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Produktbild: Lügen im Netz. Aktualisierte Neuauflage

Lügen im Netz. Aktualisierte Neuauflage Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren

1

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.04.2018

Verlag

Christian Brandstätter Verlag

Seitenzahl

232 (Printausgabe)

Dateigröße

3095 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783710602894

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.04.2018

Verlag

Christian Brandstätter Verlag

Seitenzahl

232 (Printausgabe)

Dateigröße

3095 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783710602894

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Was tun gegen Fake-News 12…

Juti aus HD am 04.08.2019

Bewertungsnummer: 2729924

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was tun gegen Fake-News 12 Millionen Flüchtlinge wünscht Frau Merkel und einen 55jährige aus Bayern, die das glaubt. Auf den Fake angesprochen, sagt sie: „es kann passieren.“(11) Verändern Fehlinformationen unsere Demokratie? Ja, sagt Brodnig, wenn die Gesellschaft schon gespalten ist und wenn Wahlentscheidungen knapp sind. Das Vertrauen in den „Mainstream-Journalismus“ ist in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern im gesunken im unterschiedlichem Maß gesunken. Fake-News werden gerne geglaubt, wenn sie der eigenen Überzeugung entsprechen. Und sie sind bei Facebook attraktiver als normalen Nachrichten. Wut lädt zum Klicken ein und das verschafft den Fake-News noch mehr Aufmerksamkeit. Und Facebook findet das gut, weil seine Algorithmen möglichst viel Werbung akquirieren möchten. Sie unterscheidet Fake-News in 7 Typen: 1. Satire, die als solche nicht oder kaum gekennzeichnet ist und nicht verstanden wird 2. Bilder in falschen Zusammenhang 3. irreführende Informationen 4. Informationen im falschen Zusammenhang 5. Betrügerische Inhalte 6. Überarbeitete Inhalte 7. falsche Inhalte Die Gefahr der sozialen Medien liegt darin, dass sich ihre Benutzer recht bald in „Echokammern“ befinden, also ihre Meinung bestätigt wissen und abweichende gar nicht mehr angeboten bekommen. Rechte Gruppen sind dabei mehr abgeschirmt als linke. Was auf deutschsprachigen, sozialen Medien 2016 am meisten „geliket“ wird, sind die Mainstream-Medien, Trash, alarmistische Medien, Kreml-Medien, Rechte Medien wie die Junge Freiheit, aber linke Medien wie die Nachdenkseiten schafften es keinmal unter die Top 100. Der Kreml hat in St.Petersburg eine Agentur gegründet, die gesellschaftliche Spaltungen in einem Land mit Bots noch verstärken will. Zu den US-Wahlen hat das ganz gut geklappt, wie Untersuchungen des US-Senats zeigen. Le Pen wurde aber nicht französische Präsidentin. Im Selbstexperiment zeigt die Autorin, wie wenig Geld es braucht, um sich Followers auf Facebook zu kaufen. Bilder lösen weit mehr Emotionen aus als Texte. Für Fakes helfen Memes, die ganz leicht zu verändern sind. Werbung kann auch personengenau im Netz geschaltet werden. Trump- Wähler, die man zum Urnengang überzeugen musste erhalten andere Werbung als Wähler, die man überzeugen musste, Trump statt Clinton zu wählen. Hillary wurde unterstellt Vergewaltiger und Drogenabhängig ins Land zu lassen. Diese Facebook-Werbung kam aus Russland und wurde auch mit Rubel bezahlt. Fake-News sind nur dann strafbar, wenn die Persönlichkeitsrechte verletzt werden. In Österreich besteht auch die Gefahr auf den Gerichtskosten sitzen zu bleiben. Brodnig fordert, dass Facebook seinen Algorithmus zumindest darauf hin überprüfen lassen muss, wie es die Relevanz von Nachrichten sortiert. Auch die Autoindustrie unterliege gewisse Sicherheitsbestimmungen und die könne der Staat auch von den digitalen Firmen verlangen. Vom Benutzer verlangt sie gewisses Misstrauen gegen Bilder, gegen Emotionen und fordert bei den Fakten zu bleiben. Dabei gibt sie als deutschsprachige Faktencheker die Internetseiten faktenfinder.tagesschau.de , correctiv.org/echtjetzt und mimikama.at an. Ein wichtiges Thema, auch mit Tipps und Lösungen. Mir missfällt aber, dass die in Kapitel 1 genannten 4 Teile des Buches nicht im Inhaltsverzeichnis zu finden sind und es gibt zahlreiche Wiederholungen. Daher 4 Sterne.

