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Die große Illusion Versailles 1919 und die Neuordnung der Welt

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30,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2018

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Siedler

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

23,3/16,2/4,5 cm

Gewicht

903 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8275-0055-7

Beschreibung

Rezension

»Eine beachtliche Leistung, die noch mehr Glanz erhält, weil Conze sich nicht vor dem Erzählen scheut.« ("SWR 2 Lesenswert")
»Es ist ein fesselnder Stoff, der dem Leser das Gefühl gibt, in Versailles als Ohrenzeuge im Raum gestanden zu haben.« ("Kleine Zeitung (A), Ingo Hasewend")
»Frieden zu schließen kann eine zähe Angelegenheit, muss aber kein zäher Leserstoff sein. Das beweist das Buch des Marburger Historikers (...).« ("Die Literarische Welt, Marc Reichwein")
»Hier erfahren wir, was passieren kann, wenn die Akzeptanz einer Ordnung erodiert und der Garant einer Ordnung plötzlich sich selbst genügt.« ("NZZ Bücher am Sonntag, Victor Mauer")
»Wie man es auch dreht und wendet, der Versailler Vertrag war der Anstoß, der den Prozess der neuerlichen Zerstörung Europas in Gang setzte.« ("Der Tagesspiegel, Bernhard Schulz")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2018

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Siedler

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

23,3/16,2/4,5 cm

Gewicht

903 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8275-0055-7

Herstelleradresse

Siedler Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Versailles – ein Frieden mit großen Folgen für die Welt

Peter Ball aus Krefeld am 05.01.2022

Bewertungsnummer: 1633780

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man sich lang genug mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzt, gelangt man, ob der unglaublichen- und bis heute wohl einmaligen Verbrechen dieses Regimes unweigerlich zu der Frage, wie all das möglich war. Die Ideologie sowie der Mechanismus für Angriffskriege und die Vernichtung ganzer Völker waren bereits erahnbar, als Hitler und seine Paladine in der Weimarer Zeit, noch arm an politischer Macht, aber bereits zu einem großen Teil Deutungshoheit über die den Bürger bewegenden Themen besaßen – die „Schande von Versailles“ war eins dieser Themen. Der Siegfrieden von Versailles, bei dem Deutschland weder Verhandlungs- geschweige denn Mitbestimmungsrecht besaß und der seitens der Sieger vornehmlich dazu eingesetzt wurde, die eigenen Annexionsbedürfnisse zu befriedigen und Kriegskosten zu kompensieren, war von Beginn an nicht dazu geeignet, friedensstiftende Wirkung zu entfalten, da er allzu sehr auf Revanchismus der Sieger ausgelegt war. Daran konnte auch die gleichzeitige Gründung des Völkerbundes, der Vorläuferorganisation der Vereinten Nationen (UN) und während der Pariser Gespräche eine Herzensangelegenheit des teilnehmenden US-Präsidenten Woodrow Wilson, nichts ändern. Die Befürchtung eines allzu schnell wiedererstarkenden- und wohl auf erneuten Krieg abzielendes Deutschland war insbesondere in Frankreich sehr groß – aber auch Großbritannien befürchtete eine empfindsame Störung der „Balance of Power“ in Kontinentaleuropa. So wurde durch die Alliierten ein demütigender Frieden erzwungen, der in Deutschland große Empörung hervorrief und so radikalen Kräften großen Vorschub leistete. Der weitere Verlauf der Geschichte ist bekannt. Eckart Conze erzählt in beeindruckender- und ebenso spannender Weise Vor-, Entstehungs- und nachgelagerte Geschichte der Pariser Verhandlungen, an deren Ende der Versailler Vertrag stand und welche noch heute aktuellen/spürbaren Weltkrisen hierdurch zumindest getriggert wurden (Balkankrieg, Krise in Nahost). Ein großes Panorama und sehr zu empfehlen!

