Produktbild: Asmarom und die Superhelden

Asmarom und die Superhelden Eine Actionstory über fünf ungleiche Freunde

9

12,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.09.2018

Verlag

Fontis

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/2,3 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Dunkellila / Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-156-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.09.2018

Verlag

Fontis

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/2,3 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Dunkellila / Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-156-0

Herstelleradresse

Fontis Media GmbH
Baukloh 1
58515 Lüdenscheid
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Friedensau

    5/5

    10.01.2019

    Buch (Paperback)

    Ben gewinnt und verliert

    In dem Buch "Asmarom und die Superhelden" von Susanne Ospelkaus, geht es um fünf Jugendliche, die mehr oder weniger unfreiwillig auf einer Kinder- und Jugendstation eines Krankenhauses aufeinandertreffen. Der kluge und stark übergewichtige Ben trifft auf Tobias, den Verbrennungen am ganzen Körper entstellt haben. Zu ihnen kommt noch Asmarom, ein Flüchtlingsjunge, von dem man noch nicht weiß was ihm fehlt. Seine Schwester Noemi sorgt sich um ihn und findet ihn schließlich auf der KJ2, wo auch Elena in einem Isolationszimmer auf Heilung ihrer unheilbaren Krankheit hofft. Fünf ganz unterschiedliche Personen und Schicksale treffen hier aufeinander. Die Kapitel sind abwechselnd aus Noemis, Bens und später auch aus Elenas Sicht geschrieben. So kann man gut erfahren was sich in den Köpfen und Herzen der Jugendlichen in ihrer jeweils schicksalhaften Situation abspielt. Die Autorin versteht es wunderbar sich dem berührenden Thema von Krankheit und Tod zu nähern und die Leser durch ihren authentischen Stil in die Lebenswelt der Jugendlichen mitzunehmen. Man bangt mit Noemi verborgen im Putzraum, darum, wie sie zu ihrem Bruder gelangen soll und sorgt sich um seinen Gesundheitszustand. Man rechnet mit Ben Wahrscheinlichkeiten aus und fängt an den Zahlen im Alltag eine ganz neue Bedeutung beizumessen. Man versteckt sich mit Tobias unter der großen Kapuze, um niemanden seine Narben sehen zu lassne. Man ist einsam mit Elena im Isolationszimmer und fragt sich, ob das eigene Leben eine Zukunft hat. Man wundert sich mit Asmarom über das Leben in Deutschland und fragt sich woher die Schmerzen kommen und wie es weitergehen wird in diesem Land für ihn. Langsam nähern sich die Jugendlichen einander an und teilen ein Stück ihres Lebens miteinander. Sie ärgern sich über emotionslose Schwestern und arrogante Professoren, setzen sich auseinander mit Therapien und verzweifelten oder desinteressierten Eltern und fangen so an sich gegenseitig zu stützen. Die polnische Putzfrau Jola schließt sie alle in ihr großes Herz und gemeinsam erleben sie ein richtiges Abenteuer. Ben schreibt wunderschöne Gedichte für Elena und Tobias schafft es mit einem Übersetzungssprachprogramm Kontakt mit Noemi und Asmarom aufzunehmen. Sie wachsen zusammen, aber die Zeit holt sie zurück in die Realität ihres Lebens. Der Aufenthalt auf der KJ2 endet, die Therapien zeigen Ergebnisse, oder auch nicht. Für wen ist die KJ2 die Endstation? Oder gibt es da noch etwas worauf es sich zu hoffen lohnt? Ben gewinnt Freund und verliert Gewicht,a ber auch noch etwas viel wertvolleres. Ein wunderschönes Jugendbuch, das tief bewegt und Hoffnung macht. Unbedingte Leseempfehlung für Jugendliche ab 14 und Erwachsene.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    07.01.2019

    Buch (Paperback)

