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Band 2
Wohlige Weihnachtskrimis Band 2

Mord im alten Pfarrhaus

Kriminalroman

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Beschreibung

In den Öfen prasseln die Holzscheite, draußen wirbeln dicke Schneeflocken − die Bewohner des englischen Örtchens Byford freuen sich auf besinnliche Festtage. Doch mit der Besinnlichkeit ist es nicht weit her: Der heftige Schneefall droht das Dorf von der Außenwelt abzuschneiden und dann versetzt auch noch die Nachricht von einem Mord im Pfarrhaus die Gemeinde in Angst und Schrecken.
Ein Mann wurde erschlagen aufgefunden, die Tatwaffe: ein Schürhaken. Bei dem Opfer handelt es sich um den Schwiegersohn des Pfarrers George Wheeler. Aber weder der Pfarrer noch dessen Frau Marian oder Tochter Joanna wirken sonderlich traurig angesichts ihres Verlusts. Für den ermittelnden Chief Inspector Lloyd und seine Partnerin Sergeant Judy Hill ein kniffliger Fall, denn das Mordopfer war ein gewalttätiger Tyrann, und alle in der Familie scheinen ein Motiv zu haben. Doch wer wäre tatsächlich so kaltblütig?
Diese wunderbare Weihnachtswiederentdeckung ist zugleich eine stimmungsvolle Hommage an das Goldene Zeitalter des britischen Kriminalromans.

Jill McGown, 1947 im schottischen Campbeltown geboren, arbeitete als Sekretärin, bevor sie sich ganz der Spannungsliteratur verschrieb. Ihre Kriminalromane wurden von Presse und Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen. Jill McGown starb 2007 im englischen Kettering.

Barbara Först studierte Anglistik, Romanistik und Ethnologie und übersetzt seit über zwanzig Jahren aus dem Englischen. Zu den von ihr ins Deutsche übertragenen Autoren zählen u. a. Richard Russo, Patricia Wentworth, Philippa Gregory, Kerstin March, Francis Duncan und Jill McGown.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.12.2018

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

318

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,7 cm

Gewicht

343 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.12.2018

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

318

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,7 cm

Gewicht

343 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

›Murder at the Old Vicarage‹

Übersetzer

Barbara Först

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9884-8

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Motivkarussell und Verstrickungen überall ...

