Eine Buchhandlung, ein berühmter Dichter und ein verschneiter Wiener Winter
Wien um 1910. Marie arbeitet als Kindermädchen bei einer angesehen Familie im Cottage-Viertel. Eines Tages wird sie vom Herrn des Hauses zur nahegelegenen Buchhandlung geschickt, um ein Buch abzuholen. Doch sie kommt mit leeren Händen, völlig durchnässt vom Schnee, zurück. Der Band sei noch nicht eingetroffen, Buchhändler Oskar bringe ihn so bald wie möglich persönlich vorbei. Als Oskar am gleichen Nachmittag am Haus in der Sternwartestraße klingelt, hat er gleich zwei Bücher dabei: eines für den Herrn Schnitzler und das andere für Marie, mitsamt einer persönlichen Notiz an das Fräulein. Er möchte sie gerne wiedersehen …
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
aus Neudorf im Weinviertel
5/5
29.01.2022
Buch (Taschenbuch)
Perfekt als Geschenk an einen selbst oder andere
Ich habe das Buch als Geschenk für eine Freundin gekauft und es davor natürlich selbst gelesen. Danach habe ich sofort den zweiten Band bestellt! (habe diesen mittlerweile auch ausgelesen)
Es ist sehr leicht und schnell zu lesen. Die Welt, in welcher Marie und Oskar leben erscheint einen vor Augen und man lebt und fühlt alles mit, was sie erleben. Beim Lesen verfällt man direkt in eine Sucht und taucht in ein in ein winterliches Wien 1912 voll mit prachtvollen Gebäuden und interessanten Menschen.
Bewertung
aus Wien
5/5
04.12.2019
eBook (ePUB 3)
ein bezauberndes Buch
eine herzerwärmende Geschichte im Wien des beginnenden 20. Jhdt., bezaubernd erzählt.
Bewertung
aus Villach
5/5
01.12.2019
eBook (ePUB 3)
Wunderschön
Die Geschichte war bezaubernd, berührend und einfach schön! Danke für diesen Lese-Genuss!
Daphne Enderlin-Mahr
aus Wien
5/5
18.09.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das perfekte Wohlfühlbuch für kalte Wintertage
"Ein Winter in Wien" erzählt uns auf wundervoll nostalgische Weise vom Leben des Kindermädchens Marie im verschneiten Wien Anfang des 20. Jahrhunderts. Das Lesen fühlt sich dabei wie eine kleine Zeitreise an und die einfache, schöne Sprache lässt eine wohlig-warme Atmosphäre aufkommen. Besonders empfehlenswert für all jene, die das historische Ambiente Wiens lieben und sich einmal in die Vergangenheit träumen möchten. Auch wenn man hier nicht mit einem großem, historischen Roman rechnen sollte, der uns originalgetreu das Leben der Menschen im frühen 20. Jahrhunderts nachzeichnet. Stellenweise wird schon deutlich, dass es sich vielmehr um eine "romantisierte" Vorstellung davon handelt, auch wenn das eine oder andere ernstere Thema durchaus angesprochen wird. In jedem Fall ein wundervolles Wohlfühlbuch, das sich ideal bei einer warmen Tasse Tee an kalten Wintertagen liest.
Sharon Baker
aus Mönchengladbach
5/5
15.01.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nostalgisch, herzig und so schön ...
Maries Weg in die Schnitzler Familie und in das Wiener Cottage-Viertel ist ziemlich beschwerlich gewesen. Als einfaches Mädchen vom Lande hat man es nicht leicht und muss sich mit dem zufriedengeben, was man bekommt. Umso mehr kann sie ihr Glück nicht fassen, in einem schönen Haus und einem eigenen Zimmer leben zu dürfen. Nur ist ihre Probezeit als Kindermädchen bald rum und die Ungewissheit nicht bleiben zu dürfen, macht sie innerlich mürbe. Davon unberührt schickt sie der Hausherr zur nahe gelegenen Buchhandlung, um eine Bestellung abzuholen. Dick eingepackt läuft sie mit der kleinen Lili durch den Schnee und begegnet so Oskar, den Buchhändler. Für beide ist es eine magische Begegnung und beide spüren ein Kribbeln, nur werden sie sich wiedersehen? Kann Marie sich auf einen Buchhändler einlassen? Und kann sie überhaupt bei der Familie Schnitzler bleiben?
Ich habe eine absolute Schwäche für diese Stadt und ganz ehrlich, ich liebe Wien und natürlich ziehen mich Bücher, die in der Stadt spielen magisch an. So ist mir dieses Buch schon letztes Jahr aufgefallen und ich habe es sofort mitgenommen, aber dann fehlte mir die Lesezeit. Aber in diesem Winter musste ich es einfach Schmökern, und ob es sich für mich gelohnt hat, erzähle ich euch nun.
Diese Geschichte ist ehrlich gesagt kein großes Ding. Es ist vielmehr ein Blick, wie in eine Schneekugel, ein kurzer Augenblick in eine nostalgische Welt, die einen Moment verzaubert und innehalten lässt. Vielleicht sogar zum Träumen und Schmachten einlädt. Genau das, ist ein Winter in Wien, ein kurzes Zeitfenster in eine andere Welt, nämlich die um 1910. Tja, und wer sich diesen Charme nicht entziehen kann, darf die Sorgen und Nöte eines Hausmädchen hautnah miterleben, wer bitte braucht da Sissi, naja, ein bisschen Kaiser kommt schon drin vor, ist halt Wien.
Der Inhalt ist wie oben schon kurz und knapp erzählt, ein Mädchen aus armen Verhältnissen, die versucht ihr Leben zu meistern. Da gibt es Rückblicke und gesellschaftliche Unterschiede aufzuzählen. Aber auch in der angesehenen Familie ist nicht immer alles rosig. Älterer Mann, junge Frau, abendliche Szenen und übermütige wohlerzogene Kinder. Da bleiben wir doch lieber in der Küche und schnuppern wunderbare Gerüche. Oder stapfen durch das verschneite Wien und lassen uns vom Oskar schüchtern anlächeln. Das macht die Geschichte aus, kein rasantes Abenteuer, keine tief gehende dramatische Liebesgeschichte. Einfach ein Moment in dieser Stadt und genau das hat mich verzaubert.
Mit Sicherheit ist dieses Buch kein literarischer Happen, aber ein Seelenstreichler, und ich habe es sehr genossen und freue mich unglaublich, dass nach dem kalten Winter, die Knospen des Frühlings wieder noch Wien und zu Marie und Oskar führen werden. Eine Geschichte, die schön und ja, einfach geschildert ist, aber einen Spaß macht und einen richtig auf die Weihnachtszeit einstimmt. Ein Winter in Wien ist ein wunderbarer Lückenfüller und durch die Kürze, auch perfekt für die stressige Adventszeit.
Ein Wohlfühlbuch, Seelenstreichler und eine warme Umarmung in stürmischen kalten Zeiten.
Marie, Kindermädchen im Hause Arthur Schnitzler lernt den charismatischen Buchhändler Oskar kennen und lieben. Liebevoll geschildert die historischen Schauplätze in Wien um 1910. Tauchen Sie ein und genießen Sie die vorweihnachtliche Stimmung.
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