Produktbild: Die Kriegsverbrecherlobby

Die Kriegsverbrecherlobby Bundesdeutsche Hilfe für im Ausland inhaftierte NS-Täter

36,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.10.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

558

Maße (L/B/H)

22,2/14,9/4 cm

Gewicht

739 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42840-5

Beschreibung

Rezension

»Wie diese [Kriegsverbrecher], deren Todesurteile letztlich in lebenslange Haftstrafen verwandelt wurden, über Jahrzehnte von bestimmten Gruppen und offiziellen Vertretern in der Bundesrepublik unterstützt wurden, dem geht der Historiker Felix Bohr in seiner lesenswerten Studie ... nach.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Es liegen über der geglückten deutschen Demokratie heute Schatten. Antidemokratische, rechtsextreme Kräfte haben Auftrieb erhalten. ... Auch deswegen ist das Buch von Felix Bohr wichtig. Es zeigt im Rückblick auf die erst jüngst vergangene Zeitgeschichte, wie verletzbar unsere Demokratie ist, welche Gefahren in ihr lauern und wie schwierig das Verhältnis der Deutschen zur Freiheit in ihrer Geschichte war.« ("DIE ZEIT")
»Die Geschichte der [ Kriegsverbrecherlobby ] stellt Bohr akribisch und facettenreich dar.« ("Frankfurter Rundschau")
»Abschließend betrachtet ist Bohrs Werk eine spannend verfasste und gut lesbare Studie über die bundesdeutsche Nachkriegsmentalität und den politischen Umgang mit den letzten deutschen, in westeuropäischer Haft befindlichen Kriegs- und NS-Verbrechern.« ("Histrhen – Rheinische Geschichte")
»Felix Bohrs enorm materialreiche Studie ist verdienstvoll – ein Antidot zu gängigen, mitunter allzu selbstgewissen Geschichtserzählungen.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Ein anspruchsvolles und aufschlussreiches Buch für an der jüngeren deutschen Geschichte Interessierte.« ("Buchprofile (Michaelsbund) / Medienprofile (Borromäusverein)")

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Erscheinungsdatum

04.10.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

558

Maße (L/B/H)

22,2/14,9/4 cm

Gewicht

739 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42840-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Produktbild: Die Kriegsverbrecherlobby
  • Einleitung

    Herbert Kappler und die »Vier von Breda«

    Kriegsverbrechen und ihre Ahndung in der frühen Nachkriegszeit

    Die Taten des »Henkers von Rom«

    Kapplers Prozess und das Taktieren der italienischen Regierung in der Kriegsverbrecherfrage

    Vollstrecker der Vernichtungspolitik

    Die Taten der »Vier von Breda«

    Der Umgang mit Kollaboration und Besatzungskriminalität in den Niederlanden

    Akteurskonstellationen und politische Weichenstellungen in der jungen Bundesrepublik (1949-1961)

    Die Kirchen – christliche Hilfe für NS-Verbrecher in der Nachkriegszeit

    Die Politik – Rechtsschutz und »Liebesgabenpakete« Anfänge des Engagements der Bundesregierung

    Die Lobby – Arbeit und Struktur der Netzwerke »alter Kameraden«

    Der Einsatz für Kappler & Co. als bundesdeutsche Staatsräson (1961-1969)

    »Der Eichmann-Prozess weckt alle bösen Erinnerungen«. Taktikwechsel in den Bemühungen um eine Freilassung Herbert Kapplers

    Größte Zurückhaltung Das diskrete Engagement in den Niederlanden

    Die Kriegsverbrecherfrage in der sozialliberalen Ära (1969-1982)

    Hypotheken der Älteren. Die Bemühungen der Regierungen Brandt und Schmidt um eine Amnestie der inhaftierten Täter

    Alternde Kameraden in der Offensive

    Flucht aus Rom. Das Ende des Falles Kappler

    Im Haus des Henkers. Erinnerungskulturelle Entwicklungen bis 1982

    Der Weg zur Begnadigung der »Zwei von Breda« (1982-1989)

    Persönliches Hobby? Alois Mertes und die Bundestagsresolution 1982

    »Martyrium epochalen Ausmaßes«. Der Kampf der Kiesslers und der Rückzug des VdH

    »Aus eigenem Gewissen und Rechtsempfinden« Finale Bemühungen der Bundesregierung und das Engagement Richard von Weizsäckers

    Neue Nachdenklichkeit Amnestiediskurse in den Niederlanden

    »Heim ins Reich«. Die Entlassung Fischers und aus der Füntens

    Schlussbetrachtung