Produktbild: Ich, Ophelia

Ich, Ophelia Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.11.2018

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

367

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/2,7 cm

Gewicht

339 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ophelia

Übersetzt von

Klaudia Ruschkowski

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-36376-7

Beschreibung

Rezension

»Kleins Romas zeigt Shakespear'schen Witz und schlägt aufs Wunderbarste Kapital aus der umfassenden Kenntnis von Shakespears Leben und Werk.« Publishers Weekly 20180511

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.11.2018

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

367

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/2,7 cm

Gewicht

339 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ophelia

Übersetzt von

Klaudia Ruschkowski

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-36376-7

Herstelleradresse

Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@insel-verlag.de

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Ophelia und Hamlet

Bewertung aus Hude am 05.12.2018

Bewertungsnummer: 1153215

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ophelia aus dem Stück Hamlet erhält hier nun ihre eigene Stimme und Geschichte. Und die Umsetzung ist wirklich gut gelungen. »Ich war von Anfang an ein mutterloses Mädchen. Lady Frowendel starb bei meiner Geburt, so blieben auch mein Bruder Laertes und mein Vater Polonius ohne ihre Fürsorge«, erinnert sich Ophelia, die im Alter von acht Jahren an König Hamlets Hof kam, wo der Vater ein Ministeramt übernahm. Ophelia ist jung, ungestüm, gebildet und anders als andere junge Frauen. Kein Wunder, dass sie der Königin Gertrud bald auffällt und sie alsbald zu deren Lieblingszofe wird. Aber auch ihr Sohn Hamlet wirft ein Auge auf die junge Frau und schon bald entsteht eine Liebe, die nicht folgenlos bleiben kann. Denn die Unterschiede sind einfach zu groß. Doch auch wie im Stück, passiert hier, was passieren muss, nach dem Mord an Hamlets Vater verändert sich alles. Hamlet wird wahnsinnig und stirbt, Ophelia geht ins Wasser. Doch was geschah dann? Bis hier hin kennen wir all das? Doch soll das schon das Ende sein? Mein Fazit: Oh, dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Je mehr ich als Zusammenfassung schrieb, desto mehr dachte ich, ich würde gerne noch so viel mehr sagen, aber dann verrate ich, was das Buch so besonders macht. Die Autorin hat sich hier in eine Frau hineinversetzt, die niemals wirklich sie selbst sein durfte, doch sie gibt nicht auf, die zu sein, die ihr bestimmt ist zu sein. Sie ist kämpferisch, klug und gebildet. Heute sagen wir: ist nichts Neues. Aber zur damaligen Zeit wäre es nicht einfach gewesen. Dies hat die Autorin super umgesetzt. Sehr authentisch. Zudem war Ophelia durch Shakespears Stück ein Lebensweg vorherbestimmt, denn die Autorin auch aufgriff, aber anders beendet, und so eine ganz ausgezeichnete Geschichte konstruiert. Ich kann dieses Buch empfehlen :)

Ophelia und Hamlet

Bewertung aus Hude am 05.12.2018
Bewertungsnummer: 1153215
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ophelia aus dem Stück Hamlet erhält hier nun ihre eigene Stimme und Geschichte. Und die Umsetzung ist wirklich gut gelungen. »Ich war von Anfang an ein mutterloses Mädchen. Lady Frowendel starb bei meiner Geburt, so blieben auch mein Bruder Laertes und mein Vater Polonius ohne ihre Fürsorge«, erinnert sich Ophelia, die im Alter von acht Jahren an König Hamlets Hof kam, wo der Vater ein Ministeramt übernahm. Ophelia ist jung, ungestüm, gebildet und anders als andere junge Frauen. Kein Wunder, dass sie der Königin Gertrud bald auffällt und sie alsbald zu deren Lieblingszofe wird. Aber auch ihr Sohn Hamlet wirft ein Auge auf die junge Frau und schon bald entsteht eine Liebe, die nicht folgenlos bleiben kann. Denn die Unterschiede sind einfach zu groß. Doch auch wie im Stück, passiert hier, was passieren muss, nach dem Mord an Hamlets Vater verändert sich alles. Hamlet wird wahnsinnig und stirbt, Ophelia geht ins Wasser. Doch was geschah dann? Bis hier hin kennen wir all das? Doch soll das schon das Ende sein? Mein Fazit: Oh, dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Je mehr ich als Zusammenfassung schrieb, desto mehr dachte ich, ich würde gerne noch so viel mehr sagen, aber dann verrate ich, was das Buch so besonders macht. Die Autorin hat sich hier in eine Frau hineinversetzt, die niemals wirklich sie selbst sein durfte, doch sie gibt nicht auf, die zu sein, die ihr bestimmt ist zu sein. Sie ist kämpferisch, klug und gebildet. Heute sagen wir: ist nichts Neues. Aber zur damaligen Zeit wäre es nicht einfach gewesen. Dies hat die Autorin super umgesetzt. Sehr authentisch. Zudem war Ophelia durch Shakespears Stück ein Lebensweg vorherbestimmt, denn die Autorin auch aufgriff, aber anders beendet, und so eine ganz ausgezeichnete Geschichte konstruiert. Ich kann dieses Buch empfehlen :)

