Denken statt Daten, Diskussionen statt Diagramme, Kultur statt Kulturverweigerung: Konrad Paul Liessmann ist der zurzeit gewandteste Anwalt in Sachen Aufklärung, Bildung, Wissen. Scharf in der Analyse, provozierend in der Argumentation und rhetorisch geschliffen nimmt er ins Visier, was den Menschen (und damit der Politik) unter den Nägeln brennt. Eine Steilvorlage für den kongenialen Comiczeichner und Illustrator Nicolas Mahler. Nach Marcel Proust, Robert Musil und Thomas Bernhard nimmt er sich nun Konrad Paul Liessmanns Gedankenwelt vor: wortgetreu, aber dem Original entsprechend, absurd, präzise, enorm witzig.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Edith Berger
aus 3istau
5/5
26.09.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
höchst vergnügliche Leselektüre
"Die Bildungslücken der sogenannten politischen Eliten bei einfachsten historischen und kulturgeschichtlichen Fragen sind eklatant, und der Triumph des Meinungsjournalismus ist die Kehrseite der Tatsache, dass niemand mehr etwas weiß".................
"Von Thales, dem ersten Philosophen, erzählt man sich, dass er beim sinnenden Betrachten des Nachthimmels in einen Brunnen gestürzt und deshalb von einer zufällig vorübergehenden thrakischen Magd auch kräftig ausgelacht worden sei: Der Philosoph denkt über große Fragen nach und übersieht dabei die banale Wirklichkeit, die unmittelbar vor ihm liegt. Solche Ignoranz gegenüber den Untiefen der Realität kann man auch einen Luxus nennen".
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