Glauben Sie an Geister? Nein? Jack Sparks war sich genauso sicher ... Jason Arnopps Horror-Thriller »Die letzten Tage des Jack Sparks« - clever konstruiert und zutiefst verstörend. Wenn es das Übersinnliche wirklich gäbe, gäbe es auch Beweise auf YouTube! Der erfolgreiche Sachbuchautor Jack Sparks will Geister und Dämonen ein für alle Mal als Hirngespinste entlarven. Den Exorzismus in Rom, an dem er teilnimmt, verbucht er als gelungenen Einsatz von Special Effects. Doch dann erscheint ihm das besessene Mädchen immer häufiger im Traum, sein Dolmetscher begeht Selbstmord und ruft ihn anschließend an, und auf YouTube taucht ein absolut echt aussehendes Geistervideo auf, augenscheinlich von Jack selbst gepostet. Denn das Übersinnliche ist verdammt real - und macht sich auf, Jack zu holen! Perfekt für Leser von Stephen King und alle Fans von »Akte X«.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Books have a soul
aus Kelheim
5/5
28.01.2021
eBook (ePUB 3)
Überraschungen vorprogrammiert!
Bei Büchern, in denen es um Geister oder Übernatürliches geht, bin ich immer neugierig, und so war ich sehr gespannt auf diese Geschichte. Das Cover passt hier super zum Inhalt und fällt auf jeden Fall sofort ins Auge.
Der Einstieg fiel mir leicht und war auch sofort sehr vielversprechend. Jack stellt sich schon bald als absoluter Egoist heraus, der aus allem seinen eigenen Vorteil ziehen will und paranormale Dinge darüber hinaus ins Lächerliche zieht.
Es waren auch im ersten Teil auf jeden Fall Szenen dabei, die mir eine Gänsehaut beschwert haben und das hat der Autor super gut rüber gebracht. Allerdings fand ich, dass dann zur Mitte hin ein paar kleinere Längen enthalten waren. Es war zwar nicht direkt langweilig, aber zwischendurch leider auch nicht so spannend, dass ich sofort unbedingt weiterlesen musste. Lange wusste ich auch nicht genau, wo will der Autor hin und was steckt hinter der Figur Jack Sparks.
Aber genau das hat sich dann schnell alles immer mehr in eine Richtung entwickelt, die teils skurril, verwirrend, aber auch richtig grandios durchdacht ist. Ab der zweiten Hälfte gab es für mich kein Halten mehr, und hier waren auch definitiv Grusel- und Schockmomente dabei. Manchen Wendungen waren wirklich wie ein Knall und ich war absolut begeistert und dachte nur, wie genial ist das bitte eingefädelt.
Fazit
Die letzten Tage des Jack Sparks war insgesamt ein absolut lesenswertes Buch. Auf der Suche nach Beweisen, dass das Übernatürliche, wie Geister, nicht existiert, verliert der Protagonist sich selbst, seinen Verstand und sogar sein Ziel. Aber auch ich war immer wieder verwirrt über bestimmte Handlungsstränge, doch am Ende hat sich gezeigt, wie genial konstruiert das Ganze eigentlich alles ist.
Zusammengefasst kann ich sagen, das erste Drittel hat mich gekriegt, zur Mitte hin wurde es etwas ruhiger, aber zeitgleich immer verworrener, der zweite Teil hat jedoch eingeschlagen wie eine Bombe und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Der Autor hat auch die beklemmende Atmosphäre toll eingefangen und es geschafft, dass ich mich zeitweise unwohl fühlte, also leichte Gruselmomente waren auf jeden Fall vorhanden. Auch die Auflösung hat mich schier umgehauen! Allein dafür gibt es von mir schon 5 von 5 Sternen. Top!
Bewertung
5/5
13.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Verrückt
Man erwartet was anderes, wenn man den ersten Teil der Geschichte liest. Der zweite Teil hat mich wirklich verrückt gemacht, da ich nicht erwartet habe, dass sowas wirklich Jack Sparks passieren wird. Der Roman ist wirklich gut durchdacht worden, sodass man am Ende einfach nur WOW sagt. Aber es ist immer noch nicht ganz klar was war oder gar nicht war und das ist vielleicht auch toll, damit man selber für sich eigene Theorie findet. Wie das Buch sein Bruder Alistair ergänzt hat, war auch beeindruckend und was Neues für mich. Mit diesem Schreibstill denkt man wirklich das diese Geschichte sogar wahr ist.
NiWa
5/5
26.02.2019
Buch (Taschenbuch)
Moderner Horror-Roman
Gibt es das Übernatürliche? Nein? Jack Sparks ist ebenfalls dieser Meinung. Bis er sich auf seinen letzten Horror-Trip begibt.
"Die letzten Tage des Jack Sparks" ist Jason Arnopps Debüt, und ein zeitgemäßer Horror-Roman, der die Moderne mit althergebrachten Facetten des Genres vereint.
