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Produktbild: Die Spur der Bücher
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Kai Meyer

1. Die Spur der Bücher (Ungekürzte Lesung)

Die Spur der Bücher

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Simon Jäger

Spieldauer

10 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.08.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

152

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

4251513976511

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Simon Jäger

Spieldauer

10 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.08.2018

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Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

152

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

4251513976511

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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Bibliomantisches Prequel mit einigen Längen

Christina P. aus Hamburg am 22.09.2020

Bewertungsnummer: 1379990

Bewertet: Hörbuch-Download

„Bibliomantik, die: Das Vermögen, mittels eines Buches Magie auszuüben. Dies geschieht, indem der Bibliomant (Buchmagier) ein Seitenherz seines Seelenbuches spaltet.“ Mercy Amberdale ist eine geborene Bibliomantin. Ihr Job ist es, für reiche Auftraggeber wertvolle Bücher zu beschaffen wie Erstausgaben oder Bände, denen eine besondere Magie innewohnt. Nachdem einer dieser Aufträge dramatisch endet, verteufelt sie ihr bibliomantisches Talent und schwört sich, fortan ohne Magie zu leben. Doch der mysteriöse Tod eines Buchhändlers, der inmitten seiner Bücher verbrannte, ohne, dass das Papier rings um ihn herum auch nur angekokelt wurde, weckt nicht nur Mercys persönliches Interesse, sondern bringt sie schnell in tödliche Gefahr. Zeit, mit dem Schwur zu brechen? Kai Meyers Welt der Bibliomantik war mir bisher neu, daher dachte ich, ich fange mit dem Prequel seiner Trilogie „Seiten der Welt“ an. Der Klappentext ließ auf eine Art Krimi mit bibliophilem Charakter schließen, was mich ziemlich reizte. Zunächst erlebt man Mercy und ihre Freunde jedoch rund 2 Jahre früher bei besagtem missglückten Einsatz, welcher auch die Freundschaft der jungen Clique zerbrechen ließ und Mercy dazu brachte, sich von ihrem bibliomantischen Talent abzuwenden. Und das ist so ein Punkt, der mich unter anderem an Mercy störte: Statt den Fehler bei sich zu suchen, gibt sie dem Talent die Schuld, welches sie lieber unterdrückt, statt sich der Wahrheit zu stellen. Auch ansonsten knobelt sie lieber alles mit sich aus und verrennt sich dadurch schnell mal in der ein oder anderen Sackgasse. Zwar ist Mercy intelligent und nicht auf den Mund gefallen, wenn sie etwas will, dennoch handelt sie manchmal ziemlich unüberlegt. Und dass sie so an ihrem Schwur festhält, selbst wenn sie oder jemand anders in Lebensgefahr schwebt, wollte mir nicht einleuchten. Der erhoffte Kriminalfall entpuppte sich dann auch vielmehr als ein Aufhänger in die Welt und Historie der Bibliomanten, die Macht der „Adamitischen Akademie“ sowie erste Hintergründe über Mercys unklare Herkunft. Sehr gefallen hat mir die bibliophile Atmosphäre des Romans, welche stets durch kleine Details durchklingt. Auch kamen erste bibliomantische Objekte vor, welche recht interessante Eigenschaften aufwiesen, allen voran der „Besserwisser“, der ein kleines Highlight des Romans für mich war. Aber auch die Origamis als papierne Haustiere gefielen mir. Als anstrengend empfand ich, dass die Handlung oftmals durch zähe Dialoge unnötig in die Länge gezogen wurde, was die Spannung wiederholt arg strapazierte. Zudem war mir Hauptprotagonistin Mercy mit ihrer Art an sich unsympathisch, was auf Dauer ebenfalls den Spaß an der Lektüre mindert. Deswegen gebe ich dem Roman 3,5 von 5 Punkten und hoffe auf eine spannendere Fortsetzung mit Mercy Amberdale. Gelesen wird das ungekürzte Hörbuch von Simon Jäger. Auf faszinierende Art haucht er den verschiedenen Charakteren Leben ein und verleiht jedem von ihnen seine ganz besondere Stimme. Seine Art, das Buch vorzutragen, ist sehr gelungen und passt perfekt zur Handlung.

