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Band 1

Amerikanisches Idyll Roman

4

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2018

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,8/14,9/3,8 cm

Gewicht

634 g

Farbe

Blau / Schwarz

Auflage

1

Originaltitel

American Pastoral

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26237-9

Beschreibung

Rezension

"Philip Roth hat mit dem Roman "Amerikanisches Idyll"...sein wahrscheinlich differenziertestes Buch geschrieben. Er war nie so gut." Welt, 25.07.1998
"Ein Buch, das man getrost in die Galerie der großen Romane unseres Jahrhunderts aufnehmen kann." Brigitte, 13.08.1998

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2018

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,8/14,9/3,8 cm

Gewicht

634 g

Farbe

Blau / Schwarz

Auflage

1

Originaltitel

American Pastoral

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26237-9

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Lesenswertes Familienportrait, deren Harmonie bröckelt

Bewertung aus München am 04.10.2020

Bewertungsnummer: 1385080

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Merry Levov entstammt einer Familie aus der Oberschicht. Nachsichtig und liebevoll wird sie aufgezogen, doch eines Tages zerbricht die Familienidylle: Alles beginnt damit, dass die kleine Merry Levovs im Fernsehen Bilder von Mönchen sieht, die sich in Vietnam als Protest gegen Diktator Diem selbst anzünden. – Diese Ereignisse und noch viele kleine andere Faktoren verwandeln die stotternde, aber aufgeweckte Tochter von Seymour und Dwan Levov, in ein Kind, das voller Hass gegen das eigene Land ist. Sie, die eigentlich aus dem guten Hause einer Oberschicht-Familie stammt, preist plötzlich totalitäre kommunistische Diktaturen. Mehr noch: Sie beginnt ihren eigenen Eltern Hass und Verachtung entgegenzuschreien und dann passiert das Unfassbare. Roths Roman brilliert mit einer detaillierten Ausarbeitung seiner Charaktere und der dichten Beschreibung ihrer Lebensumstände. Im Mittelpunkt dieses Romans steht die psychische Analyse von Merrys Vater, ein jüdischer Einwanderer der 2. Generation. Er versucht mit allen Mitteln, sich der amerikanischen Realität anzupassen. Der "Schwede" steht wohl für unzählige Amerikaner, die einem anderen Kulturkreis entstammen, sich jedoch völlig kompromisslos ihrer neuen Lebenswelt assimilieren. Roth zeigt meisterhaft die Brüche in den Lebensläufen der Familienmitglieder. Hier ist es die Tochter Merry, die während der 60er Jahren gegen diese Assimilierung revoltiert: aus ihr wird eine Terroristin und Aussteigerin. Letztendlich geht das Buch aber nicht über diese junge Frau. Ganz im Gegenteil ist sie nur der Spiegel, in dem sich der assimilierte Vater neu erkennen muss. Empfehlenswert!

Lesenswertes Familienportrait, deren Harmonie bröckelt

Bewertung aus München am 04.10.2020
Bewertungsnummer: 1385080
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Merry Levov entstammt einer Familie aus der Oberschicht. Nachsichtig und liebevoll wird sie aufgezogen, doch eines Tages zerbricht die Familienidylle: Alles beginnt damit, dass die kleine Merry Levovs im Fernsehen Bilder von Mönchen sieht, die sich in Vietnam als Protest gegen Diktator Diem selbst anzünden. – Diese Ereignisse und noch viele kleine andere Faktoren verwandeln die stotternde, aber aufgeweckte Tochter von Seymour und Dwan Levov, in ein Kind, das voller Hass gegen das eigene Land ist. Sie, die eigentlich aus dem guten Hause einer Oberschicht-Familie stammt, preist plötzlich totalitäre kommunistische Diktaturen. Mehr noch: Sie beginnt ihren eigenen Eltern Hass und Verachtung entgegenzuschreien und dann passiert das Unfassbare. Roths Roman brilliert mit einer detaillierten Ausarbeitung seiner Charaktere und der dichten Beschreibung ihrer Lebensumstände. Im Mittelpunkt dieses Romans steht die psychische Analyse von Merrys Vater, ein jüdischer Einwanderer der 2. Generation. Er versucht mit allen Mitteln, sich der amerikanischen Realität anzupassen. Der "Schwede" steht wohl für unzählige Amerikaner, die einem anderen Kulturkreis entstammen, sich jedoch völlig kompromisslos ihrer neuen Lebenswelt assimilieren. Roth zeigt meisterhaft die Brüche in den Lebensläufen der Familienmitglieder. Hier ist es die Tochter Merry, die während der 60er Jahren gegen diese Assimilierung revoltiert: aus ihr wird eine Terroristin und Aussteigerin. Letztendlich geht das Buch aber nicht über diese junge Frau. Ganz im Gegenteil ist sie nur der Spiegel, in dem sich der assimilierte Vater neu erkennen muss. Empfehlenswert!

