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Produktbild: Kleiner Mann, was nun?
Artikelbild von Kleiner Mann, was nun?
Hans Fallada

1. Kleiner Mann – was nun?

Kleiner Mann, was nun?

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Omid-Paul Eftekhari

Spieldauer

2 Stunden und 19 Minuten

Erscheinungsdatum

28.09.2018

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

ZYX Music

Sprache

Deutsch

EAN

9783959952217

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Omid-Paul Eftekhari

Spieldauer

2 Stunden und 19 Minuten

Erscheinungsdatum

28.09.2018

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

ZYX Music

Sprache

Deutsch

EAN

9783959952217

Herstelleradresse

ZYX Music GmbH & Co. KG
Benzstr/Industriegebiet
35799 Merenberg
Deutschland
Email: info@zyx.de
Url: http://www.zyx.de
Telephone: +49 6471 5050
Fax: +49 6471 505299

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    29.11.2020

    Hörbuch (CD)

    Sehr kurze Fassung...

    Johannes Pinneberg und seine Freundin Emma, genannt Lämmchen, erfahren, dass sie ein Kind erwarten. Kurzentschlossen heiratet das frisch verliebte Paar, auch wenn es mit wenig über die Runden kommen muss. Trotz Weltwirtschaftskrise und erstarkender Nazis glauben der kleine Berliner Verkäufer und seine junge Frau an das Glück. Als sich Pinneberg in das Millionenheer der Arbeitslosen einreihen muss, nimmt Lämmchen beherzt das Leben ihres verzweifelten Mannes in die Hand… Schon lange war ich neugierig auf den weltberühmten Roman von Hans Fallada - doch die Seitenzahl (557) oder auch die Hörlänge (16 Stunden und 21 Minuten) schreckten mich bislang ab. Als ich nun auf diese bearbeitete Fassung stieß, griff ich zu. Erwartet hatte ich irgendwie ein Hörspiel, in dem durch eine geschickte Dramaturgie das Wesentliche auf den Punkt gebracht wird. Bekommen habe ich einfach eine sehr stark gekürzte Fassung des eigentlichen Romans (2 Stunden und 19 Minuten). Da ich das Original noch nicht kenne, kann ich nicht sagen, welche Passagen da dem Rotstift zum Opfer gefallen sind und ob ich die fehlenden Seiten (immerhin ⅞!) als wesentlich empfunden hätte. Wohl aber war zu merken, dass es hier doch etliche zeitlich-logische Sprünge gab, die für mich nicht nachvollziehbar waren. Das Thema des kleinen Mannes und seiner recht hoffnungslosen Situation während der Weltwirtschaftskrise und der Zeit des Erstarkens des Nationalsozialismus allerdings wurde doch deutlich. Alles in allem habe ich die doch sehr kurze Fassung (angenehm gelesen von Omid-Paul Eftekhari) nicht ungern gehört, habe jedoch das Gefühl, vieles noch nicht zu kennen, weshalb ich ganz sicher auch noch zum Original-Roman greifen werde.. Als erster Einblick geeignet, doch für meinen Geschmack viel zu stark gekürzt. Jeder, der einfach nur wissen will, worum es in dem Roman geht, mag mit diesem Hörbuch jedoch gut bedient sein…   © Parden

  • Bewertung

    5/5

    27.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Es wird schon irgendwie gehen…

    Ich muss zugeben, der Hauptgrund warum dieser Roman auf meiner Leseliste stand war der niedliche Titel. Wie passend er ist, merkt man allerdings erst nach der Lektüre so wirklich. Wir folgen Johannes Pinneberg - dem sinnbildlichen Kleinen Mann - und seinem „Lämmchen“ dabei, wie sie sich auf Gedeih und Verderb bemühen, im Deutschland der frühen 1930er Jahre über die Runden zu kommen. Geld ist knapp und Arbeit schwer zu bekommen. Die Nazis sind gerade erst am Weg des Aufstiegs, und auch sonst ist die Stimmung sehr angespannt. Und dann ist da auch noch das Baby, das bald kommt… Bemerkenswert ist, dass Hans Fallada diesen Roman in derselben Zeit schrieb, in der er spielt, also noch vor der Machtergreifung Hitlers und dem Zweiten Weltkrieg. Der Unmut in der Bevölkerung ist schon deutlich spürbar, der Leser weiß natürlich von dem drohenden Gewitter im Hintergrund, die Charaktere (und der Autor, zu diesem Zeitpunkt) haben aber noch keinerlei Ahnung, was da noch kommen wird. Die Sprechweise der Charaktere (in einem - wie ich nur vermuten kann - damals wohl sehr angesagten Jugendslang) ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, dennoch schließt man die Charaktere schnell ins Herz. Die Pinnebergs sind bei Weitem keine Heiligen, aber im Verlauf der Handlung kann man fast nicht anders, als jedem Hoch und jedem Tief mitzufiebern, sich mit ihnen zu freuen und mit ihnen an den Rand der Verzweiflung zu stoßen. Fallada schreibt mit einem Witz und einer Frische, die ich einem Autor seiner Zeit kaum zugetraut hätte. Die Dynamik zwischen Pinneberg und seiner Frau ist auch eine überraschend moderne, denn „Lämmchen“ (bürgerlich Emma) ist auffällig oft diejenige der beiden, die das Ruder in die Hand nimmt und dafür sorgt, dass es am Ende dann doch irgendwie geht.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    22.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ich habe mit der jetzigen…

