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Band 10

Die Spur der Macht im Verhältnis der Geschlechter Über den Ursprung der Ungleichheit zwischen Frau und Mann

Aus der Reihe Gesammelte Schriften
1

66,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2019

Abbildungen

XVII, mit Abbildung

Verlag

Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH

Seitenzahl

370

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/2,6 cm

Gewicht

626 g

Auflage

2. Auflage 2019

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-658-17441-5

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2019

Abbildungen

XVII, mit Abbildung

Verlag

Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH

Seitenzahl

370

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/2,6 cm

Gewicht

626 g

Auflage

2. Auflage 2019

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-658-17441-5

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

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  • S.A.W

    3/5

    14.01.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine zentrale Menschheitsfrage, gut verschleiert

    Der Begleittext weckt große Erwartungen über neue Erkenntnisse zum derzeit so wichtigen Thema der Macht zwischen den Geschlechtern und wie sie entstanden sein mag. Allein die Erwartung wird rasch enttäuscht. Der Leser findet sich hineingeworfen in verschachtelte Sprache und vermischte Argumente, die in verschwurbelten Sätzen solange verwirren, bis man alle Konzentration braucht um sich zu erinnern, was eigentlich die Frage war. Ich kann mir vorstellen, was feministische Leserinnen über diesen Text sagen werden. So weit will ich nicht gehen, denn immerhin wird deutlich, dass der Autor sich in der Ethnologie der Naturvölker auskennt und seinen Bachofen gelesen hat. Die komplexe Darstellung dieses Wissens dient aber wie so oft mehr einem Reputationsbedürfnis des Autors als einer echten Klärung der Fragen. Da werden Äpfel und Birnen fein zerschnitten und in einer Obstsalatschüssel gut durchmischt. Ich versuche die Sauce auf das Wesentliche einzudämpfen: In der Urzeit war die weibliche Macht über Geburt und Tod stärker als alles Männliche, ja für Männer gar bedrohlich – soweit die Äpfel. Dazu die Birnen aus dem heutigen Neuguinea: Die Männer dort fürchten die weibliche Macht so sehr, dass sie eben deswegen die Frauen beherrschen müssen. Dass zwischen den neolithischen Frauenstatuen in Europa und der düsteren Religion des heutigen Neuguinea 60.000 Jahre getrennter Entwicklung liegen, in der auch überhaupt erst das Patriarchat entstanden ist, gleich wo auf der Welt, ist der Salat, der gar nichts erklärt. Letztlich führen die vielen Für und Wider, Argumente und Gegenargumente über Macht und körperliche Stärke der Männer zu einer banalen Aussage: Die Macht der Männer ist halt irgendwie schicksalhaft entstanden, wenn auch nicht zwangsläufig. Schmerzhaft vermisst man jedes Aufzeigen historischer Entwicklungen und auch jede Stellungnahme, welche Thesen der Autor vertritt. Das Buch zeigt nicht eine Spur sondern hunderte, gut ineinander verschlungen. Wenn man schon die Metapher der Spur verwendet: von einem Fährtenleser hätte ich mir eine klare rote Linie erwartet, wo man tatsächlich einer Fährte folgen kann.

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