Wie die küneginne einander schulten - Zum sogenannten Königinnenstreit in der 14. Aventiure des ,Nibelungenliedes'
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Sprache:Deutsch
29,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
06.06.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
68 (Printausgabe)
Dateigröße
279 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640341689
Innerhalb der Brünhildfabel der nordischen wie der deutschen Überlieferung gilt der Streit der Königinnen als die Szene, in der alle Denkmäler im wesentlichen Kern übereinstimmen. Sind die vorangegangenen Ereignisse wie beispielsweise Gunthers Werbung um Brünhild in den einzelnen deutschen und nordischen Überlieferungen unterschiedlich dargestellt, so stellt der ,Königinnenstreit' die allen gemeinsame Konstante dar. In dieser Arbeit soll der Zank der Königinnen, der bereits zu Beginn des Werkes durch die Vorausdeutung si stúrben sît j¿merlîche von zweier edeln frouwen nît (Str. 6,4) präsent ist, näher untersucht werden.
Dem Umfang dieser Examensarbeit entsprechend soll ein Überblick gegeben werden, der einzelne Punkte skizzieren, jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann. Zunächst wird die Stellung der prominenten Schlüsselszene des ,Nibelungenliedes' im Gesamtwerk erörtert, ist doch die Senna als Höhe- und Wendepunkt des ersten Teils des ,Nibelungenliedes' anzusehen. Ausführlich soll hier auf die bereits vorher angelegten Grundlagen des Streits eingegangen werden, nämlich die Brautwerbung Gunthers auf Isenstein, die durch die Hilfe Siegfrieds mit dem Betrug an Brünhild einhergeht, sowie auf die misslungene Hochzeitsnacht der frisch Vermählten, in der Gunther von Brünhild abgewiesen wird, was zu einem erneuten Eingreifen Siegfrieds und damit einem erneuten Betrug der beiden Männer an Brünhild führt. Außerdem soll der ,Königinnenstreit' in seinem Aufbau und in seiner Funktion für das ,Nibelungenlied' als Ganzes untersucht werden. Abschließend wird noch die Frage der Schuld zu betrachten sein.
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