Produktbild: Die seltsamsten Orte der Antike

Die seltsamsten Orte der Antike Gespensterhäuser, Hängende Gärten und die Enden der Welt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2018

Illustriert von

Lukas Wossagk

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3 cm

Gewicht

558 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-72704-7

Beschreibung

Rezension

"Vom Hades in den Hindukusch, von Totentempeln zu Toilettenanlagen: So weit kommt man mit einem Buch selten herum."

Neue Zürcher Zeitung Geschichte

"Ein pralles Bild des antiken Showgewerbes.

WELT.de, Berthold Seewald

"Ein kenntnisreicher und sehr unterhaltsamer Rundumblick.

Main-Echo

"Eine fulminante Sammlung () wunderbarer Führer auf selten begangenen Bildungspfaden.

Die WELT, Berthold Seewald

"Ein fesselndes Panorama antiker Kultur und Geschichte.


Deutschlandfunk Kultur, Günther Wessel


"Kluger, kenntnisreicher und sehr unterhaltsamer Rundblick.

Mannheimer Morgen

"Eine fulminante Sammlung () ein staunenswertes Panorama wenig bekannter Orte.

Welt.de, Berthold Seewald

"Der Althistoriker Martin Zimmermann erzählt über die seltsamsten Orte der Antike: das Klo der Philosophen, paradiesische Gärten und die Treppe der geschändeten Leichen.

DER SPIEGEL, Frank Thadeusz

"Glänzend geschrieben.

Neue Zürcher Zeitung, Thomas Ribi

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2018

Illustriert von

Lukas Wossagk

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3 cm

Gewicht

558 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-72704-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • Juti

    aus HD

    5/5

    07.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reiseführer für Altphilologen…

    Reiseführer für Altphilologen Ruinenclub heißen Reisegruppen, die sich antike Steine anschauen. Für solche Leute ist dieses Buch wie geschaffen. Von ein Tempel als Wiege der Menschheit bis hin zu Troja, dass wohl nur ein antiker Mythos war. Das Orakel von Delphi durfte nicht in Feindeshand fallen und Rom gründete sich beim Kapitol. Die Fundamente des Turm von Babel wurde erst in diesem Jahrhundert in einem Tümpel bei Babylon entdeckt, die griechische Stadt Helike versank schon in der Antike nach Erdbeben und Tsunami im Meer. Klar, dass man die wissenschaftliche Erklärung damals nicht kannte. Pompeius baute sich ein Denkmal gut sichtbar in den Pyrenäen, genau auf der heutigen Grenzen von Frankreich und Spanien. Caesar und den römischen Senat ärgerte dies. Caesar baute ein Denkmal bei Nizza und beide marschierte durch den Triumphbogen in Rom, dessen genauen Ort heute nur vermutet werden kann. Orte der Liebe sind Abydos und Sestros zwischen denen die Dardanellen liegen, weil Hero und Leander immer die Meerenge durchschwimmen mussten. Babylon bestand zur Zeit der antiken sieben Weltwunder nur noch aus Ruinen. Wenn es die Hängenden Garten aber doch gab, dann waren sie für eine Königsgemahlin, die im Zweistromland ihre bergige Heimat vermisste. Kleopatra schaffte mit ihrem Geliebten Marc Aurel ein Grabmal, das nur durch ein höheres Fenster zu betreten war. Jung verstorbene, wie Lady Di, erschaffen oft einen Mythos. So auch Antinoos, der im Nil ertrank. Als Geliebter des Kaisers Hadrian wurde für ihn extra eine neue Stadt gegründet. Im nächsten Kapitel werden Ausnahmeräume behandelt. Hinrichtungsplätze gehören ebenso dazu wie Handelsschiffe, die vor allem im Sommer fuhren und keineswegs erholsam für die Passagiere waren. Die Stadt Abdera war das antike Schilda und Kyme war das antike Ostfriesland. Wir lernen die Akademie Platons im Norden Athens kennen. Hier gab es auch das erste Gymnasion, in dem sportliche Wettkämpfe stattfanden. Die Teilnehmer waren nackt, denn nackt heißt griechisch „gymnos“. Die Römer hielten von philosophischen Akademien nicht viel. Mazaka ist ein Ort in Anatolien, seit Jahrhunderten an einer wichtigen Handelskreuzung gelegen. Von römischen Geografen Strabo wurde das verkannt. Er kritisierte alles an der Stadt. Die Stadt Alba Longa kämpfte mit Rom um die Vorherschaft in Latium. Um die Orte nicht zu schwächen, kämpften stellvertretend zwei Drillingspaare, der letzte Römer gewinnt mit einer List und tötet seine Schwester, da ihr Bräutigam zu den Gegnern gehörte. Sein Vater läuft als Sühne unter dem Schwesterbalken. Am Südufer des Schwarzen Meers in Ionopolis gab es ein Orakel wie in Delphi. Der Römer Lukian witterte Betrug und schrieb den Roman „Alexander oder der falsche Prophet“. Bibliotheken waren Orte des Wissens. Die in Alexandria hatte weniger Paoyrosrollen als man früher dachte. Auch ob ein Feuer zur Zeit Caesars die Bücher zerstörte oder nicht eher Christen später das Wissen vernichteten ist heute fraglich. Die älteste Bibliothek stand in Ninive im Nordirak, was wir dank erhaltener Tontafeln wissen Das Buch endet mit den Enden der Welt. Für Alexander war die Welt im heutigen Tadschikistan zu Ende. Sein Heer wollte nicht nach Indien, was so als mythischer Ort erhalten blieb. Der Geograf Pythea, der uns nur durch Zitate von Strabo bekannt ist, kam bis zum mythischen Ort Thule, der sehr an Island erinnert. Das westliche Ende der antiken Welt befand sich am heutigen Leuchtturm Faros in Portugal. Ein mehr als interessanter Gang durch die antike Welt mit viel Neuem und kein Professorenstil. Nicht alle Orte sind real, aber das erhöht nur den Reiz. 5 Sterne. (gekürzt)

