Produktbild: Reicher Pöbel

Reicher Pöbel Über die Monster des Kapitalismus

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2018

Verlag

Büchner

Seitenzahl

188

Maße (L/B/H)

1,3/14,5/20,5 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96317-126-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2018

Verlag

Büchner

Seitenzahl

188

Maße (L/B/H)

1,3/14,5/20,5 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96317-126-0

Herstelleradresse

Büchner-Verlag eG
Bahnhofstr. 5
35037 Marburg
Deutschland
Email: info@buechner-verlag.de
Url: www.buechner-verlag.de
Telephone: +49 6421 8897373

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  • PetziPetra

    aus Österreich

    5/5

    01.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kapitalismus

    Der Anfang des Buches entführt uns gleich in die Thematik. Die Fragen die beantwortet werden uvm. Björn Vedder beruft sich auf den deutschen Philosophen Hegel, er bringt Zahlen, viele Informationen und einige passende Filme. Sehr interessante Ansätze und Schlußfolgerungen über die Schichten, Politik und den Kapitalismus. Eine sehr interessante Lektüre die auf jeden Fall zum Diskutieren, Nach- und Umdenken anregt.

  • Aischa

    aus Kissing

    4/5

    13.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Fundierte, nicht gerade einfache Gesellschaftsanalyse und -kritik

    Der Philosoph Björn Vedder legt mit "Reicher Pöbel" eine aktuelle Gesellschaftskritik vor. Das Ganze ist - zumindest ohne größere Vorkenntnisse in Philosophie - recht anspruchsvoll, um nicht zu sagen: schwierig zu lesen. Die Abhandlung ist keine leichte Kost, nichts zum Abschalten, im Gegenteil. Vedder fordert die volle Aufmerksamkeit seiner Leser. Wer dazu bereit ist, wer gegebenenfalls auch mal etwas nachschlägt, der wird mit zahlreichen Denkanstößen und erfrischend neuen Betrachtungsweisen belohnt. Am Anfang steht eine Analyse der westlichen reichen Gesellschaften. Vedder zeigt recht anschaulich auf, wie sich das Bild der Reichen in den letzten Jahren gewandelt hat. Dazu finden sich immer wieder Hinweise auf Fotos, Film, Musik und Literatur. Die unterschiedlichen Strömungen in der Portraitfotografie von Reichen sind zwar sehr gut beschrieben, jedoch hätte ich mir hier ein paar Abbildungen gewünscht, auch wenn dies vermutlich die Herstellungskosten erhöht hätte. Eine Kernthese lautet sinngemäß: Der reiche Pöbel und der brave Bürger sind dem Wesen nach gleich, beide verhalten sich habgierig, lediglich die Möglichkeiten dazu sind verschieden. Auch Komfort und Luxus sind im Grunde gleich, nur im Ausmaß verschieden. Ja, da könnte was dran sein. Wenn der Homo oeconomicus nur dann sittlich ist, wenn er dazu gezwungen ist, dann frage ich mich allerdings, wieso es Superreiche gibt, die einen Großteil ihres Vermögens spenden, wie etwa Warren Buffet. Wie konnte dann die Bewegung "Giving Pledge" entstehen? Alles in allem sehr interessante Thesen, wenn ich auch nicht alles verstehe bzw. teile. An mancher Stelle für meinen Geschmack fast schon zu sehr Fachbuch und zu wenig Sachbuch. Daher vier von fünf Punkten und klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Mönchengladbach

    4/5

    13.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Denkanstösse

    " Der Konsum des Reichen ist Luxus, mein Konsum ist der Komfort." Björn Vedder, Publizist und Kurator in Herrsching am Ammersee beschäftigt sich in seinem Buch Reicher Pöbel mit dem Verhalten der Menschen und wie uns der Kapitalismus zu Monstern macht. Schnell wird einem klar - wir gehören alle selber zu dieser Monstergesellschaft, der eine mehr, der andere weniger. Angenehm ist, dass der Autor selber ebenfalls nicht leugnet sich in dieser Gesellschaft zu erkennen. Leichte Kost ist das Buch jetzt nicht gerade, einige Kapitel haben mir viel abverlangt in Bezug auf das Verstehen dieser bzw. auf die Bedeutung seines Inhalts überhaupt. Björn Vedder beruft sich viel auf Philosophen von denen ich zum Teil noch nie etwas gehört hatte. Allerdings finde ich die anschließenden Erläuerungen sowie Beispiele und Denkanstösse sehr gut gelöst, wodurch es sich interessant und einfacher lesen lässt.

  • Aischa

    4/5

    13.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Der Philosoph Björn Vedder…

    Der Philosoph Björn Vedder legt mit "Reicher Pöbel" eine aktuelle Gesellschaftskritik vor. Das Ganze ist - zumindest ohne größere Vorkenntnisse in Philosophie - recht anspruchsvoll, um nicht zu sagen: schwierig zu lesen. Die Abhandlung ist keine leichte Kost, nichts zum Abschalten, im Gegenteil. Vedder fordert die volle Aufmerksamkeit seiner Leser. Wer dazu bereit ist, wer gegebenenfalls auch mal etwas nachschlägt, der wird mit zahlreichen Denkanstößen und erfrischend neuen Betrachtungsweisen belohnt. Am Anfang steht eine Analyse der westlichen reichen Gesellschaften. Vedder zeigt recht anschaulich auf, wie sich das Bild der Reichen in den letzten Jahren gewandelt hat. Dazu finden sich immer wieder Hinweise auf Fotos, Film, Musik und Literatur. Die unterschiedlichen Strömungen in der Portraitfotografie von Reichen sind zwar sehr gut beschrieben, jedoch hätte ich mir hier ein paar Abbildungen gewünscht, auch wenn dies vermutlich die Herstellungskosten erhöht hätte. Eine Kernthese lautet sinngemäß: Der reiche Pöbel und der brave Bürger sind dem Wesen nach gleich, beide verhalten sich habgierig, lediglich die Möglichkeiten dazu sind verschieden. Auch Komfort und Luxus sind im Grunde gleich, nur im Ausmaß verschieden. Ja, da könnte was dran sein. Wenn der Homo oeconomicus nur dann sittlich ist, wenn er dazu gezwungen ist, dann frage ich mich allerdings, wieso es Superreiche gibt, die einen Großteil ihres Vermögens spenden, wie etwa Warren Buffet. Wie konnte dann die Bewegung "Giving Pledge" entstehen? Alles in allem sehr interessante Thesen, wenn ich auch nicht alles verstehe bzw. teile. An mancher Stelle für meinen Geschmack fast schon zu sehr Fachbuch und zu wenig Sachbuch. Daher vier von fünf Punkten und klare Leseempfehlung.

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