haben sie eine Bewährungsstrafe hinter sich. Außerdem war es nur dem Einfluss des Vaters, eines Mathematikprofessors, zu verdanken, dass sie das Gymnasium wechseln und anderenorts ihre Ausbildung fortsetzen konnten. Lehren haben die beiden allerdings nicht daraus gezogen. Sie haben sich nun auf Partydrogen spezialisiert. Dann war es bei einem Treffen mit Lieferanten zu einem Schusswechsel gekommen, den sie aus dem Auto beobachtet hatten. Plötzlich ist ihr Leben keinen Pfifferling mehr wert, denn sie werden als Mordzeugen gesucht. Und die können Vertreter des organisierten Verbrechens nicht gebrauchen. Beide verschwinden und hinterlassen den Eltern nur eine kurze Nachricht. Als ihre Eltern bedroht werden, wenden die sich an eine pensionierte Kriminalbeamtin in Neuharlingersiel. Dort hat die Familie mehrmals Urlaub gemacht. Die schaltet Kommissar Bert Linnig ein und der reagiert schnell und effektiv. Er erkennt auch sofort die Zusammenhänge, wie das folgende Zitat zeigt. „...Tut mir leid, Leute. Ich glaube, wir sind hier gerade in die Fortsetzungsgeschichte unseres letzten Falls geraten...“ Der Autor hat erneut einen spannenden Krimi geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell gefesselt. Bert ahnt nicht, dass die jungen Männer auf einem Hof untergekommen sind, der von Ummo, einem Amischen Bischof, geleitet wird. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Die Personen werden durch ihr Handeln ausreichend charakterisiert. Wie obiges Zitat schon zeigt, haben Simon und Daniel nicht begriffen, das sie nach der Verurteilung eine zweite Chance hatten. Auch auf dem Hof tanzen sie gern aus der Reihe. Alkohol spielt dabei keine unwesentliche Rolle, den sie bei ihren ausflügen an freien Tgen konsumieren. Sie fühlen sich sicher und wollen den Karneval im Saterland genießen. Ummo ist davon überzeugt, das es seine Aufgabe ist, gescheiterten Existenzen auf dem Hof eine neue Zukunft zu geben und sie in das normale Leben zurückzuführen. Dabei ahnt er nicht, wen seine Webseite so alles anzieht. Klasse beschrieben wurde der Karneval. Natürlich werden Simon und Daniel mit rheinische Musik und rheinischen Dialekt begrüßt. Gut gefallen hat mir, dass auf Ninas Verletzung aus dem letzten Teil kurz eingegangen wurde. Dabei wurde erneut herausgearbeitet, dass ohne überbordenden Bürokratismus manches hätte verhindert werden können. Berts Worte klingen sarkastisch, sind aber sehr ernst gemeint „...Und wo kämen wir denn in Deutschland hin, wenn man leichtfertig – quasi nur auf Zuruf eines Kriminalbeamten oder Staatsanwalts – eine vorschnelle Entscheidung über eine Geldausgabe trifft? So etwas will gut begründet und rechtlich nach allen Seiten abgesichert sein...“ Kurzzeitig hatte Nina nach ihren Erfahrungen mit dem Gedanken gespielt, ihren Beruf aufzugeben. Doch der herzliche Empfang durch die Kollegen nach der Rückkehr tut ihr gut. Gleichzeitig hat sie im neuen Fall die richtigen Ideen. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Sie ist vielschichtig, spannend und logisch aufgebaut.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    4/5

    14.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    In den Fängen des organisierten Verbrechens

    Die achtzehnjährigen Zwillinge Simon und Daniel Spiekermann müssen aus ihrer Heimat fliehen, weil sie unfreiwillig einen Mord unter Bandenmitgliedern beobachtet haben. Sie schlüpfen unter auf dem Bauernhof einer Sekte in Neuharlingersiel, wo niemand nach den Geschehnissen der Vergangenheit fragt. Bald ermitteln die Kommissare Bert Linnig und Nina Jürgens in mehreren Mordfällen… Dies ist nun schon der fünfte Band um das sympathische Ermittlerpaar Bert und Nina. Für mich ist es der zweite Band, ich habe bereits den Vorgänger aus dieser Reihe kennengelernt. Der Fall ist in sich abgeschlossen, man kann also jederzeit in die Geschehnisse einsteigen, das Vergnügen ist aber größer, wenn man auch die Entwicklungen bei den Ermittlern mit verfolgen kann. Während ich zwischen den Zeilen die Liebe des Autors für seine Heimat sehr gut herauslesen kann, habe ich mich diesmal mit dem Fall selbst ein bisschen schwer getan. Die Dialoge erschienen mir teilweise etwas schwerfällig, die Protagonisten zu zweidimensional geraten. Wirkliche Sympathie habe ich für das zwielichtige Zwillingspärchen nicht empfinden können, aber auch nicht für ihre Eltern. So konnte mich dieser Fall nicht wirklich berühren, er bleibt für mich etwas farblos. Da mir jedoch der Fall davor sehr gut in Erinnerung geblieben ist, hoffe ich, dass dies eher ein kleiner Ausreißer ist und der nächste Fall aus der Feder des Autors mich wieder mehr begeistern kann.

  • mein Leseleben

    5/5

    27.01.2019

    eBook (ePUB)

    Rasanter Krimi

    Rasanter Krimi, der zunächst ruhig und ein bisschen behäbig beginnt, dann aber schnell an Fahrt gewinnt. Die verschwundenen Zwillinge, ein totes Paar, die Ermittler haben viele Baustellen und bald stellt sich heraus, dass alles zusammenhängt. Bert und Nina sind ein so nettes Paar, man sieht ihnen gern über die Schultern bei der Arbeit. Aber auch die private Beziehung der beiden ist interessant. Angenehm zu lesen, locker und doch spannend.

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