Eine Woche mit der Familie kann verdammt lange sein ...
Es ist Weihnachten und die Familie Birch trifft sich zum ersten Mal seit Jahren wieder vollzählig in Norfolk. Die älteste Tochter Olivia ist Ärztin und es besteht der Verdacht auf eine ansteckende Krankheit, sodass sie gerade jetzt für eine Woche in Quarantäne muss. Dem Rest der Familie bleibt nichts anderes übrig, als die nächsten sieben Tage mit ihr im Haus zu verbringen. Aber eine Woche mit den Liebsten kann sich wie eine Ewigkeit anfühlen, vor allem wenn alle versuchen, ihre Geheimnisse voreinander zu verstecken. Doch das letzte rätselhafte Adventstürchen öffnet sich ganz von selbst und ein unerwarteter Gast taucht auf, der vielleicht alle Fäden zusammenführen kann.
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Frohe Weihnachten - nicht.
S. L. aus Berlin am 24.01.2021
Bewertungsnummer: 1139247
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Familie Birch wird Weihnachten in Quarantäne verbringen. Zwar auf einem weitläufigen Landsitz, aber trotzdem isoliert. Olivia, die älteste Töchter, hat in Liberia geholfen, Opfer der Haag- Epidemie zu versorgen und darf in der siebentägigen Inkubationszeit keine Kontakte zur Außenwelt haben. Also ziehen Mutter Emma, Vater Andrew und Schwester Phoebe mit ihr aufs Land. Wer jetzt aber denkt, dass die Feiertage besinnlich und sorgenfrei verlaufen, irrt gewaltig. Jeder hat ein gewichtiges Problem: verheimlichter Nachwuchs, verheimlichte Krankheit, verheimlichte intime Kontakte und mehr.
Francesca Hornak gelingt es ausgezeichnet, ein Wechselbad der Gefühle zu entfachen. Sie erzählt aus der Perspektive der Hauptpersonen, erweckt für jeden Verständnis für dessen Ansichten und sieht mit dessen Augen überdeutlich die Fehler der anderen. Aber aus deren Sicht wiederum sieht alles tatsächlich anders aus.
Gefühlvoll, spannend, nachdenklich machend - das alles trifft auf diesen Roman aus dem Ullstein Verlag zu.
Sieben Tage Wir - Francesca Hornak
Bewertung aus Langerwehe am 24.01.2021
Bewertungsnummer: 1139257
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Von der Autorin Francesca Hornak habe ich noch nie etwas gelesen, es war das erste Ebook und ich bin begeistert.
Olivia, Ärztin und ältere Tochter von Emma und Andrew Birch kommt aus einem Auslandseinsatz nach Norfolk, um mit ihrer Familie Weihnachten zu feiern. In Liberia ist eine Epidemie ausgebrochen durch den gefährlichen Haag-Virus. Aus diesem Grund muss Olivia mit ihrer Familie für 7 Tage in Quarantäne. Gar nicht so einfach, denn sie hat mit ihrem Freund Sean, dem Kinderarzt dort viele Menschen leiden und sterben gesehen. Zudem waren ihre Lebensbedingungen nur sehr dürftig. Ihre Sorge, sich mit dem Virus infiziert zu haben, ist durchaus berechtigt.
Emma, überglücklich, dass auch die ältere Tochter in diesem Jahr Weihnachten dabei ist, versucht Olivia zu verwöhnen, was allerdings Phoebe missfällt. Phoebe, Springerin in der Rechercheabteilung einer kleinen Fernsehproduktionsfirma und Verlobte von George, liebt die Aufmerksamkeit. Sie kann das Verhalten, ihrer Schwester Olivia, nicht nachvollziehen. Es kommt unmittelbar zu Konflikten.
Andrew berichtet spöttisch und ohne Freude seit knapp 30 Jahren über neu eröffnete Restaurants in seiner Kolumne.
Früher berichtete er über Kriege, menschliches Leid und Hungersnöte. Aber Emma bat ihn bei ihr und den Kindern zu bleiben, weil seine Reisen oftmals in gefährliche Gebiete führten. Seine Unzufriedenheit muss Emma ertragen und auch sie selbst hat Probleme, die sie extrem belasten. Ihr Wunsch - ein schönes Weihnachtsfest mit der Familie zu verbringen ist übermächtig und dann kommt alles anders, als erwartet.
Das Buch ist sehr flüssig zu lesen, aufgrund des lockeren Schreibstils und sorgt für ein entspanntes Lesen. Die Kapitel werden aus der Perspektive der jeweiligen Protagonisten erzählt, welche immer wieder wechselt. So erfährt der Leser sehr viel über die einzelnen Charaktere.
Francesca Hornak versteht es, die Protagonisten so gut zu charakterisieren, dass diese sehr glaubwürdig und authentisch wirken. Aufgrund der Quarantäne kommt es zu Auseinandersetzungen, wobei so manches Geheimnis gelüftet wird.
Wird jemand von dem Virus infiziert? Was verheimlicht Andrew seiner Frau? Hat Olivia in Liberia durch den Bruch des Körperkontakt Verbots alle in Gefahr gebracht?
Der Leser fiebert unweigerlich mit - eine emotionale Achterbahn - man lacht, weint, bangt und hofft.
Fazit: Unbedingte Leseempfehlung!
Hierbei handelt es sich nicht um die übliche Weihnachtslektüre, die den Leser verzaubert und in weihnachtliche
Stimmung versetzt. "Sieben Tage Wir" ist ein tiefgründiger sowie emotionaler Roman, der zum Nachdenken anregt und uns zeigt, was Weihnachten wirklich von Bedeutung ist. Worauf es ankommt und wie wichtig ein Familienzusammenhalt ist.
Vielen Dank für die wundervollen Lesestunden!
Auch bedanke ich mich bei Netgalley und den Verlag für das Leseexemplar.
Olivia ist Ärztin und kommt gerade von ihrem freiwilligen Einsatz in Liberia zurück. Um das Risiko einer Infektion zu verringern, steht die ganze Familie nun für eine Woche unter Quarantäne. Mit jedem Tag wird es schwieriger die vorhandenen Geheimnisse für sich zu behalten. Als eines Tages ein unerwarteter Gast erscheint, kommt nach und nach alles ans Licht. Ich muss zugeben das ich schon schwer reingekommen bin. Doch mit jeder Seite wurde es besser und ich wollte unbedingt erfahren wann welches Geheimnis ans Tageslicht kommt.
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