Wundervolle Ergänzung

Rabentochter am 05.12.2018

Bewertungsnummer: 1153211

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Shakespeares Hamlet ist sehr bekannt und beliebt. Lisa Klein hat sich nun Hamlets Geliebte geschnappt und ihr eine eigene Geschichte gegeben. In dem Roman „Ich, Ophelia“ erfährt der Leser mehr über Ophelias Leben, über die Zeit vor Hamlet und die Zeit danach, denn Klein lässt ihre Heldin nicht ertrinken, sondern ihren Tod nur vortäuschen und anschließend fliehen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ich mochte, was Lisa Klein mit und aus Ophelia gemacht hat. Sie hat eine starke Heldin geschaffen, die versucht, sich treu zu bleiben. Die ihren eigenen Kopf hat und diesen auch gern durchsetzen möchte – immer mit den besten Absichten. Dies gelingt mal mehr, mal weniger gut. Auch die restlichen Figuren sind gut getroffen, was daran liegen mag, dass Klein sich sehr gut mit Shakespeares Drama auskennt. Die Haupthandlung ist dem Drama nachempfunden. Somit weiß man bereits, was auf einen zukommt, wie es weitergeht, was Ophelia durchmachen muss. Dennoch fesselt der Schreibstil so sehr, dass man hofft, fleht, der Handlungsverlauf möge ein anderer sein. Man ist kurz davor, selbst ins Buch zu springen und Figuren umzustimmen, ihnen die Meinung zu sagen oder sie zu retten (vor anderen Figuren oder ihren eigenen Fehlern). Das Ende, das Klein für Ophelia auserkoren hat ist stimmig und fügt sich gut in die Gesamthandlung ein. Es schließt schlüssig an die vorangegangenen Ereignisse an und lässt auch bei Ophelia weitere Entwicklungen ihrer Figur zu. Gerade letzteres finde ich immer wichtig und spannend. Fazit: Eine rundum gelungene alternative Version von Ophelias Vita.

Wundervolle Ergänzung

Rabentochter am 05.12.2018
Bewertungsnummer: 1153211
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Shakespeares Hamlet ist sehr bekannt und beliebt. Lisa Klein hat sich nun Hamlets Geliebte geschnappt und ihr eine eigene Geschichte gegeben. In dem Roman „Ich, Ophelia“ erfährt der Leser mehr über Ophelias Leben, über die Zeit vor Hamlet und die Zeit danach, denn Klein lässt ihre Heldin nicht ertrinken, sondern ihren Tod nur vortäuschen und anschließend fliehen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ich mochte, was Lisa Klein mit und aus Ophelia gemacht hat. Sie hat eine starke Heldin geschaffen, die versucht, sich treu zu bleiben. Die ihren eigenen Kopf hat und diesen auch gern durchsetzen möchte – immer mit den besten Absichten. Dies gelingt mal mehr, mal weniger gut. Auch die restlichen Figuren sind gut getroffen, was daran liegen mag, dass Klein sich sehr gut mit Shakespeares Drama auskennt. Die Haupthandlung ist dem Drama nachempfunden. Somit weiß man bereits, was auf einen zukommt, wie es weitergeht, was Ophelia durchmachen muss. Dennoch fesselt der Schreibstil so sehr, dass man hofft, fleht, der Handlungsverlauf möge ein anderer sein. Man ist kurz davor, selbst ins Buch zu springen und Figuren umzustimmen, ihnen die Meinung zu sagen oder sie zu retten (vor anderen Figuren oder ihren eigenen Fehlern). Das Ende, das Klein für Ophelia auserkoren hat ist stimmig und fügt sich gut in die Gesamthandlung ein. Es schließt schlüssig an die vorangegangenen Ereignisse an und lässt auch bei Ophelia weitere Entwicklungen ihrer Figur zu. Gerade letzteres finde ich immer wichtig und spannend. Fazit: Eine rundum gelungene alternative Version von Ophelias Vita.

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Ich, Ophelia

von Lisa Klein

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