Produktbild: Inside AFD

Inside AFD Der Bericht einer Aussteigerin

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.08.2018

Verlag

Europa Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1093 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783958902510

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

03.08.2018

Verlag

Europa Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1093 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783958902510

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  • yellowdog

    4/5

    24.11.2018

    eBook (ePUB 3)

    Franziska Schreiber schafft…

    Franziska Schreiber schafft es zu erläutern, wie jemand sich für die AfD engagieren konnte. Das sektenhafte dieser populistischen Partei vermittelt sie nachvollziehbar. Entscheidend dafür, dass das Buch funktioniert ist, dass sie von sich selbst erzählt. Wie sie, 1990 im Osten geboren und ganz normal aufgewachsen, von einer Partei (der FDP) enttäuscht wurde und sich einer anderen zuwandte. Der AfD von Bernd Lucke 2013. Einerseits war sie fehlgeleitet, andererseits war die AFD in ihrer Anfangszeit zwar auch schon populistisch, aber noch nicht so ausländerfeindlich und extrem wie heutzutage. Franziska Schreiber war insbesondere von der Parteivorsitzenden Frauke Petry fasziniert. Sie wurde zur Vorsitzenden der sächsischen Jungen Alternativen (JA) und steigerte sich imemr mehr rein. Tatsächlich war sie schon sehr verblendet, beteiligte sich an den Montagsmärschen, Geert Wilders war für sie ein Held, Le Pen eine tolle Frau. Erst nach Frauke Petrys Absetzung verlässt sie die Partei als entschiedene Gegnerin. Man erfährt viele Details, die interessant sind, z.B. über die Pegida-Nähe der Partei, Höcke, Kubitschek, Weidel, Storch, Gauland und deren Weltbild. Vieles erreicht einen durch Schreibers Emotionen, die sie jeweils schildert. Wie sehr dieses Buch die AfD trifft, zeigt sich daran, dass sie versuchen, Passagen oder das ganze Buch verbieten zu lassen. Die Autorin wird außerdem massiv angefeindet, eine beliebte Methode der AfD-Anhänger, die längst jeden Anstand verloren haben. Es dürfte interessant sein, zu verfolgen, was Franziska Schreiber künftig machen wird und ob noch weitere Bücher von ihr folgen.

  • Joschne

    aus Sittensen

    4/5

    30.09.2018

    eBook (ePUB 3)

    Zweifellos ein wichtiges…

    Zweifellos ein wichtiges Buch, das allen, die mit dem Gedanken spielen, diese Partei zu wählen oder sonst zu unterstützen, die Augen öffnen sollte. Denn was dort über die Rolle einzelner Spitzenfunktionäre (Björn Höcke, Alexander Gauland, André Poggenburg u.a.) und ihre demagogischen Methoden sowie die Verflechtungen mit rechten Vordenkern wie Götz Kubitschek berichtet wird, ist schon sehr erhellend und gleichzeitig alarmierend. Ich frage mich allerdings, warum das Buch zumindest bei buecher.de nur noch als Download erhältlich ist.

  • Kerstin

    2/5

    26.12.2018

    eBook (ePUB 3)

    Interessante Einblicke in die…

    Interessante Einblicke in die AfD, allerdings nicht viele neue Grunderkenntnisse In diesem Buch beschreibt Franziska Schreiber ihre Erlebnisse mit der AfD. Was sie an ihr so anziehend fand und wie es ihr in der Zeit als Mitglied ging. Das waren durchaus unterschiedliche Gefühle. Teilweise liest es sich, als wäre sie in einer Sekte gewesen – ist es das vielleicht auch? Es herrscht ein gewisses Wir-Gefühl. Gedanken werden innerhalb der Parteimitglieder verbreitet – meist aber nicht nach außen weitergegeben. Das fand ich schon etwas komisch. So kam es auch, dass die Partei schon in ihrem ersten Jahr Richtung Rechts rückte. Vor allem in Sachsen begann diese Radikalisierung schon im Jahr 2013. Franziska Schreiber war selbst Mitglied in der sächsischen AfD. Dort legte sie auch ungewollt eine sehr steile Karriere hin. Schnell wurde sie die Vorsitzende der Jungen Alternativen in Sachsen. Schreiber sah in Frauke Petry immer ein Vorbild und vertrat ihre Meinung. Während dem Lesen bekommt man den Eindruck, als wäre Schreiber eine Verbündete/Vertraute von Petry gewesen. Das ist wohl auch der Grund, wieso Schreiber auch beim Parteiaustritt Petry folgte. Denn schon lang war die AfD nicht mehr die liberale, konservative Partei, als die sie 2013 gegründet wurde. Mittlerweile handelt es sich laut Schreiber um eine nationalistische Partei. Franziska Schreiber stammt aus einer Familie mit starken Frauen. Sie ist kurz nach der Wende in Sachsen geboren. Sowohl ihre Mutter, als auch Großmutter waren alleinerziehend und mussten ihren Mann stehen. Meiner Meinung nach hat dies Schreiber geprägt. Sie weiß was sie will und betrachten durchaus auch Sachverhalte kritisch. Schnell merkte sie, dass die AfD sich von ihrer Vorstellung entfernte, aber dennoch wollte sie noch daran festhalten, dass die Wende noch zu schaffen ist. Doch irgendwann musste sie dann doch resignieren. Der Inhalt des Buches ist interessant. Als Leser erhält man einen Einblick und Überblick über die Ziele der AfD und vor allem über ihre Methoden. Sehr anschaulich nach Schreibers Austritt. Schwierig fand ich, dass so viele Namen genannt wurden, so dass es irgendwann nicht mehr leicht war, den Überblick zu behalten. Schön fand ich, dass es chronologisch erzählt wird. So wird es sichtbarer, was aufeinander aufbaute. Dennoch konnte mich dieses Buch nun nicht sonderlich überzeugen, deshalb vergebe ich zweieinhalb von fünf Sternen.

