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Produktbild: Alles ist lebend tot
Band 1

Alles ist lebend tot Kriminalroman

Aus der Reihe Barbara Aubert
7

6,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.09.2018

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

313 (Printausgabe)

Dateigröße

2013 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783839257463

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

05.09.2018

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

313 (Printausgabe)

Dateigröße

2013 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783839257463

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Ein Neuanfang in der Provinz mit mörderischem Auftakt

Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1140414

Bewertet: eBook (ePUB)

Nach dem Verkauf ihres Wiener Softwareunternehmens erfüllt sich Barbara Aubert einen langgehegten Traum und investiert in eine Gärtnerei samt Blumenladen – und zieht dafür in das beschauliche Tulln, der Heimatstadt von Egon Schiele. Die Idylle währt jedoch nicht lange, als ein Kunstsammler erschlagen und ein Bild von Schiele geraubt wird. Während die Ermittlungen in Gang kommen und prominente Bürger von Tulln unter Verdacht geraten, entdeckt Barbara in ihrem Haus Hinweise auf die Jugend des berühmten Malers. Alles ist lebend tot ist mein erster Roman von Natalie Mesensky, der mich aufgrund des ungewöhnlichen Titels sowie der Tatsache, dass der Krimi in der Umgebung von Wien spielt, direkt angesprochen hat. Und es ist der Autorin sehr gut gelungen, Tulln mit reichlich liebevollem Lokalkolorit und abwechslungsreichen Charakteren darzustellen. Das Buch beginnt zwar direkt mit dem Todesfall eines bekannten Kunstsammlers, danach geht es aber erstmal ruhiger zu, es werden die mehr oder weniger schrägen Figuren mit ihren Eigenarten vorgestellt. Und wie man das in der Provinz erwartet, gibt es natürlich auch jede Menge Klatsch und Tratsch. Barbara als Zugezogene wird jedoch recht schnell in den illustren Kreis der Tullner Prominenz aufgenommen, unterstützt sie doch mit ihrer Beteiligung an der Gärtnerei die örtliche Wirtschaftskraft. Ihre Teilhaberschaft in einem alten Familienunternehmen geht nicht ohne Reibereien ab: ihre Partnerin Leonie Bogner war gezwungen, eine Investorin von außen mit an Bord zu holen, um die Gärtnerei vor der Insolvenz zu bewahren, möchte sich jedoch ungern in die Geschäfts- und Ladenführung reinreden lassen. Mir hat es gefallen, dass Barbara so mutig war und ihr erfolgreiches Wiener Unternehmen verkauft hat, um sich einen Traum zu erfüllen und daher habe ich mir natürlich gewünscht, dass sie und Leonie sich zusammenraufen werden. Als es zu einem weiteren Mord kommt, nimmt der Krimi immer mehr Fahrt auf, zumal die Autorin sehr geschickt falsche Fährten legt und ich mir bis beinahe zum Schluss nicht sicher war, wer der oder die Täter sein könnten. Am Ende habe ich beinahe jeden verdächtigt – das war clever gemacht. Bei der einen oder anderen Figur lag ich auch mit meinem ersten Eindruck völlig daneben, was zu weiteren überraschenden Wendungen führte. Sehr geschickt baut Natalie Mesensky in diese Handlung einen Abriss des Lebens des Tullner Malers Egon Schiele mit ein, indem Barbara in ihrem Haus Hinweise auf dessen Kindheit entdeckt. Ich muss gestehen, mir war der Maler zwar ein Begriff, jedoch wusste ich über ihn so gut wie nichts, da mich auch seine Bilder nicht so sehr ansprechen. Aber dennoch finde ich es immer spannend, wenn solche wissenswerten Details in einem Buch verarbeitet werden, zumal es im vorliegenden Buch perfekt zum Handlungsort passt. Der Schreibstil ist flott und leicht zu lesen, durchsetzt mit Dialektwörter, welche das Buch noch authentischer machen. Gut gefallen hat mir auch der Humor, der immer wieder durchblitzt. In der Handlung finden sich ab und an Hinweise auf einen früheren Fall (und den ersten Krimi der Autorin), die jedoch nicht für das Verständnis dieser Handlung weiter notwendig sind, mich aber neugierig auf die früheren Bücher gemacht haben. Das Buch ist ein solider Krimi, der mir spannende und unterhaltsame Stunden bereitet hat und bei dem ich nebenbei noch etwas über Egon Schiele gelernt habe.

