Der 2. Band der großen Familien-Saga um das Gut Greifenau von Hanna Caspian voller dramatischer Verwicklungen für alle Leser von Anne Jacobs und alle Fans von Downton-Abbey.
August 1914: Der Erste Weltkrieg beginnt, und Konstantin muss an die Front. Sein Vater ist unfähig, das Gut zu führen, das bald hochverschuldet ist. Die Verbindung von Katharina mit dem Kaiserneffen Ludwig von Preußen wird nun zur Überlebensfrage. Doch Ludwig tritt nicht nur seiner Verlobten Katharina zu nahe … Es droht ein Skandal! Katharina setzt ihre ganze Hoffnung auf eine Rettung durch den Industriellensohn Julius. Doch soll eine Ehe mit ihr ihm nur den Eintritt in den Adelsstand ermöglichen? Und dann ist da noch der Kutscher Albert, der sein Geheimnis nur im Dorf Greifenau klären kann.
Die Gut-Greifenau-Reihe der Bestseller-Autorin Hanna Caspian im Überblick:
Band 1 "Gut Greifenau. Abendglanz"
Band 2 "Gut Greifenau. Nachtfeuer"
Band 3 "Gut Greifenau. Morgenröte"
Band 4 "Gut Greifenau. Goldsturm"
Band 5 "Gut Greifenau. Silberstreif"
Band 6 "Gut Greifenau. Sternenwende"
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Janina
aus Passau
5/5
14.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Tolle Fortsetzung! :-)
Der 2. Band der Gut Greifenau Reihe (Nachtfeuer) hat mich ebenfalls wie der 1. Band in seinen Bann gezogen.
Inhalt des 2. Bandes Gut Greifenau - Nachtfeuer:
Der 2. Band der großen Familien-Saga um das Gut Greifenau von Hanna Caspian voller dramatischer Verwicklungen für alle Leser von Anne Jacobs und alle Fans von Downton-Abbey
August 1914: Der Erste Weltkrieg beginnt, und Konstantin muss an die Front. Sein Vater ist unfähig, das Gut zu führen, das bald hochverschuldet ist. Die Verbindung von Katharina mit dem Kaiserneffen Ludwig von Preußen wird nun zur Überlebensfrage. Doch Ludwig tritt nicht nur seiner Verlobten Katharina zu nahe … Es droht ein Skandal! Katharina setzt ihre ganze Hoffnung auf eine Rettung durch den Industriellensohn Julius. Doch soll eine Ehe mit ihr ihm nur den Eintritt in den Adelsstand ermöglichen? Und dann ist da noch der Kutscher Albert, der sein Geheimnis nur im Dorf Greifenau klären kann.
Meine persönliche Meinung:
In diesem Band wird der Leser in die Geschehnisse des 1. Weltkrieges hineingezogen, vor allem wie es den Menschen außerhalb der Fronten ging.
Albert Sonntag, der Kutscher von Gut Greifenau, hat sein Geheimnis lüften können, nämlich, dass er seine Mutter und seinen Vater in unmittelbarer Nähe hat und auch seine Tante, der er sich bereits geoutet hat. Ob sein Vater sich ihm noch öffnen wird, ist fraglich. Dafür konnte Albert endlich seine Mutter kennenlernen persönlich und dieses Kennenlernen war so wunderschön zu lesen. :-)
Katharina wollte zunächst den Kontakt zu ihrem Julius abbrechen, hatte ihm dies auch per Brief mitgeteilt, doch dann gewann doch noch ihr Herz und sie floh mit ihm in einer Nachtaktion Ende Dezember 1917 von ihrem Zuhause, nämlich Gut Greifenau. Doch im letzten Augenblick wird sie von ihrem Vater, Adolphis von Auwitz-Aarhayn, welcher der Gutsherr von Gut Greifenau ist, entdeckt und von ihr mit zurück aufs Gut genommen. Für Julius und Katharina ist dies natürlich ein großer Schock, da die Flucht lange geplant war und sie hätte erfolgreich verlaufen können. Ob Julius seine geliebte Katharina wieder zu sich holen können wird, werde ich hoffentlich in den folgenden Bänden noch erfahren.
Ob Konstantin den Überfall überlebt, bleibt ebenfalls abzuwarten. Jedenfalls hat Rebecca Kurscheidt, die Grundschullehrerin von Greifenau, dadurch hoffentlich erkannt, wie tief Konstantin sie doch liebt und findet so wieder zurück zu ihrer Liebe, die sie eng unter Verschluss gehalten hat über mehrere Jahre.
