Ein Anhänger mit einem Rotkehlchen zierte die Venezianerketten, mit denen zwei junge Frauen in Münster erdrosselt wurden. Der Schmuck wurde wenige Tage zuvor bei einem Juwelier am Prinzipalmarkt gestohlen. Erste Ermittlungen ergeben, dass die beiden Toten sich aus ihrer Kindheit kannten, doch auch Beziehungsmorde mit zwei verschiedenen Tätern scheinen nicht ausgeschlossen. Sieglinde Zürichers Kollegin Cornelia von der Kriminaltechnik findet eine neue Spur, als sie ein Internet-Quiz aufdeckt, das die Opfer in eine tödliche Falle gelockt haben könnte. Sie und Sieglinde klinken sich in das Spiel ein, das zunächst wie eine harmlose Schnitzeljagd durch die münsterschen Museen erscheint. Dann verschwindet Cornelia ...
In ihrem zehnten „Sieglinde Züricher“ spinnt Ursula Meyer geschickt ein Netz aus Gerüchten und Geheimnissen rund um Münster, das Leserinnen und Leser sofort fesselt. Die dramatische Jagd nach dem vermeintlichen Täter führt u.a. durch das Lackmuseum; auch im Stadtmuseum und im Landesmuseum finden sich seine Spuren.
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
5/5
11.05.2019
Buch (Taschenbuch)
Spannender Krimi
Mir hat das Buch rundum gut gefallen: der plot ist gelungen, die Geschichte ist sehr gut und spannend erzählt, die Personen schön skizziert und die Orte sehr genau beschrieben. Nachdem ich schon ein paar Mal in Münster gewesen bin, habe ich viele Orte gut wiedererkannt. Aber auch ohne Ortskenntnisse sind die detaillierten Beschreibungen sehr hilfreich, um sich alles gut vorstellen zu können. Besonders originell habe ich die Rätseljagd gefunden, bei der auch viel Wissen über Münster vermittelt wird und die der Kommissarin am Ende bei der Auflösung hilft. Ich kann mich den anderen Lesern nur anschliessen und diesen Krimi klar empfehlen!
Nuni_26
aus Wien
5/5
18.11.2018
Buch (Taschenbuch)
Spannende Schnitzeljagd durch Münstersche Sehenswürdigkeiten
In ihrem zehnten Fall bekommen Sieglinde Züricher und ihre Kollegen es mit einem im wahrsten Sinne des Wortes verspielten Mörder zu tun, der seine Opfer in ein Internet-Quiz verstrickt und auf eine spannende Schnitzeljagd durch Münster schickt, eine Gelegenheit, viele interessante Plätze der Stadt einzubinden, die man nicht in jedem Reiseführer findet. Dazu wird auch anderen Mitgliedern des Ermittlungsteams Raum gegeben, vor allem der Kriminaltechnikerin Cornelia Hanflang, die sich sogar in große Gefahr begibt.
Der Krimi liest sich von Anfang an gut, lässt einen dran bleiben und bietet eine nicht gleich offensichtliche, aber trotzdem nachvollziehbare Lösung, was ich bei Krimis schätze.
Die gelungene Covergestaltung, die einen sofort in ihren Bann zieht, verspricht insofern nicht zu viel…
Michaela Weber
aus Weimar
4/5
22.11.2018
Buch (Taschenbuch)
Schnitzelagd durch Münster
Der Anfang des Buches,war etwas schwer-bis ich mich an den Schreibstil von Ursula Meyer gewöhnt habe.Dann hatte ich keine Schwierigkeiten mehr.Es ist der zehnte Fall von der Münster Kommissarin Sieglinde Züricher und ihrem Kollegen Max Lückmann.Der Überfall auf den Juwelier Eibenbrinck war spannend in Szene gesetzt.Unter anderem werden Schmuckanhänger mit Rotkehlchenmotiven gestohlen-die von dem Juwelier seiner verstorbenen Frau angefertigt wurden.Dann werden zwei ermordete Frauen gefunden,beide haben diesen Schmuckanhänger bei sich.Was die beiden Frauen mit den Schmuckanhänger von den Rotkehlchen zu tun haben-liegt in der Vergangenheit.
Die Autorin Ursula Meyer hat einen eigenen Schreibstil,aber wen man dann eimal warm ist mit ihrem Schreibstil-dann ist der Krimi spannend.Die Schnitzeljagd durch die Museen von Münster und viel wissenswertes über Münster-hat die Autorin prima in die Geschichte eingebaut-ich gebe dem Buch 4 Sterne.
