Kommissariat Bad Vilbel: Das Ermittlerteam Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach wird auf eine harte Probe gestellt. Ein Mord in der Provinz scheint Ralph persönlich zu betreffen - der Mörder hat es offenbar auf seine Familie abgesehen. Plötzlich ist er mit Menschen konfrontiert, von denen er bis dahin nichts wusste und deren kriminelle Vergangenheit ihn zu überrollen droht. Sabine Kaufmann versucht nach Kräften, ihren Partner zu unterstützen. Doch plötzlich steht Ralph seinem Feind Auge in Auge gegenüber …
Kundinnen und Kunden meinen
3.1/5.0
Lese_Feesbuchträume
aus Braunschweig
4/5
26.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannung hat was gefehlt.
Bei diesem Band steht weniger Sabine Kaufmann, als mehr Ralph Angersbach im Fokus des Geschehens. Seine Vergangenheit spielt in diesem Roman eine große Rolle.
Es werden immer wieder neue Geheimnisse und Verwicklungen aufgedeckt.
Ich fand das teilweise sehr interessant. Ein wenig Spannung war auch vorhanden, hätte aber mehr sein können. Die Zusammenhänge ergaben sich für mich erst nach und nach, sodass ich erst zum Ende des Buches alle Verbindungen erkennen und auch sortieren konnte.
Daniel Holbe hat hier ein recht persönliches Buch über Ralph Angersbach geschrieben.
Sabine Kaufmann kommt hier nicht zu. Sie kämpft um ihre Mutter, ihre Arbeitsstelle und
auch um ihren Ex - Freund.
Mir hat das Buch gefallen. Es hatte Spannung und der Schreibstil war auch gut.
Die Anzahl der Personen waren übersichtlich und auch die Zusammenhänge haben mich was verwirrt und dadurch bin ich nicht sofort auf die Lösung gekommen.
Das Buch bekommt von mir klare Lese/ Kaufempfehlung.
Lese_Feesbuchträume
4/5
26.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannung hat gefehlt. Bei…
Spannung hat gefehlt. Bei diesem Band steht weniger Sabine Kaufmann, als mehr Ralph Angersbach im Fokus des Geschehens. Seine Vergangenheit spielt in diesem Roman eine große Rolle. Es werden immer wieder neue Geheimnisse und Verwicklungen aufgedeckt. Ich fand das teilweise sehr interessant. Ein wenig Spannung war auch vorhanden, hätte aber mehr sein können. Die Zusammenhänge ergaben sich für mich erst nach und nach, sodass ich erst zum Ende des Buches alle Verbindungen erkennen und auch sortieren konnte. Daniel Holbe hat hier ein recht persönliches Buch über Ralph Angersbach geschrieben. Sabine Kaufmann kommt hier nicht zu. Sie kämpft um ihre Mutter, ihre Arbeitsstelle und auch um ihren Ex - Freund. Mir hat das Buch gefallen. Es hatte Spannung und der Schreibstil war auch gut. Die Anzahl der Personen waren übersichtlich und auch die Zusammenhänge haben mich was verwirrt und dadurch bin ich nicht sofort auf die Lösung gekommen. Das Buch bekommt von mir klare Lese/ Kaufempfehlung.
claudi-1963
aus Schwaben
4/5
12.09.2016
eBook (ePUB 3)
Auf der Suche nach der Vergangenheit
In der Wetterau findet man die Leiche eines ehemaligen Terroristen kopfüber am Galgen hängend. Kommissar Angersbacher der leihweise gerade in seiner ehemaligen Heimat ermittelt, weil in Bad Vilbel nicht viel los ist muss sich um den Tatort kümmern. Bei der Obduktion stellt sich heraus das Veith Gruber der Halbbruder von Ralph Angersbacher war, von dem er bis dato nichts wusste. Währenddessen erfährt Sabine Kaufmann das, dass Kommissariat in Bad Vilbel geschlossen werden soll, außerdem muss sie sich um ihre psychisch labile Mutter kümmern. Derweil muss sich Ralph immer mehr mit seiner Vergangenheit, seinem Kinderheim und einem unbekannten Vater auseinandersetzen. Immer tiefer forscht er in seine familiäre Vergangenheit und muss feststellen das der Mörder es auf diese abgesehen hat. Sabine versucht Ralph so gut es geht zu unterstützen, bis der Täter zuschnappt und Ralph in die Falle läuft.
Kann Sabine Kaufmann ihrem Kollegen noch rechtzeitig helfen?
Was ist damals geschehen, das der Täter auf Rache schwört?
Meine Meinung:
In Daniel Holbe´s "Schwarzer Mann" geht es viel um das private Umfeld und die Vergangenheit der Ermittler. Der Schreibstil ist gut und interessant, lediglich die Spannung könnte ein wenig höher sein.
