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Dunkler Sommer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2018

Verlag

Heyne

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/4,8 cm

Gewicht

649 g

Originaltitel

The Jealous Kind

Übersetzt von

Daniel Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-27134-0

Beschreibung

Rezension

»Burke ist der Schwergewichtschampion – ein großer amerikanischer Schriftsteller, dessen Werk unübertroffen bleibt.« ("Michael Connelly")
»James Lee Burke ist der amtierende Meister des historischen Noir.« ("The New York Times Book Review")
»Diese epische Erzählung vor atemberaubender Kulisse handelt von der Suche eines einfachen Mannes nach Erlösung.« ("Pittsburgh Post-Gazette")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2018

Verlag

Heyne

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/4,8 cm

Gewicht

649 g

Originaltitel

The Jealous Kind

Übersetzt von

Daniel Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-27134-0

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Wenn es darum geht, die…

Havers am 06.09.2018

Bewertungsnummer: 2714396

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn es darum geht, die Qualität der Romane von James Lee Burke zu beurteilen, bedarf es keiner Diskussion. Ob das nun die Werke der Dave Robicheaux-Reihe oder die die Bücher rund um den Holland-Clan sind, Burke schreibt er in einer anderen Liga als die meisten seiner Autorenkollegen. Da sitzt jedes Wort, jeder Satz. Er betrachtet sein Heimatland, thematisiert mit scharfem Blick die Schwachstellen, taucht ein in die Seele Amerikas, in der das Gute und Böse so eng beisammen liegt. „Dunkler Sommer“ (im Original „The jealous kind“, 2016) komplettiert die Trilogie, die mit „Fremdes Land“ (im Original „Wayfaring Stranger“, 2014) begann und mit „Vater und Sohn“ (im Original „House of the rising sun“, 2015) fortgesetzt wurde. Es ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden im Texas der fünfziger Jahre, die uns Burke aus der Sicht des nunmehr alten Aaron Holland Brussard (Enkelsohn des Texas-Rangers Hackberry Holland) erzählt, und in der er mit dem Mythos des „goldenen“ Zeitalters nach dem Zweiten Weltkrieg aufräumt. Nicht nur in Texas bestimmen Jugendgangs, mafiöse Organisationen, Rassismus und Klassengegensätze den Alltag. Houston, wir schreiben das Jahr 1952. Aaron, aufgewachsen in einer dysfunktionalen Familie, die Mutter depressiv, der Vater ein Veteran, der seine Kriegserlebnisse im Alkohol ertränkt, verdient sein Geld als Rodeo-Reiter. Er sucht seinen Weg, hat klare Vorstellung von richtig und falsch, Gut und Böse und ist auch, wenn es darauf ankommt, mit den Fäusten schnell bei der Sache. Als er sich in das jüdische Mädchen Valerie verliebt und sie aus den Fängen eines reichen Schnösels befreit, dass das fatale Konsequenzen haben wird. Wie man aus zahlreichen Interviews weiß, ist Burke ein bekennender Katholik, politisch links verortet, und so ist auch „Dunkler Sommer“ ein zutiefst moralischer Roman, der ganz klar im Kampf der Guten gegen die Bösen, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe oder Herkunft, Position bezieht. Eine Lektüre, die man einem Donald Trump auf die Leseliste setzen sollte. Ach vergessen, der kann ja nicht lesen sondern nur twittern.

Wenn es darum geht, die…

Havers am 06.09.2018
Bewertungsnummer: 2714396
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn es darum geht, die Qualität der Romane von James Lee Burke zu beurteilen, bedarf es keiner Diskussion. Ob das nun die Werke der Dave Robicheaux-Reihe oder die die Bücher rund um den Holland-Clan sind, Burke schreibt er in einer anderen Liga als die meisten seiner Autorenkollegen. Da sitzt jedes Wort, jeder Satz. Er betrachtet sein Heimatland, thematisiert mit scharfem Blick die Schwachstellen, taucht ein in die Seele Amerikas, in der das Gute und Böse so eng beisammen liegt. „Dunkler Sommer“ (im Original „The jealous kind“, 2016) komplettiert die Trilogie, die mit „Fremdes Land“ (im Original „Wayfaring Stranger“, 2014) begann und mit „Vater und Sohn“ (im Original „House of the rising sun“, 2015) fortgesetzt wurde. Es ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden im Texas der fünfziger Jahre, die uns Burke aus der Sicht des nunmehr alten Aaron Holland Brussard (Enkelsohn des Texas-Rangers Hackberry Holland) erzählt, und in der er mit dem Mythos des „goldenen“ Zeitalters nach dem Zweiten Weltkrieg aufräumt. Nicht nur in Texas bestimmen Jugendgangs, mafiöse Organisationen, Rassismus und Klassengegensätze den Alltag. Houston, wir schreiben das Jahr 1952. Aaron, aufgewachsen in einer dysfunktionalen Familie, die Mutter depressiv, der Vater ein Veteran, der seine Kriegserlebnisse im Alkohol ertränkt, verdient sein Geld als Rodeo-Reiter. Er sucht seinen Weg, hat klare Vorstellung von richtig und falsch, Gut und Böse und ist auch, wenn es darauf ankommt, mit den Fäusten schnell bei der Sache. Als er sich in das jüdische Mädchen Valerie verliebt und sie aus den Fängen eines reichen Schnösels befreit, dass das fatale Konsequenzen haben wird. Wie man aus zahlreichen Interviews weiß, ist Burke ein bekennender Katholik, politisch links verortet, und so ist auch „Dunkler Sommer“ ein zutiefst moralischer Roman, der ganz klar im Kampf der Guten gegen die Bösen, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe oder Herkunft, Position bezieht. Eine Lektüre, die man einem Donald Trump auf die Leseliste setzen sollte. Ach vergessen, der kann ja nicht lesen sondern nur twittern.

Nicht überzeugend

Bewertung aus Ganderkesee am 21.05.2019

Bewertungsnummer: 1213526

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als großer Burke Fan hat mich dieses Buch nicht überzeugt. Die Handlung plätschert vor sich hin und wirkt künstlich in die Länge gezogen. Aber was besonders auffällt, ist, dass die erst 17 Jahre alten Protagonisten denken, reden und handeln wie gestandene Männer über 30. Das kann Burke besser und so empfehle ich allen interessierten die grandiosen Kriminalromane der Dave Robichaux Reihe. Da stimmt alles.

Nicht überzeugend

Bewertung aus Ganderkesee am 21.05.2019
Bewertungsnummer: 1213526
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als großer Burke Fan hat mich dieses Buch nicht überzeugt. Die Handlung plätschert vor sich hin und wirkt künstlich in die Länge gezogen. Aber was besonders auffällt, ist, dass die erst 17 Jahre alten Protagonisten denken, reden und handeln wie gestandene Männer über 30. Das kann Burke besser und so empfehle ich allen interessierten die grandiosen Kriminalromane der Dave Robichaux Reihe. Da stimmt alles.

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Dunkler Sommer

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