Nach dem Tod ihres Vaters, des berühmten Dirigenten Jean Chevalier, muss seine Tochter Marie erkennen, dass die Welt nicht so ist, wie es scheint. Hinter dem goldenen Schlüssel, den er ihr vermacht hat, verbirgt sich ein rätselhaftes Geheimnis. Immer tiefer dringt Marie ein in die Mysterien der Musik Richard Wagners. Steckt eine verborgene Botschaft darin, hinterlassen von Maria Magdalena, der Gefährtin Jesu? Gemeinsam mit ihrer Freundin Véronique gerät Marie auf ihrer Suche in große Gefahr: Die Geheimgesellschaft der Octavianer versucht seit Jahrhunderten, die Magdalena-Botschaft zu unterdrücken, und schreckt vor Mord nicht zurück. Bald wissen die beiden Freundinnen nicht mehr, wem sie noch trauen können: Meint es der strahlende Tenor Julien de la Tour gut mit ihnen? Was ist mit dem mysteriösen Lucius? Und was hat es mit dem russischen Ballett-Star Sascha Marakov auf sich? Mit allen Mitteln versuchen die zwei, Licht in das Dunkel zu bringen und Magdalenas Botschaft den Menschen zugänglich zu machen. Ihre abenteuerliche Reise führt sie in Kirchen und Opernhäuser von Paris, Wien und Dresden über Nizza und St. Maximin bis nach Barcelona und zu einer atemberaubenden Entdeckung in einer Höhle der Pyrenäen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Gaso
Book Circle Community
4/5
30.10.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Hauch zu viel Esoterik, aber spannend
Maries Vater war ein berühmter Dirigent der sich besonders mit den Stücken von Richard Wagner befasste. Leider wurde er nach einem Konzert heimtückisch ermordet. Er hinterliess seiner Tochter einen goldenen Schlüssel, dessen Geheimnis sie aufdecken soll. Dabei gerät sie in Lebensgefahr und sie weiss plötzlich nicht mehr, wem sie vertrauen kann und wem nicht.
Die Geschichte ist eine Art Schnitzeljagd zu den Wurzeln des Christentums. Es gibt viele verschiedene Erscheinungen. Für meinen Geschmack vielleicht etwas zu viele, aber es war sehr spannend geschrieben und irgendwann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Ich kann nicht sagen ob es historisch gut recherchiert ist oder ob alles auf Fantasy beruht. Für mich war es so stimmig und ich könnte mir durch aus vorstellen, dass Jesus und Maria Magdalena eine Paar waren.
Wer sich gerne auch mit energetischen Schwingungen und Engelserscheinungen befasst wir hier sicher auch auf seine Kosten kommen.
Bewertung
aus Wien
4/5
01.08.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr weiblicher Dan Brown
Vielleicht ist der Vergleich mit einem Roman von Dan Brown etwas weit hergeholt, jedoch fand ich während des Lesens einige Parallelen. Etwa ist die Protagonistin eine Kunsthistorikerin, das mystisch Religiöse spielt eine große Rolle und die Bösewichte dürfen natürlich nicht fehlen. Ich persönlich fand den ersten Roman von Isabelle von Fallois sehr spannend, auch die historischen Schauplätze sind sehr gut beschrieben und wurden von der Autorin sehr gut recherchiert. Ebenso gefällt mir wie Frau Von Fallois Musik, Kunst, Religion und Mystik miteinander verschmelzen lässt.
Einen Stern weniger gibt es von mir für den Schreibstil dieses Romans. Die schriftstellerische Umsetzung spricht mich nicht so sehr an, da sie sich etwas im Detail verliert. Außerdem haben die Protagonisten ständig Visionen von Engeln, Maria Magdalena und sogar Jesus Christus, womit sich ein Otto-Normalbürger nicht unbedingt identifizieren kann. Grundsätzlich würde ich sagen, dass der Roman eher für den spirituell esoterisch interessierten Leser geeignet ist, da die beste Freundin der Protagonistn im Roman schnell einmal eine Past-Life Regression mit Marie (Protagonistin) macht!?
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