    Ich habe mit der jetzigen Orginalausgabe zum ersten Mal den Roman gelesen. Und vieles aus dem heutigen Arbeitsleben wiederentdeckt. Mag sein, dass der Unterschied zwischen Arbeiter und Ange­stellten heute nicht mehr so groß ist, aber Solidarität unter den Arbeitnehmern- wo gibt es sie noch? Nein, als der Junge in Ducherow entlassen wird, war da nicht klar, dass seine Kollegen nicht kündigen würde. Auch als er in Berlin noch die Verkaufsquoten erfüllen will und darum betet, ein Schauspieler kommt und sich Waren für 1.000 Mark zeigen lässt, dann aber nichts kauft. Erinnert das nicht an die Internetgeneration, die im Geschäft sich Waren ansieht und dann im Internet kauft. Wohlgemerkt 1931 ist das Buch erschienen. Groß, sehr groß ist auch die Liebesgeschichte zwischen Lämmchen und dem Jungen. Es kann dir noch so schlecht gehen, wenn du einen Menschen kennst, der zu Dir hält. Auch die Nackterzählung mit Herrn Heilbutt und der Ausflug ins Berliner Nachtleben lassen nichts zu wünschen übrig. Den Anhang habe ich vor der Lektüre des Romans mit Interesse gelesen. Klingt plausibel. Bestnote.

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    16.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Werk, das man gelesen haben sollte

    1930: Pinneberg und Lämmchen sind noch nicht lange zusammen, als Lämmchen schwanger wird, es folgt die Hochzeit und das Zusammenziehen und eine ganze Reihe neuer Probleme, denn Pinnebergs Gehalt reicht kaum für zwei und seine Arbeitsstelle ist alles andere als sicher. Erstmals ist Falladas Roman nun so erschienen, wie der Autor ihn zunächst geschrieben hatte, in einem Nachwort erfährt man mehr darüber. Ich kenne die gekürzte Fassung nicht und finde die Ursprungsfassung gut wie sie ist, Längen oder Kürzenswertes habe ich nicht feststellen können. Fallada hatte ein gutes Auge für die Probleme der Zeit, lässt seine Protagonisten allerhand durchmachen, als junges Ehepaar bzw. junge Eltern, bei der Wohnungssuche, dem Auskommen mit den vorhandenen Geldmitteln, Angst vor Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit von den Arbeitgebern, alles wirkt authentisch und manches fast aktuell. Auch das Figurenensemble überzeugt, Lämmchens Arbeiterfamilie mit entsprechender Gesinnung, Pinnebergs halbseidene Mutter und ihr zwielichtiger Lebensgefährte, die Kollegen und Vorgesetzten Pinnebergs …, hier trifft man auf viele damals anzutreffende Menschentypen. Fallada erzählt ausführlich, treffend und mit viel Humor, die Geschichte ist oft bedrückend, manchmal aber auch hoffnungsvoll, sie lässt sich wunderbar flüssig lesen und unterhält, trotz des deprimierenden Hintergrunds, gut. Der Roman ist ein Zeitzeugnis mit Zeitkolorit und viel Authentizität. ' In einem Nachwort des Literaturwissenschaftlers Carsten Gansel, der an der Wiederentdeckung der Originalfassung beteiligt war, erfährt man einiges über das Leben des Autors und die Entstehung des Romans, ich habe es mit großem Interesse gelesen. Insgesamt kann ich den Roman (in seiner Originalfassung) uneingeschränkt empfehlen, er gehört zu den Werken, die man gelesen haben sollte. Für mich wird es nicht das letzte Werk Falladas gewesen sein.

  • Lisega

    5/5

    13.12.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Hans Fallada wurde Anfang der…

    Hans Fallada wurde Anfang der 30er Jahre mit seinem Roman „Kleiner Mann, was nun?“ weltberühmt. Das Schicksal des jungen Paars Johannes Pinneberg und Emma Mörschel - die beiden nennen sich nur „Lämmchen“ und „Junge“ - begeisterte damals nicht nur die Leserschaft in Deutschland. Die Protagonisten des Romans lernen sich im Sommer 1930 in der norddeutschen Provinz kennen und heiraten, als sich Nachwuchs ankündigt. Als Pinneberg seine Stellung als Verkäufer verliert, kommen die jungen Leute zunächst bei seiner ungeliebten Mutter Mia in Berlin unter, deren Lebensgefährte Jachmann ihm auch eine Stelle beim großen Warenhaus Mandel verschafft. Doch die Sorgen reißen nicht ab: Wie soll das Paar mit dem mickrigen Gehalt über die Runden kommen? Wie verkraftet Pinneberg den steigenden Verkaufsdruck im Laden? Wo findet man eine günstige Wohnung? Und wird es den beiden gelingen, den neu geborenen Murkel richtig großzuziehen? Neben all den Alltagssorgen versteht es Hans Fallada, in „Kleiner Mann – was nun?“ immer wieder humorvolle Szenen und Dialoge einzubauen. Seine grundsympathischen Protagonisten wachsen dem Leser schnell ans Herz, und die authentische Schilderung des Milieus der Pinnebergs, die Mischung aus Sentimentalität und Sachlichkeit, beruflicher Ausweglosigkeit und privater Idylle, verleihen dem Roman einen ganz eigenen Charme. In dieser Originalfassung sind auch bis jetzt unveröffentlichte Abschnitte wie z.B. der Besuch verschiedener Nachtclubs, politische Kommentare und innere Monologe Pinnebergs zu lesen. Durch diese Details gewinnen die Charaktere an Tiefe, und die Atmosphäre zum Ende der Weimarer Republik wird noch greifbarer.

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