Produktbild: Schreiben für ewige Anfänger

Schreiben für ewige Anfänger Ein kurzer Lehrgang

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2018

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

17,7/12,1/1,7 cm

Gewicht

176 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-25998-0

Beschreibung

Rezension

"Hans Magnus Enzensberger, der sich hinter dem Pseudonym Andreas Thalmayr verbirgt, gibt einen amüsanten Kurzlehrgang für angehende Schrifsteller." Martin Krumbholz, WDR 3, 12.11.18

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2018

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

17,7/12,1/1,7 cm

Gewicht

176 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-25998-0

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Kolbergerstr. 22
81679 München
DE
info@hanser.de

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Briefe für werdende Schriftste…

Juti aus HD am 15.11.2019

Bewertungsnummer: 2729942

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Briefe für werdende Schriftsteller Selbst schreiben zu wollen, ist mein Wunsch. Als ich von diesem Büchlein hörte, dachte ich, dass ich dort mal rein sehen sollte. Dass in Wahrheit Herr Enzensberger der Autor sein soll, habe erst auf buecher.de gelesen. Ein Mentor eines Autor schreibt dieser Person 27 Briefe. Wir lernen nicht das Schreiben, wir hören, was passiert, wenn ein neuer Schriftsteller ein Buch veröffentlicht. Er wird plötzlich von allen möglichen Leuten angefragt, ob er nicht was Schreiben könnte. Es geht ebenso um Verlage, das Buch solle auch in drei Jahren noch lieferbar sein. Ganz berühmte Autoren haben ihre Bücher anfangs in Eigenregie drucken lassen, der Copy-Shop um die Ecke würde es auch tun. Auch die Filmrechte werden nicht ausgespart. Eigentlich müsste ich 5 Sterne vergeben, da ich keine Mängel finde, warne aber davor, dass es sich eher um einen kurzen Essay handelt und ein Nachmittag zum Lesen reicht, also gut 5 Sterne.

Briefe für werdende Schriftste…

Juti aus HD am 15.11.2019
Bewertungsnummer: 2729942
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Briefe für werdende Schriftsteller Selbst schreiben zu wollen, ist mein Wunsch. Als ich von diesem Büchlein hörte, dachte ich, dass ich dort mal rein sehen sollte. Dass in Wahrheit Herr Enzensberger der Autor sein soll, habe erst auf buecher.de gelesen. Ein Mentor eines Autor schreibt dieser Person 27 Briefe. Wir lernen nicht das Schreiben, wir hören, was passiert, wenn ein neuer Schriftsteller ein Buch veröffentlicht. Er wird plötzlich von allen möglichen Leuten angefragt, ob er nicht was Schreiben könnte. Es geht ebenso um Verlage, das Buch solle auch in drei Jahren noch lieferbar sein. Ganz berühmte Autoren haben ihre Bücher anfangs in Eigenregie drucken lassen, der Copy-Shop um die Ecke würde es auch tun. Auch die Filmrechte werden nicht ausgespart. Eigentlich müsste ich 5 Sterne vergeben, da ich keine Mängel finde, warne aber davor, dass es sich eher um einen kurzen Essay handelt und ein Nachmittag zum Lesen reicht, also gut 5 Sterne.

"Never complain, never explain"

Dr_ M aus Sachsen am 20.11.2018

Bewertungsnummer: 1149036

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer seine elektronische Lebenshilfe nach Andreas Thalmayr befragt, wird erfahren, dass sich hinter diesem Pseudonym der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger versteckt. In diesem Büchlein findet der Leser 27 Briefe Thalmayrs an den fiktiven Schriftsteller Manuel Zögler. Sie beginnen mit ersten Ratschlägen an den aufstrebenden Autor und enden in der Ratlosigkeit: "Alle entscheidenden Fragen sind bei unseren Unterhaltungen am Ende offengeblieben. Das hat seine Gründe. Sämtliche Regeln der Poetik sind widerlegbar, und einen Gesetzgeber, der das letzte Wort hätte, gibt es nicht." Tatsächlich findet eine Unterhaltung nicht statt, denn der Leser bekommt immer nur Thalmayrs Briefe an Zögler zu Gesicht, aus denen er sich zusammenreimen muss, was Zögler dem guten Thalmayr wohl vorher geschrieben haben könnte. Nach den Briefen folgen noch drei von anderen Autoren verfasste Schriften, die vorher in Thalmayrs Texten eine gewisse Rolle spielten. Es ist nicht überliefert, ob auch nur einer der vielen hochangesehenen Schriftsteller der Vergangenheit und Gegenwart Thalmayrs praktische Ratschläge je gebraucht hätte. Vermutlich hat auch keiner von ihnen irgendwann einen Kurs über kreatives Schreiben besucht. Was soll also dieses Büchlein? Vielleicht ist es einfach nur eine milde Abrechnung Enzensbergers mit dem Literaturbetrieb. Sieht man es so, dann ist es durchaus interessant, wird aber nichts an den Zuständen ändern. Denn die Umstände ergeben sich nicht, weil irgendwer etwas nicht versteht, sondern weil Menschen so sind, wie sie eben sind. Mick Jagger wird von Thalmayr mit folgendem guten Rat an jeden Künstler zitiert: "Never complain, never explain." Wirklich verinnerlicht hat Thalmayr diesen Rat allerdings nicht.

"Never complain, never explain"

Dr_ M aus Sachsen am 20.11.2018
Bewertungsnummer: 1149036
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer seine elektronische Lebenshilfe nach Andreas Thalmayr befragt, wird erfahren, dass sich hinter diesem Pseudonym der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger versteckt. In diesem Büchlein findet der Leser 27 Briefe Thalmayrs an den fiktiven Schriftsteller Manuel Zögler. Sie beginnen mit ersten Ratschlägen an den aufstrebenden Autor und enden in der Ratlosigkeit: "Alle entscheidenden Fragen sind bei unseren Unterhaltungen am Ende offengeblieben. Das hat seine Gründe. Sämtliche Regeln der Poetik sind widerlegbar, und einen Gesetzgeber, der das letzte Wort hätte, gibt es nicht." Tatsächlich findet eine Unterhaltung nicht statt, denn der Leser bekommt immer nur Thalmayrs Briefe an Zögler zu Gesicht, aus denen er sich zusammenreimen muss, was Zögler dem guten Thalmayr wohl vorher geschrieben haben könnte. Nach den Briefen folgen noch drei von anderen Autoren verfasste Schriften, die vorher in Thalmayrs Texten eine gewisse Rolle spielten. Es ist nicht überliefert, ob auch nur einer der vielen hochangesehenen Schriftsteller der Vergangenheit und Gegenwart Thalmayrs praktische Ratschläge je gebraucht hätte. Vermutlich hat auch keiner von ihnen irgendwann einen Kurs über kreatives Schreiben besucht. Was soll also dieses Büchlein? Vielleicht ist es einfach nur eine milde Abrechnung Enzensbergers mit dem Literaturbetrieb. Sieht man es so, dann ist es durchaus interessant, wird aber nichts an den Zuständen ändern. Denn die Umstände ergeben sich nicht, weil irgendwer etwas nicht versteht, sondern weil Menschen so sind, wie sie eben sind. Mick Jagger wird von Thalmayr mit folgendem guten Rat an jeden Künstler zitiert: "Never complain, never explain." Wirklich verinnerlicht hat Thalmayr diesen Rat allerdings nicht.

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Schreiben für ewige Anfänger

von Andreas Thalmayr

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