Was tun gegen Fake-News 12…

Juti aus HD am 04.08.2019
Bewertungsnummer: 2729924
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was tun gegen Fake-News 12 Millionen Flüchtlinge wünscht Frau Merkel und einen 55jährige aus Bayern, die das glaubt. Auf den Fake angesprochen, sagt sie: „es kann passieren.“(11) Verändern Fehlinformationen unsere Demokratie? Ja, sagt Brodnig, wenn die Gesellschaft schon gespalten ist und wenn Wahlentscheidungen knapp sind. Das Vertrauen in den „Mainstream-Journalismus“ ist in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern im gesunken im unterschiedlichem Maß gesunken. Fake-News werden gerne geglaubt, wenn sie der eigenen Überzeugung entsprechen. Und sie sind bei Facebook attraktiver als normalen Nachrichten. Wut lädt zum Klicken ein und das verschafft den Fake-News noch mehr Aufmerksamkeit. Und Facebook findet das gut, weil seine Algorithmen möglichst viel Werbung akquirieren möchten. Sie unterscheidet Fake-News in 7 Typen: 1. Satire, die als solche nicht oder kaum gekennzeichnet ist und nicht verstanden wird 2. Bilder in falschen Zusammenhang 3. irreführende Informationen 4. Informationen im falschen Zusammenhang 5. Betrügerische Inhalte 6. Überarbeitete Inhalte 7. falsche Inhalte Die Gefahr der sozialen Medien liegt darin, dass sich ihre Benutzer recht bald in „Echokammern“ befinden, also ihre Meinung bestätigt wissen und abweichende gar nicht mehr angeboten bekommen. Rechte Gruppen sind dabei mehr abgeschirmt als linke. Was auf deutschsprachigen, sozialen Medien 2016 am meisten „geliket“ wird, sind die Mainstream-Medien, Trash, alarmistische Medien, Kreml-Medien, Rechte Medien wie die Junge Freiheit, aber linke Medien wie die Nachdenkseiten schafften es keinmal unter die Top 100. Der Kreml hat in St.Petersburg eine Agentur gegründet, die gesellschaftliche Spaltungen in einem Land mit Bots noch verstärken will. Zu den US-Wahlen hat das ganz gut geklappt, wie Untersuchungen des US-Senats zeigen. Le Pen wurde aber nicht französische Präsidentin. Im Selbstexperiment zeigt die Autorin, wie wenig Geld es braucht, um sich Followers auf Facebook zu kaufen. Bilder lösen weit mehr Emotionen aus als Texte. Für Fakes helfen Memes, die ganz leicht zu verändern sind. Werbung kann auch personengenau im Netz geschaltet werden. Trump- Wähler, die man zum Urnengang überzeugen musste erhalten andere Werbung als Wähler, die man überzeugen musste, Trump statt Clinton zu wählen. Hillary wurde unterstellt Vergewaltiger und Drogenabhängig ins Land zu lassen. Diese Facebook-Werbung kam aus Russland und wurde auch mit Rubel bezahlt. Fake-News sind nur dann strafbar, wenn die Persönlichkeitsrechte verletzt werden. In Österreich besteht auch die Gefahr auf den Gerichtskosten sitzen zu bleiben. Brodnig fordert, dass Facebook seinen Algorithmus zumindest darauf hin überprüfen lassen muss, wie es die Relevanz von Nachrichten sortiert. Auch die Autoindustrie unterliege gewisse Sicherheitsbestimmungen und die könne der Staat auch von den digitalen Firmen verlangen. Vom Benutzer verlangt sie gewisses Misstrauen gegen Bilder, gegen Emotionen und fordert bei den Fakten zu bleiben. Dabei gibt sie als deutschsprachige Faktencheker die Internetseiten faktenfinder.tagesschau.de , correctiv.org/echtjetzt und mimikama.at an. Ein wichtiges Thema, auch mit Tipps und Lösungen. Mir missfällt aber, dass die in Kapitel 1 genannten 4 Teile des Buches nicht im Inhaltsverzeichnis zu finden sind und es gibt zahlreiche Wiederholungen. Daher 4 Sterne.

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Lügen im Netz

von Ingrid Brodnig

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