Die gelben Quadrate

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Roman

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Beschreibung

Simon Konttas entwirft in seinem Roman die Philosophie eines "richtigen" Lebens

Der Student Sebastian Calan lebt in einer Wiener Wohngemeinschaft. Einer seiner Mitbewohner ist der in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigte Bruno. Calan ist sowohl seines am pulsierenden Leben vorbeiexistierenden Scheindaseins als Student als auch seiner Beschäftigung bei einem Professor der Philosophie überdrüssig. Als er den jungen Star-Philosophen Geronimo kennenlernt, verstrickt er sich ganz und gar nicht widerwillig in dessen undurchschaubaren Plänen, die ihn in eine andere Lebenswirklichkeit beamen. So, gänzlich verwandelt, trifft er eine Entscheidung, die nicht nur Bruno und die anderen WG-Bewohner verstört.

Simon Konttas ist Verfasser einer Vielzahl an Novellen, Erzähungen und Kurzgeschichten sowie einiger Romane im psychologisch analysierenden Realismus. Sein Werk umfasst auch Lyrik und Essays und wurde in verschiedenen Zeitschriften und u.a. im Rahmen seiner Poetik-Dozentur an der Universität Jena/Deutschland vorgestellt. Zuletzt erschien die Romanburleske "Arme Leute" (2018).

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2018

Verlag

Hollitzer

Seitenzahl

384

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2018

Verlag

Hollitzer

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,3/14,3/3 cm

Gewicht

571 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99012-529-8

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Philosophische Betrachtungen in Wien können auch spannend sein - Überraschungen inklusive

Luis Stabauer aus Wien am 20.12.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wo andere Sternchen sehen, sieht Geronimo gelbe Quadrate. Sebastian hört zu, wenn andere geschwätzige Monologe halten, denkt nach, zieht seine Schlüsse. Wird er deswegen von den einen beneidet und den anderen in intime Details eingebunden? In seinen Betrachtungen kommt Sebastian über Bruno, dem Mitbewohner in der Wohngemeinschaft und ehemaligen Fliesenleger, über Professoren der philosophischen Fakultät, sowie deren Randfiguren und auch über Geronimo zu ähnlichen Schlüssen. Er verpackt sie in seinen Gedichten. Geronimo, der Star-Philosoph, sucht seine Freundschaft, aber erst der Wein lockert seine Zunge. Während eines WG-Festes schickt Geronimo eine Nachricht an Sebastian: Ihm war, nachdem er die Nachricht gelesen hatte, als ob das Fensterbrett, das er dabei angeschaut hatte, sich bewegt hätte, so als vergrößerte es sich. Er starrte es an, atmete gleichmäßig und schloss dann die Augen. Hervorragende Beschreibungen von erlaubten, erduldeten und geheimen Beziehungen, von Bezirken, Räumen, Wohnungen, Gegenständen und Tieren in Wien machen den Roman zu einem literarischen Erlebnis. Monologe und Dialoge lassen Figuren entstehen, die gar nicht mehr beschrieben werden mussten. Sie deuten an, machen neugierig, sie tragen das Buch und bringen es zu einem erstaunlichen Ende.

Philosophische Betrachtungen in Wien können auch spannend sein - Überraschungen inklusive

Luis Stabauer aus Wien am 20.12.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wo andere Sternchen sehen, sieht Geronimo gelbe Quadrate. Sebastian hört zu, wenn andere geschwätzige Monologe halten, denkt nach, zieht seine Schlüsse. Wird er deswegen von den einen beneidet und den anderen in intime Details eingebunden? In seinen Betrachtungen kommt Sebastian über Bruno, dem Mitbewohner in der Wohngemeinschaft und ehemaligen Fliesenleger, über Professoren der philosophischen Fakultät, sowie deren Randfiguren und auch über Geronimo zu ähnlichen Schlüssen. Er verpackt sie in seinen Gedichten. Geronimo, der Star-Philosoph, sucht seine Freundschaft, aber erst der Wein lockert seine Zunge. Während eines WG-Festes schickt Geronimo eine Nachricht an Sebastian: Ihm war, nachdem er die Nachricht gelesen hatte, als ob das Fensterbrett, das er dabei angeschaut hatte, sich bewegt hätte, so als vergrößerte es sich. Er starrte es an, atmete gleichmäßig und schloss dann die Augen. Hervorragende Beschreibungen von erlaubten, erduldeten und geheimen Beziehungen, von Bezirken, Räumen, Wohnungen, Gegenständen und Tieren in Wien machen den Roman zu einem literarischen Erlebnis. Monologe und Dialoge lassen Figuren entstehen, die gar nicht mehr beschrieben werden mussten. Sie deuten an, machen neugierig, sie tragen das Buch und bringen es zu einem erstaunlichen Ende.

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von Simon Konttas

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