Prinzipiell geht es darum, dass Jack Sparks nicht an Geister glaubt. Er lehnt grundsätzlich alles ab, was ans Übernatürliche denken lässt. Egal, ob es Geistererscheinungen, Rituale oder Religionen sind - laut ihm gibt es das alles nicht. Er widmet sein nächstes Buch diesem Thema, weil er zeigen will, wie leichtgläubig Menschen sind.
Nun macht er sich als Journalist und Autor auf die Reise, um dem Übersinnlichen zu begegnen beziehungsweise, um es zu widerlegen. Denn Jack Sparks weiß genau, dass es sich nur um Täuschungen handelt.
Der Titel allein verrät schon, wie diese Reise enden wird. Daher überrascht es kaum, dass Jack Sparks Bruder Alistair diese letzten Tage in diesem Werk zusammenfasst. Dabei verwendet er Jacks Rohfassung, die Schilderung der Ereignisse, bedient sich an Mails, Transkripten und diversen Nachrichten von Jacks Online-Präsenz.
Jack Sparks ist ein arroganter, unsympathischer Typ im Höhenrausch. Seine bisherigen Werke waren allesamt erfolgreich, er sonnt sich im Ruhm und genießt seine Fan-Scharen. Mit seinem oberflächlichem, schroffe Gehabe weiß er nur zugut, dass er Grenzen übertritt. Es kümmert ihn einfach nicht.
Jack macht sich nun an die Arbeit und zur Recherche auf. Sein erster Halt führt ihn nach Italien, wo er einem Exorzismus beiwohnen darf. Es haut alle Anwesenden aus den Socken als der bekannte Journalist einen Lachanfall während des Rituals kriegt - und damit den Exorzismus kippt. Gleich im Anschluss taucht ein mysteriöses Video auf YouTube! auf. Und langsam kriegt es sogar Jack mit ein klein wenig Angst zutun …
„Die letzten Tage des Jack Sparks“ beginnt sehr mysteriös. Schon zu Beginn weiß man, dass Jack gestorben ist. Sein Bruder Alistair bemüht sich, die Ereignisse in diesem Werk zusammenzufassen. Diese Tatsache allein beschwört beim Lesen ein Gefühl von Anspannung und Neugierde herauf. Außerdem ist es fesselnd, das Geschehen aus erster Hand zu erfahren.
Denn durch Jacks Rohfassung wohnt man der Handlung mit einem Live-Charakter bei. Für mich ähnelt es einem geschriebenen Stil des „Blair Witch Projects“, weil es sich echt und wahr anfühlt.
Die Handlung selbst ist schon sehr durchtrieben und genial konstruiert. Man fiebert mit Jack, lässt sich von ihm verwirren, runzelt die Stirn, wenn man Alistairs Anmerkungen liest, und fühlt eine Bedrohung, die über die Seiten fließt.
Bemerkenswert sind all die Elemente und Facetten, die Arnopp gekonnt einbringt. Einerseits sind da all diese bekannten Aspekte, die man aus Horror-Klassikern kennt: Der Exorzismus, die Kirche, die Dämonen, Wahnvorstellungen, Blut und Angst. Andererseits hat er digitale Kommunikationsmedien und den aktuellen Zeitgeist eingebaut, die diesem Horror-Roman einen höchst modernen Anstrich verleihen.
Während des Lesens habe ich mich oft gefragt, was Jack passiert und wie man das Ende erfahren wird, weil er es selbst - aus bekannten Grund - nicht erzählen kann. Mit diesem Schluss hat Jason Arnopp einen Meisterstreich hingelegt, mich verblüfft und dem klassischen Horror alle Ehre gemacht!
Meiner Meinung nach hat Jason Arnopp mit „Die letzten Tage des Jack Sparks“ einen modernen, fesselnden und lesenswerten Horror-Roman hingelegt. Ich hoffe sehr, dass es der erste von vielen ist!
World of books and dreams
5/5
19.02.2019
Buch (Taschenbuch)
Glaubt ihr an das Paranormale?
Schriftsteller Jack Sparks ist mit seinen Büchern recht erfolgreich, denn seine Art zu recherchieren ist mehr als aussergewöhnlich. Doch Jack ist kein allzu angenehmer Zeitgenosse, denn sein Ego ist so groß, dass er über Wolkenkratzer schauen kann und höflich, bescheiden und respektvoll passt nicht in seinen Wortschatz. Nun will Jack unbedingt enthüllen, dass alles Paranormale nur eine Erfindung ist. Um für sein neues Buch zu recherchieren, reist er nach Italien, um dort an einem Exorzismus beizuwohnen. Das er auch hier nicht ernst bleiben kann, ist vorprogrammiert, doch schon auf dem Rückflug in seine Heimat geschieht etwas kurioses. Auf seinem Youtube Channel taucht ein Video auf, das er nie dort hochgeladen hat und dieses Video ist mehr als unheimlich. Jack setzt alles daran, herauszufinden, wer ihm da einen Bären aufbinden will, doch was da wirklich hintersteckt, kann er einfach nicht ahnen.