Schön häßlich

Polar aus Aachen am 18.06.2007

Bewertungsnummer: 564149

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrer Verzweiflung merken deutsche Kritiker gerne an, daß der wahre Familienroman, der sich als Epos seiner Zeit versteht, aus Amerika stammt. Wer Amerikanisches Idyll gelesen hat, wird dem zustimmen und hinzufügen, daß er sich alle Jahrzehnte neu erfindet. Sitte und Anstand sind die Leitmotive vieler Familien. Hinzu kommt, daß die Kinder einen anständigen Beruf lernen sollen und die Eltern im Alter niemandem zur Last fallen wollen. Irgendwo dazwischen dreht sich dann alles um Politik und Religion. Nur läuft's meisten schief. Selbst bei denen, die mit blauen Augen und blonden Haaren ausgestattet sind, die erfolgreich ein Familienunternehmen leiten, die eine Schönheitskönigin geheiratet haben - selbst bei denen. Wie Roth das Schicksal der Familie Levov beschreibt, bedarf all der Fähigkeiten, die sich der Autor mit den Jahren zugelegt hat. Seine Ton spiegelt sich sowohl in der abtrünnigen Tochter wie in der Suche des verzweifelten Vaters wieder. Eine Ehe versinkt im Elend der eigenen Unzulänglichkeit und gleichzeitig setzt sich Roth mit Terrorismus, Sekten und dem Judentum auseinander, als wäre es nichts. Viele Autoren scheitern daran, sich wenigstens einem dieser Themen zu widmen. Ein Philip Roth nicht.

Schön häßlich

Polar aus Aachen am 18.06.2007
Bewertungsnummer: 564149
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrer Verzweiflung merken deutsche Kritiker gerne an, daß der wahre Familienroman, der sich als Epos seiner Zeit versteht, aus Amerika stammt. Wer Amerikanisches Idyll gelesen hat, wird dem zustimmen und hinzufügen, daß er sich alle Jahrzehnte neu erfindet. Sitte und Anstand sind die Leitmotive vieler Familien. Hinzu kommt, daß die Kinder einen anständigen Beruf lernen sollen und die Eltern im Alter niemandem zur Last fallen wollen. Irgendwo dazwischen dreht sich dann alles um Politik und Religion. Nur läuft's meisten schief. Selbst bei denen, die mit blauen Augen und blonden Haaren ausgestattet sind, die erfolgreich ein Familienunternehmen leiten, die eine Schönheitskönigin geheiratet haben - selbst bei denen. Wie Roth das Schicksal der Familie Levov beschreibt, bedarf all der Fähigkeiten, die sich der Autor mit den Jahren zugelegt hat. Seine Ton spiegelt sich sowohl in der abtrünnigen Tochter wie in der Suche des verzweifelten Vaters wieder. Eine Ehe versinkt im Elend der eigenen Unzulänglichkeit und gleichzeitig setzt sich Roth mit Terrorismus, Sekten und dem Judentum auseinander, als wäre es nichts. Viele Autoren scheitern daran, sich wenigstens einem dieser Themen zu widmen. Ein Philip Roth nicht.

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Amerikanisches Idyll

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