Ein Neuanfang in der Provinz mit mörderischem Auftakt

Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1140414
Bewertet: eBook (ePUB)

Nach dem Verkauf ihres Wiener Softwareunternehmens erfüllt sich Barbara Aubert einen langgehegten Traum und investiert in eine Gärtnerei samt Blumenladen – und zieht dafür in das beschauliche Tulln, der Heimatstadt von Egon Schiele. Die Idylle währt jedoch nicht lange, als ein Kunstsammler erschlagen und ein Bild von Schiele geraubt wird. Während die Ermittlungen in Gang kommen und prominente Bürger von Tulln unter Verdacht geraten, entdeckt Barbara in ihrem Haus Hinweise auf die Jugend des berühmten Malers. Alles ist lebend tot ist mein erster Roman von Natalie Mesensky, der mich aufgrund des ungewöhnlichen Titels sowie der Tatsache, dass der Krimi in der Umgebung von Wien spielt, direkt angesprochen hat. Und es ist der Autorin sehr gut gelungen, Tulln mit reichlich liebevollem Lokalkolorit und abwechslungsreichen Charakteren darzustellen. Das Buch beginnt zwar direkt mit dem Todesfall eines bekannten Kunstsammlers, danach geht es aber erstmal ruhiger zu, es werden die mehr oder weniger schrägen Figuren mit ihren Eigenarten vorgestellt. Und wie man das in der Provinz erwartet, gibt es natürlich auch jede Menge Klatsch und Tratsch. Barbara als Zugezogene wird jedoch recht schnell in den illustren Kreis der Tullner Prominenz aufgenommen, unterstützt sie doch mit ihrer Beteiligung an der Gärtnerei die örtliche Wirtschaftskraft. Ihre Teilhaberschaft in einem alten Familienunternehmen geht nicht ohne Reibereien ab: ihre Partnerin Leonie Bogner war gezwungen, eine Investorin von außen mit an Bord zu holen, um die Gärtnerei vor der Insolvenz zu bewahren, möchte sich jedoch ungern in die Geschäfts- und Ladenführung reinreden lassen. Mir hat es gefallen, dass Barbara so mutig war und ihr erfolgreiches Wiener Unternehmen verkauft hat, um sich einen Traum zu erfüllen und daher habe ich mir natürlich gewünscht, dass sie und Leonie sich zusammenraufen werden. Als es zu einem weiteren Mord kommt, nimmt der Krimi immer mehr Fahrt auf, zumal die Autorin sehr geschickt falsche Fährten legt und ich mir bis beinahe zum Schluss nicht sicher war, wer der oder die Täter sein könnten. Am Ende habe ich beinahe jeden verdächtigt – das war clever gemacht. Bei der einen oder anderen Figur lag ich auch mit meinem ersten Eindruck völlig daneben, was zu weiteren überraschenden Wendungen führte. Sehr geschickt baut Natalie Mesensky in diese Handlung einen Abriss des Lebens des Tullner Malers Egon Schiele mit ein, indem Barbara in ihrem Haus Hinweise auf dessen Kindheit entdeckt. Ich muss gestehen, mir war der Maler zwar ein Begriff, jedoch wusste ich über ihn so gut wie nichts, da mich auch seine Bilder nicht so sehr ansprechen. Aber dennoch finde ich es immer spannend, wenn solche wissenswerten Details in einem Buch verarbeitet werden, zumal es im vorliegenden Buch perfekt zum Handlungsort passt. Der Schreibstil ist flott und leicht zu lesen, durchsetzt mit Dialektwörter, welche das Buch noch authentischer machen. Gut gefallen hat mir auch der Humor, der immer wieder durchblitzt. In der Handlung finden sich ab und an Hinweise auf einen früheren Fall (und den ersten Krimi der Autorin), die jedoch nicht für das Verständnis dieser Handlung weiter notwendig sind, mich aber neugierig auf die früheren Bücher gemacht haben. Das Buch ist ein solider Krimi, der mir spannende und unterhaltsame Stunden bereitet hat und bei dem ich nebenbei noch etwas über Egon Schiele gelernt habe.