    Beeindruckendes Jugedbuch

    „...Wieso? Das Leben hört nicht auf, lustig zu sein, nur weil jemand krank ist, und es hört nicht auf, ernst zu sein, nur weil jemand lacht...“ Die 16jährige Noemi aus Eritrea hat sich vor 3 Monaten von ihrer Mutter verabschiedet und ist mit ihrem kleinen Bruder Asmarom nach Deutschland geflüchtet. Der Vater wurde vorher inhaftiert. Christ zu sein in Eritrea ist gefährlich. Im Flüchtlingslager wird sie von Asmarom getrennt. Er kommt wegen Unterernährung in ein Krankenhaus. Der 17jährige Ben lebt mit seinen Eltern im 15. Stock eines Plattenbaus. Die Eltern interessieren sich nicht für den Jungen. Ein Leben mit Hartz IV ließ sie gleichgültig werden. Doch Ben möchte etwas ändern. Deshalb lässt er sich auf Grund seines starken Übergewichts in eine Klinik einweisen. Sein Hobby ist die Mathematik. Er mag das gedankliche Spiel mit Zahlen. Tobi liegt schon im Krankenhaus. Sein Körper ist voller Brandwunden. Der Spiegel im Bad wurde deshalb zugehängt. Er redet nicht viel, sondern lässt reden – sein Smartphone. Und dann gibt es noch Elena. Das Mädchen ist todkrank. Eine neue Gentherapie soll ihr helfen. Die Autorin hat ein spannendes und tiefgründiges Jugendbuch geschrieben. Es geht um Fragen des Glaubens, um Leben und Tod, um die Macht und die Ohnmacht der modernen Medizin, um Freundschaft und Beistand. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Während die meisten Kapitel des Buches von einem neutralen Erzähler dargestellt werden, berichtet Noemi über ihr Leben selbst. Es gibt nur wenige Sätze zur Flüchtlingsfrage, aber die gehen unter die Haut. Ich denke dabei an das folgende Zitat: „...Mama dachte, das libysche Geld bringt uns weiter, aber die Männer wollten immer nur Euro-Scheine oder meinen Körper oder den meines Bruders...“ Noemi glaubt in Deutschland sicher zu sein, muss aber im Flüchtlingslager erleben, dass sie als Frau und Christin zur untersten Stufe der Hierarchie gehört. Zwei Protagonisten fallen besonders positiv auf. Das ist zum einen Ben, der über sehr viel Empathie verfügt und den anderen eine Hilfe ist. Und dann gibt es die polnische Putzfrau Jolantha, die sich Zeit nimmt, zuhört, tröstet. Im Gegensatz dazu ist Elena für den Herrn Professor nur ein Forschungsobjekt. Er hat vergessen, dass eigentlich ein Mensch vor ihm steht. Jolanthas Einschätzung trifft es glasklar: „...Unser Hahn auf Misthaufen. Er erinnert mich an Professor. Nimmt sich wichtig, krähen umher und machen Brust dick...“ Als Asmarom immer schwächer wird, planen die fünf Kinder mit Hilfe von Jolantha eine ungewöhnliche Aktion. Sie türmen. Das Erleben schweißt die Fünf zusammen. Danach können sie selbst mit schwierigen Situationen anders umgehen. Tiefgründig sind die Gespräche gegen Ende der Geschichte. Jolantha vermag es, ihren Glauben den Kindern zu vermitteln. Es geht um Sterben und Tod. Sie findet kindgerechte Metapher. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, wie Menschen über sich hinauswachsen können.

  • booklover2011

    5/5

    03.01.2019

    Buch (Paperback)

