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Sieben Nächte Ausgezeichnet mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses 2017

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2018

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/2,5 cm

Gewicht

168 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3494-4

Beschreibung

Rezension

» Schon wenn man dieses Buch in die Hand nimmt, spürt man, dass es für Furore sorgen wird: es ist klein und kompakt und doch seltsam warmblütig, ein Manifest, schnell zu lesen, schwer zu vergessen. « ("DIE ZEIT")
» Es ist ein Manifest für mehr Mut zum Pathos, für Sinnlichkeit, Offenheit, Begeisterung, Gegnerschaft und Streit und Tränen. « ("Der SPIEGEL")
» Ein magischer, surrealer Essay über den Mut. « ("WELT am Sonntag")
» (...) Simon Strauß' grandiosem Debüt ›Sieben Nächte‹, dem aktuellen Generationenroman der Endzwanziger schlechthin (...). « ("der Freitag")
» Strauß ist mit diesem literarischen Aufruf ein überaus großer Wurf gelungen. Mit gewaltiger Immersionskraft reißt er reißt uns seine Sprache mit. « ("Berliner Zeitung")
» ›Sieben Nächte‹ ist eine Suche nach dem guten, wilden Leben, ein Manifest wider den Zeitgeist. « ("SPIEGEL Online")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2018

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/2,5 cm

Gewicht

168 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3494-4

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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DAS Buch einer ganzen Generation

Julia-Maria Knob aus Salzburg am 19.08.2020

Bewertungsnummer: 313858

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat in meinen Augen das Potenzial dazu, der "Werther" unserer Zeit zu werden. Simon Strauss gelingt es, Dinge für die ich bislang nur ein Gefühl hatte, in Worte zu fassen. Er holt die Kinder der 90er dort ab, wo sie heute sind: Im verlorenen Durcheinander einer neuen Zeit, gefangen zwischen Tradition und Aufbruch. Eine Sinnsuche, die ihresgleichen sucht!

DAS Buch einer ganzen Generation

Julia-Maria Knob aus Salzburg am 19.08.2020
Bewertungsnummer: 313858
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat in meinen Augen das Potenzial dazu, der "Werther" unserer Zeit zu werden. Simon Strauss gelingt es, Dinge für die ich bislang nur ein Gefühl hatte, in Worte zu fassen. Er holt die Kinder der 90er dort ab, wo sie heute sind: Im verlorenen Durcheinander einer neuen Zeit, gefangen zwischen Tradition und Aufbruch. Eine Sinnsuche, die ihresgleichen sucht!

Sieben Nächte Schaum vorm…

Volker Jentsch am 23.12.2018

Bewertungsnummer: 2715769

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sieben Nächte Schaum vorm Mund Dieses Buch ist die trotzige Antwort auf die Verhaltensweisen des wohlmeinenden deutschen Durchschnittsmenschen: der Autor möchte anders sein, mutig sein, männlich sein, die Gefahr nicht scheuen, Gefühle kultivieren. Das ist nichts Neues, erinnert an die romantische Sturm und Drang Attitüde, ins 21.Jahrhundert transponiert. Allerdings mit einem modernen Sound, der aggressiv-pointiert-boshaft die Lächerlichkeiten aufspießt, denen nicht nur der Autor, sondern wir alle auf der Straße, in den Geschäften, in den Netzen und den Bars, sofern wir letztere aufsuchen, Tag für Tag begegnen. Ja, das Buch hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Der Ton ist das Beste daran. Alles andere halte ich für wenig geglückt. Allem voran die ungeschickte Dramaturgie um die sieben Totsünden, den Pakt mit dem Teufel (?), der nicht aufgeht – eine blasse Konstruktion, die dem Buch eher schadet als nützt. Im Übrigen: hier schreibt ein Privilegierter über seinen Traum, ein Ungebändigter zu werden, der stark genug ist, um sein eigenes, von Vorschriften freies Leben zu führen. Würde es Realität, würde dieser schon jetzt Gebändigte davor flüchten. Das gibt er freimütig zu. Also alles nur geschrieben, um Aufsehen zu erwirken? Ja und nein. Immerhin habe ich, ein eher alter Mann, das Buch des eher jungen Mannes mit Vergnügen gelesen. Anders sein, mutig werden, die Gefahr nicht scheuend, wem daran wirklich gelegen ist, wird sich Ernsthafterem zuwenden, wie etwa dem „Empört Euch“ von Stephane Hessel.