  • seschat

    5/5

    10.12.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Münchener Althistoriker…

    Der Münchener Althistoriker Martin Zimmermann liebt sein Fach und kennt sich bestens damit aus. Daher verwundert es nicht, dass er nun eine Sammlung der "seltsamsten antiken Orte" herausgebracht hat. Gemeinsam mit dem historisch interessierten Leser geht er dabei auf eine eigenwillige Rundreise durch die antike Welt. Die ausgewählten Lokalitäten sind einerseits bekannt (z. B. die Hängenden Gärten von Babylon oder das Serapeion in Alexandria) und andererseits völlige Neuentdeckungen (z. B. Städte wie Helike und Olympos). Als studierte Altertumswissenschaftlerin zog mich die Materie schnell in ihren Bann. Mit Neugier und Freude ging ich an die Lektüre und habe sogar noch einige neue, zumeist überraschende Aspekte dazulernen können. Zimmermanns ausgesprochene althistorische Expertise verbunden mit seinem kurzweiligen Schreibstil hat mir sehr imponiert. Nahezu spielerisch vermag er beim interessierten Leser Interesse für längst vergangene Zeiten und Orte zu entfachen. Die Kapitel über römische Latrinen und Antinoopolis konnten mich am meisten überzeugen. Darüber hinaus will Zimmermann den Leser nicht belehren, sondern einfach gut unterhalten und zum Staunen bringen. Mit seinem Buch zeigt er, dass es immer schon Kurioses bzw. Seltsames auf der Welt gegeben hat, was man sich nicht erklären konnte. Auch die z. T. recht übersichtliche Quellenlage lässt er nicht unerwähnt. So wissen wir zwar, dass es in Rom beispielsweise die Porta Triumphalis gegeben hat, aber wo sich diese genau befunden hat, kann bis heute nicht wirklich eruiert werden. Zudem sind die Berichte der antiken Dichter und Schriftsteller oft tendenziös und damit nur bedingt von Nutzen. Nichtsdestotrotz hat mir Zimmermanns antikes Panoptikum spannende Lesestunden beschert. Das einzige Manko stellte die fehlende Liste mit weiterführender Sekundärliteratur dar. Die antiken Schriftquellen wurden hingegen umfassend aufgeführt. Abschließend soll noch der liebevoll illustrierte Glanzeinband gewürdigt werden, welcher das Buch zu einer wahren Preziose macht. FAZIT Eine spannende Reise quer durch die damals bekannte Welt, bei dem eine Kuriosität die nächste abwechselt. Auf diese Weise weckt man auch bei der jungen Generation das Interesse für die Antike. Weiter so!