Bibliomantisches Prequel mit einigen Längen

Christina P. aus Hamburg am 22.09.2020
Bewertungsnummer: 1379990
Bewertet: Hörbuch-Download

„Bibliomantik, die: Das Vermögen, mittels eines Buches Magie auszuüben. Dies geschieht, indem der Bibliomant (Buchmagier) ein Seitenherz seines Seelenbuches spaltet.“ Mercy Amberdale ist eine geborene Bibliomantin. Ihr Job ist es, für reiche Auftraggeber wertvolle Bücher zu beschaffen wie Erstausgaben oder Bände, denen eine besondere Magie innewohnt. Nachdem einer dieser Aufträge dramatisch endet, verteufelt sie ihr bibliomantisches Talent und schwört sich, fortan ohne Magie zu leben. Doch der mysteriöse Tod eines Buchhändlers, der inmitten seiner Bücher verbrannte, ohne, dass das Papier rings um ihn herum auch nur angekokelt wurde, weckt nicht nur Mercys persönliches Interesse, sondern bringt sie schnell in tödliche Gefahr. Zeit, mit dem Schwur zu brechen? Kai Meyers Welt der Bibliomantik war mir bisher neu, daher dachte ich, ich fange mit dem Prequel seiner Trilogie „Seiten der Welt“ an. Der Klappentext ließ auf eine Art Krimi mit bibliophilem Charakter schließen, was mich ziemlich reizte. Zunächst erlebt man Mercy und ihre Freunde jedoch rund 2 Jahre früher bei besagtem missglückten Einsatz, welcher auch die Freundschaft der jungen Clique zerbrechen ließ und Mercy dazu brachte, sich von ihrem bibliomantischen Talent abzuwenden. Und das ist so ein Punkt, der mich unter anderem an Mercy störte: Statt den Fehler bei sich zu suchen, gibt sie dem Talent die Schuld, welches sie lieber unterdrückt, statt sich der Wahrheit zu stellen. Auch ansonsten knobelt sie lieber alles mit sich aus und verrennt sich dadurch schnell mal in der ein oder anderen Sackgasse. Zwar ist Mercy intelligent und nicht auf den Mund gefallen, wenn sie etwas will, dennoch handelt sie manchmal ziemlich unüberlegt. Und dass sie so an ihrem Schwur festhält, selbst wenn sie oder jemand anders in Lebensgefahr schwebt, wollte mir nicht einleuchten. Der erhoffte Kriminalfall entpuppte sich dann auch vielmehr als ein Aufhänger in die Welt und Historie der Bibliomanten, die Macht der „Adamitischen Akademie“ sowie erste Hintergründe über Mercys unklare Herkunft. Sehr gefallen hat mir die bibliophile Atmosphäre des Romans, welche stets durch kleine Details durchklingt. Auch kamen erste bibliomantische Objekte vor, welche recht interessante Eigenschaften aufwiesen, allen voran der „Besserwisser“, der ein kleines Highlight des Romans für mich war. Aber auch die Origamis als papierne Haustiere gefielen mir. Als anstrengend empfand ich, dass die Handlung oftmals durch zähe Dialoge unnötig in die Länge gezogen wurde, was die Spannung wiederholt arg strapazierte. Zudem war mir Hauptprotagonistin Mercy mit ihrer Art an sich unsympathisch, was auf Dauer ebenfalls den Spaß an der Lektüre mindert. Deswegen gebe ich dem Roman 3,5 von 5 Punkten und hoffe auf eine spannendere Fortsetzung mit Mercy Amberdale. Gelesen wird das ungekürzte Hörbuch von Simon Jäger. Auf faszinierende Art haucht er den verschiedenen Charakteren Leben ein und verleiht jedem von ihnen seine ganz besondere Stimme. Seine Art, das Buch vorzutragen, ist sehr gelungen und passt perfekt zur Handlung.

