Produktbild: Land im Nebel

Land im Nebel Historischer Roman

8

23,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.09.2018

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20/12/2,6 cm

Gewicht

475 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2319-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.09.2018

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20/12/2,6 cm

Gewicht

475 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2319-2

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    02.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Gefühle zwischen den Fronten

    In dem Roman „Land im Nebel“ nimmt die Autorin den Leser mit auf die Reise in das Rheinland im Jahre 1796. Frankreich liegt im Krieg mit den Monarchen Europas und die Revolutionstruppen befinden sich bereits am Niederrhein. Johanna, die junge Adelige im Herzogtum Berg, kämpft derweil um ihre eigene Unabhängigkeit. Sie widerstrebt der Idee ihrer Eltern sie schnellstmöglich zu verheiraten und beginnt, sich in die Bewirtschaftung des Familiengutes einzubringen, besonders, da ihr Vater sich immer weniger um die Belange kümmert. Eines Tages taucht im Kloster Bödingen ein vermeintlicher Mönch genannt Henri auf, der Johannas Gefühlswelt total ins Schwanken bringt. Da ich selber im Rheinland lebe, interessieren mich Geschichten hierzu besonders. Gerade auch, weil man sich durch die regionale Verbundenheit noch besser mit dem Roman identifizieren kann. Mich hat der Roman von der ersten Minute an gefesselt und nicht mehr los gelassen. Ich habe mitgefiebert, gehofft und viel zu schnell das Ende erreicht. Das einzige, was mir anfangs etwas Schwierigkeiten bereitet hat, waren die vielen Namen, jedoch gibt es ein sehr gut aufgestelltes Personenregister am Buchende, was mir gut geholfen hat, mich in der Namenswelt zu orientieren. Der Schreibstil ist flüssig und der Spannungsbogen, der sich gelungen durch die Geschichte zieht, hat mir viele wunderschöne Lesestunden bereitet. Neben der Geschichte erfährt man auch viele historische Details und Gegebenheiten der damaligen Zeit mit allen ihren Höhen und Tiefen. Wer gerne einen historischen Roman gespickt mit einer Liebesgeschichte und auch Romantik lesen möchte, kommt hier ganz auf seine Kosten. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und wandert auf die Liste meiner Lieblingsromane. Ich würde mir zu gerne eine Fortsetzung dieser Geschichte wünschen.

  • Sabine Bender

    5/5

    27.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Eine junge Frau begehrt auf

    Im Jahr 1796 sind Teile des Gebietes beidseits des Rheins von den Franzosen besetzt. In den Wirren dieser Zeit lehnt sich die junge Johanna auf. Sie reitet viel, wehrt sich gegen die geplante Verheiratung mit einem Adeligen, interessiert sich für Krauterheilkunde und setzt sich für die Pächter ihres Familiengutes ein. Zeitgleich versucht der Franzose Henri in Verkleidung als Mönch der Bestrafung zu entgehen, weil er aus der Armee geflohen ist. Als beide sich zufällig begegnen, beginnt eine Liebe, die keine Zukunft zu haben scheint. Zu tief sind beide in den Wirren der Zeit gefangen. Dennoch geben beide ihre Bestrebungen nicht auf. Nicole Peters hat es geschafft eine zarte Liebesgeschichte in die Zeit der Französischen Besatzung um Jahr 1796 zu packen. Die Charaktere sind glaubhaft und ohne groß Schnörkel beschrieben. Gleich von der ersten Seite an ist der Leser mit den Hauptpersonen verbunden und erlebt mit ihnen die Höhen und Tiefen der damaligen Zeit. Wer gerne historische Romane und ein bisschen Romantik liest, kommt hier voll auf seine Kosten.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    4/5