    Eine berührende Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt

    Inhalt (dem Klappentext entnommen): Ben, ein Mathe-Freak und Comic-Fan, träumt von Superkräften und Heldentaten. Doch seine Fettleibigkeit und sein asoziales Umfeld halten ihn in der tristen Realität. Als er im Krankenhaus behandelt wird, lernt er eine neue Welt kennen. Eine Welt, in der niemand der Norm entspricht, aber in der auch nichts echt ist, weder Leben, Licht noch Luft. Ben teilt das Patientenzimmer mit dem durch Brandwunden entstellten Tobias und dem Flüchtlingsjungen Asmarom aus Eritrea. Für Aufregung sorgt eine neuartige Gentherapie, die an der schwerkranken Elena angewendet wird und sie zum Forschungsobjekt macht. Die Jugendlichen werden vermessen und auf Norm getrimmt. Als bei Asmarom mysteriöse Symptome auftauchen, wollen die anderen drei helfen. Aus einem Versteck heraus beobachtet Asmaroms Schwester Noemi die Station. Und hat eine verwegene Idee. Überraschende Unterstützung bekommen die fünf Jugendlichen von einer polnischen Putzfrau und einem afrikanischen Arzt. Meinung: Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Noemi sowie aus der dritten Erzähl-Perspektive von Elena und Ben geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem die gutherzige Putzfrau Jolanta, die den Jugendlichen beisteht. Manche Nebencharaktere sind überspitzt dargestellt, wie der Herr Professor, und auch manche Situationen mit dem Krankenhaus (z.B. dass Tobias mit seinen Verbrennungen nicht auf der Verbrennungsstation liegt), werden wohl in der Realität nicht so passieren, aber so sind die fünf quasi „gezwungen“ Zeit miteinander zu verbringen, sich kennenzulernen und Freunde zu werden. Eine berührende Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt, die nicht nur für die jugendliche Zielgruppe geeignet ist. Volle Punktzahl. Fazit: Eine berührende Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt, die nicht nur für die jugendliche Zielgruppe geeignet ist.

  • Bewertung

    aus Lugau

    5/5

    02.01.2019

    Buch (Paperback)

    Asmarom und die Superhelden

    Fünf ganz unterschiedliche Jugendliche treffen auf der Kinder- und Jugendstation des Krankenhauses aufeinander. Da ist Ben aus dem Plattenbau, dessen Eltern von Hartz4 leben und denen alles ringsum egal ist. Er liebt Mathe und Comics und geht wegen starken Übergewichts freiwillig in die Klinik. Dort teilt er das Zimmer mit Tobias, der von Brandwunden entstellt ist und der sich unter weiter Kleidung versteckt und sein Smartphon für sich sprechen lässt. Elena ist unheilbar krank, doch der Professor setzt auf eine neuartige Gentherapie und für ihn ist sie nur noch Forschungsobjekt und nicht mehr Mensch. Ins Zimmer der Jungen wird Asmarom, ein Flüchtlingsjunge aus Eritrea, gelegt. Seine Schwester Noemi sucht ihn und kommt so ins Krankenhaus und lernt die andern Jugendlichen kennen. Als es Asmarom immer schlechter geht, schmieden die Freunde einen Plan, den sie mit Hilfe der polnischen Putzfrau Jolanta umsetzen. Die Freunde verschwinden für zwei Tage aus dem Krankenhaus… Wird ihr Plan gelingen? Das Jugendbuch „Asmarom und die Superhelden“ bietet eine spannende und tiefgründige Lektüre, nicht nur für junge Leute. Die Geschichte ist gut geschrieben und fesselt schnell. Im Buch werden sehr aktuelle Themen aufgegriffen, zb. das Anderssein... egal ob von Ben, weil in der Familie Liebe ebenso wie finanzielle Mittel fehlen und er das mit reichlich Essen kompensiert oder von Tobias mit seinen entstellenden Brandwunden oder von Elena, deren Leben vom Krebs bestimmt wird… Flucht und Fremdsein und die daraus entstehenden Ängste und Traumata, die Noemi in ihrem Erzählen und Asmarom in seinem Verhalten deutlich zeigen. Dass diese fünf Jugendlichen auf einer Krankenstation aufeinander treffen erscheint in der Realität eher unwahrscheinlich, da zumindest Elena mit der speziellen Krebstherapie auf der onkologischen Station liegen würde. Ebenso gehört wohl das Brandopfer in eine Spezialklinik und nicht mit einem übergewichtigen Jungen, der „nur“ abnehmen soll, ins Zimmer. Aber egal… für den Verlauf der Story ist es wichtig, dass diese so unterschiedlichen Jugendlichen aufeinander treffen, denn jeder hat etwas zu geben… Besonders gut gefallen hat mir Ben… sein mathematisches Können und seine Logik, seine Liebe zu Comic-Helden, seine große Empathie, mit der er den Anderen immer wieder Mut macht. Von ihm stammt auch die Aussage, dass sie Helden sind. Ebenso gefiel mir Elena… wie sie sich dagegen wehrt nur ein „Fall“ zu sein: „I‘m only human!“, und wie sie am Ende des Buches sagen kann, dass sie nur umzieht. Eine weitere Heldin im Buch ist für mich Jolanta, die mit ihren guten Worten und ihrer Hilfe den Jugendlichen das Leben leichter macht, die ihnen die kurze Flucht ermöglicht und die ihren festen Glauben an Gott weitergibt. Traurig macht mich die Tatsache, dass weder der auf Ruhm bedachte Professor noch die völlig unsensible Krankenschwester Kim ausgedacht sind, sondern dass man sie wohl in jedem Krankenhaus antrifft. Fazit: „Asmarom und die Superhelden“ ist ein spannendes und tiefgründiges Buch über Freundschaft und Mut und Glauben. Meiner Meinung nach eignet es sich für Jugendliche ab ca. 15 Jahre und für Erwachsene. Gern empfehle ich das Buch weiter.