Meine Meinung
Hach, allein das Cover macht ja schon ein wenig Gänsehaut und der Klappentext schrie mich regelrecht an: LIES MICH!
Durch den sehr leichten Schreibstil, der durchaus zu fesseln weiß, kam ich auch mit dem Inhalt schnell zurecht, doch was Jason Arnopp mir hier sagen wollte, blieb mir noch recht lange fern. Aber genau das ist hier auch reine Absicht, denn mit diesem Aufbau wiegelt der Autor den Leser recht lange in “Sicherheit” und lässt so viele Fragen entstehen, dass man einfach weiterlesen muss.
Unterteilt ist das Buch in zwei Abschnitten, erzählt wird es durch Jack Sparks Bruder, bzw. durch Jack selber. Alistair, Jacks Bruder, erhält nach dessen Tod Jacks Laptop und findet dort diese Art Manuskript für sein neues Buch. Mit zwischenzeitlichen Anmerkungen Alistairs und der Ich-Erzählung durch Jack selber, ist man hier als Leser sehr nah am Geschehen. Was mir im ersten Teil aber noch viele Fragezeichen ins Gesicht zauberte, klärt sich so nach und nach im zweiten Teil. Was harmlos beginnt, nimmt unglaubliche Wendungen und ist auf keinen Fall etwas für schwache Nerven. Jason Arnopp bleibt zwar noch in einem Bereich, der noch nichts mit Splatter zu tun hat, aber es wird durchaus brutaler. Aber nicht nur das, denn das Paranormale bringt immer wieder Gänsehaut. Je nachdem wo man sich gerade mit Jack befindet, wirkt die Atmosphäre und da ich den zweiten Abschnitt im Dunkeln gelesen habe, noch einmal mehr.
Jack Sparks ist ein unglaublicher Charakter und das meine ich nicht immer im positiven Sinne. Bisher ist mir noch niemand wie Jack begegnet, weder im realen Leben noch in einem Buch und dieser hat mich so manches Mal mit einem WtF-Gesicht vor dem Buch sitzen lassen. An Selbstvertrauen mangelt es ihm auf keinen Fall, eher im Gegenteil, denn Jack ist großkotzig, anstandslos und mit einem Ego ausgestattet, dass sich da ein Herr auf einem anderen Kontinent noch eine Scheibe von abschneiden kann. Ich konnte Jack schlicht und einfach nicht leiden und doch mochte ich ihn am Ende des Buches. Warum kann ich euch allerdings nicht verraten. Jack ist auch so ziemlich der Mittelpunkt des Universums, Entschuldigung, der Geschichte meinte ich natürlich. Aber trotzdem gibt es hier noch ein paar weitere Figuren, die wichtig sind, wie z. B. Jacks beste Freundin Bex. Alles in allem möchte ich aber auch da nicht zuviel verraten, denn eigentlich muss man das alles selbst erlebt haben.
Mein Fazit
Mit “Die letzten Tage des Jack Sparks” konnte mich Jason Arnopp rundherum gut unterhalten. Was mich zum Kopf schütteln brachte und mich auch zwischendurch sogar amüsierte, wurde im zweiten Teil ganz schön Nerven aufreibend. Zwar baut Arnopp schon im ersten Teil kleinere Gänsehautmomente ein, doch mit was er dann weitermacht, habe ich einfach nicht kommen sehen. Wer Bücher mit Gänsehauteffekt und auch Schockmomenten mag, sollte hier unbedingt reinlesen.
Faltine
4/5
13.03.2019
Buch (Taschenbuch)
Spannend und anders
Meine Meinung:
Das Cover ist passend zum Inhalt gestaltet und gefällt mir sehr gut. Toll finde ich auch, dass die Klappen gestaltet wurden. Die Kapitel waren mir jedoch eindeutig zu lang, interessant fand ich aber die Wahl der verschiedenen Schriftarten und Fußnoten.
Nach dem Klappentext und dem Cover habe ich mich schon sehr auf die Geschichte gefreut und auch wenn ich sie mir anders vorgestellt habe, hat mich die Umsetzung umgehauen. Der Einstieg viel mir leicht, aber ich fand es etwas ungewöhnlich, dass quasi das Ende schon mit dem Titel gespoilert wurde :D Der Verlauf war klar, nachvollziehbar und voller Überraschungen. Wirklich Horror war dies jetzt nicht für mich, doch ich fand die Story spannend ohne Ende – was vor allem an dem besonderen Schreib- und Erzählstil lag. Das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht, denn von der Idee her, war es für mich mal etwas neues.
Jack Sparks wurde mir zu keinem Zeitpunkt wirklich sympathisch, aber das muss er auch nicht sein. Seinen Bruder Allistair fand ich sehr interessant und ich hätte gerne noch mehr über ihn erfahren. Alles in allem haben mir die Charaktere in diesem Buch aber sehr gut gefallen und sie haben perfekt zur Geschichte gepasst.
Eine gelungene Geschichte, wobei es aber auf die Empfindsamkeit ankommt, ab wann man es als Horrorgeschichte erachtet.
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