Die Liebe zu Büchern, Geschichten und dem Lesen wird mehr denn je deutlich - empfehlenswert für jeden phantastischen Bücherwurm!

Bewertung aus Göttingen am 10.04.2020

Bewertungsnummer: 1314326

Bewertet: Hörbuch-Download

Das Argon-Hörbuch des Jugendromans „Die Spur der Bücher“ erster Teil der Vorgeschichte der „Die Seiten der Welt“-Reihe von Kai Meyer behandelt die Bibliomantik im 19. Jahrhundert durch die starke Hauptfigur Mercy Amberdale. Thematisch gesehen hat Kai Meyer somit erneut eine Ode an Bücher und Geschichten geschrieben, in welcher er die Pracht, Erhabenheit und auch Tücke des Lesens bewundert und bestaunt. Die Anfangsszene ist hierfür eine gelungene Einleitung, da sie den Hörer sowohl in die Bibliomantik-Thematik als auch in das London des 19. Jahrhunderts einführt. Darüberhinaus lernt man die Hauptfigur Mercy kennen und erlebt mit ihr gemeinsam eine Schlüsselszene ihres eigenen Lebens. Durch ihre Gefangennahme beginnt der Leser nicht nur sich mit ihr zu identifizieren, sondern wird auch in den Bann der Geschichte gezogen. Durch die ausgewogene Mischung zwischen historischer Realität und bibliomantischer Fantasy bleibt der Zuhörer weiterhin neugierig auf Mehr, wird zeitgleich aber nicht überfordert. Die Ausgefeiltheit der fantastischen Wesen und Fähigkeiten wird zum Beispiel beim sogenannten Veterator deutlich, ein bibliomantisches, sprechendes Buch, welches über das gesamte Wissen aller je erschienen Bücher verfügt. Fantasie und Kreativität ist hier in jeder Zeile anzufinden. Innerhalb des Buches versucht Mercy gleich zwei Kriminalfälle zu lösen, wofür sie sich immer wieder in Gefahr begeben muss. Durch die Plausibilität und Durchdachtheit ist es dem Leser möglich selbst mitzurätseln und Vermutungen aufzustellen. Zwar treten diese nicht immer ein, jedoch zaubert der Autor nie etwas total unrealistisches aus dem Hut. In diesem Sinne ist auch der finale Plot recht komplex: verschiedene Handlungsstränge werden zusammengeführt, Personen stellen sich als jemand anderes heraus als gedacht und Mercy muss herausfinden, wem sie trauen kann. Dadurch ist das Finale des Buches sehr lang und da sich das Buch generell schon etwas hinzieht, wären hier einige Kürzungen sehr vielversprechend. Mercy Amberdale ist ein sehr runder Charakter mit Stärken und Schwächen und mehr als einmal schafft sie es den Zuhörer mit ihrer Verhaltensweise zu überraschen. Gleich zu Beginn erhält sie sämtlich Sympathien und ich muss zugeben, dass ich bis zum Ende gehofft habe, dass Mercy’s Freund Grover doch irgendwie überlebt hat - gut, dass es noch einen weiteren Band gibt (-; Auch die meisten Nebenfigur sind keineswegs Prototypen - mehrmals muss der Leser seine anfänglichen Ab- bzw. Zuneigungen über Bord werfen. Sprachlich gesehen zeichnet sich Kai Meyer wieder durch sprachliche Eleganz, Schlicht- und Schönheit aus. Trotz seiner Bilder und Vergleiche verliert er nie die Leichtigkeit und Einfachheit, sodass sich dass Buch flüssig lesen lässt ohne an Tiefe zu verlieren. Insgesamt also ein sehr gelungener Auftakt einer Vorreihe, die man jedem fantastischen Bücherwurm empfehlen kann.