Trotzdem war die Story sehr interessant, weil einem dadurch Kommissar Angersbacher, aber auch seine Kollegin Sabine Kaufmann noch näher kam. Trotzdem hätte man vielleicht die Geschichte noch ein wenig straffen können. Manchen Lesern mag allerdings gerade diese vielen, privaten Probleme der Ermittler evtl. zu extrem sein, aber es ist nun mal das warum sich der ganze Fall dreht. Das hin und her mit den verschiedenen Handlungsteilen, hat mir keine Probleme gemacht, da viele Autoren mittlerweile so schreiben. Am Ende allerdings musste ich dann doch kurz überlegen, als dann der Täter klar war. Aber im großen und ganzen eine gute Geschichte von daher von mir 4 von 5 Sterne.
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
4/5
12.10.2015
Buch (Taschenbuch)
Ein handwerklich solider Krimi aus der hessischen Provinz
n seinem neuen Krimi Schwarzer Mann stellt Daniel Holbe das Privatleben des Kriminalisten Ralph Angersbach in den Mittelpunkt. Das dies ein profundes Stilmittel für einen Krimi sein kann, sieht man vielerorts, etwa beim Kölner Tatort. Was sich Daniel Holbe hier ausgedacht hat, ist allerdings schon ein wenig arg herbeikonstruiert. Dazu mangelt es etwas an der brizzeligen Spannung, die wir am Krimi mögen. Aber immerhin ist die Story in sich dann durchaus schlüssig aufgebaut, und auch die weibliche Seite des Ermittlerduos bekommt noch etwas Raum, denn Sabine Kaufmann hat ebenfalls mit allerlei Problemen zu kämpfen nicht nur, weil ihr Job letztlich weg rationalisiert werden soll. So ist Schwarzer Mann nicht mehr, aber auch nicht weniger als ein handwerklich solider Krimi aus der hessischen Provinz.
Books and Family
3/5
21.12.2015
Buch (Taschenbuch)
Zu wenig Spannung
Meine Meinung:
Bei Schwarzer Mann kam ich mir zu Beginn vor, als würde ich gerade auf der Autobahn fahren und in einen Stop and Go geraten. Erst nahm die Geschichte nicht wirklich an Fahrt auf, doch wenn es endlich soweit war, wurde sie wieder ausgebremst, oder kam gar völlig zum Stillstand.
Dabei ist der Plot wirklich gut, die Umsetzung hingegen empfand ich leider alles andere als gelungen.
Beim Prolog wurde ich sehr neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte gemacht. Es hörte sich toll an, machte einen spannenden Eindruck auf mich, so dass ich dachte, dieser Krimi hätte das Potential, um mich völlig zu überzeugen, doch leider kam ziemlich schnell die Ernüchterung.
Daniel Holbe hat Schwarzer Mann in ziemlich lange Kapitel unterteilt, in denen zusehends von einer erzählenden Person zur nächsten gesprungen wird. Bei diesem ganzen Hin und Her wurde mir des Öfteren schon etwas schwindelig. Ein richtiger Lesefluss wollte und konnte sich so leider auch nicht einstellen. Zwar erfährt man so schon etwas über die Protagonisten, allerdings ist dies so häppchenweise serviert worden, dass es ewig dauert, bis man irgendwann die einzelnen Figuren als Ganzes sehen kann und bis dahin konnte ich keinerlei Bezug zu ihnen aufbauen.
»"Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", dröhnte in seinem Kopf der Kinderreigen. Niemand!, schrie eine weit entfernte Stimme die Antwort.[...]
"Wenn er aber kommt?", sang es höhnisch weiter.
Dann sterben wir.«
Zitat aus: "Schwarzer Mann"
Erst ab der Hälfte dieses Krimis entfernte ich mich aus dem Stau und fuhr fließend, ohne jegliche Unterbrechungen durch die Geschichte. Die Spannung zeigte sich jetzt endlich ein bisschen und blieb konstant auf ein und demselben Level. Zwar springen die erzählenden Personen immer noch von der einen zur anderen, doch die Neugierde über den weiteren Verlauf ließ diese, für mich wirklich anstrengende Erzählweise, schließlich doch noch einigermaßen in den Hintergrund geraten.
Plötzlich ging alles so rasant vonstatten. Ich verschlang die restlichen Seiten nun regelrecht, weil ziemlich viele Wendungen auftraten, mit denen ich vorher nicht gerechnet hätte und auch, weil ich meinen Platz in Schwarzer Mann nun endlich gefunden hatte. Die Protagonisten waren mir näher, weil sie auch immer mal wieder etwas über ihr Privatleben preisgeben und meine Gedanken warum das alles passiert und vor allen Dingen wer dahinter stecken könnte, überschlugen sich. Mit der Auflösung habe ich zum Teil nicht gerechnet. Zum Teil deshalb, weil mir eine Sache von vorne herein klar gewesen ist, da sie für mich viel zu offensichtlich war.
Fazit:
Schwarzer Mann ist ein interessanter Krimi, dem es an vielen Stellen aber bedauerlicher Weise an Spannung fehlt. Die Geschichte zieht sich, gerade am Anfang, viel zu sehr in die Länge, was mir keinen wirklichen Lesespaß bereitet hat. Außerdem musste ich mich erst an die vielen Sprünge gewöhnen, die meiner Meinung nach, einfach zu häufig aufgetreten sind.
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