  • S.A.W

    5/5

    30.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise der Antike

    Martin Zimmermann nimmt uns mit auf eine Reise durch die Antike zu Plätzen, die man nicht unbedingt aus dem Geschichtsunterricht kennt, die aber viel über das pluralistische Leben in der Vergangenheit aussagen. Es geht bis zur Insel Thule, (Island) die Pythias aus Massilia beschrieben hat, nach Alexandria Eschate in Tadschikistan, wo Alexander der Große seine Soldaten ansiedelte, die 150 Jahre später Indien ein zweites Mal eroberten, nach Troja, dass durch Homer für alle Völker der Antike zur Wurzel ihrer Herkunft wurde, zum Grabmahl der Kleopatra, zum Knochenhain der Kelten, zum Legionslager am Hadrianswall, zum Ende der Welt in der Algarve, zum Orakel von Delphi und zu vielen geheimen Stätten, die nur Eingeweihten vorbehalten waren. Eine kurzweilige Urlaubslektüre für Freunde der Antike Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Königin von Kreta – Stierspringer“

  • Kilian C Lempen

    aus Ochlenberg

    5/5

    20.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Allgemeinwissen

    Ok, Dieses Buch ist eigentlich nur dazu da einige Weiße Flecken in unseren Köpfen über die Antike zu streichen. Dabei ist diese Lektüre sowohl unterhaltsam wie auch lehrreich,denn wer weiß schon was ein Schwesternbalken ist oder hat je von der Gemonischen Treppe gehört ? (ich nicht) Beim Lesen hat man immer wieder das Gefühl dass uns die Antike sehr viel vertrauter vorkommt als wir gern zugeben würden, und ich würde sagen auch die Menschen haben sich seit der Antike nicht wirklich verändert, wenn man drüber nachdenkt. Gerade wegen seinen Kapiteln eignet sich dieses Buch ideal als Bettlektüre. Ist aber nur eine Empfehlung von mir. Wo ihr lest: im Keller, im Zug oder auf Reisen, sei euch überlassen.

  • Gerhard S.

    aus Erlangen

    4/5

    25.02.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Von Unterschiedlichkeit, Diversität und Variation

    Neugierig auf Besonderes? Hier locken Randzonen, Gegenwelten und kreative Räume jenseits der immer gleichen Flagship-Stores. Orte des Krieges, Orte der Liebe, Orte des Wissens. Alles garantiert antik. Historikers Feststellung: Die wahren Abenteuer finden im Kopf statt.

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  • Inhalt

    Einleitung

    1. Die Anfänge und die Mittelpunkte der Welt    

    Eridu – Urstadt der Menschheit

    Hisarlik – eine Ruine wird Troia

    Das Adyton in Delphi – der Nabel der Welt

    Eine kleine Erdgrube in Rom

    2. Geisterstädte                                                           

    Etemenanki – ein Teich in Babylon

    Helike – die Stadt im Meer

    Atarneus – im Schatten einer Königsresidenz

    Olympos – das Piratennest

    3.Orte der Sieger                                                        

    Medinet Habu – Das Millionenjahrhaus Ramses’ III.

    Das Siegesmal des Pompeius

    Die Porta Triumphalis – das Tor der Sieger

    Ein Tropaion in München – Mahnmal des Sieges

    4. Orte der Liebe                                                       

    Der Hängende Garten – eine babylonische Liebe

    Das Grab der Kleopatra

    Antinoopolis – die Stadt des Geliebten

    Ein Altar für römische Ehepaare

    5. Jenseits des Alltags

    Das Handelsschiff

    Die ältere Akademie Platons

    Ein Festpavillon

    Hölzerne Tierkäfige

    6. Orte des Krieges

    Feindesland in Rom

    Apameia-am-Axios – die Stadt der Elefanten

    Mazaka – eine Stadt als Feldlager?

    Vindolanda – Alltagsleben soldatischer Brüder

    7. Mythische Orte und Orte des Göttlichen

    Der Schwesternbalken – ein unverstandener Kultort

    Die Hunde der Gula in Isin

    Das Serapeion in Saqqara (Memphis) – der Einsiedler und sein Zwillingspaar

    Ionopolis (Abonuteichos) – das betrügerischeOrakel

    8. Orte des Wissens

    Die Bibliothek Assurbanipals in Ninive

    Skepsis – die seltsamste Bibliothek für die bedeutendsten Denker

    Die goldene Nilelle im Serapeion Alexandrias

    Eine Latrine in Salamis auf Zypern – ein seltsamer Ort der besseren Gesellschaft

    9. Orte des Grauens und des Todes

    Das Gespensterhaus in Athen

    Die Gemonische Treppe – im Schatten Achills

    Entremont – keltische Kopftrophäen

    Anchiale – das Grab des Sardanapal

    10. Die Enden der Welt                                           

    Alexandria Eschate – Stadtgründung am Rande der Welt

    Thule – die Insel im Nordmeer

    Tore zum Hades

    Das Heilige Vorgebirge – letzter Fels am Atlantik

    Epilog

    Literatur

    Danksagung