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Das Jahr der Katze Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.09.2018

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,1/14,3/3,5 cm

Gewicht

569 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87476-0

Beschreibung

Rezension

»Einer der ganz seltenen Romane, der Krimifans und Literaturliebhaber zu versöhnen weiß.« ("Denis Scheck / WDR 2")
»Ein ungewöhnlicher Thriller.« ("Monika Dobler / Augsburger Allgemeine")
»Peters jongliert in seinem ›Culture-Clash‹-Thriller gekonnt mit Genremustern aus japanischen Gangsterfilmen. Es geht aber auch um den Konflikt zwischen Tradition und Moderne, Gehorsam und Emanzipation.« ("Magdeburger Volksstimme")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.09.2018

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,1/14,3/3,5 cm

Gewicht

569 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87476-0

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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Zwischen Tradition und Moderne

Elke aus Vaihingen an der Enz am 31.01.2019

Bewertungsnummer: 1168836

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man muss den Vorgänger „Der Arm des Kraken“ nicht zwingend gelesen haben, aber es hilft, die Beziehung zwischen dem Yakuza-Killer und dessen Freundin Nikola zu verstehen. Onishi fühlt sich für sie verantwortlich, seit er in Berlin/Prenzlauer Berg eigenmächtig ein Blutbad unter der vietnamesischen Mafia angerichtet hat, bei dem Nikolas Freund Yukio ums Leben gekommen ist. Sie verlassen Berlin und verstekcne sich in der Wohnung eines freundes in Tokio. Die beiden sind aber nicht nur auf der Flucht vor den Vietnamesen sondern auch vor der Yakuza-Organisation Nekodoshi-gumi. Deren Anführer Takeda schätzt es überhaupt nicht, dass seine Organisation sowohl die Aufmerksamkeit der deutschen Polizei als auch die der vietnamesischen Rivalen erregt, hat er doch genug mit organisationsinternen Streitereien zu tun, bei denen es um die Neuausrichtung der „Geschäftsfelder“ geht. Unterstützung findet Onishi bei seinem alten Lehrer Harara, einem Meister der Kampfkunst, der die traditionellen Denkweisen, orientiert am Kodex der Samurai hochhält und verkörpert. Denkweisen, die weder in eine moderne Industriegesellschaft noch in eine globalisierte Verbrechenswelt passen, weshalb auch Meister Harara in das Visier der Nekodoshi-gumi gerät. Es sind diese Gegensätze, die „Das Jahr der Katze“ zu einem reizvollen und spannenden Roman machen. Peters erzählt sie aus zwei Perspektiven: einerseits der auktoriale Erzähler, der Onishi und Nikola auf ihren Fluchtwegen in Tokio begleitet, andererseits der Ich-Perspektive Hararas, der über Disziplin, Tradition und Zen monologisiert und philosophiert. Inwieweit dieses Denken (noch) zeitgemäß ist, mag jeder Leser für sich entscheiden. Zumindest werden wir dadurch darauf hingewiesen, unser Bild von Japan zu hinterfragen. Wer nun glaubt, dies ginge alles zu Lasten des Tempos, sei beruhigt. Es gibt jede Menge Action, vor allem ausgiebige Schwertgefechte. Wir sind ja im Land der Samurai – wobei dies offenbar das Zugeständnis des Autors an die Klischees in den Köpfen seiner Leser ist.