Humorvoller Kunstkrimi

Bewertung aus Eschweiler am 20.01.2021

Bewertungsnummer: 1139395

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Barbara zieht von Wien in die nahe Kleinstadt Tulln. Kauft sich eine alte Villa und in ein Blumengeschäft ein. Sie will ein neues Leben beginnen. Doch mit der tratschenden Kleinstadt, die dann auch noch von einer Räuber- und Mörderbande heimgesucht wird, hat sie nicht gerechnet. Ist auch sie in Gefahr, wo doch durch den Kauf der Villa für alle Tullner offensichtlich zu sein scheint, dass sie reich ist? Neben dem Kleinstadtidyll und der Krimihandlung mit Raub und Mord weist der Roman noch ein drittes Handlungselement auf: Kunst. Und zwar nicht irgendeine Kunst, sondern die des Tullner Malers Egon Schiele. Barbara findet so in ihrer Villa Kunstwerke und Fotografien, die auf eine Verbindung mit Egon Schiele hinweisen. So macht Barbara sich auf die Suche und recherchiert zu dem vor hundert Jahren verstorbenen jungen Künstler. Die Autorin macht das gut. Es gibt die Handlung rund um Egon Schiele, es gibt den Klatsch und Tratsch der Kleinstadt mit vielen seltsamen, aber auch netten Leuten und dann gibt es da die Raub- und Mordserie. Man denkt sich als Leser, dass irgendwie alles zusammenhängen muss, aber sieht das große Ganze nicht. Es ist also ein toller Roman zum Knobeln. Für mich haben die handelnden Personen den Roman am meisten getragen. Wir treffen hier auf viele sehr unterschiedliche Charaktere. Und alle diese Charaktere sind irgendwie komisch, kauzig, seltsam, mit Spleens. Aber genau das macht den Roman aus. Denn ist nicht jeder irgendwie ein bisschen komisch? Hier ist es vielleicht an manchen Stellen auf die Spitze getrieben, aber ich fand sehr unterhaltsam, weil die Autorin das gekonnt mit einer schönen Prise (trockenen) Humor verpackt und so gab es - trotz der ernsten Handlung - immer wieder Momenten, in denen ich schmunzeln musste. Dieser Humor macht auch den Schreibstil aus. Er liest sich zwar locker, ist aber nicht seicht sondern präzise und humorvoll. Hin und wieder gibt es ein paar österreichisch-gefärbte Redewendungen und Wörter, mal sind sie erklärt, mal ergeben sie sich aus dem Kontekt - ich als rheinische Deutsche, die dem österreichischen Dialekt sehr fern ist, konnte auf jeden Fall alles gut verstehen und für mich hat die österreichisch-eingefärbte Sprache einen schönen Flair gegeben. Ein etwas anderer, aber wirklich toller Krimi, den ich nur wärmstens empfehlen kann, vor allem wenn man Tulln und Wien oder Egon Schiele interessiert ist.

Humorvoller Kunstkrimi

Bewertung aus Eschweiler am 20.01.2021
Bewertungsnummer: 1139395
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Barbara zieht von Wien in die nahe Kleinstadt Tulln. Kauft sich eine alte Villa und in ein Blumengeschäft ein. Sie will ein neues Leben beginnen. Doch mit der tratschenden Kleinstadt, die dann auch noch von einer Räuber- und Mörderbande heimgesucht wird, hat sie nicht gerechnet. Ist auch sie in Gefahr, wo doch durch den Kauf der Villa für alle Tullner offensichtlich zu sein scheint, dass sie reich ist? Neben dem Kleinstadtidyll und der Krimihandlung mit Raub und Mord weist der Roman noch ein drittes Handlungselement auf: Kunst. Und zwar nicht irgendeine Kunst, sondern die des Tullner Malers Egon Schiele. Barbara findet so in ihrer Villa Kunstwerke und Fotografien, die auf eine Verbindung mit Egon Schiele hinweisen. So macht Barbara sich auf die Suche und recherchiert zu dem vor hundert Jahren verstorbenen jungen Künstler. Die Autorin macht das gut. Es gibt die Handlung rund um Egon Schiele, es gibt den Klatsch und Tratsch der Kleinstadt mit vielen seltsamen, aber auch netten Leuten und dann gibt es da die Raub- und Mordserie. Man denkt sich als Leser, dass irgendwie alles zusammenhängen muss, aber sieht das große Ganze nicht. Es ist also ein toller Roman zum Knobeln. Für mich haben die handelnden Personen den Roman am meisten getragen. Wir treffen hier auf viele sehr unterschiedliche Charaktere. Und alle diese Charaktere sind irgendwie komisch, kauzig, seltsam, mit Spleens. Aber genau das macht den Roman aus. Denn ist nicht jeder irgendwie ein bisschen komisch? Hier ist es vielleicht an manchen Stellen auf die Spitze getrieben, aber ich fand sehr unterhaltsam, weil die Autorin das gekonnt mit einer schönen Prise (trockenen) Humor verpackt und so gab es - trotz der ernsten Handlung - immer wieder Momenten, in denen ich schmunzeln musste. Dieser Humor macht auch den Schreibstil aus. Er liest sich zwar locker, ist aber nicht seicht sondern präzise und humorvoll. Hin und wieder gibt es ein paar österreichisch-gefärbte Redewendungen und Wörter, mal sind sie erklärt, mal ergeben sie sich aus dem Kontekt - ich als rheinische Deutsche, die dem österreichischen Dialekt sehr fern ist, konnte auf jeden Fall alles gut verstehen und für mich hat die österreichisch-eingefärbte Sprache einen schönen Flair gegeben. Ein etwas anderer, aber wirklich toller Krimi, den ich nur wärmstens empfehlen kann, vor allem wenn man Tulln und Wien oder Egon Schiele interessiert ist.

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Alles ist lebend tot

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