Susi Aly
5/5
21.10.2021
Buch (Taschenbuch)
So unglaublich spannend, herzzerreißend und tragisch zugleich
Nachdem der erste Band der Gut Greifenau Saga schon so gut war, musste ich direkt weiterlesen. Und oh mein Gott, im zweiten Band geht es richtig ab. Dieser schlägt den ersten Band, in meinen Augen um Längen.
Der Schreibstil der Autorin ist ungeheuer mitreißend, einnehmend und einfach gnadenlos fesselnd. Ich konnte das Buch nicht einen Moment zur Seite legen, weil so unglaublich viel passiert ist.
Die Charaktere bekommen hier noch mehr Tiefe und Präsenz.
Sie sind authentisch, greifbar und so lebendig.
Wobei mir tatsächlich die Nebencharaktere noch besser gefallen, als die Grafensprösslinge. Vielleicht weil es Schicksale sind, die so unglaublich nahe gehen.
Weil sie geprägt von Trauer, Leid und großer Tragik sind und trotz der Hilflosigkeit, hat man das Gefühl, die Hoffnung nie ganz zu verlieren.
Mein ganz besonderer Liebling ist Albert. Seine Geschichte erhält wahnsinnig viel Tiefe und Intensität. Was mir einfach so unfassbar gut gefällt.
Das heißt aber nicht ,dass die Grafensprösslinge weniger Kämpfe ausfechten. Jeder hat sein Päckchen zu schultern, was definitiv auch mit an der Zeit liegt, in der die Geschichte spielt.
Diesmal im Zeitraum von 1914 – 1917.
Ein leidgeprüftes und schwieriges Jahr, an dem jeder zu knabbern hat.
Aber es liegt nicht nur am Krieg, der alles verändert.
Es gibt Träume, Wünsche und Hoffnungen.
Und immer mehr hat man das Gefühl, es löse sich alles auf.
Arm oder reich. Es spielt keine Rolle.
Jeder kämpft ums Überleben.
Man taucht in tiefe Krater der Abgründigkeit ein und wird immer wieder aufs neue schockiert.
Machtmissbrauch, Gewalt und Entsagungen sind an der Tagesordnung.
Dabei gab es eine Szene, die mich besonders tief getroffen hat und innerlich bluten ließ.
Und dann sieht man nur, wie diese Ereignisse gelöst werden und es kanalisierte sich daraus, eine so immense Wut und Scham.
Wie ist es möglich, dann noch das eigene Gesicht zu wahren?
Wie kann man noch in den Spiegel schauen, ohne verschämt wegzuschauen, weil man den eigenen Anblick nicht erträgt?
Ich bin einfach nur komplett schockiert.
Man hat das Gefühl, dieser Band besteht nur aus Tragik, Verlusten und Schicksalsschlägen.
Aber es ist nicht so, denn es gibt unglaublich viel Hoffnung und auch Glück.
Hanna Caspian baut hier einige Twists ein, die mich definitiv überrascht haben.
Manchmal positiv, manchmal weniger.
Fakt ist, die Menschen machen ihre Erfahrungen, wachsen daran oder versuchen einfach nur zu überleben.
Manchmal gepaart mit Egoismus, manchmal auch nur einfach mit Arroganz.
Aber es gibt auch Mitgefühl ,Vertrauen und Loyalität. Ein so wichtiger Aspekt.
Ganz besonders der zwischenmenschliche Aspekt wird hier so groß geschrieben. Verbunden mit psychologischen Feingefühl erhält es einfach so viel Tiefe, dass es mich einfach richtig beeindruckt hat.
Die Kriegszeiten kann man nicht wegwischen, sie sind da und haben auch Einfluss auf die Handlung. Diesbezüglich wird man mit sehr viel Wissen und den Hintergründen konfrontiert. Was auch nicht spurlos an einem vorübergeht.
Dabei geschehen Dinge, die man nicht gutheißt, aber sie sind da.
Unauslöschlich ins Gehirn gebrannt.
Sie lassen die Menschen zerbrechen, verändern sie und auch alles um sie herum.
Die Ziele nehmen andere Richtungen ein, der Fokus verschiebt sich immer mehr und bei alledem muss man aufpassen, dass man sich selbst nicht verliert und das, woran man glaubt verrät.
Das Ende hat mich besonders getroffen und sprachlos gemacht. Ein Riesen Cliffhanger tut sich auf und ich hänge nun völlig in der Luft.
So unglaublich spannend, herzzerreißend und tragisch zugleich.
Ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Fazit:
Band 1 der Gut Greifenau Saga war ja schon richtig gut, aber in Band 2 geht es richtig zur Sache.
Voller Dramatik, Tragik und Verzweiflung behaftet, versucht jeder zu überleben.
Ein zweiter Band, der extrem nahe geht und so einige Themen ans Licht bringt ,die definitiv nicht ohne sind.