Sharon Baker aus Mönchengladbach am 07.01.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Byford ist ein verschneites Städtchen und befindet sich kurz vor Heiligabend. Da werden die letzten Vorkehrungen getroffen, sowie auch im Pfarrhaus. Der Baum ist geschmückt, die Geschenke verpackt, das Essen gekocht und die Andacht fast geschrieben. Aber so idyllisch, wie es klingt, scheint es unter dem Dach nicht zu sein, denn die Polizei wird in der Nacht gerufen. Im Haus der Familie gibt es einen brutal erschlagenen Toten und dabei handelt es sich um den Schwiegersohn. Der Pfarrer mit Gattin gibt sich ahnungslos und sogar die Tochter, der man die Misshandlung ansieht, will nichts mit dem Mord zu tun haben. Aber jeder hat ein Motiv, nur wer ist der Täter. Wer hat also denn Tyrann eines Schwiegersohnes umgebracht? Wer hat kein Alibi? Und ist die Familie sonst so perfekt, wie sie tut? Ein Weihnachtskrimi in der besinnlichen Zeit muss einfach sein. Harmonie in der Familie ist ja nicht immer und überall vorhanden, da brodelt es doch ganz gern unter der Schicht des Schweigens. Da wird oft des lieben Familienfriedens der Mund gehalten und die Meinung herunter geschluckt. Allerdings nicht hier, im beschaulichen Byford, da wird der Schürhaken gezückt. Ob mich diese Familie überzeugen konnte, erzähle ich euch nun. Die Familie Wheeler ist eine ansehnliche und wohlsituierte Familie, die muss man auch sein, wenn der Mann der Pfarrer ist. Aber sieht man genauer hin, sind genauso Probleme vorhanden, wie bei jeder anderen Familie auch. Herr Wheeler steckt in einer Schaffenskrise, es ist ihm mehr den je bewusst, dass er den falschen Beruf hat und sich, wie ein Scharlatan vorkommt. Frau Wheeler dagegen ist der Kapitän am Bord, die alles steuert und die Zügel übernimmt und dann haben wir noch die wohlbehütete Tochter. Diese ist verheiratet, aus dem Nest geschlüpft, aber nicht gut gelandet, denn ihr Mann misshandelt sie. Nun steht dieser vor der Tür und möchte mit seiner Frau eine Aussprache. Ausgerechnet zu Heiligabend und das zum Fest der Liebe, der Pfarrer möchte ihn windelweich prügeln, die Mutter schlichten und die Tochter sich der Aussprache endlich stellen. Nun ist der Schwiegersohn tot und die Familie schaut sich fragend an, wer von ihnen es wohl war. Somit kommen unsere Polizisten ins Spiel, Chief Inspector Lloyd und Sergeant Judy Hill, ein eingespieltes Team und nicht nur das, die beiden pflegen eine Affäre. Jeder knöpft sich die Familie vor und findet mehr als nur ein Motiv. Allerdings haben die beiden Ermittler unterschiedliche Täter ins Visier genommen und so beginnt bei den Untersuchungen ein ständiges Hin und Her an Beweisen, Unwahrheiten und Tatzeiten. Alles passt nicht zusammen und doch irgendwie. Jeder könnte der Täter sein und doch wieder spricht sich vieles. Der rote Faden ist zwar da, lässt sich aber nicht ergreifen, da immer wieder etwas Neues auftaucht. Jill McGown hat viele Fäden in ihrem Krimi rein gestrickt und lässt den Leser immer wieder neu raten. Viele Wendungen und neue Entwicklungen nimmt die Geschichte, und da es nicht so viele Personen in der Geschichte gibt, muss es ja einer sein. Aber wer, das versteckt die Autorin ziemlich gut hinter ihrem Verwirrspiel. Somit erleben wir nicht nur Spannungen in der Familie Wheeler, sondern auch bei den beiden Ermittlern. Allerdings hat mir die Schwerpunktverlagerung auf das Ermittlerduo nicht immer so gefallen. Immerhin geht es hier um Mord, und nicht um ihre Affäre und das diese so nicht weitergehen, kann, somit zögert die Autorin wesentliche Aspekte heraus und verleiht dem allen mehr Seiten, als nötig. Auch diese Hasenjagd nach dem Täter war zwar spannend geschildert und immer wieder überraschend, wenn eine neue Wendung auftauchte, aber es zog sich auch ein bisschen dahin. Trotz der kleinen Kritik hatte ich durchaus meinen Lesespaß, für mich ist es ein Weihnachtskrimi, auch wenn es viele nicht so sehen. Klar könnte dieser auch zu einer anderen Zeit spielen, aber ich fand gerade das Familiendrama zum Fest der Liebe passend. Die Familie trifft sich, man spielt heile Welt und im Inneren brodelt es, dazu das Versteckspiel des Täters und die verschneiten Wege, fand ich ziemlich gut gewählt und in Szene gesetzt. Auch wenn die Dialoge manchmal gestellt rüberkamen, hatte man ein Gefühl für die Figuren entwickelt und wollte nun mal weiterlesen. Für mich in der stressigen Weihnachtszeit, eine richtig tolle Lektüre zum Abschalten. Mord im alten Pfarrhaus ist ein Versteckspiel des Täters mit vielen Wendungen und keiner klaren Spur im Schnee.

Motivkarussell und Verstrickungen überall ...