Zwischen Tradition und Moderne

Elke aus Vaihingen an der Enz am 31.01.2019
Bewertungsnummer: 1168836
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man muss den Vorgänger „Der Arm des Kraken“ nicht zwingend gelesen haben, aber es hilft, die Beziehung zwischen dem Yakuza-Killer und dessen Freundin Nikola zu verstehen. Onishi fühlt sich für sie verantwortlich, seit er in Berlin/Prenzlauer Berg eigenmächtig ein Blutbad unter der vietnamesischen Mafia angerichtet hat, bei dem Nikolas Freund Yukio ums Leben gekommen ist. Sie verlassen Berlin und verstekcne sich in der Wohnung eines freundes in Tokio. Die beiden sind aber nicht nur auf der Flucht vor den Vietnamesen sondern auch vor der Yakuza-Organisation Nekodoshi-gumi. Deren Anführer Takeda schätzt es überhaupt nicht, dass seine Organisation sowohl die Aufmerksamkeit der deutschen Polizei als auch die der vietnamesischen Rivalen erregt, hat er doch genug mit organisationsinternen Streitereien zu tun, bei denen es um die Neuausrichtung der „Geschäftsfelder“ geht. Unterstützung findet Onishi bei seinem alten Lehrer Harara, einem Meister der Kampfkunst, der die traditionellen Denkweisen, orientiert am Kodex der Samurai hochhält und verkörpert. Denkweisen, die weder in eine moderne Industriegesellschaft noch in eine globalisierte Verbrechenswelt passen, weshalb auch Meister Harara in das Visier der Nekodoshi-gumi gerät. Es sind diese Gegensätze, die „Das Jahr der Katze“ zu einem reizvollen und spannenden Roman machen. Peters erzählt sie aus zwei Perspektiven: einerseits der auktoriale Erzähler, der Onishi und Nikola auf ihren Fluchtwegen in Tokio begleitet, andererseits der Ich-Perspektive Hararas, der über Disziplin, Tradition und Zen monologisiert und philosophiert. Inwieweit dieses Denken (noch) zeitgemäß ist, mag jeder Leser für sich entscheiden. Zumindest werden wir dadurch darauf hingewiesen, unser Bild von Japan zu hinterfragen. Wer nun glaubt, dies ginge alles zu Lasten des Tempos, sei beruhigt. Es gibt jede Menge Action, vor allem ausgiebige Schwertgefechte. Wir sind ja im Land der Samurai – wobei dies offenbar das Zugeständnis des Autors an die Klischees in den Köpfen seiner Leser ist.

Man muss den Vorgänger „Der…

Havers am 31.01.2019

Bewertungsnummer: 2716281

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man muss den Vorgänger „Der Arm des Kraken“ nicht zwingend gelesen haben, aber es hilft, die Beziehung zwischen dem Yakuza-Killer und dessen Freundin Nikola zu verstehen. Onishi fühlt sich für sie verantwortlich, seit er in Berlin/Prenzlauer Berg eigenmächtig ein Blutbad unter der vietnamesischen Mafia angerichtet hat, bei dem Nikolas Freund Yukio ums Leben gekommen ist. Sie verlassen Berlin und verstecken sich in der Wohnung eines Freundes in Tokio. Die beiden sind aber nicht nur auf der Flucht vor den Vietnamesen sondern auch vor der Yakuza-Organisation Nekodoshi-gumi. Deren Anführer Takeda schätzt es überhaupt nicht, dass seine Organisation sowohl die Aufmerksamkeit der deutschen Polizei als auch die der vietnamesischen Rivalen erregt, hat er doch genug mit organisationsinternen Streitereien zu tun, bei denen es um die Neuausrichtung der „Geschäftsfelder“ geht. Unterstützung findet Onishi bei seinem alten Lehrer Harara, einem Meister der Kampfkunst, der die traditionellen Denkweisen, orientiert am Kodex der Samurai hochhält und verkörpert. Denkweisen, die weder in eine moderne Industriegesellschaft noch in eine globalisierte Verbrechenswelt passen, weshalb auch Meister Harara in das Visier der Nekodoshi-gumi gerät. Es sind diese Gegensätze, die „Das Jahr der Katze“ zu einem reizvollen und spannenden Roman machen. Peters erzählt sie aus zwei Perspektiven: einerseits der auktoriale Erzähler, der Onishi und Nikola auf ihren Fluchtwegen in Tokio begleitet, andererseits der Ich-Perspektive Hararas, der über Disziplin, Tradition und Zen monologisiert und philosophiert. Inwieweit dieses Denken (noch) zeitgemäß ist, mag jeder Leser für sich entscheiden. Zumindest werden wir dadurch darauf hingewiesen, unser Bild von Japan zu hinterfragen. Wer nun glaubt, dies ginge alles zu Lasten des Tempos, sei beruhigt. Es gibt jede Menge Action, vor allem ausgiebige Schwertgefechte. Wir sind ja im Land der Samurai – wobei dies offenbar das Zugeständnis des Autors an die Klischees in den Köpfen seiner Leser ist.