    19.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe in schwierigen Zeiten

    „...Johanna schickte einen leisen Gruß zu ihren alten Hauslehrer. Er hatte sie immer belehrt, wie wichtig die Kenntnis der örtlichen politischen Ränkesysteme war. […] Mangelnder Einfluss ließe sich nur durch einen Überfluss an Wissen wettmachen...“ Wir schreiben das Jahr 1796. Die französischen Revolutionstruppen stehen am Rhein. Bei Bonn kehrt Henri Benoit de Montfort, der als Mönch gekleidet ist, in ein Gasthaus ein. Dort benimmt sich gerade Herr von Hatzfeld daneben. Er macht einer Magd klar, was er von ihr erwartet. Auf dem Gut des Freiherrn von Hallberg-Broich und Attenbach bittet Johanna ihren Vater, einen der Pächter die Abgaben zu erlassen. Auf dessen Hof hat es gebrannt. Henri darf im Kloster übernachten. Dort tritt er allerdings auch auf Markus von Hatzfeld. Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Sie lässt die Verhältnisse während des Kampfes am Rhein sehr lebendig werden. Rechtsrheinisch gelten die alten Regeln, linksrheinisch setzen die Franzosen die Prinzipien der Revolution durch. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Die französischen Einschübe stören dabei nicht. Sie geben der Handlung ihre Authentizität. Gut charakterisiert werden die Protagonisten. Johanna ist eine selbstbewusste junge Frau. Den Heiratsplänen ihrer Mutter steht sie ablehnend gegenüber. Ihr Vater hat ihr viele Freiheiten gelassen. Ihre gediegene Bildung verdankt sie einen Hauslehrer, mit dem sie noch im Briefwechsel steht. Das Eingangszitat bezieht sich darauf. Henri ist aus der französischen Armee desertiert. Warum, entschließt sich im Laufe der Handlung. Auf ihn wartet eine ungewisse Zukunft. Gleichzeitig flammt immer wieder seine tiefe Traue auf. Eine der Nebenfiguren gehört besonders erwähnt. Das ist der Mönch Ignatius. Der hat den christlichen Glauben im wahrsten Sinne des Wortes verinnerlicht. Er tritt jedem freundlich gegenüber, hat keine Vorurteile, sondern ein offenes Ohr für die Sorgen seines Nächsten. Er ist derjenige, der Henri in schwierigen Situationen ein Fürsprecher ist und ihm zur Seite steht. Im Gespräch sagt er folgenden Satz: „...ich hätte dir auch geholfen, wenn du keine Kutte getragen hättest. So steht es in unseren Büchern geschrieben...“ Deutlich wird, dass es selbst in Adelskreisen unterschiedliche Einstellungen gibt. Während Johannas Vater für einen aktiven Kampf gegen die Franzosen ist, übt sich Herr von Hatzfeld im Stillhalten. Weitaus schwieriger aber das Verhalten seines Sohnes Herrmann einzuschätzen. Er fühlt sich vom Vater hinter Markus zurückgesetzt und nimmt gern das Recht in die eigene Hand. Am Beispiel der Familie Pauls erhalte ich einen Einblick in das schwere Leben der Pächter. Sie kämpfen um das tägliche Brot. Glücklicherweise gibt es während der Weinlese im Kloster Verdienstmöglichkeiten für die Jungen. Ab und an verwendet Henri an passende Stelle Zitat von Voltaire. Eines davon ist. „...Die Verleumdung ist schnell, und die Wahrheit langsam...“ Schön ausgearbeitete Gespräche, die einen Einblick in die Gefühlslage der Protagonisten geben, gehören zu den stilistischen Feinheiten. Ein Personenregister und Anmerkungen ergänzen das Buch. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

  • Rose75

    4/5

    16.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe kennt keine Grenzen oder politischen Feinde