  • Bewertung

    aus Aldenhoven

    5/5

    18.12.2018

    Buch (Paperback)

    innere Stärken

    Dieses Jugendbuch berichtet über die Begegung von 5 sehr unterschiedlichen Jugendlichen, die sich aus den verschiedensten Gründen im Krankenhaus aufhalten. Da ist der fettleibige Ben, dessen Eltern sich nicht um ihn kümmern, die Flüchtlingskinder Asmarom und Noemi , die Schwerkranke Elena und der durch Verbrennungen entstellt Tobias. Es entwickelt sich eine Freundschaft, die durch ungewöhnliche Aktionen LEben rettet und auch über den Tod hinaus noch Bedeutung haben wird. Mir gefällt der flüssige Schreibstil und die äußerst vielschichtige Geschichte von Beginn an sehr gut. Man merkt , das die Autorin sich auf Grund ihrer eigenen Geschichte sehr gut in die Probleme der unterschiedlichen Jugendlichen hineinversetzen kann. Einzelne Dinge werden sehr überzeichnet dargestellt, um die Intensionen des Buches besser rüberzubringen. Dazu gehört die asoziale familiäre Umgebung von Ben und auch der Krankenhausalltag. Das Ein oder Andere, wie die nicht zugelassenen Gentherapie, hätte aus meiner Sicht auch noch mehr ausgearbeitet werden können, aber das hätte den Rahmen dieses Buches wahrscheinlich gesprengt. Dazu werden einfach zu viele unterschiedliche Themen angesprochen. Es werden starke Schwerpunkte gesetzt, die gut ausgefeilt werden. Anders geht dabei leider unter. Ein Schwerpunkt ist auf jeden Fall der Wert von Freundschaft und der Wert innerer Stärken, der äußere Mängel in den Hintergrund treten lassen. Das Erleben der Flüchtlingskinder Asmarom und Noemi spielt nur eine untergeordnete Rolle, betrifft aber ein sehr aktuelles Thema. Auch die nicht zugelassene Gentherapie hätte noch mehr Ausarbeitung verdient. Der Patient als Forschungsobjekt wird wiederum sehr gut dargestellt. Die empathische Putzfrau Jolena spielt bei Elenas Glaubensfindung eine sehr wichtige Rolle. Der Tod eines lieben MEnschen und die VErarbeitung der Trauer wird sehr gut ausgearbeitet. Ein Buch , das auch Jugendliche ansprechen wird und tiefgründige Themen interessant ausarbeitet.

Kundinnen und Kunden meinen

5

7

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (9)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Asmarom und die Superhelden