Er ist düster, beklemmend und so eindringlich und intensiv.
Trotz der Schwere und Ernsthaftigkeit, hat dieser Band großes Potenzial, zu meiner neuen Lieblingsreihe zu mutieren.
Wer historische Familiensagen liebt, sollte diese unbedingt lesen.
Herausragende Ausarbeitung mit viel Empathie und Ernsthaftigkeit, dabei liegt der Fokus auf den zwischenmenschlichen Aspekten, verbunden mit psychologischen Feingefühl.
Ich bin absolut beeindruckt und begeistert.
Lerchie
5/5
09.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Spannende Fortstzung
August 1914. Es beginnt der erste Weltkrieg. Auch Konstantin muss an die Front. Sein Vater hat keine Ahnung von der Gutsführung, so dass dieses bald hoch verschuldet ist. Katharina soll unbedingt den Neffen des Kaisers heiraten, damit das Gut überlebt. Aber Ludwig ist ein Mistkerl, de tritt nicht nur Katharina zu nahe. Ein Skandal ist fast unabwendbar. Und Katharina setzt ihre ganze Hoffnung auf Julius, den Industriellensohn. Doch sie beginnt zu zweifeln, ob er nicht nur den Eintritt in den Adelsstand möchte, denn sie hat etwas belauscht. Aber dann gibt es noch den Kutscher Albert, der unbedingt sein Geheimnis klären will, was nur im Dorf Greifenau möglich ist.
Meine Meinung
Auch dieser zweite Band der Gute-Greifenau-Reihe ist wieder – bedingt durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil der Autorin - leicht und flüssig zu lesen, keine Unklarheiten im Text. In der Geschichte war ich gleich drinnen. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Konstantin, der sich gegen seinen Vater durchsetzen musste, dieser das Gut doch herunterwirtschaftete, als Konstantin an der Front war. In Alexander, der hoffte, durch seine Beinverletzung vor der Front bewahrt zu bleiben. Und natürlich in Katharina, die Julius heiraten wollte und durch ein belauschtes Gespräch in Zweifel gestürzt wurde. Und Ludwig von Preußen war ihr aus diversen Gründen zuwider. Die älteste Tochter der Greifenaus wurde mir in diesem Buch regelrecht unsympathisch. Sie war ein Miststück. Doch mehr davon jetzt nicht, denn wer wissen will, wie es mit den Greifenaus weiterging, der soll das Buch selbst lesen. Es ist spannend von Anfang bis zum Ende, hat mich gefesselt und ich bin richtig darin eingetaucht. Ich litt mit Katharina, die in diesen Büchern bisher meine Lieblingsperson ist, und ihre Mutter? Was das überhaupt eine Mutter? In meinen Augen nicht. Es hat mich auch wieder sehr gut unterhalten und ich empfehle es gerne weiter. Daher von mir die volle Bewertungszahl.
Mundolibris
aus Frankfurt am Main
5/5
26.03.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein toller Roman
Sehr einfühlsam erzählt Hanna Caspian von den Sorgen und Nöten der Bewohner des Gutes und der sonstigen Zivilbevölkerung.
Sehr gut getroffen ist die durchaus düstere Grundstimmung der Kriegsjahre. Für mich erschien es in der Tat so, dass ich mich schon nach den ersten Seiten mitten in der Story wiedergefunden habe, genauso wie auch schon im ersten Band.
Die große Stärke von Hanny Caspian ist die Erzeugung von Stimmungen und Atmosphären, sodass es dem Leser so vorkommt, dass er nicht nur am Rande dabei ist, sondern eher mitten drin zu sein.
Die Figuren sind fein gezeichnet und ganz besonders die Dialoge haben mir besonders gut gefallen. Dies hilft dem Leser die Figuren als sehr authentisch zu empfinden.
Dazu kommt die sehr bildhafte Beschreibung der Schauplätze, die dem Leser Bilder in den Kopf zaubern, fast so als wäre dies ein Kinofilm.
Apropos Kinofilm, ich könnte mir das Buch gut auf der großen Leinwand vorstellen und ich bin echt gespannt, ob es tatsächlich irgendwann einmal verfilmt werden wird.
Viele geschickt eingefügte Wendungen lassen es nicht zu den Ausgang dieses Buches zu erahnen. Gut gemacht, das ist ganz großes Kino.
Die Autorin schafft es wie nur wenige Autoren, mich in ihren Büchern gleich auf den ersten Seiten abzuholen und erst dann wieder loszulassen, wenn die letzte Seite gelesen ist.
Für mich sind das in der Summe zum wiederholten Male 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!
Bewertung
aus Wiesen
5/5
01.09.2019
Buch (Taschenbuch)
interessant und spannend
Das Buch ist so spannend, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen
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