Geschlechterdifferenzen im Ernährungsverhalten und seine Hintergründe
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.07.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
987 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640100880
Ernst genommen wurde. Jene Gründe basieren auf der Annahme, dass Ernährung ein trivialer Akt des Alltags sei, hauptsächlich aus der naturwissenschaftlich- medizinischen Perspektive Objekt von Forschungen und letztendlich "Frauensache" war. Das Teilgebiet Geschlechterdifferenzen im Ernährungsverhalten ist dementsprechend mehr oder weniger ignoriert worden. Wenn es jedoch in Forschungen oder Publikationen behandelt wurde, dann war grundsätzlich eine Orientierung hinsichtlich Geschlechterforschung oder aber Ernährungsforschung zu sehen. So gibt es bis heute zahlreiche statistische Verzehrserhebungen, die sich zwar auf "männliche" und "weibliche" Essende konzentrieren, in denen aber ein potenzieller Unterschied zwischen dem
Essverhalten der Geschlechter ignoriert wird. In anderen Publikationen wiederum wurde dieser Aspekt zwar betrachtet, aber lediglich deskriptiv behandelt und dargelegt. So wurde eine gewisse Ausgangsbasis geschaffen, aber weiter gedacht wurde nicht.
In den letzten Dekaden ist es nun wenigen Wissenschaftlern gelungen, sowohl den Geschlechtsaspekt als auch die ernährungswissenschaftliche Komponente in einen mehr als
deskriptiven Zusammenhang zu bringen. Diesen ist der Erfolg von eventuellen Klärungsansätzen zum geschlechterdifferenten Ernährungsverhalten zu verdanken, der seine Beachtung in dieser Arbeit finden soll. Schließlich umfasst dieses Thema nicht
nur die Frage nach dem Wer und was?, sondern auch nach dem Wer und warum?, da Ernährung niemals eine bloße biologisch-körperliche Dimension besaß. Vielmehr sollte der
soziokulturelle Aspekt, und somit auch die Auseinandersetzung mit dem Essverhalten der einzelnen Geschlechter, mitbedacht werden. Hier kommt das Konzept des Doing gender ins Spiel. Im Rahmen der Hohenheimer Beiträge zu Gender und Ernährung, schreibt
Monika Setzwein, dass Geschlecht keine "voraussetzungslose, naturgegebene", also biologisch-körperliche, "Konstante" ist, sondern als eine fundamentale soziale Institution betrachtet werden muss. Inwiefern sich diese soziale Kategorisierung von Geschlecht mit Ernährung in Zusammenhang bringen lässt, lässt sich vor dem Hintergrund der Geschlechterpräsentation erklären.
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