Versailles – ein Frieden mit großen Folgen für die Welt

Peter Ball aus Krefeld am 05.01.2022
Bewertungsnummer: 1633780
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man sich lang genug mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzt, gelangt man, ob der unglaublichen- und bis heute wohl einmaligen Verbrechen dieses Regimes unweigerlich zu der Frage, wie all das möglich war. Die Ideologie sowie der Mechanismus für Angriffskriege und die Vernichtung ganzer Völker waren bereits erahnbar, als Hitler und seine Paladine in der Weimarer Zeit, noch arm an politischer Macht, aber bereits zu einem großen Teil Deutungshoheit über die den Bürger bewegenden Themen besaßen – die „Schande von Versailles“ war eins dieser Themen. Der Siegfrieden von Versailles, bei dem Deutschland weder Verhandlungs- geschweige denn Mitbestimmungsrecht besaß und der seitens der Sieger vornehmlich dazu eingesetzt wurde, die eigenen Annexionsbedürfnisse zu befriedigen und Kriegskosten zu kompensieren, war von Beginn an nicht dazu geeignet, friedensstiftende Wirkung zu entfalten, da er allzu sehr auf Revanchismus der Sieger ausgelegt war. Daran konnte auch die gleichzeitige Gründung des Völkerbundes, der Vorläuferorganisation der Vereinten Nationen (UN) und während der Pariser Gespräche eine Herzensangelegenheit des teilnehmenden US-Präsidenten Woodrow Wilson, nichts ändern. Die Befürchtung eines allzu schnell wiedererstarkenden- und wohl auf erneuten Krieg abzielendes Deutschland war insbesondere in Frankreich sehr groß – aber auch Großbritannien befürchtete eine empfindsame Störung der „Balance of Power“ in Kontinentaleuropa. So wurde durch die Alliierten ein demütigender Frieden erzwungen, der in Deutschland große Empörung hervorrief und so radikalen Kräften großen Vorschub leistete. Der weitere Verlauf der Geschichte ist bekannt. Eckart Conze erzählt in beeindruckender- und ebenso spannender Weise Vor-, Entstehungs- und nachgelagerte Geschichte der Pariser Verhandlungen, an deren Ende der Versailler Vertrag stand und welche noch heute aktuellen/spürbaren Weltkrisen hierdurch zumindest getriggert wurden (Balkankrieg, Krise in Nahost). Ein großes Panorama und sehr zu empfehlen!

Über den Frieden, den niemand wollte..

sk aus Werdohl am 17.12.2018

Bewertungsnummer: 1155962

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autor Eckart Conze, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität, hat ein toll recherchiertes Buch geschrieben, indem es Ihm gelungen ist, lebendige Stimmungsbilder zu schaffen. Conze gibt eine gut geschriebene Darstellung, deren Schwerpunkt auf Deutschland und Europa liegt. Neben der Betrachtung der Vergangenheit, stellt der Autor auch eine Verknüpfung zur heutigen Zeit her. Das Inhaltsverzeichnis ist sehr übersichtlich angelegt, sodass man von Station zu Station fährt und zwangsläufig in den Zweiten Weltkrieg. Mein Fazit: Der renommierte Historiker Eckart Conze zeigt in diesem glänzend geschriebenen Buch, warum alle Hoffnungen, die mit dem Frieden von Versailles verbunden waren, sich als große Illusion erwiesen und was dies für unsere Gegenwart bedeutet. Dementsprechend gebe ich 5 von 5 Sterne!

Über den Frieden, den niemand wollte..

sk aus Werdohl am 17.12.2018
Bewertungsnummer: 1155962
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autor Eckart Conze, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität, hat ein toll recherchiertes Buch geschrieben, indem es Ihm gelungen ist, lebendige Stimmungsbilder zu schaffen. Conze gibt eine gut geschriebene Darstellung, deren Schwerpunkt auf Deutschland und Europa liegt. Neben der Betrachtung der Vergangenheit, stellt der Autor auch eine Verknüpfung zur heutigen Zeit her. Das Inhaltsverzeichnis ist sehr übersichtlich angelegt, sodass man von Station zu Station fährt und zwangsläufig in den Zweiten Weltkrieg. Mein Fazit: Der renommierte Historiker Eckart Conze zeigt in diesem glänzend geschriebenen Buch, warum alle Hoffnungen, die mit dem Frieden von Versailles verbunden waren, sich als große Illusion erwiesen und was dies für unsere Gegenwart bedeutet. Dementsprechend gebe ich 5 von 5 Sterne!

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Die große Illusion

von Eckart Conze

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