Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.06.2018
Verlag
Cuvillier Verlag eBooksSeitenzahl
128 (Printausgabe)
Dateigröße
5516 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783736988187
Insbesondere die Frauen und Männer, die in Theorie und Praxis der Kindheitspädagogik Wegmarken gesetzt haben, können uns wertvolle Spiegel sein, wie beispielsweise Erika Hoffmann. Sie hat über vier Jahrzehnte die Fröbel- und Kindergartenpädagogik entscheidend und innovativ beeinflusst. Schon 1934 betonte die promovierte Erziehungswissenschaftlerin den eigenständigen Bildungsauftrag des Kindergartens: Die personale Eigenkraft jedes einzelnen Kindes zu entwickeln. Und das zu einer Zeit, in der der Kindergarten nur als Ausnahmefall in der Not, als eine Art Filiale der Familie galt. Erika Hoffmann machte sich zeitlebens stark für einen erziehenden, behütenden und bildenden Kindergarten, der für alle Kinder des Volkes im Sinne der Menschenerziehung zugänglich sein sollte, egal welcher Religion, Hautfarbe oder Sozialschicht. Gleichwohl ist ihr Wirken heute weithin unbekannt. In der pädagogischen Fachliteratur ist die engagierte Frau gleichsam nur noch eine Fußnote in den Werken, die sich mit Friedrich Fröbel sowie der Geschichte des Kindergartens befassen. Eine wissenschaftliche und auch menschliche Lücke, die Manfred Berger nun schließt mit seiner systematischen und zugleich praktischen Darstellung über das Leben und Wirken der Kindergarten- und Fröbelexpertin des 20. Jahrhunderts.
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