• Produktbild: Der Hilfsprediger
  • Produktbild: Der Hilfsprediger

Der Hilfsprediger »Behaglich schaurig, abgründig komisch« GUSTAV SEIBT, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG — Roman

1

11,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2018

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/2 cm

Gewicht

234 g

Farbe

Melone

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Fludd

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6462-1

Beschreibung

Rezension

»Die Schwaden aus rußigem Nebel, qualmenden Weihrauch und theologischer Spekulation, hinter denen physische und psychische Barbarei ihr Wesen treiben, zerteilt Hilary Mantel mit nie ermüdendem Witz.«
Julia Schröder, SWR 2

»Ein Schatzkästlein englischen Humors, ohne jeden Staubbefall.«
Wolf Ebersberger, NÜRNBERGER NACHRICHTEN

»Eine böse Komödie der Hartherzigkeit. Man liest den Roman mit unheimlichem Vergnügen.«
Frank Meyer, DEUTSCHLANDRUNDFUNK KULTUR

»Die Tristesse des abgeschiedenen, religiös verwahrlosten Orts [wird] mit Sprachmitteln zu einer untergründig glühenden Grisaille, behaglich schaurig, abgründig komisch.«
Gustav Seibt, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Es ist vielleicht der Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils, der sich darin ankündigt, aber mehr noch eine Krise des Glaubens, die in Hilary Mantels Roman ›Der Hilfsprediger‹ alle Protagonisten auf je eigene Weise trifft. Die Schriftstellerin selbst hat diese Zweifel schon als Kind verspürt, wie man in ihrer Autobiografie ›Von Geist und Geistern‹ nachlesen kann.«
Michael Schmitt, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

»[Ein] kleines Meisterwerk«
Gustav Seibt, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»›Der Hilfsprediger‹ ist die Geschichte einer Befreiung. Hilary Mantel beginnt ihren Roman englischgrau und lässt ihn strahlend hell enden.«
Ulrich Fischer, HUFFINGTONPOST.DE

»Geisterhaftes in einer dumpfen Dorfwelt. In Hilary Mantels erfrischend groteskem Roman muss man auch mit dem Teufel rechnen.«
Ferdinand Quante, WDR3

»Ein eigenwilliges Buch; süffisant, provozierend wie die Autorin selbst. Ironisch und souverän spielt sie mit den Versatzstücken des magischen Realismus, der dem Fantastischen auch in der modernen Literatur einen Platz einräumt.«
Jutta Duhm-Heitzmann, WDR 5 SCALA

»So bissig, lustig, ironisch. Das ist alles so frisch, und das beste Beispiel für eine Literatur, die ohne Haltbarkeitsdatum funktioniert.«
Katrin Schumacher, MDR KULTUR

»Mantels Schreiben verfällt man nur zu gern.«
Alexander Behrmann, ROLLING STONE

»›Der Hilfsprediger‹ ist […] bereits 1989 im Original erschienen. Doch er kommt so frisch und frech daher, dass man gar nicht genug bekommen kann von dieser skurrilen und urkomischen Geschichte.«
Petra Pluwatsch, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Mit subtiler Ironie und einer guten Portion Weisheit«
Gaby Mahlberg, DPA

»Zeitlos böse und teilweise sehr komisch ist der Roman ›Der Hilfsprediger‹ von Hilary Mantel«
Britta Bode, BERLINER MORGENPOST

»Die britische Meisterautorin Hilary Mantel [erzählt] mit dem für sie typischen rasiermesserscharfen Witz von einem ungewöhnlichen Kampf zwischen Gut und Böse. Köstliches Gift.«
Ute Baumhackl, KLEINE ZEITUNG

»Die Kapitel sind literarisch so ansprechend gewebt, dass man keine Angst davor hat, in die düsteren Moore und Hirngespinste der Figuren abzutauchen.«
Dominik Achtermeier, REZENSÖHNCHEN

»Mit einem Wort: Lesevergnügen mit Tiefgang.«
Konrad Holzer, FLANEURIN.AT

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2018

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/2 cm

Gewicht

234 g

Farbe

Melone

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Fludd

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6462-1

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    4/5

    22.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    "Es gibt Dinge in einem selbst, die man töten muss"

    Als Schwester Philomena diesen Satz von Vater Fludd hört, denkt sie gleich an fleischliche Genüsse. Doch Fludd wollte auf etwas anderes hinweisen: "Ich meine, dass es Zeiten im Leben gibt, da man die Vergangenheit töten muss. Mit einer Axt auf das losgehen muss, was man einmal war, die vertraute Welt niederstrecken muss. Das ist schwer und schmerzvoll, aber besser, als die Seele in Umständen gefangen zu halten, die sie nicht länger erträgt." Das bringt die Essenz dieses Buches gut zum Ausdruck. Allerdings erschien es bereits vor etwa 30 Jahren und war damals schon etwas aus der Zeit gefallen. Warum man es heute erstmals ins Deutsche übertragen hat, bleibt ein Rätsel. Man merkt an den ganz unterschiedlichen Reaktionen von Kulturmedien und einfachen Lesern, dass dieses Buch am Nerv unserer Zeit völlig vorbeischrammt. Der einfache Leser begreift nicht, worum es geht, und der Experte sieht die kulturgeschichtliche und literarische Bedeutung dieses Werkes. Auf der Rückseite wird Deutschlandfunk Kultur zitiert: "Eine böse Komödie der Hartherzigkeit". Ja, irgendwie kommen aus heutiger Sicht komische Vögel in ihm vor. Und es geht auch um Hartherzigkeit. Und zwar um die in der katholischen Kirche so um 1956 vorherrschende Brutalität, die sich so gar nicht mit der frohen Botschaft Jesu zusammenfügen will. In dieser Zeit wurden die Messen noch in Latein gelesen, die Kirche hatte sich über die Jahrhunderte in Machtpolitik und Gier festgefahren und ihren spirituellen Glanz schon lange verloren. In der Erkenntnis dieser Lage wurde das Zweite Vatikanische Konzil von Johannes XXIII. einberufen. Es führte ab 1965 zu einschneidenden Veränderungen im Stil und der Herangehensweise der katholischen Kirche. Wer die Lage davor nicht kennt und von diesem Konzil noch nie etwas gehört hat, wird mit diesem Buch nicht viel anfangen können. Ein Lesevergnügen wird es jedoch selbst dann nicht, wenn man diese Bildungslücken nicht beklagen muss. Gewiss schreibt Hilary Mantel originell. Und vielleicht kann man sich am Anfang sogar gelegentlich über ihre Schilderungen des Milieus amüsieren. Aber dann zieht sich die Geschichte etwas in die Länge und wird den Ankündigungen auf dem Klappentext nicht gerecht. Schon deshalb nicht, weil man ohne Kenntnis der historischen Zusammenhänge eine falsche Erwartungshaltung aus diesen Ankündigungen aufbauen wird. Im Grunde handelt es sich bei diesem Roman auch um eine Abrechnung Mantels mit ihrer eigenen Vergangenheit, die jedoch kaum jemand ohne Vorkenntnisse wirklich verstehen kann. Wie man dieses Buch bewerten soll, ist mir ein Rätsel. Ich fand es zugleich langweilig und interessant. Immerhin schildert diese Geschichte auch historische Zustände. Mantels Schreibkunst verdient einen zusätzlichen Sympathiepunkt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

0

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Hilfsprediger
  • Produktbild: Der Hilfsprediger