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Produktbild: Der Wein des Vergessens

Der Wein des Vergessens

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

44703

Erscheinungsdatum

28.08.2018

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1150 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783701745869

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

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Verkaufsrang

44703

Erscheinungsdatum

28.08.2018

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1150 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783701745869

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Eine beeindruckende Doku eines Unrechts

Gertie G. aus Wien am 17.09.2018

Bewertungsnummer: 1133501

Bewertet: Buch (Paperback)

Weinhändler Paul Robitschek, der Eigentümer der berühmten Riede Sandgrube in Krems, ist Jude und schwul. Im Jahr 1938 keine gute Kombination in Österreich. Obwohl er auf Anraten ihm wohlgesinnter Freunde das Weingut an seinen arischen Geschäftspartner und Liebhaber August Rieger verkauft, setzt Franz Aigner, der Obmann der neugegründeten Winzergenossenschaft, alle Hebel in Bewegung, das Weingut für die Genossenschaft zu requirieren. Man schreckt weder vor Denunziation noch Verleumdung zurück. Paul Robitschek gelingt auf abenteuerliche Weise zuerst die Flucht nach Triest, dass nach Frankreich bis er schließlich in Caracas landet. August Rieger wird mehrmals verhaftet. Nach Ende des NS-Regimes versucht Rieger das Weingut wieder zu bekommen. Doch die Personen in den Amtsstuben sind dieselben, die die Arisierung durchgeführt haben. Erst nach langen zähen Ringen erhält er eine Entschädigung, die den Bruchteil des tatsächlichen Wertes darstellt. Meine Meinung: Die Buchautoren Robert Streibel und Bernhard Herrmann haben ein sehr eindrückliches Werk geschaffen. Obwohl als Roman erschienen, ist das Buch eine gute Dokumentation der Machenschaften. Eine zentrale Rolle in diesem Fall kommt Franz Aigner zu. Aigner bereits seit 1928 (!) illegaler Nazi, hat schon lange den Plan gefasst, die ertragreiche Riede für die Genossenschaft zu bekommen. Man wirft Robitschek neben seinem Judentum und der Homosexualität Unkenntnis im Weinbau, Vernachlässigung der Reben und schlecht gekelterten Wein vor. Aber, in dem Moment, wo die Winzer Krems die Riede in ihrem Besitz hat, sind diese Reben die besten der Wachau. Sehr seltsam, nicht? Der Verkauf an Rieger wird amtlicherseits nicht genehmigt. Die Winzergenossenschaft zahlt einen lächerlichen Betrag an Robitschek, der das Geld natürlich nicht erhält, weil es auf das damals üblich Sperrkonto eingezahlt wird. Doch der wahre Skandal ist, dass durch diverse Verschleierungsaktion bis eben die Autoren zufällig über Dokumente und Tagebücher von Robitschek gestolpert sind, die Vorkommnisse verschwiegen wurden. Im Vorwort ist ein Telefonat mit dem aktuellen Obmann der Winzer Krems abgedruckt, der „in Ruhe gelassen werden will“ und von den längst vergangenen Zeiten nichts wissen und hören will. Wenige Tage nach Erscheinen des Buches, das naturgemäß hohe Wellen schlägt, ist der öffentliche Druck auf den Obmann der Winzer Krems so groß, dass er in einem TV-Interview zustimmt, eine Historikerkommission diese unrühmliche und perfide Aktion untersuchen zu lassen … Fazit: Eine beeindruckende Dokumentation eines Unrechts, das bis heute nicht eingesehen wird. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Eine beeindruckende Doku eines Unrechts

Gertie G. aus Wien am 17.09.2018
Bewertungsnummer: 1133501
Bewertet: Buch (Paperback)

Weinhändler Paul Robitschek, der Eigentümer der berühmten Riede Sandgrube in Krems, ist Jude und schwul. Im Jahr 1938 keine gute Kombination in Österreich. Obwohl er auf Anraten ihm wohlgesinnter Freunde das Weingut an seinen arischen Geschäftspartner und Liebhaber August Rieger verkauft, setzt Franz Aigner, der Obmann der neugegründeten Winzergenossenschaft, alle Hebel in Bewegung, das Weingut für die Genossenschaft zu requirieren. Man schreckt weder vor Denunziation noch Verleumdung zurück. Paul Robitschek gelingt auf abenteuerliche Weise zuerst die Flucht nach Triest, dass nach Frankreich bis er schließlich in Caracas landet. August Rieger wird mehrmals verhaftet. Nach Ende des NS-Regimes versucht Rieger das Weingut wieder zu bekommen. Doch die Personen in den Amtsstuben sind dieselben, die die Arisierung durchgeführt haben. Erst nach langen zähen Ringen erhält er eine Entschädigung, die den Bruchteil des tatsächlichen Wertes darstellt. Meine Meinung: Die Buchautoren Robert Streibel und Bernhard Herrmann haben ein sehr eindrückliches Werk geschaffen. Obwohl als Roman erschienen, ist das Buch eine gute Dokumentation der Machenschaften. Eine zentrale Rolle in diesem Fall kommt Franz Aigner zu. Aigner bereits seit 1928 (!) illegaler Nazi, hat schon lange den Plan gefasst, die ertragreiche Riede für die Genossenschaft zu bekommen. Man wirft Robitschek neben seinem Judentum und der Homosexualität Unkenntnis im Weinbau, Vernachlässigung der Reben und schlecht gekelterten Wein vor. Aber, in dem Moment, wo die Winzer Krems die Riede in ihrem Besitz hat, sind diese Reben die besten der Wachau. Sehr seltsam, nicht? Der Verkauf an Rieger wird amtlicherseits nicht genehmigt. Die Winzergenossenschaft zahlt einen lächerlichen Betrag an Robitschek, der das Geld natürlich nicht erhält, weil es auf das damals üblich Sperrkonto eingezahlt wird. Doch der wahre Skandal ist, dass durch diverse Verschleierungsaktion bis eben die Autoren zufällig über Dokumente und Tagebücher von Robitschek gestolpert sind, die Vorkommnisse verschwiegen wurden. Im Vorwort ist ein Telefonat mit dem aktuellen Obmann der Winzer Krems abgedruckt, der „in Ruhe gelassen werden will“ und von den längst vergangenen Zeiten nichts wissen und hören will. Wenige Tage nach Erscheinen des Buches, das naturgemäß hohe Wellen schlägt, ist der öffentliche Druck auf den Obmann der Winzer Krems so groß, dass er in einem TV-Interview zustimmt, eine Historikerkommission diese unrühmliche und perfide Aktion untersuchen zu lassen … Fazit: Eine beeindruckende Dokumentation eines Unrechts, das bis heute nicht eingesehen wird. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Der Wein des Vergessens

von Robert Streibel, Bernhard Herrmann

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