    Die Autorin erzählt in diesem Buch eine Liebesgeschichte, die im Jahr 1796 spielt. In dieser Zeit standen die deutschen Gebiete links des Rheins unter französischer Verwaltung. Johanna, eine junge Adelige, versucht trotz Widrigkeiten ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie reitet viel und interessiert sich für Kräutermedizin. Das Schicksal lässt sie einen verwundeten und bewusstlosen Mönch finden, den sie ins nahe gelegene Kloster bringt. Dieser Mönch ist der Franzose Henri, der seinem Land die Treue verweigert hat. Er ist ein Deserteuer und auf der Flucht. Neben der Liebesgeschichte erfahren wir einiges über das Leben in einer Klostergemeinschaft und natürlich gibt es auch Ränkeschmiede des Landadels. Ein zusätzliches Personenregister am Ende des Buches zeigt auf, dass einige Namen in der Geschichte, reale Vorbilder haben. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und benutzt eine schöne Sprache, die gut in die Zeit der Handlung passt. Ich könnte mir eine Fortsetzung der Geschichte gut vorstellen und würde auch einen 2. Band gerne lesen.

  • dorli

    aus Berlin

    3/5

    15.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Land im Nebel

    Rheinland, 1796. Henri Benoît de Montfort, ein Offizier der französischen Revolutionsarmee, ist desertiert und als Mönch verkleidet in das Herzogtum Berg geflüchtet. Er findet Unterschlupf im Kloster Bödingen. Schon nach kurzer Zeit verlässt er das Kloster jedoch wieder, kommt allerdings nicht weit, weil er von vorbeipreschenden Reitern in Dornenbüsche geschleudert wird und schwer verletzt liegen bleibt. Johanna, Tochter des Freiherrn von Hallberg-Broich und Attenbach findet Henri und bringt ihn zurück ins Kloster… Johanna ist im Gegensatz zu anderen Adligen ohne gesellschaftliche Zwänge aufgewachsen und hat eine umfassende Bildung genossen. Sie interessiert sich für Kräuterheilkunde und liebt vor allen Dingen ihre Unabhängigkeit. Eine Ehe kommt für sie nicht infrage, weil sie ihre Freiheit nicht aufgeben will. Daher stemmt sie sich vehement gegen das Bestreben ihrer Mutter, sie mit dem Sohn des Grafen von Hatzfeld zu verheiraten… In ihrem historischen Roman „Land im Nebel“ entführt Nicole Peters den Leser in die Zeit des Ersten Koalitionskrieges ins Rheinland und wartet mit einer Mischung aus Historie und Romantik auf. Nicole Peters beschreibt das Alltagsleben in der Region, sie erzählt von den Sorgen und Nöten der Landebevölkerung, vom Klosterleben, von Weinlese und Gutverwaltung – viele interessante Themen, die gut vermittelt werden. Dennoch hat mir etwas gefehlt. Es passiert zwar ständig etwas, so dass man immer Weiterlesen möchte, aber richtig gepackt hat mich das Geschehen trotzdem nicht. Ich hätte gerne von allem ein bisschen mehr gehabt, mehr Historie, mehr politische Hintergründe, mehr Spannung und auch etwas mehr Romantik. Die Akteure werden interessant und facettenreich dargestellt, so dass ich mir jeden Einzelnen gut vorstellen konnte. Bruder Ignatius hat mich mit seiner Hilfsbereitschaft und Aufrichtigkeit begeistert. Henris Schuldgefühle seiner Familie gegenüber konnte ich nachvollziehen. Über die Überheblichkeit der von Hatzfelds konnte ich mich prima aufregen. Nur Johanna war mir etwas zu modern gezeichnet, sie und ihr Verhalten habe ich als zu wenig authentisch empfunden. Gut gefallen hat mir der Schreibstil. Die Geschichte lässt sich angenehm zügig lesen. Besonders gelungen fand ich die zahlreichen französischen Einsprengsel, weil damit Ort und Zeit der Handlung unterstrichen werden. „Land im Nebel“ hat mir insgesamt gut gefallen, konnte mich aber nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft hatte.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

2

3

4

2

0

1

0

Bewertungen (8)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Land im Nebel