Konzeption einer Mitmachausstellung für das Labyrinth Kindermuseum
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.01.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
143 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638344074
Ein essentieller Teil der Erwachsenenwelt ist zweifellos die Omnipräsenz der Medien. Es stellt sich also die Frage, wie in Kindermuseen mit diesem Aspekt der Erwachsenenwelt sinnvoll umgegangen werden sollte. Auf die Frage "Sind die neuen Medien ein Muss?" antwortete die Direktorin des Zoom Kindermuseums, Claudia Haas, in einem Interview: "Kindermuseen haben bislang vor allem auf haptische Erlebnisse gesetzt. Das wird sich sicherlich ändern, weil neue Medien längst die Kinderzimmer erobert haben." Dass Medien in Ausstellungen integriert werden müssen, steht demnach außer Frage. Kontrovers diskutiert wird jedoch, wie Kindern, die der medialen Wirklichkeit ja tagtäglich in Form von Fernsehen, Computerspielen, Zeitschriften und Radioprogrammen begegnen und durch sie geprägt werden, ein kritischer, vernünftiger und möglichst kreativer Umgang mit der Medienwelt nahe gebracht werden kann. Welche Rollen können die Medien folglich speziell in Kindermuseen spielen?
Ziel dieser Arbeit ist es, ein Ausstellungskonzept zu entwerfen, das Medien in unterschiedlichsten Funktionen sinnvoll integriert und ihr pädagogisches Potential am "kulturellen Lernort" Kindermuseum nutzt. In einem ersten, theoretischen Abschnitt wird zunächst kurz auf die Entstehungsgeschichte der Kindermuseen eingegangen, um die Besonderheiten dieser Museumsgattung genauer zu definieren. Im Folgenden werden die museumspädagogischen Prinzipien, die den aktuellen Ausstellungskonzepten von Kindermuseen zu Grunde liegen, ausführlicher erläutert. Ausgehend von diesen Überlegungen entstand schließlich das Konzept für die Mitmachausstellung "Wie Michel auf die Leinwand kam" - ein Projekt, in dem speziell das Medium Film Thema der Ausstellung ist, in dem aber gleichzeitig auch eine Reihe anderer Medien in verschiedenen Funktionen integriert sind. Eine abschließende Analyse der Mediennutzung in der Mitmachausstellung findet sich im Schlussteil der Arbeit.
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