Sharon Baker aus Mönchengladbach am 07.01.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Byford ist ein verschneites Städtchen und befindet sich kurz vor Heiligabend. Da werden die letzten Vorkehrungen getroffen, sowie auch im Pfarrhaus. Der Baum ist geschmückt, die Geschenke verpackt, das Essen gekocht und die Andacht fast geschrieben. Aber so idyllisch, wie es klingt, scheint es unter dem Dach nicht zu sein, denn die Polizei wird in der Nacht gerufen. Im Haus der Familie gibt es einen brutal erschlagenen Toten und dabei handelt es sich um den Schwiegersohn. Der Pfarrer mit Gattin gibt sich ahnungslos und sogar die Tochter, der man die Misshandlung ansieht, will nichts mit dem Mord zu tun haben. Aber jeder hat ein Motiv, nur wer ist der Täter. Wer hat also denn Tyrann eines Schwiegersohnes umgebracht? Wer hat kein Alibi? Und ist die Familie sonst so perfekt, wie sie tut? Ein Weihnachtskrimi in der besinnlichen Zeit muss einfach sein. Harmonie in der Familie ist ja nicht immer und überall vorhanden, da brodelt es doch ganz gern unter der Schicht des Schweigens. Da wird oft des lieben Familienfriedens der Mund gehalten und die Meinung herunter geschluckt. Allerdings nicht hier, im beschaulichen Byford, da wird der Schürhaken gezückt. Ob mich diese Familie überzeugen konnte, erzähle ich euch nun. Die Familie Wheeler ist eine ansehnliche und wohlsituierte Familie, die muss man auch sein, wenn der Mann der Pfarrer ist. Aber sieht man genauer hin, sind genauso Probleme vorhanden, wie bei jeder anderen Familie auch. Herr Wheeler steckt in einer Schaffenskrise, es ist ihm mehr den je bewusst, dass er den falschen Beruf hat und sich, wie ein Scharlatan vorkommt. Frau Wheeler dagegen ist der Kapitän am Bord, die alles steuert und die Zügel übernimmt und dann haben wir noch die wohlbehütete Tochter. Diese ist verheiratet, aus dem Nest geschlüpft, aber nicht gut gelandet, denn ihr Mann misshandelt sie. Nun steht dieser vor der Tür und möchte mit seiner Frau eine Aussprache. Ausgerechnet zu Heiligabend und das zum Fest der Liebe, der Pfarrer möchte ihn windelweich prügeln, die Mutter schlichten und die Tochter sich der Aussprache endlich stellen. Nun ist der Schwiegersohn tot und die Familie schaut sich fragend an, wer von ihnen es wohl war. Somit kommen unsere Polizisten ins Spiel, Chief Inspector Lloyd und Sergeant Judy Hill, ein eingespieltes Team und nicht nur das, die beiden pflegen eine Affäre. Jeder knöpft sich die Familie vor und findet mehr als nur ein Motiv. Allerdings haben die beiden Ermittler unterschiedliche Täter ins Visier genommen und so beginnt bei den Untersuchungen ein ständiges Hin und Her an Beweisen, Unwahrheiten und Tatzeiten. Alles passt nicht zusammen und doch irgendwie. Jeder könnte der Täter sein und doch wieder spricht sich vieles. Der rote Faden ist zwar da, lässt sich aber nicht ergreifen, da immer wieder etwas Neues auftaucht. Jill McGown hat viele Fäden in ihrem Krimi rein gestrickt und lässt den Leser immer wieder neu raten. Viele Wendungen und neue Entwicklungen nimmt die Geschichte, und da es nicht so viele Personen in der Geschichte gibt, muss es ja einer sein. Aber wer, das versteckt die Autorin ziemlich gut hinter ihrem Verwirrspiel. Somit erleben wir nicht nur Spannungen in der Familie Wheeler, sondern auch bei den beiden Ermittlern. Allerdings hat mir die Schwerpunktverlagerung auf das Ermittlerduo nicht immer so gefallen. Immerhin geht es hier um Mord, und nicht um ihre Affäre und das diese so nicht weitergehen, kann, somit zögert die Autorin wesentliche Aspekte heraus und verleiht dem allen mehr Seiten, als nötig. Auch diese Hasenjagd nach dem Täter war zwar spannend geschildert und immer wieder überraschend, wenn eine neue Wendung auftauchte, aber es zog sich auch ein bisschen dahin. Trotz der kleinen Kritik hatte ich durchaus meinen Lesespaß, für mich ist es ein Weihnachtskrimi, auch wenn es viele nicht so sehen. Klar könnte dieser auch zu einer anderen Zeit spielen, aber ich fand gerade das Familiendrama zum Fest der Liebe passend. Die Familie trifft sich, man spielt heile Welt und im Inneren brodelt es, dazu das Versteckspiel des Täters und die verschneiten Wege, fand ich ziemlich gut gewählt und in Szene gesetzt. Auch wenn die Dialoge manchmal gestellt rüberkamen, hatte man ein Gefühl für die Figuren entwickelt und wollte nun mal weiterlesen. Für mich in der stressigen Weihnachtszeit, eine richtig tolle Lektüre zum Abschalten. Mord im alten Pfarrhaus ist ein Versteckspiel des Täters mit vielen Wendungen und keiner klaren Spur im Schnee.

Was ist ein Weihnachtskrimi?