Man muss den Vorgänger „Der…

Havers am 31.01.2019
Bewertungsnummer: 2716281
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man muss den Vorgänger „Der Arm des Kraken“ nicht zwingend gelesen haben, aber es hilft, die Beziehung zwischen dem Yakuza-Killer und dessen Freundin Nikola zu verstehen. Onishi fühlt sich für sie verantwortlich, seit er in Berlin/Prenzlauer Berg eigenmächtig ein Blutbad unter der vietnamesischen Mafia angerichtet hat, bei dem Nikolas Freund Yukio ums Leben gekommen ist. Sie verlassen Berlin und verstecken sich in der Wohnung eines Freundes in Tokio. Die beiden sind aber nicht nur auf der Flucht vor den Vietnamesen sondern auch vor der Yakuza-Organisation Nekodoshi-gumi. Deren Anführer Takeda schätzt es überhaupt nicht, dass seine Organisation sowohl die Aufmerksamkeit der deutschen Polizei als auch die der vietnamesischen Rivalen erregt, hat er doch genug mit organisationsinternen Streitereien zu tun, bei denen es um die Neuausrichtung der „Geschäftsfelder“ geht. Unterstützung findet Onishi bei seinem alten Lehrer Harara, einem Meister der Kampfkunst, der die traditionellen Denkweisen, orientiert am Kodex der Samurai hochhält und verkörpert. Denkweisen, die weder in eine moderne Industriegesellschaft noch in eine globalisierte Verbrechenswelt passen, weshalb auch Meister Harara in das Visier der Nekodoshi-gumi gerät. Es sind diese Gegensätze, die „Das Jahr der Katze“ zu einem reizvollen und spannenden Roman machen. Peters erzählt sie aus zwei Perspektiven: einerseits der auktoriale Erzähler, der Onishi und Nikola auf ihren Fluchtwegen in Tokio begleitet, andererseits der Ich-Perspektive Hararas, der über Disziplin, Tradition und Zen monologisiert und philosophiert. Inwieweit dieses Denken (noch) zeitgemäß ist, mag jeder Leser für sich entscheiden. Zumindest werden wir dadurch darauf hingewiesen, unser Bild von Japan zu hinterfragen. Wer nun glaubt, dies ginge alles zu Lasten des Tempos, sei beruhigt. Es gibt jede Menge Action, vor allem ausgiebige Schwertgefechte. Wir sind ja im Land der Samurai – wobei dies offenbar das Zugeständnis des Autors an die Klischees in den Köpfen seiner Leser ist.

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Das Jahr der Katze

von Christoph Peters

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Philipp Hagen

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

Yakuza trifft Berliner Polizei.Hart,schnell...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Yakuza trifft Berliner Polizei.Hart,schnell und humorvoll.Nach "Arm der Krake" der zweite Teil.Ein ungewöhnlich spannender Thriller.Tarantino trifft McCarthy.
  • Philipp Hagen
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4/5

Yakuza trifft Berliner Polizei.Hart,schnell...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Yakuza trifft Berliner Polizei.Hart,schnell und humorvoll.Nach "Arm der Krake" der zweite Teil.Ein ungewöhnlich spannender Thriller.Tarantino trifft McCarthy.

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