Sieben Nächte Schaum vorm…

Volker Jentsch am 23.12.2018
Bewertungsnummer: 2715769
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sieben Nächte Schaum vorm Mund Dieses Buch ist die trotzige Antwort auf die Verhaltensweisen des wohlmeinenden deutschen Durchschnittsmenschen: der Autor möchte anders sein, mutig sein, männlich sein, die Gefahr nicht scheuen, Gefühle kultivieren. Das ist nichts Neues, erinnert an die romantische Sturm und Drang Attitüde, ins 21.Jahrhundert transponiert. Allerdings mit einem modernen Sound, der aggressiv-pointiert-boshaft die Lächerlichkeiten aufspießt, denen nicht nur der Autor, sondern wir alle auf der Straße, in den Geschäften, in den Netzen und den Bars, sofern wir letztere aufsuchen, Tag für Tag begegnen. Ja, das Buch hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Der Ton ist das Beste daran. Alles andere halte ich für wenig geglückt. Allem voran die ungeschickte Dramaturgie um die sieben Totsünden, den Pakt mit dem Teufel (?), der nicht aufgeht – eine blasse Konstruktion, die dem Buch eher schadet als nützt. Im Übrigen: hier schreibt ein Privilegierter über seinen Traum, ein Ungebändigter zu werden, der stark genug ist, um sein eigenes, von Vorschriften freies Leben zu führen. Würde es Realität, würde dieser schon jetzt Gebändigte davor flüchten. Das gibt er freimütig zu. Also alles nur geschrieben, um Aufsehen zu erwirken? Ja und nein. Immerhin habe ich, ein eher alter Mann, das Buch des eher jungen Mannes mit Vergnügen gelesen. Anders sein, mutig werden, die Gefahr nicht scheuend, wem daran wirklich gelegen ist, wird sich Ernsthafterem zuwenden, wie etwa dem „Empört Euch“ von Stephane Hessel.

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Sieben Nächte

von Simon Strauss

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Meinung aus der Buchhandlung

Gregor Schwarzenbrunner

Thalia Zentrale

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5/5

Generation Y

Bewertet: eBook (ePUB)

Sieben Nächte hat tatsächlich wenig Geschichte und Erzählung für das was es eigentlich nicht ist. Es ist kein Coming of Age Roman - wobei der Protagonist und damit wahrscheinlich auch der Autor selber damit hadert. Er hängt irgendwo zwischen Jugendlichkeit und Erwachsensein fest und kann das eine noch nicht abschließen und das andere noch nicht anfangen. Es ist keine Gesellschaftskritik an sich und dennoch eine Abrechnung mit (s)einem zu "gradlinigem" Leben. "Sudern auf höchstem Niveau" würde ich es jetzt benennen wollen - wobei mir meine eigenen Worte ein wenig zu harsch und profan klingen - allerdings fängt es die Ganzheit dieses Romans ziemlich gut ein. Wie oben schon erwähnt und eigentlich ist es mir zuwider mich zu wiederholen, fängt Strauß mit seiner Erzählung ein weiteres Detail unserer Zeit ein: Alle sprechen, aber die wenigsten haben etwas zu sagen. Persifliert hier der Autor auch die Literatur? Die Kapitel tragen alle hochtrabende Titel wie Ira, Superbia und Luxuria. Der geneigte Leser muss nicht dem Latein mächtig sein um zu wissen, dass es bei jenen Kapitel um die Todsünden geht. Sieben Nächte ist bestimmt ein anspruchsvolles Stück Literatur, eines von jenen, die lange nach dem Lesen noch in den Gedanken herumgeistern. "(...)schnell zu lesen, schwer zu vergessen" sagt Florian Illies in der Zeit und dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
  • Gregor Schwarzenbrunner
  • Buchhändler/-in

5/5

Generation Y

Bewertet: eBook (ePUB)

Sieben Nächte hat tatsächlich wenig Geschichte und Erzählung für das was es eigentlich nicht ist. Es ist kein Coming of Age Roman - wobei der Protagonist und damit wahrscheinlich auch der Autor selber damit hadert. Er hängt irgendwo zwischen Jugendlichkeit und Erwachsensein fest und kann das eine noch nicht abschließen und das andere noch nicht anfangen. Es ist keine Gesellschaftskritik an sich und dennoch eine Abrechnung mit (s)einem zu "gradlinigem" Leben. "Sudern auf höchstem Niveau" würde ich es jetzt benennen wollen - wobei mir meine eigenen Worte ein wenig zu harsch und profan klingen - allerdings fängt es die Ganzheit dieses Romans ziemlich gut ein. Wie oben schon erwähnt und eigentlich ist es mir zuwider mich zu wiederholen, fängt Strauß mit seiner Erzählung ein weiteres Detail unserer Zeit ein: Alle sprechen, aber die wenigsten haben etwas zu sagen. Persifliert hier der Autor auch die Literatur? Die Kapitel tragen alle hochtrabende Titel wie Ira, Superbia und Luxuria. Der geneigte Leser muss nicht dem Latein mächtig sein um zu wissen, dass es bei jenen Kapitel um die Todsünden geht. Sieben Nächte ist bestimmt ein anspruchsvolles Stück Literatur, eines von jenen, die lange nach dem Lesen noch in den Gedanken herumgeistern. "(...)schnell zu lesen, schwer zu vergessen" sagt Florian Illies in der Zeit und dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

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