Die Liebe zu Büchern, Geschichten und dem Lesen wird mehr denn je deutlich - empfehlenswert für jeden phantastischen Bücherwurm!

Bewertung aus Göttingen am 10.04.2020
Bewertungsnummer: 1314326
Bewertet: Hörbuch-Download

Das Argon-Hörbuch des Jugendromans „Die Spur der Bücher“ erster Teil der Vorgeschichte der „Die Seiten der Welt“-Reihe von Kai Meyer behandelt die Bibliomantik im 19. Jahrhundert durch die starke Hauptfigur Mercy Amberdale. Thematisch gesehen hat Kai Meyer somit erneut eine Ode an Bücher und Geschichten geschrieben, in welcher er die Pracht, Erhabenheit und auch Tücke des Lesens bewundert und bestaunt. Die Anfangsszene ist hierfür eine gelungene Einleitung, da sie den Hörer sowohl in die Bibliomantik-Thematik als auch in das London des 19. Jahrhunderts einführt. Darüberhinaus lernt man die Hauptfigur Mercy kennen und erlebt mit ihr gemeinsam eine Schlüsselszene ihres eigenen Lebens. Durch ihre Gefangennahme beginnt der Leser nicht nur sich mit ihr zu identifizieren, sondern wird auch in den Bann der Geschichte gezogen. Durch die ausgewogene Mischung zwischen historischer Realität und bibliomantischer Fantasy bleibt der Zuhörer weiterhin neugierig auf Mehr, wird zeitgleich aber nicht überfordert. Die Ausgefeiltheit der fantastischen Wesen und Fähigkeiten wird zum Beispiel beim sogenannten Veterator deutlich, ein bibliomantisches, sprechendes Buch, welches über das gesamte Wissen aller je erschienen Bücher verfügt. Fantasie und Kreativität ist hier in jeder Zeile anzufinden. Innerhalb des Buches versucht Mercy gleich zwei Kriminalfälle zu lösen, wofür sie sich immer wieder in Gefahr begeben muss. Durch die Plausibilität und Durchdachtheit ist es dem Leser möglich selbst mitzurätseln und Vermutungen aufzustellen. Zwar treten diese nicht immer ein, jedoch zaubert der Autor nie etwas total unrealistisches aus dem Hut. In diesem Sinne ist auch der finale Plot recht komplex: verschiedene Handlungsstränge werden zusammengeführt, Personen stellen sich als jemand anderes heraus als gedacht und Mercy muss herausfinden, wem sie trauen kann. Dadurch ist das Finale des Buches sehr lang und da sich das Buch generell schon etwas hinzieht, wären hier einige Kürzungen sehr vielversprechend. Mercy Amberdale ist ein sehr runder Charakter mit Stärken und Schwächen und mehr als einmal schafft sie es den Zuhörer mit ihrer Verhaltensweise zu überraschen. Gleich zu Beginn erhält sie sämtlich Sympathien und ich muss zugeben, dass ich bis zum Ende gehofft habe, dass Mercy’s Freund Grover doch irgendwie überlebt hat - gut, dass es noch einen weiteren Band gibt (-; Auch die meisten Nebenfigur sind keineswegs Prototypen - mehrmals muss der Leser seine anfänglichen Ab- bzw. Zuneigungen über Bord werfen. Sprachlich gesehen zeichnet sich Kai Meyer wieder durch sprachliche Eleganz, Schlicht- und Schönheit aus. Trotz seiner Bilder und Vergleiche verliert er nie die Leichtigkeit und Einfachheit, sodass sich dass Buch flüssig lesen lässt ohne an Tiefe zu verlieren. Insgesamt also ein sehr gelungener Auftakt einer Vorreihe, die man jedem fantastischen Bücherwurm empfehlen kann.

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