  • lesulu

    aus Graz

    5/5

    20.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick hinter die Kulissen

    Mit "Inside AfD" hat Franziska Schreiber ein mutiges und sehr interessante Buch geschrieben. Sie selbst ist 2013 der AfD beigetreten und 2017 wieder ausgetreten, da sich in dieser Zeit die Partei immer mehr in die rechte Richtung entwickelt und radikalisiert hat. Die Autorin gibt einen Blick "hinter die Kulissen" und beschreibt, wie z.B. absichtlich Zahlen und Meldungen erfunden und verdreht wurden, um Angst zu machen. Mit ihrem nahbaren Schreibstil macht Franziska Schreiber deutlich, warum die Partei und ihre Anführer gefährlicher denn je sind und auch wird einem klar, warum die AfD in Ostdeutschland so beliebt ist. Leider wird Frauke Petry idealisiert und auch die ein oder andere Behauptung wirkt wie eine Rechtfertigung, warum die Autorin überhaupt Mitglied in dieser Partei war. Aber dennoch hat "Inside AfD" meine klare Leseempfehlung, da es ganz klar aufzeigt, was die AfD macht und wie sie es macht.

  • Bewertung

    aus Eschweiler

    4/5

    20.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Informativ, wenn auch natürlich subjektiv

    Franziska Schreiber erzählt in ihrem autobiographischem Buch "Inside AfD" über ihre Zeit und ihren Ausstieg in und aus der AfD. Sie beginnt dabei, mit welcher Motivation und aus welchem Gründen sie in die AfD eingetreten ist und wie sie ihren Austritt erlebt hat. Dabei geht sie auf die (frühe) Parteigeschichte ein, wie sie sie erlebt hat. Zuallererst sollte man sich darüber im Klaren sein, dass dieses Buch kein Sachbuch mit Anspruch auf Objektivität ist - dieses Buch ist autobiographischer Bericht von Franziska Schreiber. Auch wenn Schreiber (wohl durch ihr juristisches Studium) eine klare, universitäre Sprache bedient, viele Zitate benutzt und ihr eigenes Verhalten reflektiert, ist und bleibt dieses Buch eine Autobiographie. Ich habe einige Kritiken gelesen, die ihr genau das vorwerfen, was ich persönlich nicht verstehen kann, weil man ja weiß, was man da vor sich hat. Ich persönlich fand Schreibers Bericht gut erzählt und spannend. Je nach politischem Interesse wird für den einen mehr oder weniger Neues zu finden sein, aber dennoch fast Schreiber gut zusammen, wie die AfD sich von den Anfängen bis 2018 entwickelt hat. So beginnt sie, als gebürtige Dresdenerin (oder zumindest Nahe-Dresden), damit, zu erklären, wie häufig einige (viele?) Ostdeutsche sich nicht gesehen und verstanden fühlen, was aus ihrer Sicht bei der Wiedervereinigung schief lief. Ich konnte dem gut folgen und ich denke, dass sie da einige wahre Punkte angesprochen hat, die einiges der politischen Lage erklären. Darüber hinaus spricht sie von ihrer eigenen erlebten Enttäuschung der Politik, durch die sie sich schließlich der AfD zuwandte. Frauke Petry ist eine zentrale Person in dem Buch. Schreiber hat sich von Anfang an sehr mit ihr verbunden gefühlt und diese Verbundenheit ist im Buch deutlich zu spüren. Während Schreiber mit vielen AfD-Mitglieder (vor allem aus dem "Höcke-Flügel") abrechnet, so ist für Petry größtenteils nur Lob zu hören. Auch das konnte ich - aufgrund der autobiographischen Struktur des Buches - hinnehmen und ich bin selbst beim Lesen kritisch genug, um Frauke Petry nun nicht zu verharmlosen. Schreiber ist es viel mehr ein Anliegen die rechtsradikalen Gedanken und Personen, die diese unterstützen oder gar leben, aufzudecken, um zu zeigen, wie vernetzt die Partei zu einem ist und was wirklich hinter ihrem Image ist. Ein aufmerksamer Beobachter wird darüber nicht schockiert sein, weil sich das schon länger abzeichnet, aber Schreiber bestätigt all dies. Insofern fand ich das Buch wirklich lesenswert, zumal es eine interessante Zusammenfassung der Parteigeschichte ist, auch wenn sie natürlich subjektiv durch Schreibers Sicht gefärbt ist.

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