KimVi
aus Niedersachsen
4/5
03.11.2018
Buch (Taschenbuch)
Der Juwelier Walter Eibenbrinc…
Der Juwelier Walter Eibenbrinck wird in seinem Geschäft brutal überfallen. Kommissarin Sieglinde Züricher und ihr Kollege Max Lückmann übernehmen die Ermittlungen. Wenige Tage später werden zwei junge Frauen in ihren jeweiligen Wohnungen erdrosselt aufgefunden. An beiden Tatorten werden Rotkehlchenanhänger gefunden, die offensichtlich beim Juwelier Eibenbrinck zuvor geraubt wurden. Der Verdacht liegt nahe, dass die Morde miteinander zusammenhängen. Doch auch Beziehungstaten, mit unterschiedlichen Tätern, können Sieglinde Züricher und Max Lückmann nicht ausschließen. Fieberhaft suchen die beiden nach einem Zusammenhang und ersten Spuren, die sie weiterverfolgen können. Für Sieglinde Zürichers Kollegin Cornelia von der Kriminaltechnik ist die eine Ermordete keine Unbekannte. Denn vor ihrem gewaltsamen Tod informierte sie sich über die Gefahren einer Internet-Schnitzeljagd. Cornelia hat den Verdacht, dass diese Schnitzeljagd etwas mit dem Tod der Frau zu tun haben könnte. Cornelia und Sieglinde begeben sich nun selbst auf diese mörderische Schnitzeljagd, die deutlich gefährlicher ist, als beide ahnen... "Rotkehlchen - Todkehlchen" ist bereits der zehnte Fall für die sympathische Kommissarin Sieglinde Züricher. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Band der Reihe gelesen hat. Wenn man allerdings an der Weiterentwicklung der Charaktere interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge. Da die Autorin wichtige Hintergrundinformationen zu den Hauptprotagonisten in die Handlung einfließen lässt, hat man aber auch als Quereinsteiger keine Mühe dem Ganzen zu folgen. Der Krimi startet sofort vielversprechend, da man den Überfall im Juweliergeschäft beobachtet. Dadurch wird das Interesse an der Handlung vom ersten Moment an geweckt. Der Schreibstil der Autorin ist detailliert. Sie verwendet gerne verschachtelte Sätze, denen man konzentriert folgen sollte, um alle Informationen aufzunehmen. Das lohnt sich allerdings, da Handlungsorte und Charaktere durch die Beschreibungen so lebendig wirken, dass man sie beim Lesen vor Augen hat. Die Handlung wird in der Ich-Form, aus der Sicht von Sieglinde Züricher, betrachtet. Die Kommissarin wirkt sehr sympathisch, da sie auch mal über sich selbst lachen kann. Ihr Humor sorgt gelegentlich dafür, dass man, selbst in äußerst spannenden Situationen, unverhofft über ihre Gedanken schmunzeln muss. Das geht allerdings keinesfalls zu Lasten der Spannung. Der Fall hat es wirklich in sich, denn zunächst scheinen sich die Puzzlestücke nicht zusammenzufügen. Gemeinsam mit den Ermittlern tappt man fast bis zum Schluss im Dunkeln und muss die eigenen Ermittlungen, die man beim Lesen anstellt, oft überdenken, um neu anzusetzen. Der Krimi wirkt dadurch kaum vorhersehbar und bleibt durchgehend spannend. Die Schnitzeljagd, in der man die Charaktere durch verschiedene Museen in Münster begleitet, regt zum Miträtseln an. Krimifans werden hier sicher voll auf ihre Kosten kommen. Zum Ende hin steigt die durchgehend spürbare Spannung sogar nochmals an, sodass man den Krimi erst aus der Hand legen kann, wenn man alle Zusammenhänge kennt. Obwohl ich noch keinen Band der Reihe gelesen habe, ist mir der Einstieg in den aktuellen Fall recht gut gelungen. Zunächst musste ich mich zwar ein wenig an den Schreibstil gewöhnen und konzentriert lesen, um ja nichts zu verpassen. Doch genau das hat für mich nach einer Weile den Reiz dieses gut durchdachten Krimis ausgemacht. Denn ich habe die Handlung durchgehend interessiert verfolgt, nach Hinweisen gesucht und wurde doch in die Irre geleitet. Sieglinde Züricher konnte mich ebenfalls begeistern, da mir ihr Humor oftmals ein unverhofftes Lächeln entlockt hat. Ich vergebe deshalb vier von fünf Bewertungssternchen und eine klare Leseempfehlung für Krimifans.
Bewertung
4/5
31.10.2018
Buch (Taschenbuch)
Späte Rache
In Münster wird der Juwelier Walter Eibenbrinck in seinem Laden überfallen und beraubt. Gestohlen werden unter anderem zwei Schmuckanhänger mit einem Rotkehlchenmotiv,welche von seiner verstorbenen Frau angefertigt worden waren.
Als kurz hintereinander zwei junge Frauen ermordet werden und ausgerechnet diese Schmuckstücke am Tatort auftauchen, ist es klar, dass es einen Zusammenhang gibt.
Über die Motive tappen sowohl der Leser ,als auch die Polizei lange im Dunklen. Nach langwierigen Ermittlungen kristallisiert sich heraus,dass die Gründe bis weit in die Vergangenheit reichen.
Die Autorin bedient sich eines sehr detailgenauen und manchmal etwas verschachtelten Schreibstils, welcher beim Lesen höchste Konzentration verlangt. Wenn man sich daran gewöhnt hat, wird man mit einer spannenden und schlüssigen Geschichte belohnt.
Eine Schnitzeljagd durch die Museen Münsters, welche mit dem Fall zu tun hat, in deren Verlauf einem aber auch viel Wissen über die Universitätsstadt vermittelt wird, hat die Autorin geschickt in die Geschichte eingebaut.
Die Protagonisten wurden eingehend beschrieben, ich hatte sofort die entsprechenden Bilder im Kopf. Der Spannungsbogen war von Anfang an vorhanden, falsche Fährten inklusive.
Auch der münsterländische Lokalkolorit kam nicht zu kurz.
Zum Schluss gab es eine schlüssige Aufklärung.
Das Buch hat mir, von einigen Startschwierigkeiten abgesehen, spannende Unterhaltung beschert.
Fazit:
Leseempfehlung verbunden mit vier Sternen.
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