Dr. M. am 20.11.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Um es vorweg zu sagen: Dies ist nicht wirklich einer. Die Geschichte spielt zwar zur Weihnachtszeit. Ein Zusammenhang mit diesem Fest existiert jedoch nur zufällig. Man hätte sie auch auf Ostern legen können. Oder auf einen beliebigen anderen Zeitraum von einigen Tagen. Im englischen Byford predigt ein Pfarrer, der eigentlich schon längst vom Glauben abgefallen ist. Wenn seine Angetraute nicht energisch anderer Meinung gewesen wäre, hätte er schon längst den Schoß der Kirche verlassen. Deren Gebote sind ihm nicht heilig, denn er begehrt eine junge Witwe, die im weiteren Verlauf noch zu erheblicher Verwirrung beitragen wird. Des Pfarrers Schwiegersohn läuft auch gerade etwas neben der Spur. Er schlägt seine Frau, besäuft sich und wird wenig später tot im Pfarrhaus aufgefunden. Erschlagen mit einem Schürhaken. Obwohl der Pfarrer steif und fest behauptet, dass nur ein Fremder die Tat begangen haben kann, bleiben die drei Mitglieder der Pfarrersfamilie besonders verdächtig. Daraus spinnt die Autorin eine Kriminalgeschichte der alten englischen Schule. Nur mit seinem Verstand und ein paar elementaren Hilfsmitteln muss das Ermittlerpaar diesen Fall lösen. Damit das nicht ganz so eintönig wird, haben die beiden auch noch ein langjähriges, geheimes Verhältnis. Was eigentlich wegen der überschaubaren Zahl von Verdächtigen ein einfacher Fall zu sein scheint, erweist sich bald als recht rätselhaft. Jede Theorie der Ermittler lässt sich bald nach ihrer Entstehung widerlegen, worauf sogleich die nächste folgt. Der Leser kann sich davon zwischenzeitlich beim Techtelmechtel des von seinen Gefühlen zueinander hinundhergerissenen Liebespaares erholen. Trotz der intensiven Beschäftigung mit sich selbst kommen die beiden nämlich, wenn auch recht spät, auf die zündende Idee. Allerdings müssen sie dazu ziemlich viel Gehirnschmalz verwenden, was auch den Leser gelegentlich etwas anstrengen könnte, denn er muss ihnen schließlich immer folgen. Wenn man nicht unbedingt einen Krimi erwartet, der etwas mit dem Weihnachtsfest zu tun hat und wenn man darüber hinaus den guten alten englischen Stil mag, dann findet man bestimmt bei diesem Buch Unterhaltung und geistige Herausforderung. Mir war er etwas zu lang bei zu wenig wirklichem Geschehen.

Was ist ein Weihnachtskrimi?

Dr. M. am 20.11.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Um es vorweg zu sagen: Dies ist nicht wirklich einer. Die Geschichte spielt zwar zur Weihnachtszeit. Ein Zusammenhang mit diesem Fest existiert jedoch nur zufällig. Man hätte sie auch auf Ostern legen können. Oder auf einen beliebigen anderen Zeitraum von einigen Tagen. Im englischen Byford predigt ein Pfarrer, der eigentlich schon längst vom Glauben abgefallen ist. Wenn seine Angetraute nicht energisch anderer Meinung gewesen wäre, hätte er schon längst den Schoß der Kirche verlassen. Deren Gebote sind ihm nicht heilig, denn er begehrt eine junge Witwe, die im weiteren Verlauf noch zu erheblicher Verwirrung beitragen wird. Des Pfarrers Schwiegersohn läuft auch gerade etwas neben der Spur. Er schlägt seine Frau, besäuft sich und wird wenig später tot im Pfarrhaus aufgefunden. Erschlagen mit einem Schürhaken. Obwohl der Pfarrer steif und fest behauptet, dass nur ein Fremder die Tat begangen haben kann, bleiben die drei Mitglieder der Pfarrersfamilie besonders verdächtig. Daraus spinnt die Autorin eine Kriminalgeschichte der alten englischen Schule. Nur mit seinem Verstand und ein paar elementaren Hilfsmitteln muss das Ermittlerpaar diesen Fall lösen. Damit das nicht ganz so eintönig wird, haben die beiden auch noch ein langjähriges, geheimes Verhältnis. Was eigentlich wegen der überschaubaren Zahl von Verdächtigen ein einfacher Fall zu sein scheint, erweist sich bald als recht rätselhaft. Jede Theorie der Ermittler lässt sich bald nach ihrer Entstehung widerlegen, worauf sogleich die nächste folgt. Der Leser kann sich davon zwischenzeitlich beim Techtelmechtel des von seinen Gefühlen zueinander hinundhergerissenen Liebespaares erholen. Trotz der intensiven Beschäftigung mit sich selbst kommen die beiden nämlich, wenn auch recht spät, auf die zündende Idee. Allerdings müssen sie dazu ziemlich viel Gehirnschmalz verwenden, was auch den Leser gelegentlich etwas anstrengen könnte, denn er muss ihnen schließlich immer folgen. Wenn man nicht unbedingt einen Krimi erwartet, der etwas mit dem Weihnachtsfest zu tun hat und wenn man darüber hinaus den guten alten englischen Stil mag, dann findet man bestimmt bei diesem Buch Unterhaltung und geistige Herausforderung. Mir war er etwas zu lang bei zu wenig wirklichem Geschehen.

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Mord im alten Pfarrhaus

von Jill McGown

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