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Wirtschaft wirklich verstehen Einführung in die österreichische Schule der Ökonomie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2018

Verlag

Finanzbuch Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,1/15,1/2,4 cm

Gewicht

555 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95972-155-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2018

Verlag

Finanzbuch Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,1/15,1/2,4 cm

Gewicht

555 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95972-155-4

Herstelleradresse

Finanzbuch Verlag
Türkenstraße 89
80799 München
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis

Moritz aus Wels am 08.09.2023

Bewertungsnummer: 2017383

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich habe das E-Book um 2,99 € erworben und war dementsprechend der inhaltlichen Qualität gegenüber anfangs doch sehr kritisch. Doch ich wurde nicht enttäuscht: Flüssig geschrieben, umfassend erläutert, theoretische Konstrukte anhand von Beispielen aus der Praxis gut veranschaulicht. Von meiner Seite aus eine klare Kaufempfehlung für interessierte Einsteiger in die Welt der Ökonomie!

Unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis

Moritz aus Wels am 08.09.2023
Bewertungsnummer: 2017383
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich habe das E-Book um 2,99 € erworben und war dementsprechend der inhaltlichen Qualität gegenüber anfangs doch sehr kritisch. Doch ich wurde nicht enttäuscht: Flüssig geschrieben, umfassend erläutert, theoretische Konstrukte anhand von Beispielen aus der Praxis gut veranschaulicht. Von meiner Seite aus eine klare Kaufempfehlung für interessierte Einsteiger in die Welt der Ökonomie!

Zurückfinden zum bedachten Handeln in der Wirtschaft heisst das Ziel

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 14.07.2011

Bewertungsnummer: 730111

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Laut Taghizadegan, ist es erforderlich, das Phänomen der Krise zu verstehen. Die Krise bedeute letztlich die Aufdeckung eines Auseinanderklaffens von Illusion und Realität. Die ausschließliche Betrachtung von Symptomen einer Krise führe nicht weiter. Vielmehr müsse man sich der Betrachtung von Strukturen widmen, die zu Krisen führen. Es scheint paradox, dass ausgerechnet jene Schule, deren Exponenten als einzige seit Jahren vor den unausweichlichen Folgen einer ungebremsten Geld- und Kreditexpansion gewarnt hatten, sich nicht darauf einlässt, quantitative Prognosen zu stellen. Praktische Handlungsanleitungen, á la „wie werde ich trotz Krise reicher?“ dürfe man dem Autor zufolge von der Österreichischen Schule nicht erwarten. Die Hauptstromökonomie schafft die Illusion kalkulierbarer Nutzenaggregate und bereitet damit über die ausschließliche Orientierung an Nützlichkeitserwägungen der Ideologie des Utilitarismus den Weg. Überwiege ein behaupteter, aus einer bestimmten Politik folgender Nutzen für die Gruppe A den für die Gruppe B dadurch entstehenden Schaden – wäre also eine „gesellschaftliche Nettonutzenmaximierung“ zu erreichen – wäre damit auch jeder (moralische) Einwand vom Tisch. Fragen wie „was ist ein Wert? Was ist ein Preis? Was ist Geld?“ würden von der herrschenden Lehre ausgeblendet. Hier herrsche das Denken in Kategorien abstrakter Kapital- und Konsumfunktionen, in Aggregaten mechanisch agierender Individuen, nicht aber die Analyse der von einzelnen Menschen gezeigten Handlungen. Das Wohlergehen einer Gesellschaft resultiere jedoch aus konkreten Handlungen, welche durch laufende, von vielen unbekannten Faktoren bestimmte Korrekturen gekennzeichnet seien. Da die Österreichische Schule an der Beobachtung realen menschlichen Handelns ansetzte, nicht etwa an Aktivitäten grober Zerrbilder, wie dem des „Homo oeconomicus“, handle es sich dabei um die praxisnächste Form der Wirtschaftstheorie. Um Wirtschaft wirklich zu verstehen, bedarf es keineswegs der Orientierung an von Makroökonomen bestimmtem Neusprech, sondern „nur“ der Einsicht in die Grundlagen menschlichen Handelns.

Zurückfinden zum bedachten Handeln in der Wirtschaft heisst das Ziel

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 14.07.2011
Bewertungsnummer: 730111
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Laut Taghizadegan, ist es erforderlich, das Phänomen der Krise zu verstehen. Die Krise bedeute letztlich die Aufdeckung eines Auseinanderklaffens von Illusion und Realität. Die ausschließliche Betrachtung von Symptomen einer Krise führe nicht weiter. Vielmehr müsse man sich der Betrachtung von Strukturen widmen, die zu Krisen führen. Es scheint paradox, dass ausgerechnet jene Schule, deren Exponenten als einzige seit Jahren vor den unausweichlichen Folgen einer ungebremsten Geld- und Kreditexpansion gewarnt hatten, sich nicht darauf einlässt, quantitative Prognosen zu stellen. Praktische Handlungsanleitungen, á la „wie werde ich trotz Krise reicher?“ dürfe man dem Autor zufolge von der Österreichischen Schule nicht erwarten. Die Hauptstromökonomie schafft die Illusion kalkulierbarer Nutzenaggregate und bereitet damit über die ausschließliche Orientierung an Nützlichkeitserwägungen der Ideologie des Utilitarismus den Weg. Überwiege ein behaupteter, aus einer bestimmten Politik folgender Nutzen für die Gruppe A den für die Gruppe B dadurch entstehenden Schaden – wäre also eine „gesellschaftliche Nettonutzenmaximierung“ zu erreichen – wäre damit auch jeder (moralische) Einwand vom Tisch. Fragen wie „was ist ein Wert? Was ist ein Preis? Was ist Geld?“ würden von der herrschenden Lehre ausgeblendet. Hier herrsche das Denken in Kategorien abstrakter Kapital- und Konsumfunktionen, in Aggregaten mechanisch agierender Individuen, nicht aber die Analyse der von einzelnen Menschen gezeigten Handlungen. Das Wohlergehen einer Gesellschaft resultiere jedoch aus konkreten Handlungen, welche durch laufende, von vielen unbekannten Faktoren bestimmte Korrekturen gekennzeichnet seien. Da die Österreichische Schule an der Beobachtung realen menschlichen Handelns ansetzte, nicht etwa an Aktivitäten grober Zerrbilder, wie dem des „Homo oeconomicus“, handle es sich dabei um die praxisnächste Form der Wirtschaftstheorie. Um Wirtschaft wirklich zu verstehen, bedarf es keineswegs der Orientierung an von Makroökonomen bestimmtem Neusprech, sondern „nur“ der Einsicht in die Grundlagen menschlichen Handelns.

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Wirtschaft wirklich verstehen

von Rahim Taghizadegan

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